Mainz: Schwimmverbot wegen Burkini

imageWie wir in Deutschland uns verbiegen, wenn es um den Islam geht, ist an Lächerlichkeit oft kaum zu überbieten. Im Mainzer Stadtteil Mombach gab es nun Ärger mit einer Moslemin, weil sie nicht im Burkini ins Schwimmbad durfte. Andernorts haben Moslems bereits erfolgreich diese lächerliche Schwimmbekleidung durchgesetzt. Die 34-jährige Konvertitin, die wegen ihres marokkanischen Ehemannes vor zehn Jahren zum Islam übergetreten ist, musste in Mombach samt ihrer beiden Töchter unverrichteter Dinge wieder gehen.

Die Allgemeine Zeitung schreibt:

Hier gehe es ja nicht um eine rituelle Waschung, begründet Betriebsleiter Ulrich Scheer. Erlaubt sind nur charakteristische Badeanzüge, die sich vom Material her nicht übermäßig vollsaugen, wie beispielsweise Baumwolle. Regeln, die auch beim Frauenschwimmen Gültigkeit haben.

Für den Unmut hat Scheer wenig Verständnis: „Das Schwimmbad ist immer komplett zugehängt. Die Frauen sind unter sich und müssen keine Blicke von Männern befürchten.“

Empörung über Begründung

Für Katja T. kein Argument, da der Islam vorschreibe, dass Frauen sich auch untereinander nicht „halb nackt“ zeigen dürfen. Empört zeigt sie sich auch über die Begründung der Bademeisterin am vergangenen Sonntag. Die habe ihr das Schwimmen untersagt, weil sie ja nicht wisse, ob Katja T. unter dem Ganzkörperanzug dreckig sei. „Ich bete fünfmal täglich und wasche mich genauso häufig. Was ist das denn für eine Unterstellung?“, sagt die Mainzerin.

Gut aufgehoben fühlte sie sich mit ihren beiden Töchtern und dem langen Anzug dagegen in Kostheim. „Hauptsache, das Material der Badebekleidung ist fürs Wasser geeignet“, sagt die dortige Schwimmmeisterin Anita Voigt. „Solange die Frauen keine Jogginghose tragen, ist alles voll akzeptiert.“

Vielleicht sollte sie samt Mann, Kind und Kegel nach Marokko auswandern, damit sie von diesen reaktionären Vorschriften in Zukunft verschont bleibt. Solch bornierten Leute brauchen wir hier nicht, denn wir wollen nicht zurück ins Mittelalter fallen.