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ruhrkent#Pünktlich zum Start der Frankfurter Buchmesse erscheint heute der Roman „Ruhrkent“ über einen zukünftigen türkisch-islamischen Staat im Ruhrgebiet. Hauptthema des Buches ist die Frage nach der Rechtmäßigkeit der heutigen Einwanderungspolitik. Der Held, einst williger Mitläufer der „Bunten Republik“, lehnt die Umbenennung Duisburgs in „Düskale“ ab, verstößt dadurch gegen das Gesetz und wird vor Gericht gestellt. Das Besondere: das ganze Buch ist in Jamben verfasst, betonte und unbetonte Silben wechseln sich ständig ab – ein Symbol für den „Gleichschritt der Sprache“ der politischen Korrektheit. Parallel zur Buchmesse wird PI jeden Tag ein Thema aus „Ruhrkent“ diskutieren, hier ein erster Überblick über das Buch.

(Von Markus G.)

„Ich bin ein alter Mann. Ich hätte nie geglaubt, dass ich das alles noch erleben würde. Doch ich hätte ja so vieles nie geglaubt.“

Mit diesen drei Sätzen beginnt „Ruhrkent“, mit diesen Sätzen ist der inhaltliche Rahmen bereits umrissen: Das Buch erzählt die Lebensgeschichte eines heute 38jährigen Mannes, der sein Leben lang an die Versprechungen der „Bunten Republik“ geglaubt hat oder die Buntisierung zumindest passiv hingenommen hat. Warnende Stimmen hat er in den Wind geschlagen, weniger aus Überzeugung, sondern eher aus Bequemlichkeit. Im hohen Alter von 76 Jahren, also im Jahr 2052, findet sich dieser Mitläufer als Bewohner eines türkisch-islamischen Staatswesens namens „Ruhrkent“ (türkisch: „Ruhrstadt“) wieder. In diesem Staat wurden konsequenterweise alle deutschen Ortsnamen abgeschafft – dies übrigens eine Prophezeiung, die schon Akif Pirincci in seinem aktuellen Bestseller „Deutschland von Sinnen“ geäußert hat.

Als Deutscher muss sich der Held jedes Jahr die Wohngenehmigung in „Ruhrkent“ verlängern lassen, was er immer brav tut. Im Jahr der Handlung allerdings trägt er als Geburtsort „Duisburg“ auf dem Antrag ein, obwohl die Stadt nun offiziell „Düskale“ (türkisch: „eingeebnete Burg“) heißt. Damit wagt er zum ersten Mal in seinem Leben Widerspruch und gerät in Konflikt mit dem Gesetz. Hat er also Unrecht getan? Oder ist der Staat „Ruhrkent“ ein Unrecht? Oder ist die heutige Politik der Massenansiedlung, die ja die Voraussetzung für eine zukünftige fremde Staatenbildung in Deutschland schafft, ein Unrecht? Der Rückseitentext des Buches greift hierzu ein Zitat aus dem Text auf, im typischen Jambenrhythmus, der das ganze Buch durchzieht:

„Irgendwann (…) muss sich ein Unrecht in das Recht hineingeschlichen haben, dachte ich, das schließlich das gesamte Recht ins Gegenteil verkehrte, das sich durch das Recht hindurchfraß, wie ein schimmeliger Pilz im Lauf der Zeit die Milch versauern lässt, von oben bis zum Grund, obwohl sie weiterhin ganz weiß und rein und unverdorben wirkt, als könnte man sie sorglos trinken, und man erst bemerkt, dass sie schon längst nicht mehr genießbar ist, sobald man selber, weil sie angefangen hat zu riechen, mit der Zunge an ihr schmeckt.

Während er auf den Gerichtsprozess wartet, trifft der Held seinen deutschen Rechtsanwalt, den türkischen Staatsanwalt und den islamistischen Richter. Diese Gespräche werden unterbrochen von Rückblenden, in denen er angesichts der vollendeten Tatsachen, denen er sich als Bewohner eines fremden Staates „Ruhrkent“ ausgesetzt sieht, sein Leben, d.h. unsere heutige Gegenwart und die noch vor uns liegenden 30-40 Jahre, Revue passieren lässt.

