ulfkotte Geschmierte Berichterstattung bei der angeblich so seriösen FAZ? Sie glauben das nicht? (…) Schauen wir uns zunächst einen der Sponsoren von typischen Luxusreisen, über welche die FAZ dann in der Vergangenheit selbstverständlich stets wohlwollend berichtete, einmal näher an. Ich weiß rückblickend nicht mehr genau, wie viele Luxusreisen einer der reichsten Männer der Welt, der märchenhafte Sultan Qabus aus Oman, für FAZ-Journalisten finanziert hat. Der Mann ist Milliardär. Und er ist gelernter Diktator.

(Auszug aus dem neuen Ulfkotte-Buch „Gekaufte Journalisten“)

Nicht nur der amerikanische Sender CBS News nennt den Machthaber in Oman so. Der Londoner Guardian nennt ihn einen „Autokraten“. Die Tageszeitung Welt nennt ihn den „sympathischsten „Diktator“ der Welt. Er ist einer von wenigen Diktatoren, welche die USA noch offiziell unterstützen. Aber ein Diktator ist und bleibt ein Diktator.

Darf man sich als renommierte Zeitung von einem Diktator einladen lassen? Man hat auf der Chefetage der FAZ vom Diktator jedenfalls immer wieder Luxuseinladungen für die eigenen Mitarbeiter genommen, sehr gern. Ich werde das genau beschreiben. Die FAZ hat immer wieder zugeschlagen, wenn es kostenlose Einladungen aus dem Reiche des Diktators gab. Und nicht nur von dort. Denn der Leser bekam das ja nicht mit.

Ein durchschnittlicher Leser wird jetzt erst einmal einen völlig falschen Eindruck bekommen. Er wird denken: Aha, da bezahlt ein Mensch einem Reporter eine Reise. Das wäre allerdings in Hinblick auf das erwähnte Land Oman, welches wir hier stellvertretend für andere nehmen, eine kaum noch zu unterbietende Untertreibung. Die Realität: Bei den Einladungen aus Oman reiste man als vermeintlicher FAZ-VIP auf Kosten des Staatschefs in der Business- oder First-Class an. Am Flughafen wartete des Sultans Personal, welches den Gast – einen einfachen Journalisten – extrem unauffällig und zügig durch die Kontrollen schleuste, vorbei an den „Normalsterblichen“. Spätestens da fühlte man sich nicht mehr als einfacher Journalist, sondern rundum als VIP und irgendwie extrem wichtig. Zwischendurch sei erwähnt, dass diese Sonderbehandlung nicht nur für das exotische Sultanat Oman gilt, sondern Journalisten häufig widerfährt. Vor allem Journalisten von „Leitmedien“.

Zurück nach Oman: Vor dem Flughafen wartete für den kompletten Rest der Reise eine klimatisierte Luxuslimousine mit Chauffeur und Dolmetscher. Der war zugleich auch stets eine Art lebende Brieftasche, ließ bei meinen Reisen jedenfalls fast nie zu, dass ich irgendwo selbst bezahlte. Jeder Wunsch wurde dem Gast von den Augen abgelesen. Und letztlich vom Milliardär und Diktator Sultan Qabus finanziert.

