imageWir haben hier schon sehr oft und sehr gründlich über den verheerenden „Bildungsplan 2015“ der grün-roten Landesregierung in Stuttgart berichtet sowie Artikel und Petitionen zu dem Thema veröffentlicht. Die breite Resonanz zeigt, daß die Besorgnis in der Bevölkerung, besonders bei den Eltern, aber auch zunehmend bei Erziehern und Lehrern groß ist. Durch immer lauter werdende Hinweise auf die verkommene Lehre an den Schulen wird die Bevölkerung zunehmend sensibilisiert – weshalb wir nicht aufhören dürfen, das Thema noch transparenter zu machen.

(Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com)

Der Volksmund nennt das treffend: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Aus vielen Zuschriften wird klar, daß viele Erwachsene keine Ahnung von den Vorgängen an den Schulen vor allem in Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen hatten. Als sowohl die Frankfurter Allgemeine als auch die Süddeutsche Zeitung vor einigen Wochen ausführlich über die Sexualisierung des Unterrichts publizierte, war das Entsetzen – insbesondere in akademischen Kreisen – groß. „Was nicht sein darf, das nicht sein kann“, hatten sich wohl viele ihre Ahnungslosigkeit zurechtgezimmert. Daß es noch viel schlimmer ist, bewiesen die vielen Textauszüge, mit denen FAZ und SZ aufwarteten.

Dr. Lothar Gassmann (Foto oben), Pforzheim, war einer der ersten „wertkonservativen“ Aktivisten bei den Grünen in den 1980er Jahren, kehrte ihnen bald den Rücken, als die Alt-Kommunisten immer mehr Einfluß auf die ökologische Bewegung nahmen. Gassmann ist aus tiefer evangelikaler Überzeugung ein Gegner jeglicher sexualpädagogisch gefährlicher Experimente an unseren Kindern. Er leitet eine große freikirchliche Gemeinde in Pforzheim und zählt zu den renommiertesten christlichen Publizisten. Hier der Auszug eines beklemmenden Interviews mit ihm (Zwischenüberschriften und Heraushebungen von Peter Helmes):

Warum die GRÜNEN so antichristlich sind …

Herr Dr. Gassmann, Sie haben ein kritisches Buch über die Grünen verfaßt. Was hat Sie bewogen, dieses Buch zu schreiben?

„Nun, ich hatte mich schon seit Anfang der 70er Jahre in verschiedenen Umweltschutzverbänden engagiert und die Entstehung der Grünen quasi als Insider miterlebt. Damals habe ich selber Beiträge für Zeitschriften und Flugblätter zu Themen wie »Atomkraftwerke«, »Biologischer Landbau« usw. verfasst, die zum Teil viel gelesen wurden. Ich bin somit an der Entstehung der Grünen nicht ganz unschuldig. Am Anfang haben die Grünen ja auch gute Ziele vertreten und sich vor allem auf den Umweltschutz konzentriert. Wie viele andere musste ich dann aber miterleben, wie sie nach und nach von radikalen Gruppen unterwandert wurden.“

Statt „Wertkonservativer“ mehr Kommunisten und Neomarxisten bei den Grünen

Sie geben das Stichwort: Was sind die Grünen, und woher kommen sie?

„Die Grünen als Partei sind im Januar 1980 in Karlsruhe entstanden. Die Anschauungen, die hier zum Tragen kommen, sind aber um etliches älter. Die Umweltschutzfrage war sicher mit ausschlaggebend bei ihrer Gründung, verlor aber mehr und mehr an Bedeutung.

Bei der Gründung wurde die Doppelmitgliedschaft von Kommunisten zugelassen, was sich verhängnisvoll auswirkte. In meinem Buch habe ich gezeigt, wie Kommunisten und Ex-Kommunisten maßgebliche Führungspositionen einnahmen und wichtige Programmteile bestimmten. Schon im Sommer 1980 zog sich daher etwa ein Drittel der Mitglieder (fast alle »wertkonservativen« Grünen) wieder aus der Partei zurück. Es kam zur Entstehung einer konservativen grünen »Kleinpartei«, der ÖDP, die nun gegen die Grünen opponiert.

