frankfurt_israelAm vorletzten Sonntag fand in Frankfurt am Römer eine beeindruckende Demonstration gegen Judenhass statt, bei der sich weite Teile der Gesellschaft vereinen ließen, um ihre Stimme zu erheben für Solidarität mit Israel und den Juden in Europa. Juden waren in Deutschland, besonders in den letzten Monaten während des Krieges im Gazastreifen, übelsten Anfeindungen besonders seitens muslimischer Zusammenrottungen ausgesetzt. Nachdem in Deutschland selbst die Polizei schon ihre Lautsprecherwagen und Megaphone an die Judenhasser verlieh und Juden durch die Straßen gejagt wurden und sogar Brandanschläge auf Synagogen stattfanden, war dieses deutliche Zeichen aus Deutschland ein echter Lichtblick. Ich bitte den verspäteten Bericht wegen der schlechten Erreichbarkeit von PI zu entschuldigen.

(Von Sebastian Nobile)

Die Angaben über die Menge der Teilnehmer rangieren je nach Bericht bis zu mehreren tausend, die WELT spricht von 1500 Menschen, das jüdische Portal JTA von annähernd 3500. Bemerkenswert war die große Präsenz von Kurden, die sich ausgesprochen solidarisch zeigten mit Israel und ich hatte das Glück, einen Aktivisten zu treffen, der, aus Stuttgart kommend, auch oft mit Michael Stürzenberger auf der Straße steht. Man sieht also, dass das Thema weite Schichten vereinen konnte, was manchem vielleicht zu weit ging, so wie mir, denn ich musste einer Ansprache von Volker Beck lauschen, der tatsächlich die Nerven hatte, in seiner Rede von „christlichem Antisemitismus“ zu schwadronieren. Trotzdem lohnte sich seine Rede, in der auch manche kluge Aussage zu hören war:

Außerdem hielt der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, eine gute Ansprache, in der er deutlich Bezug auf den islam(ist)ischen Hintergrund des aktuellen Judenhasses in Europa nahm. Es sprach auch der Botschafter Israels in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman:

Hier noch einige Eindrücke von der mutmachenden Veranstaltung, die deutlich gezeigt hat, dass Deutschland und Europa noch nicht vollends durch islamische Propaganda, medialen Israelhass oder Verschwörungstheorien über die Juden verschmutzt sind:

Eine weitere Demonstration ist in Kürze geplant. Am 14.9.2014 ab 15 Uhr wird in Berlin direkt am Brandenburger Tor eine Kundgebung stattfinden, bei der auch Angela Merkel sprechen soll.

Kleine Anekdote zum Schluss:

Neben mir stand eine Abordnung der Antifa, die uns massenweise Aufkleber in die Hand drückten, unter anderem (sehr viel antideutsche Hetzpropaganda) diesen einen hier unten, der der einzigste ist, dessen Inhalt ich halbwegs sinnvoll finde. Es besteht also durchaus noch Hoffnung für die Antifa!

AntifaAntisemitismus

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18 KOMMENTARE

  1. PI:

    Die Angaben über die Menge der Teilnehmer rangieren je nach Bericht bis zu mehreren tausend, die WELT spricht von 1500 Menschen, das jüdische Portal JTA von annähernd 3500.

    Die Zahl 1500 hat wohl eine Agentur in die Welt gesetzt, auch die ist gelogen. Höchstens dreihundert hatten sich auf dem Frankfurter Römer versammelt, so viel wie zwischen Nikolaikirche und Gerechtigkeitsbrunnen passen, mit breiter Aussparung auf westlicher Seite für die Massen, die zum Museumsuferfest wollten, und auf östlicher für die Tische und Bänke der Gasthäuser. Mal nicht übertreiben.

    Genauso viele kurdische wie israelische Fahnen waren zu sehen, zwei-drei Kopftücher waren auch da, kurdische Männer im Festtagskleid mit Pumphosen, wie das zusammengeht, weiß ich nicht, vielleicht hat man’s am Anfang erklärt, ich kam zu spät. Als ich eintraf, war Reinhold Robbe, DIG-Präsident, MdB-SPD, an der Reihe und ließ nichts zu wünschen übrig, immer wenn er Sachen wie „islamistische Dumpfbacken“ oder „islamistische Hassparolen“ sagte, kriegte er tosenden Beifall, das reicht ja schon. Als dann die israelische Sängerin Yael Deckelmann nicht mehr aufhörte zu singen, hab ich mich wieder aus dem Staub gemacht.

