Grenzkriminalität: An der Oder holte die AfD bis zu 21,3 Prozent

Mitten in die heiße Endphase des Landtagswahlkampfs in Brandenburg platzte die Nachricht von der Bildung einer neuen „Bürgerwehr“ in der Grenzregion zu Polen. Dass Bürger dort auf Streife gehen, wo sie von Polizei und Politik zu wenig für den Schutz ihres Eigentums erwarten, wird in der Mark zunehmend zum Massenereignis, das sich auf immer mehr grenznahe Orte ausdehnt. Die Grenzkriminalität, von den etablierten Parteien im Wahlkampf weitestgehend ausgespart, beeinflusste nicht nur die Wahl, sie bleibt eine der größten Herausforderungen des Landes und ein politischer Sprengsatz.

Seit Mitte August gehen auch die Bürger von Lawitz nahe Eisenhüttenstadt (630 Einwohner) auf selbstorganisierten Streifendienst. Wie die Bewohner anderer Orte in der Grenzregion wissen sie kein anderes Mittel mehr, um ständige Einbrüche abzuwehren. Die Polizei benötigt zu lange zum Einsatz, Wachen bleiben nachts infolge der rot-roten Polizeireform geschlossen. Lediglich die Bundespolizei ist als verlässlicher, aber überlasteter Partner vor Ort… (Fortsetzung in der Preußischen Allgemeinen!)