Mehr Straftaten von Asylbewerbern

asylirrsinn12Die Flüchtlingszahlen explodieren. Sicher,  könnte man jetzt sagen, dann muss auch die Zahl derer steigen, die straffällig werden. Der Zuwachs an Kriminalität aus den Asylunterkünften zeigt dieses Jahr aber schon jetzt, dass die Zahl der Delikte noch einmal stärker angestiegen ist, als die der „Flüchtlinge“ selbst. Das ließ das baden-württembergische Innenministerium verlauten. Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums, sagte in diesem Zusammenhang, dass konkrete Zahlen für dieses Jahr aber noch keine veröffentlicht werden sollen. Bereits 2013 hatte es einen Anstieg um 94 Prozent tatverdächtiger Asylbewerber gegeben. Laut Experten weist der Trend für dieses Jahr auf einen überproportionalen hohen Anstieg hin.

Auffällig: Straftaten hängen mit Herkunftsland zusammen

Afrika (Schwarzafrika):

Allein in Stuttgart sind in diesem Jahr bereits 30 junge Männer aus Gambia wegen des Handels mit Marihuana in Untersuchungshaft gekommen. Das Landeskriminalamt hat 2013 insgesamt 100 Tatverdächtige aus Gambia im Zusammenhang mit Drogendelikten registriert. Und dieses Jahr? „Schon im August“, sagt LKA-Sprecher Horst Haug, „waren es deutlich mehr.“

Sie kommen aus den Unterkünften in Fellbach, Schorndorf, Tübingen, Rottweil, Villingen-Schwenningen. Das die kriminellen Handlungen von oben gesteuert oder organisiert sind, ist nicht zu erkennen. „Wir kommen nicht über die Kleindealerebene hinaus„, sagt ein Fahnder. Offensichtlich sei da etwas „von unten“ herangewachsen. Landesweit liegt die Flüchtlingszahl aus Gambia hinter Syrien und Serbien auf Platz drei. Manche Spur führt in Flüchtlingsunterkünfte. Erst kürzlich hat die Polizei in Ludwigsburg bei einer Razzia mit 135 Beamten vier Gambier im Alter von 22 bis 27 Jahren wegen des Verdachts des Drogenhandels festgenommen. In Backnang im Rems-Murr-Kreis ging ein 21-Jähriger ins Netz, dem mindestens 50 einzelne Verkäufe von Marihuana zur Last gelegt werden.

Nordafrika: Algerier sind wegen Diebstählen in Discos und Szeneclubs festgenommen worden.

Werden in Stuttgart beispielsweise Taschendiebe erwischt, die in Szenelokalen und in Discos junge Frauen antanzen und deren Handys mitgehen lassen, dann sind es auffallend häufig nordafrikanische Heranwachsende – vorrangig Algerier. Allein in diesem Jahr wurden in Stuttgart weit über 30 als Langfinger dingfest gemacht – auch weil die Bundespolizei ihre Streifen zum Schutz schlafender Nachtschwärmer an S-Bahn-Stationen verstärkte.

In einer Waiblinger Unterkunft (Foto) im Rems-Murr-Kreis führen Bewohner mit schwarzafrikanischer einerseits und nordafrikanischer Herkunft andererseits geradezu einen Kleinkrieg. „Dort kommt es häufig zu Streitereien“, sagt Polizeisprecher Hinderer. In Kirchheim/Teck ist in diesem Zusammenhang vor einiger Zeit bei einer Messerstecherei unter Asylbewerbern ein 22 Jahre alter Mann getötet worden.

Georgier Fallen immer wieder durch Diebestouren durch das ganze Land auf. In Kernen (Rems-Murr-Kreis) ist bereits seit vergangenem Jahr eine Unterkunft im Visier der Polizei. Etwa jeder vierte Bewohner wurde dort wegen Diebstahls auffällig. Fast alle gehören derselben Nationalität an – Georgier. Ihre Diebestouren führten sie durchs ganze Land. Ein Haupttäter, der eine zweistellige Zahl an Taten verübt hatte, wurde zu acht Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist jetzt ein Jahr her. Beruhigt hat sich die Lage trotz der Strafe und zahlreicher Versuche, die Situation zu entschärfen, nicht. „Von den damaligen Tätern sind einige abgeschoben worden, andere sind untergetaucht“, sagt Klaus Hinderer, Sprecher der Polizei im Rems-Murr-Kreis. Dafür sind offenbar Neuankömmlinge ins Geschäft eingestiegen.

