Im Sitzungssaal 219 des Landgerichts München I fand am 8.10.2014 die mündliche Verhandlung in der Sache »Elsässer gegen Ditfurth« statt. Worum geht es? Jutta Ditfurth, frühere Chefin der Grünen, bezeichnete den Chefredakteur des Magazins Compact in der 3sat-Sendung Kulturzeit vom 16. April 2014 als »glühenden Antisemiten«. Der so Angegangene kann auf eine bewegte publizistische Vergangenheit zurückblicken, unter anderem bei konkret, Junge Welt und der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung. Verständlicherweise wollte er einen derart ehrverletzenden Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen. Elsässer zog vor Gericht.

Zunächst erwirkte er eine einstweilige Verfügung gegen Ditfurth, die aber nach Ditfurths Widerspruch Ende Juli wieder aufgehoben wurde. Am Mittwoch kam es dann zur mündlichen Hauptverhandlung unter Leitung der Vorsitzenden Richterin am Landgericht, Frau Gröncke-Müller… (Der Kopp-Verlag berichtet über einige juristische Neuheiten, was Gesinnungsjustiz und Meinungsfreiheit angeht. Termin der Urteilsverkündung ist der 19.11.2014.)

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46 KOMMENTARE

  1. Die weiß selber nicht, was sie will.

    Wenn man sie auf dunkle Seiten von „Achtundsechzig“ anspricht, guckt sie mit großen Augen und wittert „Vorurteile“: „Jetzt machen Sie den Götz Aly?“ Mit denen, die sie als Feinde der wahren Humanität identifiziert, geht sie selbst aber nicht zimperlich um. Neben „Ökofaschisten“ kann sie auch „Ökospießer“ nicht leiden, die Familienmenschen, denen Busfahren, Jutetasche, Bioladen und Radurlaub genügen.

  2. Die Revolution frisst ihre Kinder. Jetzt zerren sich die Alt68er gegenseitig vor Gericht. Wie lustig.

    Irgendwie haben alle beide ein Ding an der Glocke. Dithfurth ebenso wie Elsässer. Ich kenn das rote Käseblatt „Junge Welt“ noch aus DDR Zeiten wer für so ein Blatt schreibt, kann auch nicht ganz astrein sein. Zwei Doofe die sich streiten. Schaun mer mal wies ausgeht.

  3. Ich sehe das alles mit einem lachenden Auge.
    Solche „Personen“ wie die Ditfutt sind doch auf dem absteigenden Ast.

  4. … eines noch viel perfideren, weil intelligenten und daher gefährlichen, versteckten Antisemitismus hervorbringen. Eine Argumentation, aus der es kein Entrinnen gibt …

    So etwas kennt man schon. Wenn sich ein als „Rechter“ fertigzumachender Mensch ordentlich kleidet und ausdrückt, im bürgerlichen Habitus daherkommt, dann ist das ein „Neonazi im Nadelstreifen“ – und die sind noch viel, viel gefährlicher als die mit den Springerstiefeln. Und wenn er durchaus gemäßigt argumentiert, dann ist das alles nur „Tarnung“ und zeigt erst recht, wie gefährlich er ist.

  5. Wenn zwei sich streiten freut sich der dritte, oder auch der vierte ( Anwalt .) Armes Deutschland.

  6. #2 X-Wing (10. Okt 2014 10:13)
    Die Revolution frisst ihre Kinder. Jetzt zerren sich die Alt68er gegenseitig vor Gericht. Wie lustig.

    Irgendwie haben alle beide ein Ding an der Glocke. Dithfurth ebenso wie Elsässer. Ich kenn das rote Käseblatt “Junge Welt” noch aus DDR Zeiten wer für so ein Blatt schreibt, kann auch nicht ganz astrein sein. Zwei Doofe die sich streiten. Schaun mer mal wies ausgeht

    Bei Elsässer fällt mit spontan Churchills Zitat ein – „….wer mit (über) Dreissig noch links ist, hat keinen Verstand“.

    Und die gute Jutta Dithfurth – nun ja, als sie zur letzten Fussball-WM auf ihrer Facebook-Seite das Bild eines Gegenstandes veröffentlichte, der wohl eine Toilettenbürste in den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold darstellen sollte, schoss sie wohl ein Eigentor – es sah eher aus wie ein Gegenstand aus dem Repertoire aus dem Beate-Uhse-Versand , mit dem Frauen sich selbst……lassen wir das Thema, ich habe gerade gefrühstückt.

