Video: Christlicher Pater vor UN – „Israel ist das einzige Land in Nahost, das Christen schützt“

gabriel_naddafDas europäische Land Schweden hat einen Staat anerkannt, den es nicht gibt, dessen islamische Führer aber den jüdischen Staat Israel auslöschen wollen (PI berichtete). Es ist nicht ausgeschlossen, dass Schweden, in dem es inzwischen 55 islamisch geprägte No Go-Wohngebiete über das Land verteilt gibt, in denen autochthone Schweden, Christen, Juden oder „Nicht so richtige Rechtgläubige“, sich gar nicht oder nur noch sehr vorsichtig bewegen können, auch bald wie Pater Gabriel Naddaf (Foto) aus Israel vor der UN um Aufmerksamkeit und Hilfe bitten.

(Von Alster)

Rest-Europa inklusive Deutschland kann noch gerade eben auf einsatzbereite freie Mitbürger aus allen Kreisen hoffen, die lautstark, aber kräftig und möglichst friedlich (wenn es die Vorgesetzten der Polizei erlauben), ihre eigenen Grund- und Freiheitsrechte einfordern, so dass wir den UN-“Menschenrechtsrat“ gar nicht oder nicht so bald, wie der christliche Pater aus Israel anflehen müssen.

Nun erzählt ein Christlicher Pater aus Israel den UN-Rassisten etwas über die Situation der Christen im Mittleren Osten. Das sind Wahrheiten, die der UN-Menschenrechtsrat nicht so gerne hören will:

Hier die Übersetzung der Rede:

Herr Präsident, ich spreche zu Ihnen im Namen von UN Watch.

Vor Ihnen steht Pater Gabriel Naddaf, ein christlicher Bürger aus Nazareth, der Stadt, in der Christus erstanden ist und wo er missionierte.

Sehr geehrte Damen und Herren, während ich heute vor Ihnen stehe, wird die Erde des Mittleren Ostens mit dem Blut der Christen getränkt, die täglich getötet werden.

Wissen Sie, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts insgesamt 20 Prozent der Bevölkerung des Nahen Ostens aus Christen bestand? Heute umfassen sie nur 4 Prozent. Wissen Sie, dass in den vergangenen Jahren rund 100.000 Christen jährlich getötet worden sind? Und warum? Nicht für ein Verbrechen, das sie begangen haben, sondern nur für ihren Glauben an Christus. Allein im Irak sind mehr als 77 Prozent der Christen im Jahr 2000 geflohen und zusätzlich Tausende getötet und vertrieben worden. Etwa 2 Millionen Christen lebten in Syrien, aber heute sind es weniger als 250.000.

Christen in diesen Ländern werden als Bürger zweiter Klasse behandelt, bedroht durch rassistische, religiöse, wirtschaftliche und soziale Diskriminierung. Warum ist das so? Nur aufgrund ihrer Religion, einer Religion, die für Liebe und Frieden unter den Menschen eintritt.

Christen im Nahen Osten werden marginalisiert; Rechte werden ihnen verweigert, ihr Eigentum gestohlen, ihre Ehre verletzt, ihre Männer getötet, und ihre Kinder verschleppt. Wo können sie hingehen? Wer wird sie verteidigen? Und wer wird ihr Eigentum schützen?

Wenn wir uns den Nahen Osten ansehen, Herr Präsident, dann erkennen wir, dass es nur einen sicheren Ort gibt, an dem Christen nicht verfolgt werden. Ein Ort, wo sie geschützt sind, wo sie Religions- und Meinungsfreiheit genießen und in Frieden leben können und nicht dem Töten und Völkermord ausgeliefert sind. Es ist Israel, das Land in dem ich lebe. Der jüdische Staat ist der einzige Ort, an dem die Christen im Heiligen Land in Sicherheit leben.

Christen und Juden leben in Israel nicht nur weil Christus jüdischen Ursprungs ist, im jüdischen Bethlehem geboren, sondern weil sie ein gemeinsames Schicksal und eine echte Hoffnung teilen, in Frieden zusammenleben zu können. Erkennt die Welt denn an, dass Israel seine Christen schützt? Viele der internationalen Gemeinschaften haben sich entschieden, Israel zu kritisieren. Das ist in meinen Augen ein doppeltes Verbrechen: denn damit hilft die internationale Gemeinschaft denen, die gewillt sind, die Juden, Christen, Drusen und die Yeziden für politische Zwecke zu vernichten.