Einmal traf ich an der Bar des omanischen 5-Sterne-Luxushotels Al Bustan Palace, wo ich für die FAZ auf Kosten Omans zum Nulltarif eine ausgedehnte Suite mit Meerblick bewohnte, den Schauspieler Diether Krebs (er verstarb im Jahr 2000). Wir kamen ins Gespräch. Und Krebs war erstaunt darüber, dass sich ein deutscher Journalist ein so teures Luxus-Hotel leisten konnte. Er klagte darüber, wie extrem teuer die international anerkannten Padi-Tauchkurse im Hotel beim gebürtigen Griechen Jason Erodottu seien, welche seine Söhne Moritz und Till dort gerade machten. Ich habe ihm nicht gesagt, dass meine Tauchgänge einfach aufs Zimmer gebucht wurden. Und der Sultan bezahlte sie anschließend. Ja, der Sultan bezahlte sogar meine Ausbildung zum Padi-zertifizierten Rettungstaucher mit Jason Erodottu als privatem Tauchlehrer. Er bezahlte alles, was wie von Zauberhand aufs Zimmer gebucht wurde. Die Schmutzwäsche, die man vor der Abreise noch einmal waschen ließ, die Postkarten aus dem Souvenirshop, die teuren Telefonate aus dem Hotel in die Redaktion, die Besuche in den Edelrestaurants. Das sei so Sitte in dem Land bei Gästen des Sultans, hieß es von den staatlichen Begleitern. Ich war naiv und dumm, das anzunehmen. Denn natürlich war ich dann korrupt. So wurde man geködert und war in der Falle. Es macht es nicht richtiger, das alles heute einzugestehen. Aber es könnte anderen eine Warnung sein.

Denn das alles verfolgte nur einen einzigen Zweck: Wer die klimatisierte Limousine mit Chauffeur und Dolmetscher annahm, wer den Superreichen mimte und sich kutschieren und einladen ließ, der war natürlich ständig unter Kontrolle. Der Sicherheitsdienst des Landes (und die omanische Diktatur hat ein ausgedehntes Sicherheitsnetz) und der Informationsminister, der zugleich in Personalunion Geheimdienstchef war, waren so ständig über jeden Schritt des Journalisten unterrichtet. Und sie kontrollierten auch die Gesprächspartner und die Eindrücke, welche man aus dem Land bekam. Sie wussten, mit wem man telefonierte. Natürlich gab es bei solchen Reisen keine unzufriedenen Menschen oder gar „Oppositionelle“ als Gesprächspartner. Wie auch? Man war ja ständig nur von den „guides“ des Geheimdienstchefs umgeben, die jeder Normalbürger im Land auch sofort als Geheimdienstmitarbeiter erkannte. Schlug man eine örtliche Zeitung auf, dann gab es dort nur Lobeshymnen auf den Sultan. Die Medien gehören dem Sultan natürlich auch. Hofberichterstattung. Bei der deutschen Botschaft war es nicht anders. Schließlich wollten die Diplomaten es nicht riskieren, mit einem kritischen Satz in der FAZ zu stehen und danach aus jenem Land geworfen zu werden, in dem es sich so paradiesisch lebte, wenn man die Augen nur fest genug fest genug verschloss. Natürlich bekam man es mit, dass Omanis in Geschäften zuerst bedient wurden. Ausländer, nicht nur Gastarbeiter vom Indischen Subkontinent, waren offenkundig aus der Sicht der Omanis Menschen zweiter Klasse. Und natürlich gibt es Menschenrechtsverletzungen in diesem diktatorischen Land, welche von mir und vielen anderen Journalisten aber „schöngeschrieben“ wurde.

5-Sterne klimatisierte Luxuslimousine, 5-Sterne-Suite, blauer Himmel, Meer und Urlaubsstimmung: Das war die geschönte Realität, die von mir wahrgenommen wurde. Alles andere blendete man besser aus. Das haben andere auch so gemacht, die in jener Zeit aus dem deutschsprachigen Raum auf Einladung des Sultans reisten und PR für ihn machten. Aber das macht es nicht besser.

Man stelle sich einen jungen Mann vor aus ärmerem Elternhaus, der sich, weil der Vater früh verstorben war, alles hart hatte erarbeiten müssen. Zeitungen austragen, auf dem Bau arbeiten, am Fließband stehen – nur um studieren zu können und eine gute berufliche Perspektive zu haben. Und dann der Jackpot. Zum Nulltarif. Ohne Einsatz. Halt, ohne Einsatz? Man musste nur ausblenden, was man nicht sehen wollte. Hofberichterstattung war der Preis für den Jackpot. Nach der ersten Oman-Reise berichtete ich natürlich im Kollegenkreis über meine Erfahrungen. Nicht nur in der FAZ. Und es gab andere Kollegen, die auch einmal an den Jackpot wollten. (…)