  2. @#1 Heta

    Danke. Nach meinen Informationen waren es auch deutlich unter 1000. Daß Veranstalter in solchen Fällen höhere Zahlen nennen, kennt man ja. Die WELT hält sich mit ihrer Zahl 1500 an den Polizeibericht. Die Polizei als Handlanger der offiziellen politischen Linie sollte uns wohl weismachen, daß sich in Frankfurt noch genügend Leute von sonst so islamophilen Vertretern wie Volker Beck von den Pädogrünen für dumm verkaufen lassen.

  3. Die nächste Großkundgebung steht am Sonntag am Brandenburger Tor an, mit Unterstützung des Deutschen Fußballbundes, der Deutschen Fußball-Liga, dem Deutschen Olympischen Komittee und mit Merkel und Gauck mit Grußworten, ruft der Zentralrat der Juden zu einer bundesweiten Großkundgebung auf, aus ganz Deutschland werden Busse fahren:

    Bundespräsident Gauck Ehrengast bei Zentralrats-Kundgebung „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ – Große Zahl an Unterstützern

    http://haolam.de/artikel_18885.html

  4. Lausitzer Rundschau

    – Zeitung in Spremberg erneut attackiert
    In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte das Redaktionsgebäude der „Lausitzer Rundschau“ sowie Wahlplakate in Spremberg (Spree-Neiße) mit rechten Parolen beschmiert.

    Laut Polizei wurden am Morgen Hakenkreuze sowie antisemitische Sprüche an den Fensterscheiben der Redaktion entdeckt. Zuvor hatte es schon einmal Attacken gegen das Blatt gegeben, das aktiv über die Aktivitäten der Neonazi-Szene berichtet.

    http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/09/redaktionsraeume-von-zeitung-in-spremberg-erneut-attackiert.html

  5. @ #9 Freya-

    Die „arischen“ Brüder im Geiste der Mohammedaner. Eine bolschwestische Zeitung muss automatisch ein „Judenblatt“ sein.
    An allem sind die Juden schuld!

    https://www.youtube.com/watch?v=aePqeOapRok

    Wieviele Moslems braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?
    Gar keinen. Die lassen es einfach dunkel und geben den Junde die Schuld daran.

  6. So lange, wie sich die politisch korrekten und an der Mohammedaner-Misere Mitantwortlichen nicht konkret zur Herkunft importierter Judenhasser äussern und ihr eigenes, den Import und den Multikultismus befürwortendes, Handeln beschämt zur Debatte stellen, halte ich solche – Verzeihung- Alibi-Veranstaltungen für Alibi-Veranstaltungen, die kein wirkliches Interesse daran haben, das Problem zu lösen.

    Der Islam ist das Problem!

  7. Wer Leute wie den Hamburger Berufsschullehrer Matthias Küntzel (Kommunist, Antideutscher, Grüner: “Die Nazis haben den Muslimen den Judenhaß beigebracht”) und den für die Freigabe der Pädosexualität früher eintretenden Grünen Volker Beck einlädt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn unter 1000 Teilnehmer kommen. Deutsche Bürger, auch jüdischen Glaubens, halten sich von den Deutschenhassern (“Bomber Harris do it again” – “Massengräber für Deutsche”) und Kulturzerstörern (Ehe für alle und kein Recht der Kinder auf ihre natürliche Eltern) fern, auch wenn sie für Deutsche jüdischen Glaubens und Israel eintreten.

    Wenn endlich zur Kenntnis genommen wird, dass der islamische Judenhass seit 1400 Jahren existiert, seinen Ursprung in Koran und Sunna hat, ohne daß jedesmal die schrecklichen Verbrechen von 1933-1945 thematisiert werden, die in unserem Land offiziell geächtet sind, dann werden eine Menge mehr Leute zu solchen Kundgebungen kommen. Ich rate dringend mal Bücher von Bat Ye’or „Europa und das kommende Kalifat“ oder auch z.B. über das Schicksal der Juden im Maghreb (L’Exil au Maghreb“) zu lesen, das auch auf Deutsch erscheinen wird.

