gymnDas Gymnasium hat zwei Feinde: seine Anhänger und diejenigen, die unverdrossen seine Abschaffung zugunsten der Gesamtschule fordern. Letztere treibt eine irgendwie linke Ideologie, während die Freunde des Gymnasiums so viele Kinder hineinpumpen, dass sich die Qualitätsfrage des gymnasialen Abschlusses mit zunehmender Schärfe stellt. Rund 50 Prozent der Großstadtkinder lernen gymnasial, während 30 Prozent der Ingenieurstudenten an mathematischen Elementaranforderungen scheitern.

Universitäten bieten Nachhilfe in Grammatik und Schreibtechnik an, derweil schafft NRW Latein als Studienvoraussetzung für gymnasiale Sprachenlehrer ab. Ein Frankfurter Didaktiker wies nach, dass Neuntklässler Abituraufgaben lösen können, weil die Lösung bereits in der Aufgabenformulierung steckt, während die Schulpraxis mit beängstigender Geschwindigkeit das Lernen und Behalten von Dingen dem Erwerb von „Kompetenzen“ opfert. Eine „Kompetenz“ ist es sicherlich, das Ergebnis der Aufgabe abzulauschen. Nur, wem nützt sie? (Fortsetzung des Artikels, den ein Praktiker geschrieben hat, in der FAZ!)

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66 KOMMENTARE

  1. Ich könnte mir vorstellen, dass das politisch gewollt ist:

    Je dümmer das Volk, desto leichter zu manipulieren!

  2. Der Niedergang der BildungsLEISTUNGEN ist greifbar. Und natürlich darf nicht vergessen werden, WARUM die Bildungsergebnisse so derart in den Keller rauschen: Es sind vor allem die die Kinder der Siedler („Migranten“; Ausländer) , die selbst einfachste Aufgabenstellungen (im Gymnasium!) hundertfach vorgekaut bekommen.
    (gerade im Schülergespräch erzählt bekommen)
    Leistungsstarke (deutsche) Kinder langweilen sich zu tode und auch deren Leistungen fallen ab.

  3. Das Gymnasium, das meine Tochter ab nächstem Jahr besuchen wird, hat tausend Schüler, aber seit Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung (Ba-Wü, grün-rot!) über 200 Anmeldungen pro Jahr zur 5. Klasse. Davon wird dann mittels Prüfungen wieder fast die Hälfte weggesiebt und dergestalt fürs Leben frustriert. Sehr effektiv, Kretschmann.

    Als Lehrbeauftragter in einem technischen Studiengang an einer FH erlebe ich den Niedergang auch aus Sicht des Lehrenden: Die Studenten scheitern zum Teil an Rechenaufgaben wie 5 – 8 oder
    1/2 x1/3. Im Klausurstress zwar, aber trotzdem. Zumindest ein Fachabitur als Hochschulzugangsvoraussetzung? Das war einmal.

  4. Ist das wirklich schlimm:

    während 30 Prozent der Ingenieurstudenten an mathematischen Elementaranforderungen scheitern.

    Wozu brauchen wir hier Ingenieure?

  5. @ #1 Zoni

    ..daher auch die Flutung Europas mit dem ganzen Kroppzeug. Leider glauben die Verantwortlichen nicht, dass sie dafür einmal den Kopf, im wahrsten Sinne des Wortes, hinhalten müssen.