Zu den Nutznießern, die nach Einladungsreisen wohlwollend und aus meiner persönlichen Sicht nicht neutral über Oman berichteten, gehörte rückblickend neben mir unter anderem auch FAZ-Außenpolitik-Chef Klaus-Dieter Frankenberger. Aber es gab eben auch viele andere, vor allem außerhalb der FAZ, die in jener Zeit auf einmal nach Oman wollten. Zur Klarstellung: Ich weiß nicht und behaupte auch nicht, dass mein früherer FAZ-Kollege Frankenberger in Oman Geschenke angenommen hat. Er hat allerdings, wir haben uns oft genug darüber unterhalten, ebenfalls eine angenehme 5-Sterne-Luxusbehandlung vor Ort bekommen wie auch ich sie in Oman als Gast des Sultans immer wieder erlebt habe. Frankenberger hat das, wir haben uns darüber in der Redaktion unterhalten, damals ebenso wie ich nicht als unanständig empfunden oder sich „korrumpiert“ gefühlt. Wir waren bei solchen luxuriösen Einladungsreisen wie Kinder in einem Bonbonladen, die nicht wussten, in welches Glas sie zuerst greifen sollten. Klar haben wir zugegriffen. Es war ja auch ein Job. Und keine Fragen gestellt. Im Fußball sagt der Mittelstürmer schließlich auch nicht, ich will weniger verdienen als der Verteidiger – ich finde es ungerecht. Wir lebten schon damals bei der FAZ in einer Gesellschaft, die aus meiner Sicht den Kompass verloren hatte und deren Wertekanon korrumpiert worden war. Was ist gut? Was ist schlecht? Aber wir gaben anderen Menschen in Leitartikeln einen solchen Wertekanon vor, das war rückblickend irre. Frankenberger ist heute nach Enthüllungen über ihn eher umstritten, aber immerhin Chef des Ressorts Außenpolitik der FAZ. Wir hatten etwa zeitgleich 1986 bei der FAZ angefangen. (…)

Sultan Qabus ist bei aller aufgesetzten Freundlichkeit nichts anderes als ein Despot. Fast jeder Menschenrechtsbericht des US-Außenministeriums bestätigt das. Der Report kritisiert, dass jegliche Form von Kritik am Sultan von Gesetzes wegen untersagt ist und die Omaner kein Recht hätten, die Regierung auszutauschen. Der Sultan allein hat schließlich in allen nationalen und internationalen Angelegenheiten die Verfügungsgewalt. Im Klartext: Er ist ein Diktator. Staatsbeamte, so führt der Bericht des State Department weiter aus, müssten ihre Finanzen nicht offen legen. Und Polizisten bräuchten keinen Durchsuchungsbefehl, um in Wohnungen einzudringen. Weiter heißt es, die Gesetze des Landes würden dazu missbraucht, um Regierungskritiker oder Verfechter unliebsamer Meinungen zum Schweigen zu bringen. Auch würden Publikation und Einfuhr von Büchern und andern Medienprodukten eingeschränkt. Und nun suchen Sie das alles einmal in den Berichten, die wir in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung anlässlich der Luxuseinladungen aus Oman verfasst haben. Daran hat sich bis in die Gegenwart offenkundig kaum etwas geändert. Da gibt es in Zeitungen wie der FAZ fast nur den lächelnden gütigen Super-Sultan, den angeblich fast alle so lieb haben. Rückblickend muss ich sagen: Lobbyismus, Propaganda und Desinformation in Reinform. Wie peinlich.