Damit trägt die internationale Gemeinschaft leider zur Verschärfung der humanitären Krise im Nahen Osten bei. Es führt dazu, dass die Christen das Land Christi auf der Suche nach einem sicheren Hafen in der Welt verlassen. Es ist Zeit für die Welt aufzuwachen und die Wahrheit über diejenigen, die den jüdischen Staat zerstören wollen, zu erkennen. Sie befördern das Todesurteil gegen Christen im Nahen Osten und im Heiligen Land, dem Land, das die Geburt und das Leben unseres Herrn Jesus Christus bezeugt. Wenn sie gehen, was wird davon bleiben?

Ich, Vater Gabriel Naddaf von Nazareth, stehe vor Ihnen und bitte Sie inständig: Oh, Führer der Welt und Anhänger des Friedens, stoppt diejenigen, die den einzigen freien jüdischen Staat in der Region zerstören wollen. Es ist die einzige Zuflucht, die alle Bürger willkommen heißt und schützt. Es ist der einzige Ort, der nicht versucht, Christen zu vertreiben und sie zu zwingen, ihr Land auf der Suche nach Sicherheit zu verlassen.

Ich flehe Sie aus der Tiefe meines Herzens an, den Schrei der Christen im Nahen Osten zu hören, bevor es zu spät ist, und Sie nur noch in den Geschichtsbüchern über sie lesen können.

Vielen Dank, Herr Präsident.

Hier das Video:




FOCUS-Leserdebatte: Bedeutet der Islam eine Gefahr für westliche Werte?

focus_islamIm Namen Allahs ziehen Radikale in den angeblich „Heiligen Krieg“ und massakrieren abertausende Menschen. Dort, wo das Gesetz der Scharia herrscht – haben es die Menschenrechte schwer. Christen werden verfolgt und Frauen haben weniger Rechte. Ist der Islam nun eine gefährliche Religion – oder ein Glaube, der eben nur von Gewalttätern und Extremisten missbraucht wird? Sollten Intoleranz und Gewalttätigkeit gegen Andersgläubige tatsächlich zum Wesen der muslimischen Religion gehören – sind dann nicht elementare Freiheitsrechte durch den Islam bedroht? Diskutieren Sie mit: Schreiben Sie Ihre Meinung mittels Kommentar-Funktion unter diesen Text, oder mailen Sie an debatte@focus-magazin.de. Die interessantesten Beiträge druckt FOCUS in seiner nächsten Ausgabe auf den Leserseiten ab. Wichtige Bedingung: Sie schreiben unter Ihrem echten Namen. (PI-Leser, ran an die Tastatur!)




HoGeSa aus Sicht der Identitären Bewegung

[…] Die HGS-Bewegung ist nun tatsächlich ein Symptom, das ohne jede politische Inszenierung als Randphänomen des deutschen Volksbewusstseins auftritt und verdient intensive Betrachtung. Eine Gruppe an Jugendlichen, aus einer der letzten Szenen, die mehrheitlich von indigenen Europäern dominiert ist (Hools und Ultras sind neben Metal und tlw. Goths eine der letzten „Hochburgen“) und die sich bis dato offiziell immer als unpolitisch gab, wird auf einmal eine dezidiert politische Gruppe, die instinktiv gegen den Ethnozid Stellung nimmt, indem sie naturgemäß sein auffälligstes und unbeliebtestes Symptom, den radikalen Islam, attackiert.

(Klarerweise hatten einige politisch vorgebildete und geprägte Hools hier hauptsächlich ihre Finger im Spiel. Dennoch hätte das nie funktioniert, wenn nicht die Szene mitgemacht hätte. Es ist ganz klar KEINE Inszenierung und Szene-Instrumentalisierung einer anderen Gruppe – nach den Infos, die uns vorliegen.)
Ihnen schlossen sich verschiedenste islam- und einwanderungskritische Leute an, was beim relativ negativen Image der Hools ebenso bemerkenswert ist.

Das ist ein Quantensprung im Bewusstsein des Volkes. Ebenso wie in Italien kürzlich 50.000 gegen die unerträgliche Masseneinwanderung auf die Straße gegangen sind, so scheint auch in Deutschland, ganz von selbst und ohne Zutun „rechter“ Gruppen, eine revolutionärere Stimmung zu entstehen. D.h. Leute, die vorher nicht dazu bereit waren, sind nun bereit, aus ihrem Unmut Taten zu machen und für ihre Ideen auf die Straße zu gehen. Die Sorge um die Heimat überwiegt die Sorge um Repression und Isolation.