  6. Und das ist gut so… Viele kapieren nicht, wie die „Schule“ das Herzstueck einer BRD-Sozialisation ist. Es ist voelliger Muell bereits unter 16 Jaehrige mit sinnlosen akademisierten Uebungsaufgaben zuzudroehnen. Dass es soviele Linke und Schlafschafe gibt liegt am Gymnasium. Die Linken, das sind die mit den Schulproblemen und die nicht klar kommen mit dem „Lebensgefuehl“ auf dem Gymnasium. Linke „Intellektualitaet“ ist eine Antwort auf die Oednis der buergerlichen Lehranstalt mit ihrer Inhaltslosigkeit, einem stupiden Casting. Die „Rechten“ das sind die die willenlos den Kack von der Tafel abschreiben und bei Hausaufgaben fuer Pruefungen lernen. Zur Belohnung bekommen sie einen „Ärbeitsplatz“ und einen Berufsabschluss ohne den man nichts ist in der BRD, und ohne solche Kohorten auch die BRD nichts ist, weil jenseits der „sozialen Marktwirtschaft“ d.h. dem Arbeitsbetrieb die BRD bzw. „Deutsch“ keinen Daseinszweck und Entfaltung hat. Damit haben wir ein Problem, das Gymnasium schafft zwei Typen von Verhaltensgestoerten. Denn, das Problem ist das Kinder in der BRD in der Persoenlichkeitsentwicklung zurueckbleiben weil sie in der kritischen Phase von der Realitaet abgerieglt sind, und was noch schlimmer ist, dabei einen Kack vermittelt bekommen der nichts mit dem realen Leben oder realen Berufsanforderungen zu tun hat. Akademiker lernen nichts was man wirklich braucht im Leben, hoechstens akademisch zu „diskutieren“, das koennen die Linken aber auch, die Muslime und und und… Dinge die man braucht im Leben lernt man erst wenn man raus ist aus dieser Muehle, und fuer Familie bei unter 35J gibt es ohnehin kein Verstaendnis bei einer BRD-Sozialisation. Da ist der Islam aber gut drin! Also, die 10% Nutzwert die das Gymnasium hat fuer den Wettbewerbsvorteil beim Export von Industriekleber, Flaschenabfuellanlagen und LKW-Getrieben, werden 90% geistig Geschaedigte in Kauf genommen. In anderen Laendern wo es soetwas nicht gibt, kann man trotzdem Arzt, Anwalt oder sowas werden selbst wenn die Schulzeit als Jugendlicher nicht dem „guten alten“ Gymnasium der BRD entsprach, und vor allen in anderen Laendern haben junge Erwachsene auch noch familienwertliche Orientierung. Ein sagen wir 12J, der auf dem Gymnasium irgendwie ganz toll Naturwissenschaften und nebenbei noch grossartige Programmierkenntnisse erlangt ist ein Traum der BRD-Wirtschaft, aber so ein Kretin wird nichts zum Fortbestand einer Kultur leisten, er hat keine, weil er das nicht gelernt hat wenn es wichtig war und es gar nicht kapieren kann (vielleicht ab 40) weil er davon ferngehalten wird.

  7. @ #5 Wikinger70

    Ich bin mir aber sicher, daß sie den Kopf werden hinhalten müssen. Aber der Typ mit dem Schwert gehört dann zu einer anderen Ethnie und schlägt aus anderen Motiven zu.

  8. @ #3 Starost (09. Nov 2014 07:52)
    Als Lehrbeauftragter in einem technischen Studiengang an einer FH erlebe ich den Niedergang auch aus Sicht des Lehrenden

    Genau deswegen habe ich bereits 1995 meinen Lehrauftrag mit Aussicht auf eine Professur hingeknallt…

    Jetzt erlebe ich den Niedergang nur noch allmorgendlich auf dem Parkplatz des Gymnasiums, wenn Lehrer einparken, Eltern ihre Kinder abladen und alles in einem Chaos, das mich an den Straßenverkehr von Kairo erinnert, endet.

  9. #4 deed (09. Nov 2014 08:03)
    Wozu brauchen wir hier Ingenieure?
    ++++
    Ohne Ingenieure und deren Anteil am Bruttosozialprodukt sowie deren Steuerbeitrag wird es schwierig, die Ziele der linkssozialistischen Romantiker zu erfüllen!
    Z. B. werden sich Multi-Kulti-Personen mit weniger und mit schlechteren Ingenieuren bald nicht mehr so üppig durchfüttern lassen.
    Wir werden durch die Bildungsdefizite und die ungebremste Zuwanderung von ausländischen Nieten in Deutschland schon in wenigen Jahren eine Massenarmut erleben.

  10. Wie heißt es so schön:

    Das Abitur in NRW ist soviel wert, wie der Schwerbehindertenausweis in Bayern.

    Das sagt doch alles über das heutige Niveau, gerade in den westlichen und nördlichen Bundesländern.

