imageUnter dem Mantel der Nächstenliebe betreiben Organisationen wie Misereor politische Kampagnen in Entwicklungsländern, die dort dem wirtschaftlichen Wohlergehen schaden. Georg Keckl zeigt am Beispiel Indien, wie der ideologische Kampf gegen Gentechnik exportiert wird.

Im Sommer dieses Jahres meldete Radio Vatikan: „Indien: Staat setzt deutsche Hilfswerke auf rote Liste“. Mit betroffen war das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor. Die Organisation wehrte umgehend ab: „Misereor hat Vorwürfe aus Indien zurückgewiesen, den Gebrauch von Spendengeldern zu verschleiern, Aktionen gegen Industrieprojekte zu finanzieren und so das Wirtschaftswachstum des Landes zu schmälern.“

Nach Erkenntnissen des indischen Geheimdienstes unterstützen die westlichen „Helfer“ mit ihren Spendengeldern Aktionsgruppen, die gegen zahlreiche Infrastrukturprojekte kämpfen. Gleichzeitig finanzieren sie den Glaubenskampf verbündeter Organisationen gegen die Grüne Gentechnik in Indien mit. Der von außen in das Land getragene Skeptizismus koste den indischen Staat zwei bis drei Prozent jährliches Wirtschaftswachstum, berechnete der Geheimdienst. Zugleich schade er Indiens Ansehen als Demokratie und Wissensnation…

(Hoffentlich kämpfen Indien und andere Staaten weiter gegen unsere linken, total ideologisch verkommenen westlichen NGOs! Eine Frechheit, in was die sich alles einmischen!)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

61 KOMMENTARE

  1. Wir wissen schon lange, daß die Gentechnik in Indien schon immensen Schaden, Selbstmorde usw. verursacht hat. Thema: Baumwolle! Was hier passiert ist Lobbyarbeit von Monsanto und anderen Weltkonzernen. Sonst nichts. Punkt.

  2. Blub Blub Blub Blub….

    … die grünen PI-NGO-U-Boote tauchen gerade auf. Von denen gibt es in diesem ehrenwerten Forum aus mir völlig unverständlichen Gründen viel zu viele. Ideologisch verklemmte und bornierte Anti-Atom- und Anti-Biotechnik-Krieger braucht weder dieses Forum und schon gar nicht Deutschland.

    Also haut wieder ab.

  3. man muss dazu sagen, dass kewil sich überwiegend von Genverändertem-Fraß ernährt, daher sollte man sich auch nicht über diesen Artikel wundern (ebenso über manch ältere Artikel von kewil)

  4. Das ist nur die halbe Wahrheit.
    Denn in Indien findet kein freier Markt statt. Die Konzerne bestechen die Lokalregierungen, welche dann den Verkauf der traditionellen Saatmittel staatlich verbieten und Händler und Bauern per Gesetz zur Anwendung der teuren Industriesaatmittel zwingen.
    Das ist ebenso totalitär, wie die die staatlich uns aufgezwungene Eurorettung.
    In Indien herrscht kein freier Markt.
    Die Bauern müssen aber selber entscheiden können, welches Saatgut sie verwenden wollen. Niemand darf gezwungen werden ein Produkt zu kaufen! Die Konzerne müssen durch Qualität und Preis überzeugen, nicht durch staatlichen Machmissbrauch. Die Freiheit wird hier von einem Konglomerat aus Großindustrie und Politik angegriffen, genau wie in Europa.

  5. Der Bilderberger-clan der Milliardären verfehlt
    ihr Ziel Flur-bereinigung =
    Bevölkerungsminnimierung = Vermögensmaximierung
    in keinster weisse !

  6. PS: Der staatliche Zwang zum Kauf von Staatgut geht in die gleiche Richtung wie Mietpreisbremse, Kündigungsschutz, Rauchverbot oder Glühlampenverbot in Deutschland, es ist der Eingriff des Staates in die freien Entscheidungen und Verantwortlichkeiten der Bürger zum nutzen der eigenen Organisation. Nur sind die dahinter liegenden Interessen in Indien leichter zu erkennen als in Deutschland.

  7. Achwas !!!

    Das ist doch nichts neues !

    Es geht diesen „Entwicklungshelfern“ doch absolut nicht darum, diesen Staaten und vorallem den Menschen da unten zu helfen.

    Ob nun Indien, oder Afrika.

    Überall gehtes doch nur um die eigenen Interessen.