Insgesamt besteht das Buch aus 20 Kapiteln, die meist auch als abgeschlossene Einzeltexte ohne weitere Kenntnis des Gesamttextes gelesen werden können. Jedes Kapitel widmet sich einem eigenen Thema. Neben der Hauptfrage nach der Rechtmäßigkeit der staatlichen Einwanderungspolitik geht es um Lüge und Wahrheit, um Schuldhaftigkeit, Mechanismen der Macht, innerdeutsche Gruppendynamik und Meinungskontrolle, die Assimilation der Deutschen in eine orientalische Umwelt, verlorene Träume als Folge der Siedlungspolitik und die völlige Vergeblichkeit, das glückselige ethnische „Miteinander“ jemals zu erreichen, das den Deutschen durch einen entweder sträflich naiven oder böswillig irreführenden Staat versprochen wurde.

Im sprachlichen Ausdruck ist der Autor weit davon entfernt, politisch inkorrektem Unmut freien Lauf zu lassen. Er versucht vielmehr, sich in das Denken seines Helden hineinzuversetzen – eines Gutmenschen, der in dem Bewusstsein alt geworden ist, stets auf der richtigen Seite gestanden zu haben. Der eigenartige „digitale Stil“ des Buches, das ständige Abwechseln betonter und unbetonter Silben, mag zunächst etwas irritieren, aber spätestens nach wenigen Seiten entfaltet dieser Stil einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. In einem oft beklemmenden Grundton wird man vom Sprach- und Gedankenstrom fortgetragen und erlebt ein gleichgeschaltetes, aber allmählich zur Freiheit und Wahrheit gelangendes Denken aus der Innenperspektive.

Abschließend noch ein Satz zum Titelbild: Das Foto mit den türkischen Fahnen in einer deutschen Stadt ist keine Fotomontage, sondern ein Originalfoto des „Würzburger Flaggenspuks“ von 2011, als die gesamte Würzburger Innenstadt im NS-Stil mit nationaltürkischen Fahnen beflaggt wurde (PI berichtete).

PI wird in den kommenden Tagen parallel zur Buchmesse einige Kapitel aus „Ruhrkent“ ausführlich kommentieren.


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25 KOMMENTARE

  1. Mit der grausamen,islamischen,grünrotmultikulti Realität in Deutschland wird nun versucht,genau wie der Bürgermeister Neuköllns Buschkowski es tut,damit Kohle zu machen.Jeder könnte dies tun,ich würde das Buch;Deutschland geht Bäcker,nennen.

  2. Das würde ja bedeuten, dass der Beamtenapparat schleichend übernommen wurde, das halte ich für reine Fantasie! 🙂

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/beamtenbund-schlaegt-alarm-oeffentlicher-dienst-fuerchtet-personalluecke-von-700-000/10805694.html

    Fachkräfte sind Mangelware: Der öffentliche Dienst steht vor einem enormen Nachwuchsproblem – und will deshalb verstärkt in Migrantenfamilien werben.

    ….

    Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özuguz, schlägt etwa vor, potenzielle Fachkräfte mit Migrationshintergrund stärker zu berücksichtigen. Für diese Bewerber müssten sich die Verwaltungen stärker öffnen. „Der Bund hat hier noch einigen Nachholbedarf“, sagte sie dem Tagesspiegel. Damit man mit einem Nachnamen wie zum Beispiel „Yilmaz“ faire Chancen habe, müssten Führungskräfte entsprechend sensibilisiert werden.

  3. @#5 Eurabier
    unsere Politdarsteller werden sich so lange anbiedern bis alles in muslimischer Hand ist.
    Die Städte werden bestimmt schon aus voraus eilendem Gehorsam umbenannt.

    Ich habe die Hoffnung aufgegeben das sich was zum Guten für uns ändert.

  4. NRW wird umbenannt in Mordrheinwestfalen.

    Wie gut, dass mir vor 30 Jahren die Flucht aus Düskale geglückt ist. Auch wenn es damals noch nicht so hieß, war es schon auf dem besten Weg, es zu werden.

  5. Ich wohne auch im Ruhrgebiet. Seit ich PI lese sehe ich die Realität mit andren Augen. Wie „Ruhrkent“.

  6. erscheint heute der Roman „Ruhrkent“ über einen zukünftigen türkisch-islamischen Staat im Ruhrgebiet.

    Na bravo – läuft doch alles wie geschmiert.
    Die Türken platzen bald vor überschnappendem Selbstbewußtsein, das wir mit solchen Büchern auch noch befeuern.
    Dede sagt beim Spaziergang Klein-Memet: „Wenn du groß bist, ist das alles dein und Torben muß dir gehorchen.“

  7. Viele Zukunftsromane sind schon schneller als gedacht Realität geworden oder die Phantasie der Autoren wurde sogar noch bei weitem übertroffen.