  8. Solange in Deutschland frech behauptet werden darf, dass die armen Mohammedaner von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ gegen die Juden aufgehetzt worden sind, solange wird das nix mit Massenprotest gegen Judenhass made in Germany.

    Die Nazi-Keule wirkt wohl noch weitere 919 Jahre, so dass man dann mit Recht vom 1.000-jährigen Reich sprechen kann… :mrgreen:

  9. #3 Sebastian_Nobile:

    Die „Jüdische Allgemeine“ fabuliert sich sogar 4000 Teilnehmer zusammen – wo sollen die zwischen Nikolaikirche und Gerechtigkeitsbrunnen Platz gehabt haben? Oder hat Organisator Sacha Stawski nur vorab den Mund zu voll genommen, als er verkündete, dass man „3- bis 5000 Teilnehmer“ erwarte?

    Stawski hatte sich die „Amadeu-Antonio-Stiftung“ als „Förderer“ mit ins Boot geholt, die sonst bei PI nicht sonderlich beliebt ist. Bei anderen übrigens auch nicht, ein Wolfgang Behr schrieb auf Stawskis Facebook-Seite kurz und bündig: „Amadeu-Antonio-Stiftung? Nein danke.“

    War aber eine freundliche Veranstaltung, die Polizei, zahlreich anwesend, stand da und langweilte sich.

  10. Der Holocaust war ein wesentlicher Grund zur Gründung der AntiFa, was jetzt heute da überall daraus geworden ist, ist eine andere Sache.
    Genauso verhält es sich meines Wissens mit den Antideutschen.

    Nun ja, Kiffen ist halt nicht hilfreich.
    Die AntiFanten selbst haben noch nicht geschnallt das die Mohammedaner die „verpickelten, blassgesichtigen AntiFanten … “ zutiefst verachten.

  11. @Heta

    Ja, stimme zu…die 4000 sind definitiv Unsinn. Aber wenn ich es jetzt im Kopf nochmal überschlage, würde ich sagen: Ungefähr 1000 Teilnehmer…man hat es übertrieben mit den Zahlen, aber für einen guten Zweck.

  12. #7 Sababba (08. Sep 2014 13:47)

    Die nächste Großkundgebung steht am Sonntag am Brandenburger Tor an, mit Unterstützung des Deutschen Fußballbundes, der Deutschen Fußball-Liga, dem Deutschen Olympischen Komittee und mit Merkel und Gauck mit Grußworten, ruft der Zentralrat der Juden zu einer bundesweiten Großkundgebung auf, aus ganz Deutschland werden Busse fahren

    Feindliche Übernahme Marke BRD:

    Erst ignorieren sie dich, dann bekämpfen sie dich (aktuell bei der AfD der Fall) und wenn das auch nicht fruchtet versuchen sie dich zu umarmen. (um dich zu erdrücken)

  13. So 1000 bis 1500 glaube ich schon. Man denkt bei solchen großen Veranstaltungen oft an weniger Menschen, es sind dann aber mehr. Bei Fußballstadien o.Ä. Weiß mans dann. 

    Das war natürlich eine typische pc-Veranstaltung mit Rednern der Blockparteien und anderen Heuchlern. Als dieser Bürgermeister von Härte gegen Antisemitismus ( sogar moslemischen) sprach, musste ich lachen. Dann erwähnte er die gefählichen bitterbösen Rechten, die sich mit den Museln verbänden und dass man die NPD verbieten müsse. Am liebsten hätte er nur über die NPD und uns Rechte schwadroniert. Ich hatte den Aufruf zur Demo erst morgens mitbekommen und so gut wie keine Infos, hoffte aber, dass vielleicht Wolfgang Hübner auftreten würde. 

    Als der Berufsschwule dann aufgerufen wurde bin ich gegangen. Typische Alibiveranstaltung – zumindest habe ich jetzt ein kleines Israel-Fähnchen, was sich zuhause gut macht. Früher war ich mal stolz ein Deutscher zu sein, heute bewundere ich dieses unterdrückte kleine Volk, das sich als Einziges richtig gegen die Geisel der Menschheit wehrt.

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