Wir haben eiskalt einen brutalen Diktator unterstützt. Wären wir ehrlich gewesen, dann hätten wir in der FAZ über die vielen Menschenrechtsverletzungen in Oman berichtet. Aber weil der Sultan ausländische Journalisten wie uns über die Luxusreisen gekauft hat, kann er seit vielen Jahren so weitermachen. Ein Beispiel: Im Juli 2014 wurden zwei junge omanische Blogger verhaftet, weil sie es gewagt hatten, im Internet auf Menschenrechtsverletzungen in Oman hinzuweisen. Die Jugendlichen durften keinen Anwalt kontaktieren. Sie wurden einfach eingesperrt. Und einer von ihnen kam in die Psychiatrie, weil er es gewagt hatte, den Sultan zu kritisieren. Das geht schon seit Jahren so: Wer den Mund aufmacht, der wird verhaftet.

Wenn man jetzt rückblickend als Leser weiß, wer einen Teil unserer 5-Sterne-Oman-Reisen mit anschließenden Gefälligkeitsberichten schon in den 1990er-Jahren finanziert hat, dann liest man die von uns verfassten Oman-Artikel mit ganz neuen Augen.


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35 KOMMENTARE

  1. An Alle : Folgenden Text unbedingt lesen !!!

    Ulkotte:

    Bei den Medien herrscht Schockstarre…

    verfasst von Udo, 27.09.2014, 07:49

    DANKE zunächst einmal an alle, welche sich mit dem Buch inhaltlich befasst und darüber gesprochen haben! Und DANKE für die Unterstützung, denn ich riskiere hier die Existenz meiner Familie.

    Es gibt (noch) keine Einstweiligen Verfügungen oder Klagen. Am Mittwoch gab es (laut Buschtrommeln) ein Treffen von einigen Verlegern im Frankfurter Hof zu dem Buch, bei dem ein gemeinsames Vorgehen abgesprochen werden sollte. Ergebnis: Journalisten, die darüber berichten (egal wie) werden von einigen Medienchefs als nächste auf die Entlassungslisten gesetzt. Manche Journalisten ahnen das offenkundig und mailten mir, dass sie nicht über den Inhalt des Buches (auch OHNE Erwähnung des Autors oder Titels) berichten könnten. Zum Beispiel einfach die Quellen nehmen und selbst eine Geschichte daraus basteln läuft auch nicht, weil das THEMA totgeschwiegen werden soll.

    Seit 10 Jahren vertritt mich der Frankfurter Presserechtler Felix Damm (er unterrichtet Presserecht auch an der Uni). Er steht presserechtlich bereit, hat das Buch „Gekaufte Journalisten“ auf dem Schreibtisch. Strafrechtlich vertritt mich Hansi Euler aus Frankfurt. Er war bei den ganzen Hausdurchsuchungen wegen „Geheimnisverrats“ früher immer meine verlässliche juristische Stütze. Ich erwähne das hier, weil jeder nur an Schwärzungen und Klagen denkt, aber keiner an die möglichen strafrechtlichen Folgen: Glaubt ihr, der Staat ist glücklich, wenn im Buch wahrheitsgemäß steht, welche deutsche Botschaft welche unterirdischen Gänge mit Ausgängen hat, die wo enden? Oder auf Seite 75/76 jene internen Dokumente der Bundeswehr abgedruckt sind, nach denen ZEIT-Herausgeber Theo Sommer wohl jetzt besser sein Bundesverdienstkreuz, welches er vom Verteidigungsminister bekommen hatte, ganz leise wieder zurückgeben sollte. Wenn morgen mal wieder die Staatsmacht hier auf der Matte steht und mal wieder wegen „Geheimnisverrats“ ermittelt (weil die Bürger da draußen die Wahrheit nicht erfahren sollen), käme das nicht überraschend. Und es gibt Dutzende andere, die strafrechtlich lostreten könnten. Also bitte nicht nur an Schwärzungen und solche harmlosen Klagen denken…

    Je länger es dauert, desto größer die Chance, dass vor allem strafrechtlich vorgegangen wird, um mich gemeinsam zu vernichten.

    Was die Resonanz in den Medien angeht: Da werden ja derzeit auf einmal Verschwörungstheorien wahr – die deutschen Medien sind wie gleichgeschaltet.