  8. Wieder wird NRW mit dem Ruhrgebiet/KölnBonn verwechselt.

    Meine jüdische Familie ist auf der Flucht vor
    Moslems aus Antwerpen nach(!) NRW ausgewandert!
    Allerdings ins Münsterland, dort gibt es
    Städte mit 3% Arbeitslosenquote und etwa gleich
    großem Ausländeranteil (Zufall?).

    Liebe Duisburger und Dortmunder, packt eure
    Sachen und siedelt einfach mal 30 km weiter
    nördlich an.

  9. Ich bin für die Umbenennung Duisburgs in

    Johannesburg am Rhein

    Nichts gegen Südafrika, aber die `Zustände` in dieser einstmals ruhrpöttischen `Schimanski-Stadt` haben sich in den letzten Jahren dramatisch denen im südafrikanischen Johannesburg angepasst. Beispiele:

    – Was in Johannesburg die Townships sind, sind in Duisburg Marxloh mit seiner `Grössten Moschee` vom Kraftkhalifat Nordrhein-Waziristan als auch das Zigeunerhaus in Rheinhausen was sicherlich nicht das einzige bleiben wird http://www.pi-news.net/2013/08/ein-besuch-beim-duisburger-zigeunerhaus/

    – Was in Johannesburg die schwarzen Townshipgangs sind, die tagtäglich `weisse Buren` abziehen, dass machen in Duisburg die osteuropäischen und orientalischen Fachkräfte. Die Kriminalitätsrate hat sich in den letzten Jahren verdreifacht und die örtliche Polizei stösst unwillkürlich an ihre Grenzen http://www.zeit.de/2013/39/duisburg-roma-hochhaus

    Noch Fragen oder Vorschläge zu Duisburgs Umbennenung?

  10. Sollte das eintreten – und das wird es, wenns so weitergeht – kann Bomber Harris von mir aus gerne nochmal vorbeikommen.
    Kein Mensch braucht eine zweite Türkei, ein Land muss auch für invasive Türken ausreichen.

  11. Ich bin neulich von einem Polizeiauto verfolgt worden. Irgendwann war es mir zu bunt und ich bin stehen geblieben. Der Polizeifatzke kam und wollte meine Papiere sehen. Ich habe ihn nach seinen Papieren gefragt und gefordert, dass er sich erstmal vorstellt. Nachdem er sich weigerte, das für deutsche Polizisten Übliche zu tun, habe ich ihn aufgefordert, mir seinen deutschen Personalausweis zu zeigen. Wollte oder hatte er nicht. Deshalb sind wir in sein Revier gefahren und ich habe den Revieroberförster aufgefordert, mir nachzuweisen, dass diese Krummnase in Polizeiuniform überhaupt deutscher Staatsangehöriger ist. Es stellt sich heraus, er war türkischer Lackaffe. Da bin ich einfach gegangen und habe mich nur noch gewundert, was in meinem Land alles möglich ist.

  12. #5 Eurabier (08. Okt 2014 13:52)

    Tststs…die Ötzogutz mal wieder.

    Das Problem der türkischen Bewerber mit deutschem Pass in der zweiten oder dritten Generation ist nicht der türkische Nachnahme „Yilmaz“, das Problem ist der fehlende deutsche Vorname.

    Integration bedeutet nicht, dass Zuwanderer Deutschland ausländischer machen, Integration bedeutet, dass Zuwanderer sich deutscher machen.

  13. Ein türkisch/islamischer Staat auf deutschem Boden wird wohl nicht passieren,weil dann niemand mehr da wäre, der die Sozialleistungen wie Kindergeld, Hartz4, etc. erarbeiten würde. Eine Abwanderung der Moslems in andere Bundesländer wäre die Folge.

  14. Passt total! Ist ja schon JETZT ein reines KALIFAT NRW,und zwar mit kraeftiger Mithilfe deutscher Dumm-Dhimmis wie Jaeger, Roth, usw..

    Uebrigens finde ich 2052 als viel zu optimistisch – tippe eher auf 2022!

  15. @#19 nicht die mama (08. Okt 2014 17:13)

    #5 Eurabier (08. Okt 2014 13:52)

    Tststs…die Ötzogutz mal wieder.

