Hans Heckel: Ungebremst ins Desaster

refugeesDie Kommunen kollabieren unter dem Ansturm von „Flüchtlingen“. Doch Regierung wie Opposition stehen hilflos vor dem Problem. Der „Asylkompromiss“ zwischen Bundestag und Bundesrat wirft ein grelles Licht auf die völlig verfahrene deutsche „Flüchtlings“-Politik. Zuwanderern aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina soll kein politisches Asyl mehr gewährt werden. Dafür werden alle übrigen Asylbewerber bessergestellt. Schon bei der Begrifflichkeit beginnt die Verzerrung der Wirklichkeit. Pauschal bezeichnen Politiker und die allermeisten Medien jeden, der aus einem ärmeren Land in die Bundesrepublik gelangt, als „Flüchtling“.

Dabei ist gerade für die Deutschen, die Mitte des 20. Jahrhunderts die gewaltigste Flucht und Vertreibung der Menschheitsgeschichte erlitten haben, der Begriff „Flüchtling“ von besonderer historischer Schwere. Die Deutschen aus dem Osten flohen nicht, weil sie sich im Westen ein besseres Leben oder gar Sozialleistungen erhofften, sondern weil sie um Leib und Leben fürchten mussten. Mehr als zwei Millionen kamen dabei um. Was heute in Rede steht, sind ganz mehrheitlich Auswanderer, die aus rein wirtschaftlichen Gründen nach Europa streben, also keine Flüchtlinge. (Weiterlesen bei der Preußischen Allgemeinen Zeitung)