Österreich: Bezness-Verbrecher betrügt 15 Frauen

imageBezness – diese Bezeichnung ist abgeleitet von dem englischen Wort Business und steht in vielen, hauptsächlich orientalischen Urlaubsländern für das brutale Geschäft mit den Gefühlen und dem Vertrauen europäischer Frauen und Männer. Inzwischen gibt es die fiese Masche mit der vorgeheuchelten Liebe auch mitten in Europa. Jetzt wurde ein Fall aus Österreich bekannt, in dem ein 28-Jähriger aus Gambia mindestens 15 Frauen betrogen hat, wie die Krone berichtet.

Was die Opfer allesamt natürlich nicht wussten: Der 28-Jährige ist bereits in Gambia verheiratet. Doch damit längst nicht genug: So ist der Mann mittlerweile auch vierfacher Vater, zwei der Frauen sind überdies noch schwanger.Die Beziehungen dienten allerdings allesamt nur einem Zweck: Unter dem Vorwand, Geld für seine in Gambia lebende Familie zu benötigen, lockte der 28-Jährige seinen Opfern Geld sowie Wertgegenstände heraus – insgesamt soll es sich dabei um einen Betrag von mindestens 38.000 Euro handeln. Die Beute schickte der Mann danach auch wirklich nach Gambia – allerdings zu seiner Ehefrau.

Aus Deutschland sind Bezness-Fälle bekannt, in denen sich die Betrüger gezielt an behinderte Frauen heranmachen und heiraten, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, wie der Berliner Kurier letztes Jahr berichtete:

Vom Leben benachteiligt und von der Liebe auch. Frauen mit einem körperlichen oder geistigen Makel sind ideale Ziele für diese skrupellosen Gigolos. Ihre Opfer suchen sich die Typen im Internet oder sie lungern gleich in der Nähe von Behinderten-Einrichtungen rum. „Das geht zum Teil wie in einem Taubenschlag zu“, sagt ein Ermittler. In der Szene werden die Adressen einschlägiger Treffpunkte sogar ausgetauscht. „Hat einer eine behinderte Frau kennengelernt, verkuppelt er deren Freundinnen mit seinen Kumpels.“ Gegen die Scheinehen ist die Justiz machtlos. „Da wird eine Weile zusammengelebt, da werden Kinder geboren. Denen ist nichts zu beweisen.“

Die Seite 1001 Geschichte, die wir hier auf PI schon des öfteren verlinkt haben, dokumentiert seit Jahren hunderte von „Bezness“-Verbrechen.