    Man kämpft und ätzt zwar gegen Genmais, aber gleichzeitig hält man die genau so in der Abhängigkeit und liefert denen dann Hilfsgüter.

    Das ist dann MAIS vom weltgrößten Produzenten überhaupt.

    Das ist die USA.

    Das ist dann Genmais ^^

    Also hilft man Indien & Afrika dahingehend, daß sie selber keinen Genmais anbauen, aber dafür die Hilfswerke diese dann entweder selber, oder von der UN bezahlt den USA abkauft.

    Schicke Sache !

    Deshalb kommen die ja auch mit durchaus „nützlichen“ Projekten.

    Wie z.B. im tiefsten Afrika, wo die Menschen bei Dürren bereits anfangen Gras zu essen, dann eben denen beizubringen die Bäume zu schützen.

    Wahrscheinlich, damit die bei der nächste Dürre was zu fressen haben, aber das ist eine andere Sache.

    Wenigstens ist es immer durchaus POSITIV, daß man denen weder eine Verhütung vermittelt, noch von einer logischen und vernünftigen Familienplanung redet.

    Denn was geschieht denn, wenn diese Länder keine Hilfe mehr brauchen?

    Was ist denn dann??

    Dann werden nicht nur die „Helfer“ nicht mehr benötigt, sondern auch und vorallem….die dazugehörigen Institutionen nicht mehr…..

  8. Die sind schon abgehauen:

    „Selbstmord-Serie: Tausend indische Bauern gehen in den Tod…Die Not der Bauern hat sich in den vergangenen Jahren noch dadurch verschlimmert, dass sie auf den Feldern immer mehr Pestizide gegen Schädlinge einsetzten – um der Konkurrenz mit niedrigen Kosten zu begegnen. Falscher Gebrauch der chemischen Hilfsmittel führte jedoch dazu, dass Schädlinge resistent wurden, die Böden ausgelaugt wurden und die Erträge sanken.

    Dieses Problem sollte das genveränderte Baumwoll-Saatgut namens „Bacillus-thuringiensis-Cotton“ lösen. Doch die Pflanzenkeime, die der Saatgut-Multi Mahayco-Monsanto Biotech vor vier Jahren eingeführt hat, sind dreimal so teuer wie konventionelle Samen. Heute gelten sie als Flop für die Bauern: „Alle Ankündigungen von Monsanto waren irreführend. Die aggressive Markteinführung vor drei Jahren hat Hunderte Bauern in den finanziellen Ruin getrieben“, sagt R. V. Ramanjaneyulu vom Center for Sustainable Agriculture, einer Nicht-Regierungsorganisation.“ http://www.spiegel.de/wirtschaft/selbstmord-serie-tausend-indische-bauern-gehen-in-den-tod-a-446922.html

    Nebenbei hat Monsanto auch noch tödliche Pflanzenschädlinge nach Indien gebracht:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/gvo-baumwolle-von-monsanto-bringt-toedliche-pfla.html

  9. @ Cendrillon: Null Argumente, aber Abwerten, Beschimpfen etc.

    Der Bericht auf den verlinkt wird, stammt von 600 Wissenschaftlern aus 72 Ländern.

    Aber wenn es halt nicht in die ideologische Klein-Welt passt, muß man halt wild um sich schlagen…….

  10. #11 Alemao (04. Okt 2014 11:43)

    @ Cendrillon: Null Argumente, aber Abwerten, Beschimpfen etc.

    Wie der Zufall es so will hat die Achse heute morgen ein hervorragendes und bewußt provokatives Essay zum Thema Bioengineering (vulgo Gentechnik) veröffentlicht.

    100 Milliarden Tieren fressen Gentechnik-Futter

    Von Ludger Wess

    Stimmen die Warnungen und Behauptungen der Kritiker von Gentechnik in der Pflanzenzucht, müsste ab 1996, dem Jahr der Einführung der „Genpflanzen“, Auffälliges zu beobachten sein: geschwächte, kranke Tiere. Die Datensätze sind immens. Zwischen 2000 und 2011 haben allein in den USA über 100 Milliarden Nutztiere „Genfutter“ gefressen. Sie alle wurden landauf, landab vor der Schlachtung von Veterinären untersucht – so, wie es vom Gesetz vorgeschrieben ist. Die Untersuchungsergebnisse sind ebenso wie die Daten zur Milchleistung öffentlich zugänglich.