    Das Problem der türkischen Bewerber mit deutschem Pass in der zweiten oder dritten Generation ist nicht der türkische Nachnahme “Yilmaz”, das Problem ist der fehlende deutsche Vorname.

    DAS MUSS MAN SICH MERKEN, EIN GUTES ARGUMENT! GANZ SCHLECHT ZU WIEDERLEGEN.

  16. Dieser Autor, wahrhaft keiner der Sorte Gutmensch, muss von Sinnen sein – Akif P.’s Bestseller-Buch lässt grüßen!
    Ich finde die Veröffentlichung eines solchen gesellschaftspolitischen Science-Fiction-Machwerks, dessen gewollt visionäre Zielsetzung wohl an George Orwell’s berühmtes „1984“ angelehnt ist, nicht nur fragwürdig, sondern in hohem Maße unverantwortlich.
    Und das ungeachtet dessen, dass es dem Autor offenbar darum geht, auf die Gefahren durch eine Fortsetzung falscher, unpatriotischer Einwanderungspolitik öffentlichkeitswirksam hinzuweisen, damit die Vision GERADE NICHT eines Tages Wirklichkeit wird.

    Der große Denkfehler von Verlag ebensowie Autor/in, den beide hoffentlich bald einräumen werden, ist, dass alleine schon mit der skizzierten Phantasie-Horror-Vorstellung eines „Ruhrkent“ die Büchse der Pandora geöffnet wird, indem dieses heute und auch in 10 Jahren noch absurde Szenario von türkisch umbenannten Ruhrmetropolen genau bei denen, die davon schon immer geträumt haben, ohne es außerhalb des Privaten zu artikulieren, als auch bei denen, die sich von solchen Fernzielen anstecken lassen, Hoffnungen und weitere Aggressionen weckt.

    Semper aliquid haeret! Diese altrömische Weisheit hat nicht nur ihre Berechtigung für zu Unrecht Verdächtigte und dann Entlastete, sondern auch für negative Aussagen, deren Gegenteil man erreichen oder hier: herbeischreiben möchte.
    Denn für viele aus der tumben Masse, sowohl auf deutscher wie türkischer Seite, bleibt die erfüllte Vision, so wie im Buch geschildert, hängen. Sie fragen nicht mehr danach bzw. vergessen, welches Arsenal an Warnungen und Gegenargumenten der Autor aufgefahren hat.

    Phantasie schafft Bewusstsein.
    Bewusstsein schafft Wirklichkeit.

    Dieser Zusammenhang wurde hier sträflich ignoriert.

  17. # 18 Vladimir Schmidt

    Ich habe ihn nach seinen Papieren gefragt und gefordert, dass er sich erstmal vorstellt. Nachdem er sich weigerte, das für deutsche Polizisten Übliche zu tun, habe ich ihn aufgefordert, mir seinen deutschen Personalausweis zu zeigen. Wollte oder hatte er nicht. Deshalb sind wir in sein Revier gefahren und ich habe den Revieroberförster aufgefordert, mir nachzuweisen, dass diese Krummnase in Polizeiuniform überhaupt deutscher Staatsangehöriger ist. Es stellt sich heraus, er war türkischer Lackaffe.

    Der Personalausweis (und Reisepaß) sind kein Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit, sondern begründen lediglich die Vermutung, daß es sich um einen deutschen Staatsangehörigen handeln könnte. Die Sache ist nicht einfach … genauer gesagt ist sie sogar ausgesprochen vertrackt und es lohnt sich mehr als nur einen kurzen Blick auf die Problematik zu werfen.

    Die ‚deutsche Staatsangehörigkeit‘ gibt es erst seit 1934 durch eine Verordnung (kein Gesetz!) des hier ansonsten eher wenig geschätzten Herrn Hitler. Tja, und nun fragen wir doch gleich mal weiter: Warum macht der Megabösewicht eigentlich kein Gesetz, sondern nur eine ‚Verordnung‘? Traut er sich nicht?? Gut, die Antwort mußt du selber finden. Als Hilfestellung drei Links, die ich immer gerne empfehle, um das Thema besser auszuleuchten:

    http://www.youtube.com/watch?v=jpJVPBBHi7w

    http://www.gelberschein.info/

    https://kulturstudio.wordpress.com/2014/01/14/kulturstudio-spezial-staatsangehorigkeit-was-tun-alle-infos/

    Da solltest du alle relavanten Informationen finden können, um dir ein hinreichendes Bild der Problematik machen zu können. Viel Spaß…

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