  7. #3 Roljahn   (10. Okt 2014 10:16)  

    Ich sehe das alles mit einem lachenden Auge.
    Solche “Personen” wie die Ditfutt sind doch auf dem absteigenden Ast.

    ———-
    Immerhin kann sie – nach eigenen Angaben – auf ein „erfülltes Sexualleben“ zurückblicken 😉

  8. #6 Altenburg (10. Okt 2014 10:21)
    Das Verleumden und Denunzieren ist das politische Hauptbetätigungsfeld der Grünen, ehemaliger Grüner und jetzt am linken Rand angesiedelter Akteure wie dieser politisch gescheiterten Frau. Im Grund sind sie genaus so, wie sie andere gern bezeichnen.

    Man muss gerechterweise sagen, dass sie aus dem Vorstand der Grünen gemobbt wurde, als sie über den Gottvater der Grünen, Joschka Fischer (wir erinnern uns: dessen schulische Qualifikation in einem Personenbeförderungsschein und einer abgebrochenen Lehre besteht) sinngemäß urteilte, dass schon ein längerer Artikel einer Tageszeitung für ihn zu komplex ist und die Texte darin ihn in der Regel intellektuell überfordern.

  9. Thilo Sarrazin hat einmal gesagt, dass er nicht behaupte, die Erde sei nicht rund, nur weil die NPD sagt, die Erde sei rund.

    Ich bin auch der Meinung, man sollte immer zu seiner Meinung stehen, auch wenn zweifelhafte Personen diese äußern. Doch müssen wir solche Personen wirklich hier auf PI-News glorifizieren. Zuerst Frau Wagenknecht und jetzt der Verschwörungstheoretiker Elsässer. Es gibt genug vernünftige Personen, die das richtige sagen und die wir verteidigen müssen.

  10. OT
    Interessanter Deutschlandfunk-Bericht
    über die Situation der Flüchtlinge

    Sendung hat natürlich den üblichen
    „Streichelt-die-Eindringlinge“-Ton,
    liefert aber interessante Sachinfos
    über den Massenzustrom.

    Insbesondere wird zugegeben, dass
    durch ‘mare nostrum’ bereits 40
    Kilometer hinter der libyschen
    Grenze die italienische Marine
    wartet, um die Invasoren nach
    Italien zu bringen – und dass
    genau dadurch umso mehr Invasoren
    verleitet werden, sich mit Booten
    absichtlich dort zu versenken und
    ‘retten’ zu lassen.

    Die Einladungspolitik der EU tötet
    also tausende Menschen jährlich!

    Weiter wird offen gesagt, dass
    allein Deutschland in diesem
    Jahr bereits 20.000 Syrer legal
    aufgenommen hat – dass aber
    trotzdem zehntausende Syrer
    die „Schiffbrüchigen-Nummer“
    versuchen.

    Damit beweisen die Sendungs-
    macher unabsichtlich, dass
    das Argument schwachsinnig
    ist, wonach man durch legale
    Einwanderungswege den Flücht-
    lingstsunami verringern könnte.

    Insgesamt hörenswert.

  11. #6 Altenburg (10. Okt 2014 10:21)
    Das Verleumden und Denunzieren ist das politische Hauptbetätigungsfeld der Grünen, ehemaliger Grüner und jetzt am linken Rand angesiedelter Akteure wie dieser politisch gescheiterten Frau. Im Grund sind sie genaus so, wie sie andere gern bezeichnen.

    P.S.
    Das ist seit Lenin eines der Hauptmerkmale linker Rhetorik, Gegner mit faktenfreien Behauptungen zu denunzieren und zu diskreditieren, weil etwas davon bleibt in jedem Fall beim Empfänger hängen – sind die Behauptungen auch noch so falsch.
    Besonders Franz-Josef Strauss könnte wohl heute noch ein Lied davon singen könne, was über ihn an Lügen und Falschbehauptungen in die Welt gesetzt wurde.
    Wie man sieht, hatte es auch gefruchtet – es blieb immer etwas davon hängen, obwohl der größte Teil davon schlicht und ergreifen unwahr ist, wie sich erst wesentlich später herausstellte.