Betrachten wir das Volksbewusstsein wie das Immunsystem eines Körpers, die Selbstabschaffung als Virus und rechte Gruppen als Medikament: zum ersten Mal findet eine, nicht von Medikamenten eingeleitete, autonome Gegenreaktion des Immunsystems statt. (Weiter auf derfunke.info)




Spanien: Imran Firasat – Oberstes Gericht gibt Auslieferungsgesuch von Indonesien statt

firasatDas spanische oberste Gericht (Audiencia Nacional) hat dem Auslieferungsgesuch des größten islamischen Staates der Erde – Indonesien – am Donnerstag stattgegeben. Obwohl in der Gerichtsverhandlung keine Beweise für die Anschuldigungen von Seiten Indonesiens vorgelegt werden konnten, wurde gestern die Abschiebung Imran Firasats beschlossen.

Konkret heißt das für den Christen, Islamkritiker, Ehemann und dreifachen Vater, die Auslieferung in ein Land, aus dem ihm und seiner Familie auch von Seiten des „Obersten Islamrats“ bereits mit dem Tod gedroht wurde. Der Mordvorwurf gegen Firasat ist nach rechtsstaatlichen Maßstäben nicht haltbar. Aus Indonesien wurde ihm hingegen schon im Vorfeld mit einer 35-jährigen Haftstrafe wegen Mordes gedroht.

Wie PI schon berichtete konnten die Verteidiger Firasats dem Gericht glaubwürdig und nachvollziehbar alle Argumente für ein Verbleiben ihres Mandanten in Spanien darlegen. Jetzt ist die spanische Regierung am Zug. Sie muss das Urteil noch bestätigen. Dies gilt allerdings nur noch als Formsache.

Die Anwälte kritisierten, dass es den Eindruck machte, als ob die Entscheidung schon vorher fest stand. Dafür spricht auch, dass keine Argumente der Verteidigung in der Urteilsfindung berücksichtigt wurden. Noch im Verfahren zeigten sich die Richter verständig hinsichtlich der Linie der Anwälte. Die Ankläger meinten, dies hätte keinerlei Relevanz gehabt. Es gelte allein das „Prinzip der Gegenseitigkeit„, darum müsse er ausgewiesen werden, so die spanische Justiz.

Nächste Instanz: Europäischer Menschenrechtsgerichtshof

Trotz allem ist die Lage noch nicht gänzlich aussichtlos. Es ist geplant vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen, um das Urteil anzufechten. „Wir insistieren weiterhin, dass eine Ausweisung keine Option darstellt. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung“, so der dringende Appel der Anwälte.

Dem wollen wir uns anschließen und rufen unsere Leser dazu auf, Imran Firasat nach Kräften zu unterstützen. Imran Firasat hat sein Gesicht gezeigt, als er den Islam offen kritisierte. Er zählt zu den Helden unserer Zeit. Er hätte sich in Spanien ein schönes Leben machen können, sah es aber als seine Aufgabe an, den Westen vor den Konsequenzen der Islamisierung zu warnen. Dafür hat er mehr als nur unseren Dank verdient. Er braucht jetzt unsere Unterstützung. Demonstrationen, Mahnwachen vor der Botschaft von Spanien in Berlin, Spenden an seine bisher unentgeltlich arbeitenden Anwälte sind Möglichkeiten, ihn und seine Familie in dieser schweren Situation nicht alleine zu lassen.

Für Infos oder Botschaften an Imran Firasat:

Rechtsanwalt Claudio Lobos Villanueva
» E-Mail: claudiolobos@icam.es
» An Imran via Facebook
» Protest an die spanische Regierung
» Protest an die spanische Botschaft in Deutschland

Presseabteilung der Botschaft von Spanien
Lichtensteinallee 1
10787 Berlin
Tel: + 49(0) 30 – 254 0 07- 215
Fax: + 49(0) 30 – 254 0 07- 216

PI wird zeitnah über den weiteren Verlauf des Verfahrens berichten.