  11. Liegt auch daran, dass in Hamburg die Realschulen mit den Hauptschulen zusammen gelegt wurden. Das nennt sich dann Stadtteilsschule, und das Lernumfeld ist auch entsprechend „bereichert“. Da ist man dann als Vater/Mutter schon geneigt auch Kinder die man früher in der Realschule gut aufgehoben sah, wenn es irgend wie geht zum Gymnasium zu scheuchen. Aber bei dem heutigen Niveau auf dem Gymnasium klappt das eben auch. Es hat sich einfach alles irgendwie verschoben.

  12. Früher waren Lehrer humanistisch gebildet, vor ihnen hatten die Schüler großen Respekt. Wenn heute jedoch Lehrer nicht einmal ihr fachliches Vokabular beherrschen, dann kann man sich vorstellen, was den Gymnasiasten vermittelt wird.

    Unser Sohn besuchte in einer norddeutschen Großstadt ein angesehenes Gymnasium, das, so glaubten wir, ihn für das anschließende Studium konditionieren würde.

    Während seiner gesamten Schulzeit hatte er in Mathematik weder Kurvendiskussionen, Integral- und Kontegralrechnung kennengelernt, die Winkelsummen wurden immer noch über den Pythagoras ermittelt und nicht über Winkelfunktionen (Tangens Alpha z.B.).

    Als er dann Wirtschaftsingenieurwesen studierte brach er bei der ersten Statistikvorlesung zusammen, weil ihm die mathematischen Voraussetzungen fehlten. Das alles im Zusammenhang mit einer Flut von Unterrichtsausfällen führt dazu, das heutige Abiturienten – die nicht einmal den Dreisatz beherrschen – für anspruchsvolle Studiengänge nicht mehr infrage kommen.

  13. Der Kampf um die besten Plätze beginnt schon in der Grundschule. Clevere Mütter/Eltern wissen, worauf es ankommt und hofieren die Lehrenden, engagieren sich in der Schule, sammeln Geld bei den anderen Eltern und überreichen bei Festivitäten gerne Blumensträuße als Dank, spenden, fehlen auf keinem Elternabend, helfen bei jedem Schulfest und machen und tun.

    Die Lehrenden sind dann in der Emo-Falle und ihr Blick ist getrübt. Es bleibt Ihnen schlussendlich nichts anderes übrig als den Kindern dieser Mütter/Eltern die Gymnasial-Empfehlung zu geben, wenngleich teilweise mit Kopfschmerzen. Die Eltern können die Kinder natürlich auch ohne Gymnasial-Empfehlung aufs Gymnasium schicken, aber das ist dann 2. Wahl und macht schon mal keinen guten Eindruck bei den Gymnasial-Lehrenden.

    Wenn Mütter/Eltern die Empfehlung in der Tasche haben, wird das Gymnasium gewählt, dass den Ruf hat, am wenigsten hart zu sein, damit ihre Kinder das Gymnasium auch überstehen. Notfalls mit nachmittags viel lernen und Nachhilfe.

    Denn die Eltern wissen ganz genau, dass ihr Kind ohne Abitur heutzutage nichts mehr werden kann. Eine Banklehre z. B. ist ohne Abitur nicht mehr möglich. Früher reichte auch die Mittlere Reife.

    Die Zensuren wurden dem geschuldet sukzessive nach oben geschraubt, damit die Kinder überhaupt noch eine Chance haben. Das Gymnasium wird’s schon richten. Später wird dann in der Uni ausgesiebt. Studienabbrecher gibt es ja genug.

  14. 1888! Da hätte doch Kewil wissen müssen, daß diese Zahl vollkommen Autobahn ist. In Anlehnung an das Drei-Kaiser-Jahr 1888 gibt es ein Bier, das von den MenschInnen wie die Ausgeburt der Hölle hingestellt wird, weil 18 als der GröFaZ-Name gedeutet werden könne, die folgende 88 als die GröFaZ-Grußformel.

  15. In meinen Kursen, wo ich lange Zeit technische Fächer unterrichtete, waren meist Abiturienten. Die Kurse hatten eine Dauer von 5 Monaten. Von Kurs zu Kurs könnte man eine Verschlechterung der Leistungen und des Vorwissens feststellen.
    Ich stellte generell zu Beginn des Kurses folgende Frage.
    Wieviel sind 3% von 72. DA KAM NICHTS ! ! !

    DAS WAR ERSCHRECKEND ! ! !