  12. #12 kantholz (10. Okt 2014 10:37)
    OT
    Interessanter Deutschlandfunk-Bericht
    über die Situation der Flüchtlinge

    Flüchtlinge Asylanten oder Invasoren.
    Danke 😉

  13. Die Verteidigung versuchte also ? und jetzt wird es sophistisch –, das Wort »glühend« in »glimmend« umzudeuten.

    Hehe, und ich deute – gar nicht sophistisch – den Namen dieser Schreckschraube um in
    Jutta Nichtganzdichtfurth.

  14. @#8 PSI (10. Okt 2014 10:30)
    „Immerhin kann sie – nach eigenen Angaben – auf ein “erfülltes Sexualleben” zurückblicken ;-)“

    Wobei jeder Psychologiestudent schon im ersten Semester lernt, dass etwas, was man unaufgefordert betont,sehr oft vom Gegenteil gezeichnet ist.

  15. OT

    AUFTRITT VOR RECHTER SZENE
    Xavier Naidoo: „Gehe auch auf NPD zu, ist mir alles Wurst“

    Er ist einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands, doch jetzt steht Xavier Naidoo in der Kritik. Er ist vor Anhängern der rechten Szene aufgetreten – und findet das überhaupt nicht problematisch.

    „Ich möchte auf Menschen zugehen. Auch zu ‚Reichsbürgern’“, sagte der 43-Jährige im Interview mit dem Südwestrundfunks (SWR). Und weiter: „Auch auf die NPD. Das ist mir alles Wurst.“

    Auslöser der Debatte: Naidoo hatte am Tag der Deutschen Einheit bei einer Demonstration der sogenannten Reichsbürger vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gesprochen. Diese lehnen die staatliche Ordnung in Deutschland ab.

    „Die Frau Merkel kann sich auch nicht aussuchen, ob sie vor den Linken oder vor irgendjemandem spricht. Sie muss als Bundeskanzlerin vor allen sprechen“, sagte Naidoo dem SWR-Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg!“. Er hingegen behalte sich das Recht vor, sich „systemkritisch“ zu äußern.

    „Und deswegen musste ich zu beiden Veranstaltungen hingehen – zu den Menschen der Mahnwachen und zu den Menschen, die sich ‚Reichsbürger‘ nennen, weil es sind alles Systemkritiker so wie ich. Wir brauchen diese Meinungsfreiheit, um unsere doch nicht ganz massentaugliche Meinung zu sagen.“

    http://www.mopo.de/promi—show/auftritt-vor-rechter-szene-xavier-naidoo—gehe-auch-auf-npd-zu–ist-mir-alles-wurst-,5066870,28696480.html, Hamburger Morgenpost, 09.10.2014

  16. Man muss Jutta Ditfurth zugute halten, dass sie sich selbst immer treu geblieben ist und sich nicht wie eine Wetterfahne im Wind gedreht hat, wie z. B. Fischer & Co.

    Unbequem war sie schon immer. Deshalb konnte sie auch keine Parteikarriere machen, weil die grünen Wendehälse das verhindert haben.

  17. OT: Dieses Mal gab es zur Abwechselung mal wieder keinen einzigen jüdischen Nobelpreisträger. Dafür geht der Friedensnobelpreis wie zu erwarten an eine Mohammedanerin. Allerdings nur zum Teil; der andere Preisträger, Kailash Satyarthi, ist Hindu und hat mit seiner Organisation über 80.000 Kinder aus verschiedenen Spielarten der Sklaverei befreit. Malala Yousafzai, die Mohammedanerin, hat ein Blog geschrieben und tritt in westlichen Medien auf. Ganz offensichtlich sind beide Leistungen gleichermaßen preiswürdig.

  18. #19 Zwiedenk   (10. Okt 2014 10:53)  

    # 13 PSI 10.10.14 10:39

    Bus? Wohl verkappter Grüner, wie? 
    ——–
    Nee, Reisebus in Kappadokien, zusammen mit deutschen Gutmenschen – es ist zum Verzweifeln! 👿

  19. Da der Antisemitismus bekanntlich in die kulturelle DNA Europas eingewebt ist, ist jeder von uns, der sich nicht von seinem Erbe distanziert und seine Herkunft denunziert ein Antisemit.