    Zumindest wirken sie jetzt auf mich subjektiv so. Beleg für mich: Wir haben da draußen „renommierte“ Medienjournalisten wie etwa Stefan Winterbauer, Daniel Fine oder Stefan Niggemeier. Die haben (nach meinen Informationen) alle (außer Niggemeier) ein Freiexemplar vom Verlag bekommen (und auch viele andere Medienjournalisten), aber sie tun so, als ob es das größte Medienthema dieses Jahres schlicht nicht gäbe.

    Vergesst meinen Namen, denkt an die Fakten: OHNE auch nur eine einzige Anzeige/Inserat, ohne auch nur eine Besprechung oder auch nur ein Interview in Deutschland in klassischen Medien hat sich das Buch binnen weniger Tage rund 20.000 mal (!) verkauft, ist übernächste Woche in der S-Bestsellerliste (die ist beim Abdruck immer 2 Wochen alt) und sprengt alle Rekorde, die ein Medienbuch je hatte. Und das in wenigen Tagen. Und die Medienjournalisten, deren Job Medienthemen sind, verkrampfen sich in Schockstarre.

    Selbst der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger twitterte gestern vor diesem Hintergrund völlig erstaunt und fragte, was denn da los sei…

    https://twitter.com/ukrueg/status/515407282327535616

    Aber ich kann sie ja verstehen. Wahrscheinlich haben sie die Hosen gehörig voll und Angst, dass sie ihren Job verlieren… Damit verlieren sie aber auch zugleich ihr Gesicht… Und dann passen sie zu jenen, über die ich in dem Buch berichte. Da schließt sich dann der Kreis. Wir brauchen keine Zensur. Die Angst der Journalisten vor der Politischen Korrektheit hat sie ersetzt.

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=324254

  2. Schon gekauft und erhalten–sicher ist sicher..vielleicht ist es ja bald schn auf der lister der verbotenen bücher ..ps. seeeeehr lesenswert.

  3. Ganz einfache Sache: Die bundesdeutschen Massenmedien sind die Huren der Altparteien. Wir leben in einer Matrix der gelenkten Informationen. In totalitären Staaten wird das nur etwas plumper gemacht als in den liberalen.

  4. #6 stepidort

    hast du den ersten #1 BePe Beitrag gelesen? Es ist wirklich zu befürchten, dass die korrupten Eliten einen gewaltigen Gegenschlag planen. Man sollte das Buch wirklich schnellsten kaufen, es kann schon bald zu spät dafür sein.

  5. @7 BePe
    ja habe ich..und bin froh es schon zu haben.
    sehr erschreckend das buch.. wir leben in einer verdeckten diktatur..

  6. Zwischendurch sei erwähnt, dass diese Sonderbehandlung nicht nur für das exotische Sultanat Oman gilt, sondern Journalisten häufig widerfährt. Vor allem Journalisten von „Leitmedien“.
    —————————————————
    Bei Diktatoren schimpfen sich die Journalisten von Leitmedien doch „Schreiberlinge von der Propagandaabteilung“, oder etwa nicht? 🙂

  7. #5 Rohkost (27. Sep 2014 19:00)

    Deutschland: Pressefreiheit wird nur noch simuliert
    von Udo Ulfkotte
    ————————————————-
    Wer heute die Berichte über die AfD-Beleidigung von Schäuble in unterrschiedlichen deutschen „Leitmedien“ gelesen hat, wird mit Sicherheit festgestellt haben, dass sich die Texte gleichen wie ein Ei dem anderen. Wir haben keine „freie Presse“ mehr, wir haben lediglich gleichgeschaltete Propagandamedien, die jeden Morgen einen Kotau in Richtung Presserat machen, und anschließend nach dem Flachmann in ihrer Schreibtischschublade greifen, weil sie nur so den Tag unbeschadet angehen können!