    Die Zahlen könnten eindeutiger nicht sein: Der Milchertrag der Kühe und das Schlachtgewicht von Schweinen, Rindern und Geflügel haben im gesamten Zeitraum stetig zugenommen, die Zahl kranker Tiere und bestimmter Krankheitszeichen (Zellzahl in der Milch) stetig abgenommen. Es gibt nach 1996 nicht die kleinste Auffälligkeit in den Kurven. Es gibt auch keinerlei Unterschiede im Nährwertprofil der Nahrung, die aus diesen Tieren hergestellt wurde.

    Greenpeace, Friends of the Earth, der WWF und andere, die seit Jahren vor den Gesundheitsgefahren durch Gentechnik warnen, haben die Veröffentlichung bislang mit Schweigen übergangen. Sie passt nicht ins Konzept und nicht in die Strategie, der Bevölkerung Angst vor “Gift und Genen” in der Nahrung einzujagen. Entwarnung ist nicht “kampagnenfähig”, kostet Spendengelder und macht unglaubwürdig.

    Die anfängliche Skepsis gegenüber gentechnischen Verfahren in der Pflanzenzucht mag vor einem Vierteljahrhundert berechtigt gewesen sein. Aber wenn sich die Umweltschutzorganisationen nicht bis auf die Knochen blamieren wollen, sollten sie endlich zugeben, dass sie sich in zentralen Punkten geirrt haben. Es wird Zeit für eine Neubewertung.

    QED

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/100_milliarden_tieren_fressen_gentechnik_futter

  11. Hat Indien nicht gerade eine Raumsonde um den Mars-Orbit? In paar Jahren auch eine Mondsonde?

    Indien braucht keine Entwicklungshilfe.

  12. Man muss ja nicht immer einer Meinung sein.

    Die Polemik gegen die Gegner der Gentechnik ist leider auch ideologisch motiviert.
    In der Tat: Der Artikel ist purer Lobbyismus für unethische EkelKonzerne wie Monsanto und Co.

  13. OT?
    Von Mutti von langer Hand vorbereitet?

    Alternative Energien:
    1) Windkraft, ist nur ab und zu in bestimmten Regionen effektiv
    2) Wasserkraft, wie vor
    3) Sonnenkraft, funktioniert nur bei Sonne
    4) Güllekraft u.
    5) Maiskraft verchandeln auch die Umwelt
    6) Humankraft, wird zur Zeit importiert. Von der Industrie müssen nur noch Hamsterräder gebaut werden

  14. Weil hier der Laden „Zentrum der Gesundheit“ auftauchte: Diese Internet-Bude der Schweizer Fair Trade Handels AG mit ihren Sälbchen und Tinkturen ist das, was man früher als Quacksalber-Schuppen bezeichnet hat. Wer für seine massenhaften Darmreinigungsmittel et.al „Versandkostenfrei ab 249 Euro“ in den AGB hat, ist eine Lachnummer und ein Scharlatan.

    Geschäftsführin der Fair Trade Handels AG – also „Zentrum der Gesundheit“ – ist Alexandra Schubert
    Sie leitet praktischerweise auch diesen Laden:

    http://www.akademie-der-naturheilkunde.ch/impressum.html

    Eine Zweigstelle der Fair Trade Handels AG, bei der man für viel Geld „Ganzheitlicher Ernährungsberater“ werden kann.

    Wenn das die Antwort auf Monsanto ist, investiere ich allemal lieber in Monsanto.

    Zu den „600 Wissenschaftlern aus 72 Ländern“, dieser „Studie“, die über den Salbenladen der Fair Trade AG vertrieben wird – ein Blick in das Impressum, auf die Leute und den Publikationsort zeigt, wer das geschrieben hat:

    Verfasst von
    Mae-Wan Ho und Lim Li Ching
    mit Beiträgen von
    Joe Cummins, Malcolm Hooper, Miguel Altieri, Peter Rosset, Arpad Pusztai, Stanley Ewen, Michel Pimbert, Peter Saunders, Edward Goldsmith, David Quist, Eva Novotny, Vyvan Howard, Brian John und anderen des Gremiums

    15. Juni 2003
    London 3

    Plädoyer für eine gentechnikfreie zukunftsfähige Welt
    The Case for A GM-Free Sustainable World

    Veröffentlicht vom
    Institute of Science in Society
    PO Box 32097
    London NW1 OXR, UK
    &
    Third World Network
    121-S Jalan Utama
    10450 Penang, Malaysia
    © Institute of Science in Society & Third World Network
    Gedruckt von Jutaprint
    2 Solok Sungei Pinang 3, Sg. Pinang
    11600 Penang
    ISBN: 0-9544923-0-8 (ISIS)
    ISBN: 983-9747-99-1 (TWN)

    http://www.i-sis.org.uk/isp/ISPgerman.pdf

    Nunja…

  15. Eine der miesesten Figuren, die das christliche Abendland hervorgebracht hat, ist die des Missionars. Die sind heute genauso wie dazumal so vom heiligen grünen Geist besessen wie von der Wissenschaft unbeleckt. Immerhin haben die meisten Opfer ihrer Kampagnen heutzutage ein anderes Kaliber. Indien ist vielleicht korrupt, aber nicht unwissend.