    Ditfurts Denunziation Elsässers ist der öffentliche Versuch sich aus dem Erbschuldkollektiv herauszulösen.Wir nennen das heute „Gesicht zeigen“. Die Denunziation verschafft einen Moment der Entlastung, die aber schnell verpufft.

    Wer als Europäer zuerst „Antisemit“ schreit, steht für einen Moment auf der sicheren Seite, kann aber schon eine Sekunde später selbst entlarvt werden, sobald ein Anderer das Bedürfnis hat aus dem antisemitischen Schuldkollektiv kurzzeitig zu entfliehen.

    Wo es hinführt, wenn über Allen in einem Herrschaftsbereich zusammengefassten Personen ausnahmslos ein Verdacht hängt, hat man an den Säuberungswellen in der SU, mit ihren durch Denunziation ausgelösten Kettenreaktionen sehen können.

    Ditfurt besitzt offenbar eine schwache Persönlichkeit und benötigt, trotz ihres Alters, den „Großen Bruder“ als Vaterersatz.Sie ist ein trauriges Beispiel für die Wirkungsweise einer als Wissenschaft getarnten antieuropäischen geistigen Massenvernichtungswaffe.

    Auf Menschen wie Ditfurt, deren Schwäche und den aus Schwäche entstehenden Sadismus, mit dem Denunzianten ihre Opfer verfolgen, setzt der „europäische Rat für Toleranz und Versöhnung“.

    Ditfurt ist das Zukunftsodell und verkörpert die neuen „europäischen Werte“,in all ihrer Fülle. Wo immer diese Werte auch herkommen mögen,sie entstammen nicht der kulturellen DNA Europas

  20. #6 Altenburg

    Das Verleumden und Denunzieren ist das politische Hauptbetätigungsfeld der Grünen,
    ———————————–
    Nee, das praktizieren ALLE Parteien und Organisationen, wenn sie sich eines Unliebsamen entledigen wollen.

    Und das Erbärmlichste ist, dass solche Vorwürfe schon bis ins Volk gehen und normale Beziehungen vergiften.

    Ich kanns schon nicht mehr hören, diese AS-Vorwürfe.
    Ich kann mich noch gut erinnern, wie das in der DDR war, wenn jemand etwas Kritisches gegen Russen sagte, da war „Russen“ statt „Sowjetmensch“ sagen schon ein Sakrileg.

    Wenn es gegen uns Deutsche geht, dann können die Behauptungen und Diffamierungen gar nicht derb genug sein.

    DIE DEUTSCHEN…. kein Tag vergeht, dass wir das nicht zu hören bekommen. Da geht keiner auf die Barrikaden.

  21. #22 Dr. T (10. Okt 2014 11:26)
    OT: Dieses Mal gab es zur Abwechselung mal wieder keinen einzigen jüdischen Nobelpreisträger. Dafür geht der Friedensnobelpreis wie zu erwarten an eine Mohammedanerin.

    Der Friedensnobelpreis ist für den Weltfrieden in etwa so bedeutungsvoll wie die Ehrennadel für den Kassenwart des örtlichen Weisser-Leghorn-Zuchtvereins für 20jährige Mitgliedschaft.

  22. #8 PSI
    #18 observer812

    Jutta Gerta Armgard von Ditfurth

    „Ich bin sechsunddreißig, da finde ich zwei Abtreibungen auf ein lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig.“ – Cosmopolitan 8/1988

  23. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß ausgerechnet linke Alt- 68iger Mao- und Arafat- Fans ihren verkappten Antisemitismus heute anderen vorwerfen…

  24. @25 martin67 ,

    der Antigermanismus ist der Kern des verordneten Erlösungskultes, der die Funktion hat, den ebenfalls auf der Abschussliste stehenden europäischen Völkern die Mitwirkung am eigenen Untergang zu versüßen.

    Antideutsche Deutsche, die nicht nur opportunistisch und feige, sondern Gläubige sind, wie Ditfurt, können sich im Antideutschtum eine moralisch konstruierte Pseudoidentität verschaffen, die allerdings das ruhelose Leben als VerfolgerIn mit sich bringt.

    Was nun den aktuellen Fall angeht, sehen wir sehr schön die „Kettenreaktion“. Ken Jebsen wurde öffentlich denunziert, als Antisemit markiert und erlegt.Von PI Lesern wurde das durchaus begrüßt.