Oberhausen: Sicherheitsdienst bewacht Reinigungskräfte im Flüchtlingsheim

imageOberhausen. Sicherheitspersonal wacht über die Reinigungsarbeiten im Sterkrader Flüchtlingsheim für Männer an der Weier­straße. Am Dienstag hatte ein Bewohner des Hauses eine Reinigungskraft mit einem Messer bedroht, die Polizei nahm den Mann zunächst fest… Derweil will die Stadtspitze die Flüchtlingsbetreuung stärken. So soll mit Geldern, die das Land NRW den Kommunen zur Flüchtlingsarbeit zugesagt hat, die Arbeit des betreuenden Kinderhilfswerks Terre des Hommes ausgebaut werden. „Terre des Hommes leistet bereits ausgezeichnete Arbeit, die wir aber ausweiten wollen“, sagt Elke Münich, Sozialdezernentin der Stadt Oberhausen. Dazu soll der bestehende Runde Tisch zur Flüchtlingsarbeit Mitte November ausgebaut werden. „Gemeinsam wollen wir überlegen, wo weitere Hilfen installiert werden können“, sagt Münich. Von der Stadt kümmern sich eine Sozialarbeiterin und eine Erzieherin um die Flüchtlingsarbeit… (Immer lachhafter, diese „Flüchtlingsarbeit“!)




WELT-Kriegshetze pur: „Gegen Putin hilft nur die harte Hand“

imageJeder westliche Schritt zurück bedeutet für Moskau einen Schritt nach vorn. Für den Westen folgt daraus: sich nicht einschüchtern zu lassen, Härte zu zeigen, Grenzen zu ziehen, die eigene Verteidigung zu stärken, mehr Geld für die Armee auszugeben und vor allem Moskau beständig vor Augen zu führen, dass die östlichen Nato-Mitglieder so wichtig sind wie die westlichen. Für Deutschland könnte das bedeuten, das Multinationale Korps in Stettin zu einer deutsch-polnischen Brigade auszubauen. Und das nicht nur als Wachbataillon. (Chefkommentator Jacques Schuster in der WELT! Was war eigentlich vor dem Ersten Weltkrieg anders? Sind alle deutschen Blätter eigentlich total bekloppt? Die Krim gehört zu Russland!)




Die Metamorphose des Bilal Yusuf Mohammed alias Franck Ribéry

franckriberyFranck Ribéry verwandelt sich äußerlich immer mehr zu Bilal Yusuf Mohammed, wie sein moslemischer Name lautet. Ausgerechnet in einer Zeit, in der sich die ganze nichtmoslemische Welt vor dem Islamischen Staat Irak/Syrien fürchtet, lässt er seinen Bart immer länger wachsen. Sein Aussehen ähnelt damit den Salafisten, die den Ursprung des Islams und damit den kriegerischen „Propheten“ Mohammed nachahmen. Aus deren Reihen Hunderte in den Dschihad ziehen und reihenweise „Ungläubige“ kreuzigen, köpfen und anderweitig abmurksen. Seinen Sohn nennt er „Saif al-Islam“, was „Schwert des Islam“ bedeutet.

(Von Michael Stürzenberger)

Zum Papstbesuch am 21. Oktober in Rom ist er zwar mitgegangen, da laut Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick die Mannschaft „geschlossen“ dort auftrat, was auf eine Anordnung schließen lässt. Aber Bilal Yusuf Mohammed scheint sich in der Gesellschaft des Oberhaupts des Christentums nicht sonderlich wohlzufühlen:

Mit Franck Ribéry, Xherdan Shaqiri und Medhi Benatia stehen drei gläubige Muslime im Kader. Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick zu BILD: „Wir gehen geschlossen als Team.“ Heißt: Auch Moslem Ribéry ist im Vatikan dabei, wird sich aber eher im Hintergrund halten.

Bilal Yusuf Mohammed-Ribéry geht wohl lieber in eine Moschee. Ob ihm der FC Bayern schon eine auf seinen Wunsch hin im Vereinshaus errichtet hat? Die Vorliebe für Minderjährige teilt er ja auch schon wie sein großes Vorbild Mohammed.

ribery-2Zweifellos ist Ribéry ein hervorragender Fußballer mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Auf dem Platz scheint er sich auch ganz gut mit seinen Mannschaftskollegen zu verstehen. Aber was mit dem gläubigen Moslem innerlich abläuft, kann man nur erahnen. Vor Beginn der Spiele betet er regelmäßig zu Allah. Sein Äußeres lässt darauf schließen, dass er sich ganz bewusst mit dem Islam identifiziert. Offensichtlich auch noch auf fundamentale Art und Weise. Und das ist besorgniserregend.