    Anschließend fragte ich, wer denn hier Abitur habe.
    DIE MEISTEN ZEIGTEN AUF !

    Von Kurs zu Kurs wurden die Antworten und „Lösungsansätze“ immer entsetzlicher.
    Ich nahm mir 10 Doppelstunden heraus und frischte die Gruppe der meist 20 Teilnehmer in Mathe auf bzgl. :

    Kopfrechnen
    Prozentrechnung
    Winkelfunktionen
    Strahlensatz
    Bruchrechnung
    Interpolation

    auf

    Am Schluss hieß es doch tatsächlich:
    „So einen Lehrer hätten wir uns in Mathe mal in der Schule gewünscht. Dann wäre vieles so leicht gewesen.“

    Ich selber musste 77 das Gymnasium in der 5. Klasse nach deren Wiederholung verlassen, wechselte zur Realschule und blieb dort auch noch einmal sitzen.
    In Mathe gelang es mir mich wenn überhaupt gerade noch auf eine 4 zu retten.
    Später nach der Lehre machte ich die 12. Klasse eine Fachoberschule zur Fachhochschulreife. Auch hier Mathe 4. Dass war 1987.

    Es ist unglaublich welch gezielte Verblödung in den Schulen betrieben wird.
    Pink Floyd mit „The Wall“ haben wir damals so gerne gehört. Aber niemand ahnte, dass die Botschaft in diesem Song ( we dont Need an Education ) derart „verheißungsvoll“ für die Zukunft war.

  16. Aus Latein wurde Arabisch
    Aus Griechisch wurde Türkisch
    Aus Geschichte wurde Gesellschaftskunde
    Aus Physik, Chemie und Biologie wurde „NW“
    Aus Religion wurde Islamkunde
    Aus Integralrechnung wurde Integrationsrechung

    Echte Fächer gibt es an vielen linksgrünen Gesamtschulen nicht mehr, Verblödung allerorten, Kampf gegen Rassismus, eine Patenschaft mit der Robert-Mugabe-Schule in Harare, eine Zwangsdemo gegen Atomkraft, Halal in der Schulmensa.

    Nirgendwo wurde Deutschland so gründlich abgeschafft wie im Experimentierfeld linksgrüner SchulInnen!

    Wie „#7 eule54 (09. Nov 2014 08:54)“ schon richtig bemerkte, ohne Ingenieure werden auch die linksgrünen Nichtsnutze ihren hohen Lebensstandard auf dem Rücken der Facharbeiter nicht mehr halten können, aber soweit denken diese linksgrünen Flachpfeiffen nicht, Geld im öffentlichen Nichtsnutzdienst kommt doch automatisch vom Staat!

    Wie geht noch gleich der kürzeste Grünenwitz? „Arbeitet ein Grüner in der freien Wirtschaft!“

    Wie sagte Francois Hollande, Sozialist, diese Woche? „Das ist nicht teuer, das bezahlt der Staat“.

    Mit Abhul und Murat werden wir Exportweltmeister bleiben, glauben „Experten“ von der SPD, allerdings müssen wir vorher noch einmal richtig Steuergelder verbrennen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article134144173/Kommunen-fordern-mehr-Geld-fuer-Fluechtlinge.html

    Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen fordern die Kommunen mehr Investitionen in die langfristige Integration der Zugewanderten. Städtetagspräsident Ulrich Maly warnte in der „Welt am Sonntag“: „Wir haben bisher überwiegend über die Spitze des Eisbergs – die Erstaufnahme – gesprochen, aber nicht über die große Integrationsarbeit, die vor uns liegt.“

    Der SPD-Politiker forderte: Bund und Länder müssten ihre Integrationsprogramme finanziell besser ausstatten. „Auch wir werden mehr Geld in die Hand nehmen müssen“, appellierte Maly an die Stadtverwaltungen.

    Es seien die Kommunen, die die „Integrationsaufgabe“ bewältigen müssten: „Sie müssen den Flüchtlingen langfristig Wohnraum bieten, sie müssen die Integrations- und Deutschkurse organisieren. Die Kommunen müssen die Flüchtlingskinder in den Schulen und Kitas unterbringen und den Eltern Arbeit organisieren.

    Klar, doch! 🙂

    Ceterum censeo, ubi sit SPDedtahy?