  8. „Zu den Nutznießern, die nach Einladungsreisen wohlwollend und aus meiner persönlichen Sicht nicht neutral über Oman berichteten, gehörte rückblickend neben mir unter anderem auch FAZ-Außenpolitik-Chef Klaus-Dieter Frankenberger“:

    Das Sultanat Oman sieht sich als Reformmodell für andere arabische Länder. Gewalt, Extremismus, Hass und Fanatismus sollen dort keinen Platz haben, dafür aber sehr wohl Meinungsvielfalt.

    02.11.2011, von KLAUS-DIETER FRANKENBERGER, MASKAT

    He, he, he, …………

  9. Was Herr Ulfkotte nicht erwähnt, viele dieser „Journalisten“ nehmen sich frechweg, was sie wollen, auch ohne Einladung.
    Da waren mal (anno 1995) eine Wettertante und ein Nachrichtenonkel (sind sie heute auch noch), die machten bei uns ausgiebig Unterwasser-Urlaub.

    Selbstverständlich haben sie nichts bezahlt.

    Nach dem Motto, wenn du lieb bist, hast du eine vage Chance auf eine Promo, wenn nicht…..

  10. #8 BePe (27. Sep 2014 19:09)

    Das Buch habe ich bestellt, war aber leider noch nicht LIEFERBAR.

    Bei weltbild.ch

    Nächste Woche sollte es geliefert werden. Ich hoffe es klappt.

  11. Das erinnert mich schwer an die gemeinsamen Lustreisen von VW- und Gewerkschaftsbonzen nach Brasilien und zugleich an das Verhalten namhafter „deutscher“ Politiker gegenüber Scharia-Scheichs, Westentaschendiktatoren und schmutzbuckeligen Finanzeliten.

    Tja, einmal richtig – oder auch falsch, je nachdem – ge*ickt oder *icken lassen und das Abhängigkeitsverhältnis steht.

  12. Ich habe das Buch direkt bei KOPP bestellt, portofrei und überweisen nach Rechnung darf man auch.
    Ulfkotte hatte wohl mittlerweile 3 Herzinfarkte.

    Auch Infarkte sind medizinisch provozierbar.

    U.U. sollte sich seine Ärzte und deren Personal genauer ansehen.

  13. Sehr empfehlenswert ist auf SPON gestern die Reaktion des Forums auf die Äußerungen der Finanzministerin Schäuble (gender), einfach selbst suchen, ab Seite 3 kam: die Diskussion ist geschlossen, lesen Sie die Beiträge.

    Aber dann hat wohl ein vernünftiger Mensch gesagt: lassen Sie das laufen und das lief dann.

  14. @ 19 Domingo: Wäre sehr hilfreich hier bei PI auch die Namen dieser „Qualitätsjournalisten“ aus der Abteilung Wetter und Nachrichten erfahren zu können.

  15. #13 Rohkost (27. Sep 2014 19:34)

    Udo Ulfkotte – So lügen Journalisten
    VIDEO 57:57 min
    http://www.livingscoop.com/watch.php?v=OTc1

    Danke für den Link! Den Teil 2v2 findet man hier:
    http://www.livingscoop.com/watch.php?v=OTc2

    Tolles Beispiel ab 3:15 (im 2.Teil) über einen
    Umweltgipfel (zur Reduzierung von „Treibhausgasen“), bei dessen Anreise bereits 41000 Tonnen Treibhausgase entstand.

    Sehenswert! Ist eigentlich „SOS Abendland“ von Ulfkotte noch sein aktueller Stand zum Islam? Oder gibt es irgendwas aktuelleres das die Zensurbehörden durchgelassen haben?

  16. Ich bin gespannt darauf das Buch zu lesen.
    Ob Ulfkotte auch etwas über das Triumvirat
    Angela Merkel-Liz Mohn (Bertelmannkonzern)-Friede Springer (Springerkonzern) schreibt, von dem wir (in Wirklichkeit) regiert werden?