  16. Andere (Industrie-)Länder haben mit Gen- und Biotechnik widerstandsfähige Nutzpflanzen, mit Fracking und AKW’s billige Energie und werden per Stammzellenforschung weniger Behinderte und Erbkrankheiten haben.
    Deutschland hat die ideologische Diskussion.

  17. @ 16 Babieca
    Die Gegner der grünen Gentechnik mit ihren Verschwörungstheorien schwören eben auf das „Gesundheitszentrum“.

  18. Entwicklungshilfe? Misereor & Co. kämpfen gegen Gentechnik in Indien!
    ———————————————————–

    Indien wäre gut beraten die „Entwicklungshilfe“-AKTIVIST_innen der „Humanist_innen“ von MIESEREOR sofort des Landes zu verweisen.

    Den „Humanismus“ in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ! :mrgreen:

  19. #16 Babieca (04. Okt 2014 12:17)

    Weil hier der Laden “Zentrum der Gesundheit” auftauchte: Diese Internet-Bude der Schweizer Fair Trade Handels AG mit ihren Sälbchen und Tinkturen ist das, was man früher als Quacksalber-Schuppen bezeichnet hat.

    Auf der Startseite verticken sie massenweise Palmöl und Kokosöl —-> der Urwaldkiller schlechthin

    Soviel zu den „guten NGOs“.

  20. Ich bin für grüne Gentechnik, aber es stört mich nicht wenn sich diese Irrlichter in Indien betätigen. Ist schließlich nicht mein Wirtschaftswachstum.

    Interessant es der Artikel aber schon, habe früher Novo-Magazin/Novo-Argumente öfters gelesen. War sehr interessant. Leider keine Zeit mehr dafür, vielleicht sollte ich sie mir nehmen. Leider gibt es dort auch Artikel pro Massenmigration (Frau des Herausgebers).

  21. Da wir bei PI sind und die Nutzer irgendwo auch zu rationalem Denken fähig sein müssen, versuche ich es mal mit Information:

    http://www.welt.de/politik/article3583627/Zehn-populaere-Irrtuemer-ueber-die-Gentechnik.html

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001190

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001478

    „Ich könnte also wie unzählige meiner Kollegen mir die Finger wund schreiben, um aufzuzeigen, wie harmlos die gelben Körner sind. Ich könnte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zitieren, die aufzeigen, dass die traditionelle Pflanzenzucht meist zu einer grösseren Veränderung der Genexpression in einer Pflanze führt, als das Einführen eines zusätzlichen Gens. Diese Argumente würden beim Laien abperlen wie das Wasser auf einer Nanotechnologieoberfläche.“
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gentechnik_gegner_sind_nicht_an_fakten_interessiert

  22. Und hier noch was lustiges vom hier mehrfach zitierten „Zentrum der Gesundheit“:

    Haarwuchskur mit Silizium
    statt EUR 129,10
    EUR 119,00

    Muahahahaaaaaaaaaa…. das sind ja Preise wie bei Astro-TV. Übrigens sehr zu empfehlen: der vielfach vom Fernsehsatiriker Oliver Kalkofe parodierte Astro-TV-Shop auf Astro TV. Man muß das gesehen haben um es zu glauben.

    Warum wird Astro TV nicht ganz einfach wegen Betruges und Bauernfängerei verboten?

  23. Hallo #29 Antifakes!

    Ich behaupte mal, dass die „Befürworter“ der Gentechnik nicht mal wissen, dass es Rassen/Völker gibt, die keine Milch oder Alkohol vertragen, und erst recht nicht, warum das so ist.

  24. Wie stelle ich mir einen Bauern vor ?

    Ein Bauer besitzt riesige Grundstücke, Felder zumeist, die es zu bearbeiten gilt. Er besitzt mehrere Traktoren – für jeden Zweck den richtigen, benutzt Mähdrescher – gerne genossenschaftlich organisiert.