Asylbewerber entgehen meist ihrer Strafe

Ermittler klagen hinter vorgehaltener Hand, dass die Verfolgung der oben beschriebenen Delikte schwierig sei. Straftaten von Asylbewerbern ließen sich nicht ohne weiteres ahnden, heißt es. Geldstrafen störten kaum, da Asylbewerber in der Regel nicht bezahlen (können?). Für eine Haftstrafe oder gar Abschiebung müssten schwerere Straftaten vorliegen. Das Asylrecht stehe machen Sanktionen entgegen, so die Ermittler.

Falsche Strategien

Und natürlich wird schon eifrig nach den Gründen gesucht – zahlreiche entschuldigend angeführt. Platzmangel in den Unterkünften, „viele haben auf der Flucht Schreckliches erlebt“, „Jugendliche landen ohne Eltern“, keine Arbeit, keine Sprachkenntnisse, zu viele Männer auf engem Raum etc.

Barbara Bosch Städtetagspräsidentin forderte das Land auf, die Städte bei der Unterbringung der „Flüchtlinge“ besser zu unterstützen. Vor allem die Kosten für die medizinische Betreuung müsste lückenlos gedeckt werden. Außerdem forderte sie, dass die Asylbewerber länger in den Erstaufnahmeeinrichtungen verbleiben müssten.

Bisher sucht die Politik einvernehmlich die Schuld an der Misere bei sich selbst. Und so fordert der eine hier der andere dort, stellvertretend für die Asylbewerber, mehr und mehr Leistungen. Leistungen die der deutsche Steuerzahler zu erbringen hat. An dieser Stelle sei in Erinnerung gerufen, dass erst mit der Erhöhung der Leistungen für Asylbewerber auf Harz4-Niveau, die Asylzahlen noch einmal merklich anstiegen. Im selben Zeitraum stiegen die Zahlen in der Kriminalitätsstatistik – bezüglich der „Flüchtlinge“- überproportional an.

Wenn eins die aktuelle Entwicklung lehrt, dann das: Mehr Leistungen haben ein mehr an Forderungen eingebracht. Es wurde der kleine Finger gereicht und die ganze Hand genommen. Mit der Konsequenz, dass viel Kommunen finanziell handlungsunfähig geworden sind.

Bisher erschienen in der PI-Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“:

» 1. Willkommenspakete & Rundumversorgung für 120 ledige Männer
» 2. Premium-Wohnen mit Hausmeister, Heimleiter und Sozialarbeiter
» 3. 220 Asylanten für niederbayerischen Ort mit 850 Einwohnern
» 4. Vaihinger Schloss: 250 Asylbewerber ins Wahrzeichen der Stadt?
» 5. Fürstenfeldbruck – 600 Asylbewerber mit Soldaten in Kaserne
» 6. Christ von 50 Muslimen zusammengeschlagen
» 7. Kirche hat für 122 „Flüchtlinge“ Wohnungen, keine für Studenten
» 8. Mieten steigen, aber schon 67 Flüchtlingsunterkünfte
» 9. Burbach – Wie die Medien aus Tätern Opfer machen
» 10. “Flüchtlinge” auf Allgemeinkosten in Privathäusern
» 11. Esslinger Landrat Eininger (CDU) gibt unter Druck nach
» 12. Neue Landes-Erstaufnahmeanstalt auf der Schwäbischen Alb


Wenn auch Sie aus Ihrer Stadt ähnliches zu berichten haben oder Sie von einer Schule, Turnhalle, einem Hotel, Schloss etc. Kenntnis haben, das umfunktioniert wurde oder werden soll, schreiben Sie an PI. Senden Sie uns Fotos mit Ortsangaben, wichtige Eckdaten des Asylheimes und ev. Quellhinweise. Wir werden die Missstände bei ausreichendem Infomaterial veröffentlichen.