Nicht nur Putzfrauen haben Angst vor Ebola

imageAus Angst vor Ebola haben am New Yorker Flughafen La Guardia etwa 200 Putzfrauen gestreikt (Foto). Sie weigerten sich, aus Afrika kommende Maschinen zu säubern. Sie hätten keinen ausreichenden Schutz, wenn sie Erbrochenes wegräumen oder die Bordtoiletten säubern müssten, erklärten Beschäftigte, berichtet die Süddeutsche. Dies kann sich in Deutschland wiederholen. Auf dem Frankfurter Flughafen sei das Ansteckungsrisiko besonders groß, heißt es. Was aber viel mehr verwundert, ist die bisherige Bereitschaft, Ebola-Patienten auch hier aufzunehmen. Man hat das Gefühl manche Behörden und Krankenhäuser waren geradezu begeistert, mit Ebola in Berührung zu kommen. Die Bevölkerung sicher nicht. Was steckt dahinter?

Ist es Dummheit? Ist es Arroganz im Glauben, unsere Mediziner seien Weltspitze und würden mit allem fertig? Ist es naive Hilfsbereitschaft für Einwanderung aller Art, auch die Einwanderung von tödlichen Viren und Bakterien?

Es ist sicher richtig, daß wir unsere eigenen Leute in jedem Falle wieder zurückholen, speziell auch dann, wenn sie für die Bundesrepublik und halbstaatliche Organisationen in Afrika tätig waren. Eine andere Frage ist es, wenn die publicity-geile Verteidigungsministerin von der Leyen, die unbedingt Kanzlerin werden möchte, einen freiwilligen Hilfsdienst in Sachen Ebola startet und für den keinerlei Ausrüstung hat. Die Bundeswehr hat noch nicht einmal Fluggerät, um die allfälligen Infizierten dann auszufliegen. So etwas ist nur noch bescheuert, wenn nicht kriminell!!

Und undemokratisch ist es auch. Die Bevölkerung des Weltsozialamts Deutschland, ohnehin bereits mit Asylanten überfordert, will nicht auch noch ein Weltkrankenhaus und Ebola-Center hier! Das Allererste wären sowieso medizinische Forschungen und die Entwicklung von Arzneimitteln und nicht blinder Aktionismus. Wie ist Ihre Meinung?