NRW: Islamguerilla gegen Bundeswehr?

bw_islam1Nehmen wir im Rahmen eines politischen Gedankenspiels einmal an, dass die in Deutschland angesiedelten Muslime eines Tages genau dasselbe tun werden, was sie überall auf der Welt tun – einen eigenen Staat fordern, insbesondere in NRW, wo sie ja bald die Mehrheit stellen werden. Die Bundesregierung hat dann zwei Möglichkeiten: Entweder sie überlässt NRW tatsächlich den Muslimen, die dort einen mehr oder minder radikalen islamischen Staat errichten werden. Oder sie versucht einen solchen islamischen Staat mitten in Deutschland zu verhindern. Das würde sie auf Dauer nur mit Gewalt erreichen können, sprich: der Bundeswehr. Wie würde ein solcher Krieg um die Macht in NRW ausgehen?

(Von Martin)

1. Bewaffnung

Im ersten Reflex möchte man sagen: „Die islamischen Landnehmer mit ihren Messern und Pistolen haben doch keine Chance gegen unsere NATO-gerüstete Bundeswehr!“ Doch Vorsicht: Kriege haben immer ihre eigene Dynamik, und an Waffen hat es in Kriegszeiten noch nie gemangelt. Der Kosovo ist bekanntlich nicht nur eine Drehscheibe für Drogen, sondern von dort aus werden schon heute jede Menge illegale Waffengeschäfte Richtung Westeuropa abgewickelt – und sich das nötige Kleingeld zu beschaffen, war für Islamisten noch nie ein Problem. Und was würde der Bundeswehr ihre schwere Bewaffnung im Häuserkampf um Köln nützen, solange die andere Seite über genügend Kalaschnikows verfügt? Will sie mit Panzern millionenteure Immobilien zerballern?

2. Taktik

Die klassische Guerilla-Taktik ist „Hit-and-Run“ – „Schießen und weglaufen“. Damit kann man jede Armee zermürben, weil die Armee immer nur reagiert, d.h. aus der Defensive operiert. Bei Zermürbungsangriffen auf Polizeistationen oder Kasernen im Ruhrgebiet hätten die Islamisten also stets den Vorteil des Zeitvorsprungs. Diesen Zeitvorsprung würden sie nutzen, um sich zwischen der (in Zukunft weitgehend muslimischen) Zivilbevölkerung zu verstecken. Die Bundeswehr müsste dann Wohnung für Wohnung durchsuchen und geriete zwangsläufig in Auseinandersetzungen mit kamerawirksam heulenden muslimischen Hausfrauen – eine willkommene Gelegenheit für deutsche Linke, der Bundeswehr mal wieder in den Rücken zu fallen und die „Unverhältnismäßigkeit“ im Vorgehens der Armee anzuprangern. Eine islamische Guerilla in NRW könnte also die Bundeswehr per Hit-and-Run-Taktik jahrelang in Atem halten, ohne dass die Armee nennenswerte militärische Fortschritte erzielen würde.

3. Zeit

Die Zeit hätten die Islamisten in NRW auf jeden Fall auf ihrer Seite. Je länger ein zermürbendes Katz und Maus-Spiel mit der Bundeswehr dauern würde, desto mehr würde sich Kriegsmüdigkeit einstellen. Die Leute wären es bald leid, das immer gleiche Hin und Her in den Fernsehnachrichten zu sehen und würden auf eine „friedliche Lösung“ drängen. Vor allem die beiden Amtskirchen würden sich früher oder später „im Namen des Friedens“ vehement für eine islamische Staatengründung in Deutschland einsetzen. Die islamische Guerilla müsste also gar nicht um den Sieg kämpfen. Sie müsste den Krieg nur solange durchhalten, bis unter den politischen und kirchlichen Meinungsführern der Deutschen Kriegsmüdigkeit einsetzt und die Bundesregierung irgendwann selbst einen islamischen Staat in NRW fordern wird.

4. Organisationsgrad

Als Argument gegen den zu erwartenden militärischen Sieg einer islamischen Guerilla in NRW mag man anführen, dass die Bundeswehr besser ausgebildet und organisiert ist, während die islamischen Kampfgruppen aus wenig trainierten Freiwilligenverbänden bestehen würden. Weit gefehlt! Zum einen ist die Bundeswehr schon heute keine ernstzunehmende Armee mehr: Es mangelt an emotionaler Bindung zwischen Soldaten und politischer Führung, es mangelt an Disziplin und soldatischen Tugenden auf allen Ebenen. Zum anderen wird die Bundeswehr der Zukunft aufgrund des sinkenden deutschen Bevölkerungsanteils zum großen Teil ebenfalls aus Moslems bestehen. Auch werden die Islamisten mit Sicherheit versuchen, die Bundeswehr zu unterwandern und dann ganz sicher nicht die Waffe gegen ihre eigenen Glaubensbrüder erheben. Mit einiger Wahrscheinlichkeit würden sogar mehrheitlich moslemische Bundeswehrkontingente samt kompletter Bewaffnung auf die Seite der Guerilla wechseln und damit den Startschuss geben zu dem in konservativen Kreisen seit Jahren prophezeiten „Bunten Bürgerkrieg“ mit all seinen Grausamkeiten: Syrien lässt grüßen.

5. Kampfgeist

Carl von Clausewitz betont in seinem Klassiker „Vom Kriege“ zu Recht die entscheidende Bedeutung des Kampfes- und Siegeswillens. Der Wille zum Sieg wäre auf Seiten der islamischen Guerilla mit Sicherheit vorhanden. Auf Seiten der Bundeswehr allerdings fehlt es schon heute dramatisch an innerer Berufung und klarem Auftrag. Wofür konkret würde die Bundeswehr in NRW kämpfen? Für Deutschland? Welches Deutschland, wenn die Mehrheit von NRW muslimisch sein wird? Für die Freiheit? Da Freiheit und Islam einander ausschließen, darf sie ja schon heute nicht „für die Freiheit“ kämpfen. Außerdem: Wessen Freiheit? Die Freiheit der Muslime? Oder die Freiheit der letzten Deutschen in Köln und Düsseldorf? Könnten diese letzen Deutschen nicht einfach ihre Sachen packen wie die Christen in Mossul? Wäre doch viel friedlicher.

Natürlich muss ein solcher Krieg um die Macht in NRW kein zwangsläufiges Ergebnis des von der Politik praktizierten ethnischen Umbaus Deutschlands sein, er ist aber angesichts der typischen Gewalttätigkeiten an den „blutigen Rändern des Islam“ und der regelmäßigen Forderungen der Muslime nach einem eigenen „islamischen Staat“ auch nicht ganz unwahrscheinlich. Das strategische Gedankenspiel zeigt: Es ist keineswegs ausgemacht, dass die Bundeswehr einen solchen Krieg gewinnt. Die Chancen auf einen Sieg der radikalen Moslems stehen gar nicht schlecht, insbesondere, wenn es ihnen gelingen würde, einen solchen Krieg jahrelang in die Länge zu ziehen. Und da die Islamisten in Deutschland nicht dumm sind, darf man annehmen, dass sie diese für sie attraktive Ausgangslage mit Sicherheit ebenfalls erkannt haben und sich so ihre Gedanken machen. Die Hoffnung, dass man sich auch im Verteidigungsministerium so seine Gedanken macht, ist aufgrund der bekannten Denkverbote in der „Bunten Republik“ allerdings vermutlich vergeblich.