    Frau Merkel unterhält bekanntlich bedenklich enge Beziehungen zu diesen mächtigen und auch politisch einflussreichen Medienkonzernfrauen, die die öffentliche Meinung bzw. den deutschen Journalismus weitgehend bestimmen.

  17. So, bestellt für meinen Chef als Geschenk. Er hatte gerade von mir ne verbale Ohrfeige bekommen, als das Thema Klimawandel kam.
    Dort hatte die FAZ wie wir das ja kennen Lügen über Lügen verbreitet und mein Chef hat`s für voll genommmen. Schließlich liest er die FAZ ja seit mehr als 25 Jahren.

    Gut, dass sich EIKE genau dieses Berichts angenommen hatte:
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/die-qualitaet-der-faz-berichterstattung-im-freien-fall/

    Er wurde schon leiser daraufhin, blieb aber dabei, dass die FAZ ja schließlich DIE unabhängige Zeitung für konservative Werte in Deutschland sei. Denen kann man schon trauen….

    Nun schauen wir mal, ob der Herr Ulfkotte ihn zum Kündigen des Abos bringt ^^

  18. @ #26 Realist1 (28. Sep 2014 02:25, #24 rasmus (28. Sep 2014 01:39)

    Schaut doch bitte das, was #28 Midsummer (28. Sep 2014 09:06) thematisiert hat, dort seht ihr sie täglich. Wenn sie nicht urlauben.

    Namen nennen? Maxi maler Blödsinn.

    Die können doch garnichts dafür. Die sind doch auch nur konditioniert. Unbeirrbar, unverformbar, wie Wolfram.

  19. Als normaler Tourist hatte ich den gleichen schönen Eindruck vom Oman, nur ohne eine „Bestechung“ mit Al Bustan-5-Sternehotelunterbringung und luxuriösen Reisekomfort. Die omanische Männerwirtschaft dort feixt über das praktizierte Toleranz-Verhalten des Sultans. Kein Wunder, ist der doch schwul und mag keine Frauen. So muss man sie auf Straßen schon suchen, denn ihr Patz ist in der Küche.

  20. Verdammt nochmal- Irgendwo muß das mal reingeschrieben werden.
    Ist es hier richtig?

    “ Immer wieder muß ich , entweder in Gegenargumentsforen oder auch in Ironieforen oder oder, lesen,:
    „Im übrigen sind alle AfD Wähler „braune Soße“. ***

    ich liebe braune Soße und habe sie schon immer geliebt.
    Schon als Kind habe ich braune Soßen geliebt, verzehrt oder auch genossen.
    Soße mußte sein und besonders Sonntags die braune (Bratensoße)
    Ich muß also ein bisschen die “ braune Soße“ verteidigen. Schlecht war sie nie und sie
    wird auch in Zukunft immer gefragt sein.
    Wer etwas anderes darunter versteht- sein Pech.
    Vielleicht drückt Ihr Euch demnächst treffend deutlicher aus. Jedes Ding hat seinen
    (guten Namen!)
    Ich wette, daß sehr viele ebenfalls immer noch und immerwieder braune Soßen mögen.
    Guten Appetitt!“

  21. Eva Herman: Aufruf an alle Journalisten
    zum „Tag der Wahrheit“ am 3. Oktober 2014

    Liebe Journalisten: Am 3. Oktober haben Sie die Chance, einen Tag lang bei diesen unzähligen Unwahrheiten, die Ihnen zum Teil zwangsauferlegt werden von Ihren ebenfalls abhängigen Chefredakteuren und Verlagshäusern, nicht mitzumachen. Sie berichten entweder die Wahrheit – oder Sie schweigen!

    Vor den Funkhäusern der öffentlich-rechtlichen Anstalten, vor Verlagsgebäuden wie dem Spiegel in Hamburg, in den Zentren zahlreicher Städte werden sich überall viele Menschen versammeln, um Ihnen, liebe Journalisten, zu zeigen, dass sie nicht mehr einverstanden sind mit Ihrer Arbeit.

    Na das sollte doch wenigstens auch hier erwähnt werden.

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