(Vielen Dank an die Spürnasen im Kommentarbereich Running Man, der dude und Thomas_Paine)




Geert Wilders: „Deislamisiert die Niederlande!“

Neuer Wahlwerbespot von Geert Wilders, der ab kommender Woche im niederländischen Fernsehen zu sehen sein wird. Hier vorab mit deutschen Untertiteln. (Danke an Nalanda für den Hinweis)




Grünrot fordert Quote für Ampelmädels

imageSPD und Grüne in Dortmund haben eine verbindliche Quote von weiblichen Figuren auf Ampeln gefordert. Die Fraktionen der beiden Parteien Bezirksvertretung Innenstadt-West hatten einen entsprechenden Antrag eingereicht, in dem es heißt: „Durch die Gleichstellung von Frau und Mann ist eine teilweise Umrüstung von regulären Ampelmännchen zu Ampelfrauen folgerichtig.“ Zudem sorgten weibliche Umrisse auf den Fußgängerampeln durch den größeren Rock auch für mehr Licht. Insgesamt sollen 50 Prozent der Ampeln in dem Bezirk auf die weibliche Version umgestellt werden… (Fortsetzung bei JF! Das ist bei den grünroten Idioten das größte Problem von Dortmund!)




Politisch korrektes Halloween

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Video ORF 2: „Gewalt im Islam – Was wirklich im Koran steht“

orf-2Diese hochinteressante Gesprächsrunde vom vergangenen Dienstag auf ORF 2 hatte eine ausgewogene Besetzung: Islam-Aufklärer Hamed Abdel-Samad und Islamwissenschaftler sowie Jesuit Christian Troll auf der kritischen Seite, dem gegenüber die bosnischstämmige Moslemin Armina Omerika vom „Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam“ an der Universität Frankfurt sowie Moslem Tarafa Baghajati, Taqiyya-Spezialist und Obmann der „Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen“. Der Ankündigungstext der Sendung klang vielversprechend: „Enthauptungen, Vertreibungen, Versklavung von Frauen und Kindern: Ihre Gewaltorgien rechtfertigen islamistische Terroristen mit dem Koran und dem Vorbild des Propheten Muhammed.“

(Von Michael Stürzenberger)

Weiter im Text:

Sie geben vor, zum „Ursprung“ der Religion zurückkehren zu wollen, als im 7. Jahrhundert die Einheit von Religion, Sozial- und Staatswesen im Islam begründet wurde. Ihre Feinde sind alle „Ungläubigen“ – auch andersdenkende Muslime. Islamische Theologen widersprechen den Extremisten heftig und lehnen diese Auslegung als „vergiftete Ideologie“ ab, durch die der Islam missbraucht werde. Was steht wirklich im Koran – etwa über den „Jihad“? Was kann die Weltreligion Islam extremistischen Konzepten entgegensetzen? Und wie funktioniert die Radikalisierung junger Menschen, die bereit sind, für vermeintlich religiöse Ideen Gewalt anzuwenden?

Alleine die klaren Aussagen von Hamed Abdel-Samad, der u.a. die Enthauptungsbefehle des Korans und die Entmenschlichung der Ungläubigen anspricht, machen die Sendung sehenswert. Moslemin Armina Omerika begann im Lauf der Diskussion zu hyperventilieren und Moslem Tarafa Baghajati log, dass sich die Balken bogen:

Für alle, die livingscoop nicht sehen können, die Sendung auf Youtube:

(Videobearbeitung: theAnti2007)




Ein paar Worte zur und über die AfD

zerlegtHat die AfD Probleme? Ja, warum aber nicht? Die Grünen waren bei ihrer Gründung die reinste Chaostruppe. Jedes Mitglied sagte damals etwas anderes, eine gemeinsame Linie gab es nicht, viele Zeitungen meinten, es müsse Abspaltungen geben, der kluge Kommentator Johannes Gross meinte dazu weise, das Chaos sei nicht mehr teilbar. Jede neue Partei hat Geburtswehen. Aber vom damaligen Tohowabohu der Grünen ist die AfD derzeit meilenweit entfernt. Zunächst muß nämlich einmal mehr klargestellt werden, daß man unserer gleichgeschalteten Presse kein einziges Wort über die AfD glauben darf. Alle Mainstream-Blätter sind gegen die AfD und wollen sie schnellstens weghaben. Dementsprechend wird billig dahergelogen, was das Zeug hält. Da gibt es dann aus einem langen Interview nur einen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz, und der wird von der ganzen „Qualitätspresse“ wiederholt und dramatisiert. Ein Beispiel hier! Bitte also immer erst den Originaltext ganz lesen und die AfD-Seite anklicken, bevor sich manche auch hier aufregen! Trotzdem…