    LKW-weise werden Rüben von den Feldern weg gekarrt.

    In seinen Ställen, blitzrein wie Operationssääle werden hunderte Kühe von automatischen Melkmaschinen betreut oder tausende Schweine computergesteuert gefüttert.

    Der Bauer selbst ist ein Agraringenieur, der mehr Knöpfchen drückt als Trecker lenkt.

    Ja, so kennen wir sie, unsere Bauern.

    Schon mal in Indien gewesen ?

    Der Bauer dort lebt mit seiner achtköpfigen Familie in einer Bambushütte, so groß wie ein Zweimannzelt, davor eine Feuerstelle. Hat er einen Fluss in der Nähe, kann er sogar täglich baden, Wäsche und Geschirr abwaschen.

    Sein Acker ist so groß wie der Garten eines deutschen Gutmenschen. Dort laufen ein Schwein und fünf Hühner im Kreis. Das Gemüse, das er anbaut, reicht, seine Familie zu ernähren. Manchmal kann er sogar etwas davon im Dorf verkaufen.

    Mehr als ein Jahr lang habe ich ganz Indien per Motorrad durchkreuzt. Einen Traktor habe ich genau ein einziges mal gesehen: ein uraltes englisches Fabrikat, in Hampi auf einem Reisfeld im Schlamm halb versunken.

    Ich denke, Indien hat andere Probleme als Genfood. Was in der deutschen Presse über Indien zu lesen ist, spiegelt nur zu einem winzigen Promillesatz das wirkliche Indien wider.

  25. 6. Indische Bauern begehen Selbstmord, weil ihnen Gentechnik-Baumwolle aufgezwungen wird

    Diese Behauptung wurde von der Anti-Gentechnik-Aktivistin Vandana Shiva verbreitet, die in Europa und Amerika sehr prominent ist. Sie empfiehlt Indien ein Zurück zu kleinbäuerlichen Selbstversorgung. Richtig ist: Es gibt in Indien Tausende von Bauern-Selbstmorden. Die Ursache ist häufig Überschuldung, weil die Kleinbauern um Pestizide, Saatgut oder Geräte zu erwerben zu Kredithändlern gehen, die Wucherzinsen nehmen. Das war schon vor der Zulassung der Gentechnik-Baumwolle so. Die Zahl der Selbstmorde blieb konstant. Der durchschnittliche Ertrag auf den Baumwollfeldern stieg jedoch von 300 auf 550 Kilogramm pro Hektar. Nach Angaben der indischen Regierung benötigten die Bauern dadurch deutlich weniger Pestizide.
    http://www.welt.de/politik/article3583627/Zehn-populaere-Irrtuemer-ueber-die-Gentechnik.html

  26. #33 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Wie stelle ich mir einen Bauern vor ?
    ————————————
    Das sind KEINE BAUERN!

  27. OT: Westafrika war auf dem Weg entwaldet zu werden, Urwälder sind zum großen Teil schon weg:

    Once blanketed with forests, West Africa has been skinned alive over the last decade. Guinea’s rainforests have been reduced by 80%, while Liberia has sold logging rights to over half its forests. Within the next few years Sierra Leone is on track to be completely deforested.

    http://www.theguardian.com/vital-signs/2014/oct/03/ebola-epidemic-bats-deforestation-west-africa-guinea-sierra-leone-liberia

  28. Man muß nicht von einem Extrem in das andere verfallen. Monsanto Gentechnik (und von anderen auch nicht) scheint wirklich keiner zu brauchen, nur für diese Spritzmittel Giganten ist das ein Geschäft auf den Schultern der Bauern und zu Lasten der Natur. Nur weil Grüne, Linke und Umweltschützer gegen Gentechnik sind, braucht man jetzt nicht dafür zu sein. Es ist äußerst dumm, den Grünen Heimat- und Umweltschutz das Thema zu überlassen. Es muß die Angelegenheit eines jeden Patrioten sein. Dieser Bericht aus Paraguay zeigt an, welche Schäden der Gensoja-Anbau verursacht.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/10/01/paraguay-fast-100-anbau-von-gen-soja-und-die-immer-starkere-anwendung-von-spritzmitteln/

  29. @ #33 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (04. Okt 2014 13:08)

    Das entspricht auch meinen Erfahrungen in Indien.

    Was vielen garnicht klar ist, ist, daß die Grüne Gentechnik aufgrund des Gentransfers nicht nur das Ende des ökologischen Landbaus sondern auch das Ende des konventionellen Landbaus bedeutet.

