Schweden erkennt nicht existenten Staat „Palästina“ an

palästinaAls der Terrorist und PLO-Chef Jassir Arafat im November 1988 einen „Staat Palästina“ proklamierte erkannten diesen „Staat ohne Staatsgebiet“ innerhalb weniger Tage und Wochen 82, hauptsächlich asiatische und afrikanische, Staaten an. Europa war damals z.B. durch Polen, Rumänien, Malta und Ungarn in dieser unrühmlichen Reihe vertreten. Nach und nach erkannten bis zuletzt 134 Länder diese Provokation für Israel an. Nun folgte als erstes westeuropäisches Land Schweden diesem Wahnwitz. Die Regierung in Stockholm unter Ministerpräsident Stefan Löfven (Foto) erkennt „Palästina“ als souveränen Staat an, wie AFP mitteilt.

(Von L.S.Gabriel)

Schweden begründet diesen Schritt als Unterstützung des „Friedensprozesses“ – noch so etwas das gar nicht existiert. Die „Palästinenser“ wollen keinen Frieden, sie wollen die Vernichtung Israels und den Tod aller Juden.

„Im Namen Gottes und im Namen des palästinensischen Volkes verkünden wir die Gründung des Staates Palästina. Die heilige Stadt Jerusalem wird seine Hauptstadt sein“, erklärte Arafat 1988. Dass er dieses Ziel mit Terror erreichen würde wollen war keine Frage.

Die PLO (Palästinensische Befreiungs-Organisation) wurde im Mai 1964 in Jerusalem unter dem damaligen ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser nur mit dem Ziel Israel zu vernichten gegründet. Zwischen 1969 und 2004 war Arafat Vorsitzender des Terrorbündnisses, das eigentlich als eine Art Dachverband vieler Palästinenser-Vereinigungen fungiert. Die weitaus und bis heute stärkste davon war die 1959 von Arafat gegründete Guerillaorganisation Fatah, die 2011 ein Bündnis mit der Mörderbande Hamas einging. Beide eint im Grunde bis heute das Ziel Israel zu zerstören.

Arafat-Nachfolger Mahmud Abbas jubiliert nun und nannten die Entscheidung Stockholms „einen mutigen Schritt“.

AFP berichtet:

Abbas rief demnach weitere Länder auf, der Entscheidung Schwedens zu folgen.

Die Entscheidung aus Stockholm sei eine Reaktion auf die „israelischen Maßnahmen in Jerusalem“, sagte Abu Rudeina mit Blick auf die zunehmenden Spannungen im besetzten Ost-Jerusalem. Seit Wochen gibt es dort Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Polizisten. International verurteilt wurden zudem die Pläne der israelischen Regierung, den Siedlungsbau in Ost-Jerusalem weiter voranzutreiben.

Erst vor zwei Jahren hatte die UN-Vollversammlung „Palästina“ Beobachterstatus gewährt und das territoriale Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser für das Westjordanland, den Gazastreifen und Ostjerusalem bekräftigt.

Israel hatte sich damals geweigert diese Resolution anzuerkennen. Schwedens Entscheidung ist nun ebenso ein Affront gegen Israel, das auch prompt reagierte und seinen Botschafter einberief. Israels Außenminister Avigdor Lieberman nannte die schwedische Entscheidung „miserabel“.

Die Entscheidung einen nicht existierenden Staat mit der Begründung eines ebenso nicht vorhandenen Friedensprozesses anzuerkennen ist mehr als „miserabel“, das ist völlig irrational, in der Sache kurzsichtig bis zur Unverantwortlichkeit und disqualifiziert den neuen schwedischen Ministerpräsidenten, Stefan Löfven schon nach einigen Wochen.

Das britische Unterhaus hat Mitte Oktober ebenfalls eine Resolution verabschiedet, in der die Regierung aufgefordert wird „Palästina“ anzuerkennen.

Diese Entwicklung wird nur dazu führen, dass die palästinensischen Terrorbanden sich in all ihrem Tun noch bestätigt fühlen und munter weiter an der Zerstörung Israels und der Vernichtung des jüdisches Volkes arbeiten.