… liegen die Differenzen zutage. Lucke, Henkel und Starbatty sind Transatlantiker, Gauland steht mehr auf Seiten Russlands. Es gibt einen Flügel, der für TTIP ist und ein anderer ist dagegen. Vor allem aber scheint die nationalkonservative Richtung manchen AfD-Spitzen nicht zu passen! Dazu ein paar Worte:

1. Die AfD sollte nicht immer über die politkorrekten Stöckchen springen, die ihr die Presse vor die Nase hält. Stattdessen ist Gegenangriff gefragt. In den Reihen der prominenten rotgrünen Politiker waren massenhaft Kommunisten, Maoisten und Anbeter des Massenmörders Pol Pot. Kretschmann zum Beispiel! Die Presse hat sich nie darüber aufgeregt. Haltet ihr das unter die Nase!

2. Die AfD sollte auf jeden Fall wirtschaftsfreundlich bleiben. Wir brauchen nicht noch eine Partei der „sozialen Gerechtigkeit“. Politik mit „Chlorhühnchen“ ist unterirdisch. Freier Handel ist prinzipiell gut. Trotzdem kann TTIP doch verbessert werden, da kann man verhandeln und eigene AfD-Ziele dazu nennen. Wo ist das Problem? Auch die ostdeutschen AfD-Anhänger mögen sich doch bitte an den Untergang von Sozialismus und Kommunismus erinnern, der aufgrund des bolschewistischen  wirtschaflichen Quatsches passierte. Die sozialistische Planwirtschaft hat den Ostblock zerschmettert und nicht die Bürgerdemos. Die hätte es gar nicht gegeben, wenn jeder eine Banane und einen Trabi gekriegt hätte!

3. Die AfD-Spitze sollte dringend von ihrem Anti-Putin-Kurs abkommen. Das heißt doch noch lange nicht, daß man Heil Putin schreien muß, aber jeder denkende Mensch sollte sehen, daß der Westen erhebliche Schuld an der Ukraine-Krise trägt, ja, das richtig Kriegshetze betrieben wird. Auch Lucke und Henkel könnten wissen, daß die Krim primär russischstämmig ist.  Gerade aber, wenn ich einen wirtschaftsfreundlichen Kurs fahren will, dann muß ich total gegen den kontraproduktiven Russland-Boykott der EU und USA sein! Er bewirkt nur Schaden bei uns. Das kann man als Anhänger des Freihandels doch nicht unterstützen.

4. Die USA-Freundlichkeit kann nicht soweit gehen, daß man jede amerikanische Aktion gutheißt. Im Rahmen der Steuerschnüffelei rauben die USA-Behörden zum Beispiel europäische und Schweizer Banken regelrecht mit Strafzahlungen aus. Solche und vergleichbare Praktiken muß auch die AfD kritisieren, wenn sie glaubwürdig sein will.

5. Es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn die AfD gegensätzliche Meinungen zuläßt. Warum sollen auf irgendwelchen Partei-Kongressen und Versammlungen nicht auch Personen von außerhalb das Rederecht kriegen und abweichende Meinungen äußern dürfen. Elsässer hat doch völlig recht, wenn er unsere gleichgeschaltete Presse kritisiert. Auch im Denken muß es Alternativen für Deutschland geben.

6. Und das führt zum wichtigsten Punkt. An erster Stelle hat Deutschland zu stehen. Die sukzessive Abgabe von Souveränität an Brüssel muß sofort gestoppt werden. Die Eurokrise muß wieder einen stärkeren Stellenwert kriegen. Und selbstverständlich darf man nach kontrollierter Einwanderung rufen und die de facto Abschaffung der Grenzen heftig kritisieren. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, und das will die Mehrheit der AfD-Wähler. Wir brauchen keine FDP 2.0 oder eine neue Windfahnen-Partei! Das gerade nicht! Eine neue Partei darf sich nicht in Rekordgeschwindigkeit anpassen, in den Brüsseler Gremien verschwinden und aalglatt werden. Eine neue Partei muß widerborstig bleiben und laut Opposition betreiben! Und es geht nicht, daß in AfD-feindlichen Mainstream-Medien über die eigene Partei hergezogen wird.