    M.a.W. wenige Großkonzerne wollen bestimmen, was ich zu essen habe.

  30. #1 michelx (04. Okt 2014 11:12)
    #2 Bonn (04. Okt 2014 11:13)

    Wenn der Begriff „Rothschild“ nicht mehr ausreicht um sich die Welt einfach zu erklären hat man jetzt das Wort Monsanto oder was?
    Bitte diese Verschwörungskacke am nächsten Kiosk oder am Stammtisch weiter ausdiskutieren, aber nicht auf PI.

    Das viele sog. „christliche“ Hilfsdienste schon lange zu politischen Gruppierungen verkommen sind ist doch ein alter Hut.

  31. #25 Antifakes (04. Okt 2014 12:36)

    Eine typische und entlarvende Reaktion, die immer mal wieder kommt. Sie haben kein Wort von dem verstanden, was ich gesagt habe. ALLE Religiösen, ob im traditionellen Sinn oder irgendeiner neumodischen Politreligion wie den Grünen hinterherlaufend, echauffieren sich über Oberflächliches und sind persönlich beleidigt, wenn man an ihrer Ideologie kratzt. Man kann weder mit Mohammedanern noch mit Sozialisten noch mit durchgeknallten Ökolreuzrittern argumentieren, wenn man sich darüber nicht erheben kann.

  32. #31 Cendrillon (04. Okt 2014 13:06)
    Und hier noch was lustiges vom hier mehrfach zitierten “Zentrum der Gesundheit”:

    Haarwuchskur mit Silizium
    statt EUR 129,10
    EUR 119,00

    Muahahahaaaaaaaaaa…. das sind ja Preise wie bei Astro-TV. Übrigens sehr zu empfehlen: der vielfach vom Fernsehsatiriker Oliver Kalkofe parodierte Astro-TV-Shop auf Astro TV. Man muß das gesehen haben um es zu glauben.

    Warum wird Astro TV nicht ganz einfach wegen Betruges und Bauernfängerei verboten?
    ————————-
    Warum sollte man Astro- TV verbieten- dann kann man
    auch gleich jede Art von Jesusanbeterei verbieten, kommt aufs Gleiche raus. Und natürlich auch Mohammeds Kopfabschneider sind dann zu verbieten!
    Und wenn die Siliziumkur an der Birne nicht funktioniert punktet man drei oder vier Beine dran und gibt seiner Birne mal eine nützliche Funktion: als Kleinleistungs- Transistor….

  33. OT

    Hatten wir den Vogel schon?

    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/flucht/die-flucht-37955750.bild.html

    Der Osteuropäer ist 1.87 Meter groß, 103 Kilo schwer, hat eine athletische, muskulöse Figur, kurze, blonde Haare und auf der linken Wange eine Narbe.
    Am Oberkörper und am linken Arm ist er tätowiert. Krystian B. spricht kein deutsch. Er trägt möglicherweise eine dunkle Fleecejacke und eine schwarze Jogginghose.

    Was is denn mit dem Schätzchen hier los?

    http://www.bild.de/regional/berlin/xavier-naidoo/warum-trat-der-schmuse-saenger-vor-den-rechten-auf-38002418.bild.html

    Have a nice day.

  34. @ #41 Merkwuerden (04. Okt 2014 13:31)

    Wie schrieb ein Redakteur von Hartgeld
    (eine Webseite, die wahrlich nicht in Verdacht steht in irgendeiner Form links zu sein)auf einen Beitrag bei MMNews vor geraumer Zeit(es ging um das Thema Monsanto Risk Sharing Project):

    Zitat:

    „Die EU bezahlt dafür, dass einer der gewissenlosesten Konzerne der Menschheitsgeschichte bei uns noch mehr Marktanteile erhält. Ich bin nicht nur fassungslos, sondern mir steht regelrecht der Schaum vorm Mund. In 6 Monaten als Hartgeldredakteur war ich nicht so erschüttert wie beim Lesen dieses Beitrages. Krank, krank, krank! TB „

  35. „#15 Cendrillon (04. Okt 2014 11:51)

    Wie der Zufall es so will hat die Achse heute morgen ein hervorragendes und bewußt provokatives Essay zum Thema Bioengineering (vulgo Gentechnik) veröffentlicht.“

    Ja, ja, die Achse des Guten, auf der wird schon seit eh und je gegen Bio-Anbau und Homöopathie gehetzt und diese als unwissenschaftlicher schlimmer Hokuspokus und Aberglauben dargestellt.
    Aber wie der Zufall so will: wenn andere es nun beispielsweise als Aberglauben ansehen, dass man männliche Säuglinge beschneiden muss, weil Gott es einst mit Abraham so vereinbart hat, dann werden sie aber fuchtig.

