Hamburg: Junge Islam-Konferenz – „Volle Vielfalt voraus“

islamkonferenzSo allmählich hat sich das berühmte Hamburger Understatement in ein Überstatement in Sachen Islam gewandelt. Das linke haramisierte Hamburg ist in jeder Hinsicht in voller Islamisierungs-Fahrt voraus. Nach Atta & Co, salafistischen Umtrieben in Schulen und Moscheen, illegalen Lampedusa-Kletten, linker tolerierter Gewalt, zu observierende IS-Moscheen und einem Dhimmi-Staatsvertrag mit dem organisierten Staats-Islam, findet nun zum ersten Mal in Hamburg die „Junge Islam Konferenz“ (JIK) statt. Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat als Schirmherr die Veranstaltung am Sonnabend im Rathaus unter dem Motto „Volle Vielfalt voraus“ eröffnet. Dort sollen vier Tage lang 40 junge Leute – wie soll es anders sein – über die Situation muslimischer Jugendlicher in Deutschland diskutieren und sich insbesondere mit den immer noch bestehenden Vorurteilen gegenüber Muslimen auseinandersetzen, damit die Einfalt sich noch besser entfalten kann.

(Von Alster)

„Gerade in den derzeit sehr kontrovers geführten Debatten um Islam und Muslime auch in Deutschland ist es wichtig, die in der Öffentlichkeit bestehenden Bilder, Stereotype und Vorurteile zu analysieren und kritisch zu reflektieren“, sagte die Initiatorin und Leiterin der JIK, Esra Küçük.

Ins Leben gerufen wurde die Konferenz von der Berliner Humboldt-Universität und der Stiftung Mercator, die das bundesweite Projekt bis 2016 mit rund zwei Millionen Euro fördert. In Hamburg findet die JIK zum ersten Mal statt. Im Fokus der ersten JIK Hamburg stehe das Thema „Zusammenhalt stärken, Vorurteile abbauen“, hieß es.

Der folgende Beitrag des Theologen Edgar S. Hasse im Hamburger Abendblatt beginnt so schön:

Mit einem schneeweißen Kopftuch betrat die Muslima Eyyuba Cevirici, 21, am Sonnabendmorgen den Kaisersaal des Hamburger Rathauses…

Olaf Scholz (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister, sagte als Schirmherr zum Auftakt der Veranstaltung: „Wir alle sind Hamburg, ganz unabhängig von der Religion, der wir anhängen oder einer Anschauung, die uns auf Religion verzichten lässt. Der Islam ist längst in unserer Stadt angekommen. Hamburg ist eine Ankunftsstadt. Jeder darf seine Religion mitbringen.“ Entschieden wandte sich Scholz gegen den Terror der Milizen des Islamischen Staates (IS). „Wir blicken in einen Abgrund von Gewalt.“ Sie würden sich zu unrecht auf den Islam berufen – darin sei sich der Bürgermeister mit den muslimischen Verbänden einig.

So langsam sollten wir mal aufzählen, wer sich alles dazu berufen fühlt, den Islam vom IS zu trennen. Welch eine Aufklärungsleistung – diese Trennung von Staat und Religion/Islam hat es seit der Gründung von vor fast 1500 Jahren nicht gegeben, und ausgerechnet die Kuffars schaffen das.

Ein Interview mit der Erfinderin und Organisatorin dieser Dialüg-Veranstaltung, Esra Kücük, packt die üblichen Phrasen zur Begründung der gefühlten 1001ten Islam-Veranstaltung aus, und thematisiert leider gar nicht die politische Ideologie Islam, wie es eigentlich nötig wäre : „Das Thema Islam ist bei uns ganz viel mit Angst, Vorurteilen und Stereotypen verbunden. Umfragen zeigen, dass jeder zweite Deutsche Angst vor dem Islam hat und dass mehr als 90 Prozent den Islam mit der Unterdrückung von Frauen verbinden…“ sondern möchte einmal mehr die islamische Lebensweise, Scharia, inklusive den Neubau von Moscheen fördern: „Es geht uns bei der Jungen Islam Konferenz nicht darum, darüber aufzuklären, was der Islam ist – etwa was es mit den Fünf Säulen des Islams auf sich hat. Es geht vielmehr darum, die Frage zu klären, welches Demokratie-Verständnis man hat. Wie will man in einer Einwanderungsgesellschaft miteinander leben? Wie handelt man am besten Kompromisse mit der größten religiösen Minderheit im Land aus? Ich erhoffe mir jedenfalls, dass sich der Umgang miteinander normalisiert. Dass wir so angstbefreit wie möglich über Fragen wie den Neubau von Moscheen und das Kopftuch bei Lehrerinnen sprechen können.“

Die jungen Leute dürfen auch in einem Planspiel spielen. Kücük: „Die Teilnehmer sollen in die Rolle von Politikern, Wissenschaftlern und Vertretern religiöser Organisationen schlüpfen. Konkret geht es in dem Planspiel um den Lehrplan an Schulen. Wie soll im Unterricht die Rolle der Muslime in Deutschland behandelt werden? Auch allgemeine Fragen fließen da mit ein: Wer entscheidet überhaupt, was in der Schule gelehrt wird? Was ist „die deutsche Identität“?“

Ob sie da wohl über die 1100 Jahre faschismusfreie Geschichte Deutschlands und das Deutschland der Dichter und Denker plaudern?

Am 21. September gab es dieses Photo und ein merkwürdiges Statement zur Vorbereitung der Jungen Islam Konferenz durch unsere linke Journaille Daniel Bax (Inlandsredakteur der TAZ): „Seit dem 11. September hat sich der Diskurs so verändert, dass ein struktureller Rassismus zunehmend gegen Muslime wirkt. Aber die Leute sagen ‚Nein, wir machen nur Religionskritik.'“