    Über den Kontakt zu Jebsen wird nun Elsässer „entlarvt“ und wenn er seinen Stempel aufgedrückt bekommen hat, sind alle die dran, die Elsässer Texte verlinken oder sich zu Elsässer mal positiv äußern.

    Der Kreis vergrößert sich natürlich, wenn das Ganze über Facebook abläuft. Ein Facebookfreund, der sich auf einer Seite eintrug, die Elsässer Texte verlinkte ist infiziert und infiziert auch alle seine eigenen Facebookfreunde, falls die nicht schnell genug „Gesicht zeigen“.

    Am Ende bestätigt sich, was wir schon immer wussten: ALLE Deutschen sind Antisemiten.Bewusst oder unbewusst, das spielt keine Rolle.Es ist in unseren Genen.

  25. Eldässer ist ein Antisemit, genauso wie seine Freunde in der hamas, hisbollah oder im Iran. Wobei ob dad bei der Grünen viel anders ist?

  26. Man mag von Ditfurth halten was man will. Immerhin ist sie Mitglied einer faschistischen Partei. Ändert aber nichts an der Tatsache das Elsässer, guter bekannter von Ahmanidedschad, ein glühender Antisemit ist. Das müsste jeder PI Leser eigentlich wissen.

  27. Und Dittfurth ist eine glühende Antideutsche.

    Wo liegt also der Unterschied?

    Und ja, es ist Rassismus, unterschiedlliche Völker unterschiedlich zu bewerten.

  28. #22 Dr.T.

    Für mich persönlich ist das ein ganz hinterfotziger, wie in Bayern sagt, und niederträchtiger Kommentar.

    Das pakistansiche Mädchen Malala Y. hat, im Gegensatz zu B.Obama und anderen Friednesnobelpreisträgern, ihn wirklich verdient.
    Die hat ihr Leben aufs Spiel gesetzt und da ist es gleich, ob jetzt Mohammedanerin oder Muslima, sie hat sich als junge Frau und Mensch für die Schulausbildung von muslimischen Mädchen in Pakistan eingesetzt und dabei ihr Leben riskiert.

    Viellleicht riskiert der Kommentator Dr.T. für eine gute Idee auch einmal sein Leben.Wäre nicht schlecht.

  29. Hallo 31 JeanJean!

    Kannst du dich noch an den Fuldaer BP-Abgeordneten Martin Hohmann erinnern?

    C*DU-MdB Martin Hohmann hat sich 2002 erlaubt, nach dem Verbleib des deutschen Goldschatzes zu fragen.

    Die damalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Dr. Barbara Hendricks [heute BM Umwelt], antwortete Hohmann am 22. August 2002: „Die Deutsche Bundesbank hält einen großen Teil ihrer Goldbestände in eigenen Tresoren im Inland. Sie lässt allerdings auch Goldbestände an wichtigen Großhandelsplätzen wie z. B. London von den dort ansässigen Zentralbanken, z. B. die Bank of England, verwahren.
    Es macht aber auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen Sinn, solange die Lagerung dort kostengünstiger ist als der Transport nach Deutschland und der Bau zusätzlicher Tresoranlagen.“

    Das Ergebnis war, das Hohmann nach wenigen Wochen unter medialer Hetze von der CDU mit Schimpf und Schade davon gejagte wurde.

    Er hatte eine Rede zum 3.10.2002 gehalten, die ihn Wochen später mit der Antisemitismuskeule aus der Fraktion und der Partei prügelte

  30. @38 sakarthw14 ,

    es war, wenn Sie ein wenig googeln, der Herr Papa, der das Leben seiner Tochter aufs Spiel setzte und es ging um einen Geldpreis, den die UN jungen Aktivisten in Aussicht stellt.

    Mir sind all diese Kindergartenmenschenrechtsundumweltaktivisten mehr als suspekt. Kinderstars, die andere Kinder zu Bekenntnissen bringen sollen, die sie in keiner Weise begreifen und den Niemalserwachsenen heiße Tränen über die Wangen fließen lassen.

    Alles wird zur Seifenoper in der die Gefühlswelt der Massen gelenkt und geknetet wird.

    Eisbären, Robbenbabies,ein kleines Mädchen, noch mehr kleine Mädchen, rehäugige Kopftuchfrauen, kreierte Schicksale, manipulierte Gefühle.