  36. #32 martin67 (04. Okt 2014 13:07)

    Ich behaupte mal, dass die “Befürworter” der Gentechnik nicht mal wissen, dass es Rassen/Völker gibt, die keine Milch oder Alkohol vertragen, und erst recht nicht, warum das so ist.

    Hi!
    Lange keinen Strauß mehr ausgefochten! 😀

    Ich behaupte mal, daß alle Befürworter und Verfechter der Gentechnik zunächst mal ausgebildete Naturwissenschaftler (Biologen, Chemiker, Physiker mit Spezialisierung auf die wundersame Welt der DNA/S und ihrer Ausprägungen und Wandlungsfähigkeiten) sind, die sich höchst interessiert u.v.a mit den molekularen = biochemischen Grundlagen von z.B. Laktoseintoleranzen (Asiaten) und Sauerstoffmangelbildung (alle außer Tibetern) sowie dem Phänomen der komplett unterschiedlichen Verstoffwechselung bei Säuglingen, Kindern, Erwachsenen, Frauen, Männern und allen dieser Variationen bei allen Völkern dieser Erde beschäftigen, die sich zwar alle untereinander paaren können, dennoch komplett unterschiedliche Anpassungen-Erfindungen auf genetischer-proteinischer-wahrhaft spannender Ebene hervorgebracht haben.

    In Pharmaunternehmen beschäftigte Leute (es geht da immer um „Bio“logie, also um „Öko“) sind da in der Regel weltoffen und bewandert.

    ————-

    #34 Ralf W. (04. Okt 2014 13:10)

    Danke für den Namen der indischen Tante. Während im indischen Kastensystem seit Jahrhunderten Baumwoll- und sonstige Bauern Selbstmord begehen, ist es für indische „Aktivisten“ inzwischen wohlfeil, die Schuld mal wieder im bösen Westen zu suchen – der sich ja durch seine Selbstkasteiung als Opfer angeboten hat.

    Das muß man sich mal vorstellen: „Nach Liebigs Erkenntnissen über Bodenchemie und Düngung begehen tausende deutscher Bauern Selbstmord! Mit 3-Felderwirtschaft wäre das nicht passiert!“

    😉

  37. Die Gentechnik könnte sich besonders in den Entwicklungsländern als wahrer Segen erweisen, nur kurzsichtige Idioten sind generell dagegen.

  38. Misereor ist Rassismus pur. Die machen Plakate wo ein Negerkind verhungert und im Hintergrund ein Geier wartet. Es wird eine Verbindung schwarz-arm-hilfsbeduerftig hergestellt. Vor allen an den Kirchen haengen diese Plakate und fuer die Altkleidersammlung usw. Dadurch wird die Herrenmenschlichkeit induziert, der Rassismus der Gutmenschen.

  39. Es ist mir völlig egal, wie Grüne oder sonstwelche Ideologen darüber denken: Fakt ist, dass die grüne gentechnik einfach Sch… ist! Die natürliche Vielfalt wird zerstört, der Genpool kleiner und kleiner. Am Ende führt sie zum genauen gegenteil, was sie bezweckt: zu Hungersnöten ohne Ende. Wir brauchen die überhaupt nicht, es gibt auf natürlichem Weg mehr als genug Nahrungsmittel, mehr als genug. Hunger kommt nur dort, wo es zuviele Menschen gibt. Über 7 Milliareden Menschen ernähren geht einfach auf Dauer nicht. Diese simple Wahrheit auszusprechen ist politisch inkorrekt, deshalb darf ich das hoffentlich wenigstens hier.

  40. #45 Alemao (04. Okt 2014 13:48)

    Das sind doch genau die Themen die Menschen vor der Realität in Deutschland und um uns herum ablenken für die sich der deutsche Michel sowieso nie aufmachen würde sie zu ändern.