Bei den Grünen selber haben neben Kommunisten vor allem Neomarxisten das Sagen. Sie müssen wegen ihrer Autoritätsfeindlichkeit und Zerschlagung aller Werte als Zerstörer dieses Staates und Wegbereiter des Kommunismus gesehen werden.“

Können Sie das am Programm der Grünen belegen?

„Die Grünen fordern in ihren Programmen die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, die Enteignung (zunächst) der Großunternehmer und die Einführung von Wirtschafts- und Sozialräten. Sie fordern »Basisdemokratie«, was fast zwangsläufig zu Chaos und Diktatur führt. Sie fordern die Unterstützung von marxistischen »Befreiungsbewegungen« und die Abschaffung von Berufsverboten. Sie fordern Meinungs- und Pressefreiheit für Strafgefangene und damit auch für Terroristen. Sie fordern ein Schulsystem, das die Kinder und Jugendlichen dazu bringen soll, sich vom Elternhaus loszulösen und ihre eigenen Forderungen gegen die Eltern durchzusetzen. Sie fordern die Einrichtung von Kinderräten und Ausreißer-Selbsthilfegruppen.“

„Grüne zerstören die Würde des Menschen“

Was war es hauptsächlich, das Sie zu Ihrer Kritik an den Grünen veranlasst hat?

„Ihre Ablehnung der Zehn Gebote. Als Christ bedrückt mich vor allem die Tatsache, dass die Grünen alle maßgeblichen Wertmaßstäbe – und damit die Zehn Gebote – ablehnen. Aber nicht der Mensch, sondern Gott hat diese Maßstäbe gesetzt – zu unserem Schutz! Wo wir das übersehen, kommt es zu Chaos und Rücksichtslosigkeit, zum Verlust der Gottesfurcht und zum Niedergang der menschlichen Würde.“

Können Sie das genauer erklären?

„Die Grünen zerstören die Würde des Menschen, indem sie z.B. die Freigabe der Abtreibung fordern und damit das Tötungsverbot übertreten.

Sie zerstören die Würde der Eltern, indem sie die Kinder zur Rebellion ermutigen.

Sie zerstören die Ehe, indem sie die sexuelle Revolution propagieren, indem sie freie Liebe und sämtliche sexuellen Perversionen gutheißen. Sie schreiben von Anfang an in ihren Programmen: »Heterosexualität, Ehe und Familie dürfen nicht als einzig mögliche Lebensform dargestellt werden«.

Sie zerstören die Würde der Kinder, indem sie für eine Aufhebung oder Änderung der §§ 174-176 (Schutz vor Ver­führung Minderjähriger) plädieren. Sie lehnen sich schließlich gegen die Autorität Gottes auf, indem sie die totale Selbstbestimmung des Menschen fordern und meinen, dass der Mensch in sich selber »das Gute« finde, was in biblischer Sicht völlig falsch ist.“

Auflösung der bestehenden Werte

Wie kommen die Grünen zu solchen Forderungen?

„Man kann sagen: Die Grünen sind Relativisten, Optimisten und Illusionisten. »Alles ist relativ«, heißt der Wahlspruch einer Generation, die in der Sinnkrise steckt. Die Relativierung, d.h. die Verwässerung aller Werte, ist damit vorprogrammiert. »Das Leben hat ja doch keinen Sinn. No future! Also leben wir, wie es uns gerade Spaß macht. « Daraus ergibt sich also einerseits eine Auflösung der bestehenden Werte.

Andererseits sind die Grünen Optimisten, d.h. sie glauben an das Gute im Menschen. Sie glauben daran, dass der Mensch selbst seine Werte neu schaffen kann. Das sind nun aber keine von Gott gesetzten absoluten Werte, sondern von Menschen gesetzte relative Werte. Sie sind immer nur so lange gültig, bis irgendeiner Einspruch erhebt, und werden ständig weiterdiskutiert. Daraus erklärt sich die – gewollte! – Instabilität bei den Grünen und ihr oft chaotisches Auftreten.