  31. Auch eine zweite Tendenz in Ditfurths Verteidigungslinie ist höchst bedenklich. Das Umfeld des Klägers Elsässer muss dafür herhalten, um daraus indirekt auf dessen wahre Gesinnung zu schließen. Unter dem Motto: »Sage mir, mit wem Du umgehst und ich sage Dir, wer Du bist«, schwingt die Volksweisheit »Gleich und gleich gesellt sich gern« mit. Im Fokus dieser Verteidigungslinie standen die Organisatoren der Montagsdemonstrationen Ken Jebsen und Lars Mährholz, die beide freilich weder Kläger noch Beklagte im Verfahren waren, denen aber antisemitische Äußerungen nachgesagt wurden.

    Glaubt man dem Artikel/der Argumentationslinie, bei KOPP-Verlag, dann darf man bald jeden Grünen als „Befürworter von Kinderfickern“ bezeichnen? Darf man dann jeden Moslem als Vergewaltiger titeln? Jeden Jesiden als Ehrenmörder? Jeden Priester als Kinderschänder? Jeden Politiker als Korrupten? Jeden Neger als Kriminellen?

  32. #4 Biloxi (10. Okt 2014 10:20)

    … eines noch viel perfideren, weil intelligenten und daher gefährlichen, versteckten Antisemitismus hervorbringen. Eine Argumentation, aus der es kein Entrinnen gibt …

    So etwas kennt man schon. Wenn sich ein als „Rechter“ fertigzumachender Mensch ordentlich kleidet und ausdrückt, im bürgerlichen Habitus daherkommt, dann ist das ein „Neonazi im Nadelstreifen“ – und die sind noch viel, viel gefährlicher als die mit den Springerstiefeln. Und wenn er durchaus gemäßigt argumentiert, dann ist das alles nur „Tarnung“ und zeigt erst recht, wie gefährlich er ist.

    Der Fairness halber muss man anmerken, dass selbst auf PI einige in dieser Art und Weise argumentieren. Ein moderater, nicht übermässig religiöser Muslim, der hierzulande ganz normal arbeiten geht und die grundsätzlichen Werte unserer Gesellschaft anerkennt? Kann gar nicht sein, weil es davon keine gibt.

    Im Grunde kann man leider die Menschen nur nach dem Beurteilen was sie sagen und tun, nicht nach dem, was sie möglicherweise insgeheim denken mögen. Denn man kann anderen eben, wie man so schön sagt, nur vor den Kopf schauen und nicht hinein.

  33. Ich schätze Jürgen Elsässers Arbeit und mutiges Engagement sehr. Doch in dieser Frage ist sich der von den Linken bekehrte Elsässer, einer von den meisten Linken vertretenen Gesinnung treu gebielben: Auch ich halte ihn für einen Antisemiten.

  34. OT
    #40jeanjean

    Das brauche ich nicht zu googeln. Das ich weiß ich einfach aus anderen Quellen.

    Dieses kleine 17-jährige Mädchen wird nunmal nicht mehr größer. Klein in Gestalt aber groß im Kopf.Das ist auch kein richtiges Kopftuchmädchen, denn bei ihr sieht man eine ganze Menge Haare am Kopf.

    Wie kann man nur so verbohrt sein, diesem Mädchen und jungen Fau, nur weil sie aus einem sehr bekannt paschtunischen Stamm im Swattal stammt,der sunnitisch ist, die Achtung zu verweigern.

    Ihr Vater ist ein bekannt Dichter und Betreiber einer Schule-Kette.

    2011 hat Erzbischof Desmond Tutu sie für den Internationalen Kinderfriedenspreis vorgeschlagen.

    Ich würde Dir lieber vorschlagen entsprechende britische und pakistanische Zeitungen zu studieren und nicht so einen Blödsinn zu verzapfen.

    Wenn Du nur 10 Prozent des Verstandes diese Mädchen hättest, könnte man in Deutschland besser schlafen.

  35. Richterin mit Doppelnamen ?
    Auf wesssen Seite die wohl steht ?
    Habe mit Doppelnamenträger immer schlechte
    Erfahrungen gemacht !
    Ist eigentlich immer ein Hinweis auf linke Gesinnung.

  36. Die Ditfurth war nie ein Wendehals auch wenn ich sie nicht mag, aber der Elsässer ist ein komischer Vogel.

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