    „Angst vor dem Essen“

    Und das der Deutsche die Angst über Dinge die entweder Irrelevant oder gar nicht vorhanden sind, sich gern einreden lässt ist eine Tatsache. „German Angst“ ist weltweit bekannt. Nur der Deutsche weis es meist nicht. 🙂

    Wie sagte ein Kabarettist die Tage: „mit vollem Mund wird in Deutschland über das Gift im Essen und dem Hunger in der Welt gemeckert“

    Für mich sind die „Rothschilds“ oder „Monsanto“ diejenigen die „alle Verschwörungen“ und „Geheimbünde“ angeblich sehen und kennen, aber „leider“ das Ziel sie zu verhindern oder zu ändern nur durch den Verkauf ihrer Bücher und Tagungsgelder-Einnahmen erreichen können. 😉

  41. #1 michelx (04. Okt 2014 11:12)
    Wir wissen schon lange, daß die Gentechnik in Indien schon immensen Schaden, Selbstmorde usw. verursacht hat. Thema: Baumwolle! Was hier passiert ist Lobbyarbeit von Monsanto und anderen Weltkonzernen. Sonst nichts. Punkt.
    —————————————————–

    Genau! Ich kann dem jetzigen Genmanagement auch nichts abgewinnen – und bin KEIN Linker! Es kommt auf die Qualität der Gene an! Wie in jeder neuen Entwicklung wird da viel Mist verzapft.

  42. Ich seh nicht den geringsten Grund, hier eine Art Stellvertreterkrieg über den Nutzen oder Schaden der Gentechnik auszufechten. Das müssen die indischen Bauern selber entscheiden.
    Wenn man sie nämlich entscheiden lässt. Wenn man sie nicht entscheiden lässt, ist da irgendwo der Wurm drin, oder? Warum lässt man sie dann nicht selber entscheiden? Und wer entscheidet über ihre Köpfe hinweg, aus welchen Motiven?

  43. # 47 Babieca, Sie haben es mal wieder genau auf den Punkt gebracht.Mich wundert auch immer wie die gruenen Metastasen so unbedarft ihren Oekomuell absondern.

  44. #@14 Alemao (04. Okt 2014 11:43)

    @ Cendrillon: Null Argumente, aber Abwerten, Beschimpfen etc.

    Der Bericht auf den verlinkt wird, stammt von 600 Wissenschaftlern aus 72 Ländern.

    Aber wenn es halt nicht in die ideologische Klein-Welt passt, muß man halt wild um sich schlagen…….

    Ist das die gleiche Art von „Wissenschaftlern“ die in der IPCC ihr Unwesen treiben???

  45. Zitat

    #48 DerBlob (04. Okt 2014 14:23)

    Die Gentechnik könnte sich besonders in den Entwicklungsländern als wahrer Segen erweisen, nur kurzsichtige Idioten sind generell dagegen.

    /Zitat

    Leider hat sie sich in der Praxis keineswegs als Segen erwiesen (s. Punkt 6):

    http://www.umweltinstitut.org/archiv/archiv-gentechnik/fachinformationen/erwartungen-erfuellt.html

    Und nicht jeder, der eine andere Meinung vertritt,wie die, die man selbst vertritt, ist ein „Idiot“. Allenfalls in autoritären oder totalitären Staaten gilt eine solche „Sprachregelung“.

  46. Hier liegen die Gutmenschen ausnahmsweise doch mal richtig. Denn gerade beim Saatgut geht es weniger darum den Hunger zu bekämpfen, sondern die Bauern in eine monopolhafte Abhängigkeit von Monsanto zu führen!

  47. Der gleiche Irrsinn wie mit dem Fair-Trade.
    Ohne Gentechnik verhungern mehr Menschen und mit Fairtrade auch, weil der Job weg ist.
    Ist das genau das Ziel der ideologischen Gutmenschen?

  48. nur weil linke und grüne geistesgestört sind, müssen sie nicht zwangsläufig immer unrecht haben.
    „kewil“ macht den selben fehler wie die, die bei autobahn gleich nazi schreien. wer gentechnik befürwortet ist entweder dumm oder uninformiert, was beides irgendwie das gleiche ist und bei „kewil“ nicht wirklich überrascht.

  49. #63 D500

    wer gentechnik befürwortet ist entweder dumm oder uninformiert, was beides irgendwie das gleiche ist und bei “kewil” nicht wirklich überrascht.

    Stimmt, die drehen an Dingen von denen sie keine richtige Ahnung haben und besser die Finger davon lassen würden.
    In Argentinien gibt es Probleme wo das Genzeugs angebaut und verbraucht wird.
    http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/f-william-engdahl/gensoja-von-monsanto-bringt-saeugling-in-argentinien-um.html
    Man greift in Dinge ein wo das Leben sich über Millionen Jahre angepasst hat und will nun in 20 Jahren was neues herausfummeln und glaubt das geht so einfach.

Comments are closed.