Schließlich sind die Grünen Illusionisten. Sie verfallen der Illusion, dass der vermeintlich gute Mensch irgendwann einmal aus eigener Kraft die »heile Welt«, die vollkommene Gesellschaft und das Weltfriedensreich schafft.

Viele Grüne verfallen außerdem der Naturschwärmerei, d.h. sie erwarten aus der Verbindung von Mensch und Natur das Heil und beten Naturgottheiten an. Vor allem beim starken feministischen Flügel der Grünen finden wir einen erschreckenden Rückfall in heidnische Natur-, Hexen- und Fruchtbarkeitskulte.“

Siehe auch das Buch von Dr. Lothar Gassmann: „ÖKO. Warum ich UMWELTSCHÜTZER, aber kein GRÜNER bin.“ 52 Seiten, 3,90 Euro, Jeremia-Verlag 2014


Der Autor steht gerne zu Vorträgen über die GRÜNEN und den grün-roten BILDUNGSPLAN in Baden-Württemberg, Niedersachsen und anderswo bereit (Tel. 07231-66529).

» Homepage: www.L-Gassmann.de
» E-Mail: Logass1@t-online.de

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23 KOMMENTARE

  1. Einspruch an einer Stelle. „No future!“ war nie ein Slogan der Grünen; das „No future!“ der Punks war immer ein „No future FOR YOU!“, also für die Herrschenden, dem sehr schnell das „We’re the future!“ folgt.

    http://www.youtube.com/watch?v=snyjRd93HBs

    Die Grünen und speziell die Feministen waren der natürliche Feind der Punks.

  2. Zitat aus dem Interview :“……..und damit die Zehn Gebote – ablehnen. Aber nicht der Mensch, sondern Gott hat diese Maßstäbe gesetzt – zu unserem Schutz! ….“
    Aha die zehn Gebote sind also direkt von Gott geschrieben und damit sakrosankt vor jeder menschlichen Kritik das ist nicht anders mit dem Koran auch der ist nach Ansicht der Moslems nicht von Menschen geschaffen sondern von Gott.
    Wo ich Menschenwerk zu Gotteswerk mache ist natürlich jede Kritik unmöglich. Was unterscheidet dann diese Sicht des Interviewten noch vom Glaube derjenigen dass der Koran nicht von einem Menschen sondern von Gott geschaffen wurde.
    Für mich ein Hinweis dass jede monotheistische Religion aus dem Ursprungsgebiet des nahen Ostens im innersten Kern intolerant ist und sein muß wenn sie sich selbst ernst nimmt oder sich zum Maßstab für gesellschaftliches Handeln macht.

  3. #2 bergwanderer (04. Nov 2014 23:15)

    Für mich ein Hinweis dass jede monotheistische Religion aus dem Ursprungsgebiet des nahen Ostens im innersten Kern intolerant ist und sein muß wenn sie sich selbst ernst nimmt oder sich zum Maßstab für gesellschaftliches Handeln macht.

    Was damit zusammenhängt, dass alle diese Religionen auf Raubnomadenkulturen zurückgehen.

    Diese These wird u.a. auch von Ayaa Hirsi Ali vertreten.

    Sesshafte Zivilisationen hatten idR polytheistische Religionen.

  4. @ bergwanderer
    Na ja; z.B:
    „Nicht mordest du!“ (Bibel) und
    „Schlagt ihnen die Hälse ab“ (Koran)
    sind schon ein wenig verschieden.
    Ehe man die abgelutschten und muffigen Phrasen der grünen und anderer „Sozialisten“ widerkaut, sollte man beide Bücher vielleicht mal lesen, und schauen, was die Gründer der „Religion“ so getrieben/veranstaltet haben und auch was die Anhänger „in der Regel“ (!) so machen (Kaputte Typen gibt es überall). Überall Unterschiede und Gegensätze.
    Den Imperativ (du sollst …) gibt es z.B. auch bei Verkehrsregeln – noch so ne intolerante Religion?