Fazit: PI ist also eher auf Gauland-Linie. Das darf aber nicht dazu führen, daß wir und enttäuschte Wähler die AfD grundsätzlich kritisieren oder gar bestimmte führende Mitglieder weghaben wollen. Die AfD ist die einzige Chance, die wir haben, daß sich noch ein paar Dinge im Land zu unseren Gunsten ändern. Wenn die AfD kaputtgeht, ist für viele Jahre buchstäblich alles aus hier und Merkel und Konsorten regieren dann „alternativlos“ weiter Richtung Untergang Deutschlands. Keine neue Oppositionspartei wird es mehr so schnell in Landtage oder den Bundestag schaffen. Wir müssen die AfD bei allen Querelen prinzipiell unterstützen! Alles andere wäre verheerend.

(Foto oben: BILD-Screenshot von heute)




Deniz Yücel in taz: „Suren-Bingo“

denizyuecel-2Die abartigen Grausamkeiten des Islamischen Staates lösen so langsam eine öffentliche Diskussion über die Frage aus, inwieweit dieser Horror durch die Lehren des Islams zu begründen ist. Deniz Yücel (Foto) lieferte gestern in der taz einen interessanten Beitrag mit seinem Kommentar „Suren-Bingo für Fortgeschrittene“. Er zitiert darin einschlägige Verse des Korans, mit denen die Dschihadisten ihre fürchterlichen Taten begründen, und klärt über so wichtige Begriffe wie die „Abrogation“ auf, mit der vermeintlich harmlose Koranverse aus der militärisch schwachen Anfangsphase des Islams durch die späteren Kampf- und Tötungsbefehle ersetzt werden.

(Von Michael Stürzenberger)

Deniz Yücel zu der inner-islamischen Auseinandersetzung über die Frage, inwieweit der Islamische Staat etwas mit dem Islam zu tun habe:

Man streitet über die Deutung des Korans und der Hadithen, also die Überlieferungen des Propheten, man beruft sich auf dieselben Referenzen und argumentiert mit denselben Kategorien, und man wendet sich an ein Publikum, das zum Teil mit dem „Islamischen Staat“ sympathisiert.

Der wiederum rechtfertigt seine Taten mit Koran und Hadithen. Die Härte gegenüber Andersgläubigen und den vermeintlich vom Glauben Abgefallenen, die Kreuzigung und Enthauptung von Feinden, die Versklavung jesidischer Frauen und Kinder (also von Menschen ohne „Buchreligion“) – für all das finden sich entsprechende Textstellen.

Der Koran versteht sich als Gottes Wort, durch den Erzengel Gabriel Mohammed offenbart und von Mohammed verkündet. Gottes Wort ist also auch: „Tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet!“ (Die Reue, 9:5) Mit dem „Schwertvers“ und ähnlichen Passagen kann man sagen: Der Islam ist eine kriegerische Religion. Weshalb dieser Vers bei Dschihadisten so beliebt ist wie bei Hobbyislamkritikern aus dem Internet.

Yücel enttarnt auch die Taktik, mit scheinbar harmlosen Koranversen eine vermeintliche „Friedlichkeit“ des Islams darzustellen:

Doch im Koran steht auch: „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Die Kuh, 2:256). Dieser Vers ist ebenfalls ein Klassiker der Islamdebatte; keine Talkshow und kein „Tag der offenen Moschee“ kommt ohne aus und natürlich wird er auch im offenen Brief erwähnt. Mit solchen Stellen kann man wiederum vom Islam als einer friedliche Religion sprechen. Suren-Bingo: Was immer Sie über „den“ Islam sagen wollen, Sie werden im Koran die passende Stelle finden.

Diese Widersprüche erklärt der Koran mit dem Prinzip der „Abrogation“, also der Aufhebung älterer Vorschriften durch jüngere. Bei manchen Themen, dem Alkoholverbot etwa, ist eine klare Linie zu erkennen: von der Lobpreisung des Weines als Zeugnis der Schöpfung (Die Bienen, 16:67) über das Verbot, betrunken zum Gebet zu erscheinen (Die Frauen, 4:43) bis zum Gebot, Alkohol als „Werk des Satans“ zu meiden (Der Tisch, 5:90). Nur von der Nummerierung der Suren darf man sich nicht irritieren lassen; sie sind im Koran nicht chronologisch angeordnet, sondern der Länge nach.