  5. Selbst ein striktes Handeln gemäss den 10 Geboten ergibt eine Ordnung, die nicht auf Religion beschränkt ist, sondern als universelle Handlungsanleitung zu verstehen ist.
    Insofern ist es eine göttliche Anleitung.
    Der Koran versteht sich ebenfalls als Handlungsanleitung und es ist hier im unmittelbaren Vergleich unschwer zu erkennen, welche Folgen das Befolgen des Korans und welche Ergebnisse ein Leben nach den 10 Geboten ergibt.

  6. Auch wenn man denen, die es verbockt haben, zugute hält („Denn sie wissen nicht, was sie tun“),das sie offensichtlich einen Etappensieg davongetragen haben sollte es nicht unsere „vornehmste Aufgabe“ sein, sie hier zu belehren.

    Spätestens dann, wenn das kommt, wovor wir uns alle fürchten, ist das nur noch das Tüpfelchen auf dem I. … Vielleicht sogar eine „seeliche Abwehrmaßnahme“ um den darauffolgenden (Allah befohlenen) sexistischen Übergriffen seelisch gewappnet zu sein.

    „Bildungsplan“ für „unsere“ Gesellschaftsschicht. Alles andere kommt wie es kommt.

  7. Golineh Atai, die Unbeugsame der Besten der Guten, immer mindestens 20 Personen hinter der imaginären Front, erhielt gerade einen Preis des TV für ihre ungebeugte Verlogenheit währnd der Maidan Exzesse –

    Es ist ein Preis des Zwangs TV, welchem niemand entgeht, der auf Linie ist.

    Golineh Atai bekam für ihre tendentielle Atlantikerschreibe einen Preis, den die Atlantiker wohl selbst kreieren für das „Most geschundene Baby“

    ARD und ZDF sollten überwacht werden, dabei überwachen sie die Republik ….

  8. Bei allem, was an den Grünen falsch ist und an diesem verheerenden Bildungsplan, mit „Gott“ Politik zu machen ist noch viel falscher. Der „erschreckende Rückfall in heidnische“ Kultur ist immerhin der Versuch einiger Menschen der Besinnung auf unsere wahren Wurzeln, die von dem einen Wüstenkult, der halt zuerst da war, gründlich zerstört wurden. Und daß wir einer von „oben“ herniedergesandten, ewiggültig aufgeschriebenen Moral zu gehorchen hätten, und daß alles Heidnische unmoralisch sei — wie sehr dieser Text gleichlautet mit dem, was wir an den Mohammedanern kritisieren, das geht dem Autor wohl nicht auf? Ich sag’s ja immer: Alles eine Soße. Ich bin dabei, wenn es um den Schutz verfolgter Christen geht, aber wenn sie wieder anfangen, das Heft in die Hand zu nehmen und die Aufklärung zurückzudrehen, dann sind sie nicht viel besser als die, vor denen sie fliehen mußten. Glaube ist Privatsache, den Rest steckt euch sonstwohin.

  9. @#9 Religion_ist_ein_Gendefekt
    ….Ich bin dabei, wenn es um den Schutz verfolgter Christen geht, aber wenn sie wieder anfangen, das Heft in die Hand zu nehmen und die Aufklärung zurückzudrehen, dann sind sie nicht viel besser als die, vor denen sie fliehen mußten. Glaube ist Privatsache, den Rest steckt euch sonstwohin.
    ————————————————-
    Immer wieder erstaunlich, wie doch recht intelligente Menschen auf Religion hereinfallen.
    Und wenn ihr Gott noch so bescheuerte „Gesetze“ diktierte, weil sie von Gott kommen, sind sie ewig gültig.
    Die 10 Gebote sind aber wenigstens harmlos, muss ich den Christen zugestehen.
    Auffällig war mir aber schon seit Kindesbeinen an, dass Götter keine Ahnung von Physik zu haben scheinen. Jedenfalls meiden sie das Thema, man könnte ja vermuten, dass sie auch nicht mehr wissen als gewöhnliche Menschen :mrgreen:

  10. # 9 und 11
    Sie versuchen die eigentliche Baustelle, nämlich sein Leben nach (oder eben nicht nach) den Inhalten der 10 Gebote zu leben, wortreich zu umgehen.
    Was wäre, auch bei konsequenter Anwendung, falsch?
    Ihnen gefällt ganz offensichtlich die Herkunft nicht, wobei die von Menschen geschaffene, hiesige Rechtsprechung sich, wie unschwer zu
    erkennen, an den 10 Geboten, die ja universellen Charakter tragen, orientiert.

  11. #12 Roybär Toni
    Habe doch nichts gegen die 10 Gebote gesagt.
    Doch letztendlich sind sie auch nur simple Vorgaben, das Zusammenleben der Menschen friedlich oder wenigsten erträglich zu gestalten.
    Also nichts Weltbewegendes an Erkenntnissen. Sehe da beim besten Willen keinen Überintellekt, den die Menschen auch nicht von sich aus aufbringen
    könnten. Sogar schon damals in „biblischen Zeiten“ 🙂

  12. War ja wohl klar, dass dieses Interview mit einem Christen, der davon überzeugt ist, dass unsere Kultur auf der Basis der 10 Gebote, inklusive Aufklärung nach langem Machtmissbrauch der Kirchenmänner, entstanden ist, die Christenhasser wieder auf den Plan ruft, monotheistische Religionen in einen Pott werfen lässt und die Segnungen der „natürlichen“ Vielgötter-Religionen preist.

    Menschenopfer, Stammeskriege, Getriebensein durch abergläubische Ängste gab und gibt es da natürlich nicht. Alles Böse beschränkt sich auf die monotheistischen Religionen. Gähn!

  13. Er ist für „verfolgte Christen“; das sind gute Christen.
    Wenn sich die Christen sich wehren – auch mit Zurückhaltung – dann sind sie – bääh! – die „pöhsen“. Dann sind sie wie alle monotheistischen Religionen.
    „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“
    Der natürliche Selbsterhaltungstrieb ist bei den Christen dann ausser Kraft gesetzt. Leider kümmert es die Natur nicht, ob das Christen sind oder andere. Die Natur dringt auf Selbsterhaltung.
    „Wenn dich einer auf die Wange schlägt, halte die andere Wange hin!“
    „Du sollst dich töten lassen!“ habe ich aus dem Munde Jesus nicht gehört. Er aber ist aus Liebe ans Kreuz genagelt worden.

  14. Egon Flaig hat ein nicht einfach geschriebenes Buch vorgelegt, in dem darauf hingewiesen wird, dass das Reden von unserer christlich-jüdischen Wurzel zu kurz greift. Er benennt den Geist der Antike, der griechischen Polis als grundlegend. Dort haben erstmals Menschen ihre politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse selbstbestimmt – ohne Gottesauftrag – verhandelt. Auch ich möchte in meiner Kritik an dem Bildungsplan nicht aufs Christliche festgelegt werden, für mich sind immer noch der Humanismus und die Aufklärung entscheidend – bei aller Toleranz für den gläubigen Christenmenschen, der ich selbst nun einmal nicht bin und nicht sein kann.
    >Egon Flaig: „Gegen den Strom – Für eine säkulare Republik Europa“, 2013
    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=flaig%20egon&sprefix=flaig+e%2Caps

    Aus einer Kundenrezension:

    „Gegen den Strom“ ist vor allem ein Plädoyer für die Republik. Egon Flaig erklärt in seinem Buch meist gut verständlich die Grundlagen einer Republik. Diese sieht er aktuell in Gefahr, und es ist dem Autor hoch anzurechnen, daß er diese Gefahren mit klarer Sprache benennt:

    1. eine „öffentliche Meinung“, die sich mit der sogenannten „political correctness“ verbunden habe und einer echten autonomen Meinungsbildung der Bürger entgegenstehe

    2. der Scharia-Islam

    3. die EU

    Wer Akif Pirinccis Buch „Deutschland von Sinnen“ gelesen hat und sich eine philosophisch Fundierung wünscht, sollte unbedingt zugreifen, denn anders als Pirincci beschränkt sich Egon Flaig nicht auf polemische Angriffe. Er entwickelt auch einen positiven Gegenentwurf, nämlich das Modell einer Republik, die vom freien, partizipierenden Bürger ausgeht. „Gegen den Strom“ ist daher sowohl inhaltlich als auch sprachlich ein Genuß.

    P.S. Erfreulicherweise wird „Gegen den Strom“ in bewährter Rechtschreibung (daß, muß …) veröffentlicht.

  15. #2 bergwanderer:

    Das ist jetzt hier aber nicht das Thema und wir wollen doch bitte beim selbigen bleiben: Nämlich dem Nihilismus hinsichtlich der universellen Menschenrechte durch das links-grüne Pack!

    Denn die Beachtung der 10 Gebote schadet keiner Gesellschaft, im Gegenteil, die Beachtung des Korans hingegen schon. Und die links-grünen Misantrophen schaden im Grunde jedem.

  16. Die zehn Gebote sind ein allgemeines zeitlos gültiges ethisch und moralisches Regelwerk, ohne das keine zivilisierte kulturell abendländisch orientierte Gesellschaft möglich ist. Sie regeln das Verhältnis der Menschen zu Gott und untereinander. Man findet sie in den Gesetzen und Umgangformen, in den gesamten Werteordnungen unserer westlichen Welt.
    Wer diese zehn Gebote in Frage stellt, steht automatisch außerhalb unserer Werteordnung und sollte ernsthaft erwägen, in ein islamisches Land auszuwandern.

  17. Das Thema ist überhaupt und der größte Skandal, dass diese versiffte Gruppierung namens „Die Grünen“ es schon wieder wagen, SCHON WIEDER!!!, Kinder und Sexualität in einem Atemzug zu ihrem Thema zu machen.

    Jeder Kinderpsychologe weiß, dass eine zu frühe Sexualisierung die Kinder zu diesem Thema völlig desorientiert und so Pädophilie begünstigt.

    Aber das ist natürlich kein Zufall! Denn wie unser geliebter Akif schon völlig richtig bemerkte sind die Grünen eben die Kinderficker-Partei!

    Der noch größere Skandal ist daher, dass der Aufschrei gegen die neuen „Bildungspläne“ (=Unterricht in Pornographie wie Analverkehr oder Sperma schlucken in der Grundschule) nicht noch viel, viel größer ist und die Grünen bei den Wahlen nicht endgültig von der Platte gefegt werden.

  18. „Christenhasser“, ja klar. Aber sich beschweren, wenn andere mit „Islamhasser“ oder „Islamophobie“ kommen, wenn man Kritik an der Ideologie übt. Alles die gleiche Einstellung, sag ich doch. Es ist echt zum Wiehern. 😀

  19. Die Grünen und Teile der SPD wollen in die Hosen der Kinder! Sie wollen Sex mit Kinder und Verwandten. Ein Bundestagsabgeordneter der Grünen sieht im Sex für/mit Kindern ein Menschenrecht der Kinder! Die Grünen koten doch auf die Gesellschaft, wenn es um die eigene sexuelle Befriedigung geht. Einfach mal „Der einzige Grund Schwarz zu wählen“ in die Suchmaschine (Bilder) eingeben.

  20. #3 bergwanderer:
    Bitte um Nachricht, was von den 10 Geboten NICHT in eine friedliche, demokratische Gesellschaft passt!
    Ein wenigstens rudimentäres Bibelwissen sollte auch bei Menschen zur Grundausstattung gehören, die sich für „modern und aufgeklärt“ halten…

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