Zu dem so oft zitierten „Kein Zwang im Glauben“-Vers ist es wichtig zu erwähnen, dass in den Versen vorher und nachher Allah als der einzig wahre Gott dargestellt ist und andere Religionen in die Verirrung führten, an deren Ende das fürchterliche Höllenfeuer stehe. Zwar sollten Andersgläubige nicht zum Islam gezwungen werden – man lädt sie vielmehr dazu ein – aber wenn sie den Übertritt verweigern, müssen sie eben die äußerst unangenehmen Folgen tragen: Zahlung einer Schutzsteuer, Entziehung vieler Rechte und ein elendes, teils lebensgefährliches Dasein als minderwertiger „Kuffar“. Weiter bei Yücel:

Bei anderen Themen hingegen ist die Abfolge weniger eindeutig. Zum Beispiel, wenn es um die Aufforderung zum Dschihad, zum Heiligen Krieg geht. So gehört die Sure 2 mit dem „Toleranzvers“ zu den späten, die Sure 9 mit dem „Schwertvers“ aber wurde noch später, nämlich als vorletzte verkündet. In der abschließend verkündeten Sure 5 wiederum findet sich ein weiterer Klassiker der Debatte: „Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne dass es einen Mord begangen oder auf der Erde Unheil gestiftet hat, so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte.“ (Der Tisch, 5:32).

Mit der bruchstückhaften Zitierung dieses Verses 5:32 wird immer wieder versucht, ein generelles Tötungsverbot im Koran zu begründen, was natürlich unsinnig ist, denn der Koran strotzt nur so vor Kampf-, Kriegs- und Tötungsbefehlen. Dieser eine scheinbar tötungseinschränkende Vers ist ein Zitat aus der Thora, was zu Beginn dokumentiert ist:

Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels vorgeschrieben:

Mohammed maßte sich bekanntlich an, das „Siegel der Propheten“ zu sein, der letzte mit der allumfassenden „wahren Religion“. Sein Allah sei der Verkünder der Thora, wie übrigens auch der Bibel, und Juden wie Christen hätten ihre Schriften verfälscht. Nur im Koran sei das unverfälschte Wort Gottes zu finden. So ist auch nur folgerichtig, dass im Islam Jesus, Moses, Abraham und alle anderen „Propheten“ als Moslems gelten.

Mohammed nahm sich die Freiheit heraus, Elemente aus Bibel und Thora zu verwenden, veränderte diese aber entscheidend in seinem Sinn. Da bei ihm das Töten ein elementarer Bestandteil der Glaubenslehre war, setzte er im Vers 5:32 auch die Einschränkung „ohne dass er Unheil gestiftet hat“ voran. Hiermit lässt sich jeder Mord an einem „Ungläubigen“ rechtfertigen, denn wer sich dem Islam widersetzt, stiftet eben Unheil. Wichtig ist auch immer, den nachfolgenden Vers 5:33 zu zitieren:

Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen der, daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.

Diese Anweisung führt direkt zu den grausamen Bildern von Massenmord und Kreuzigungen im Islamischen Staat. So stellt auch Yücel fest:

Gleichwohl ist eine bestimmte Tendenz erkennbar: Die frühen Suren aus Mekka sind theologischer und toleranter, während die späteren aus der Zeit, in der der Islam in Medina zur Herrschaftsreligion aufgestiegen war, tendenziell kriegerischer und intoleranter ausfallen.

Einige Auslassungen über den Krieg kann man defensiv deuten („Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben“, Die Kuh, 2:191), andere lesen sich als Aufforderung zum Eroberungs- oder Bekehrungskrieg.

Yücel befasst sich auch mit dem Vorwurf, in der Bibel stünden Beschreibungen über das Töten, und schließlich hätte es auch Kreuzzüge sowie grausame Bekehrungskriege wie die der Spanier gegeben:

Wer mit dem Neuen Testament Krieg führen will, muss interpretieren. Wer mit dem Koran Krieg verurteilen will, muss interpretieren.

Leider verfährt sich Yücel am Ende seines Artikels in eine Sackgasse, indem er tatsächlich weismachen will, DEN ISLAM gebe es nicht, es komme darauf an, was Muslime daraus machten. Er versteigt sich in die Absurdität, dass mit dem Koran sogar die Homosexualität zu legitimieren sei. Als Beispiel bringt er einen südafrikanischen homosexuellen Imam, aber in dem verlinkten Artikel findet sich keine einzige Koranpassage, mit der dessen sexuelle Neigung islamisch zu rechtfertigen ist. Ganz im Gegenteil: Bekanntlich warten laut Koran 100 Peitschenhiebe auf denjenigen, der mit einem anderen Mann Sex hat. Im Iran ist es gar der Baukran. Ein gutmenschlicher Rest ist bei Yücel offensichtlich geblieben – oder die taz-Redaktion hat ihn bekniet, wenigstens das Ende seines Artikels politisch korrekt zu gestalten.