  17. Da braucht man sich nur mal einige Fernsehsendungen ansehen, wo jungen Leuten, die gerade das Abitur angeschlossen haben, simple Fragen gestellt werden.
    Wo liegt Skandinavien und welche Länder gehören dazu?
    Viele der “Abiturlingen” wussten nicht mal wo und was Skandinavien ist.

    Oder…ein „angehender Bankkaufmann-Lehrling“ sollte 50 % von 7,50 EURO nennen – auch das war dem Abiturienten nicht möglich.
    Noch Fragen?

  18. Ich kenne Eltern, die ihre Kinder in Berlin und Brandenburg auf ev.und kath. Gymnasien,natürlich gegen Bezahlung, schicken damit sie gar nicht erst auf „Eindringlinge“treffen.Soweit sind wir schon und es geht weiter bergab,wenn nicht noch ein Wunder seitens der Regierung passiert.

  19. #20 Berlin53 (09. Nov 2014 09:23)

    Da braucht man sich nur mal einige Fernsehsendungen ansehen, wo jungen Leuten, die gerade das Abitur angeschlossen haben, simple Fragen gestellt werden.
    Wo liegt Skandinavien und welche Länder gehören dazu?
    Viele der “Abiturlingen” wussten nicht mal wo und was Skandinavien ist.
    Oder…ein “angehender Bankkaufmann-Lehrling” sollte 50 % von 7,50 EURO nennen – auch das war dem Abiturienten nicht möglich.
    Noch Fragen?

    Da muss man sich aber mal fragen, wieviel die jungen Leute gekriegt haben, um das angeblich nicht zu wissen.

  20. @#22 Made in Germany West:
    Ach, ich halte diese Befragungen (leider) für authentisch.
    Und der angehende Bankkaufmann, der nicht wusste, wie viel 50% von 7,50 EURO sind, der wurde von einem ARD/ZDF-Team bei seinem Vorstellungsgespräch (versteckt) beobachtet.
    Ja, ARD und Co. ist nicht immer bei der Wahrheit, aber das habe ich Denen mal abgenommen.

  21. @#13 Athenagoras

    Was ist „Tangens Alpha“ *kicher*. Ich habe keinen Schul- oder Berufsabschluss, aber bin handwerklich geschickt. Wenn ich irgendetwas berechnen muss, dann weisse ich wo ich es nachschlage. Dass ein Dreieck ein Winkelsumme von 180 Grad hat weiss ich nicht, aber ich denke mir es muesste so sein, was ich aus meiner Berufserfahrung schliesse, d.h. wenn man irgendetwas misst kommt man meist vorne wieder an wenn man einmal rum ist, ansonsten stimmt was nicht, meistens. Und, Ingenieurrechnungen haben nichts mit akademischen Uebungsaufgaben zu tun. Kinder auf dem Gymnasium lernen aber nichts reales, kein Mensch im realen Leben wendet Mathematikkenntnisse der Schule (abgesehen vom kleinen 1×1) an. Lernen tut man dann was wenn man motiviert ist, und das kann man nur sein, wenn man was praktisches macht dem die Theorie folgt. Dazu sind Schulen aber nicht in der Lage, oder aber sie produzieren nur Lehrer- und Sozialwissenschaftlertypen die nicht ganz dicht sind in der Birne aber das sagen haben weil das System ihnen die Schluesselpositionen unterschiebt. Fakt ist, Hauptschueler sind normaler als Realschueler und die als Gymnasiasten in Hinblick auf geistig verhaltensnormale Ansichten. Am duemmsten sind Sozialwissenschaftler, und sowieso AkademikerInnen die zu 80% rotgruen waehlen weil sie so denken.

  22. „………während 30 Prozent der Ingenieurstudenten an mathematischen Elementaranforderungen scheitern.“
    —————————————————-

    Tja, Mathematik und Naturwissenschaften sind ja noch die letzten Fächer die auf objektiven Fakten bestehen. 2+2 sind eben immer noch 4, da lässt sich das Ergebnis schlecht „türken“ wie es ja schon in allen anderen Fächern Gang und Gebe ist.

  23. #23 Berlin53 (09. Nov 2014 09:35)
    @#22 Made in Germany West:

    Man hätte die Frage anders formulieren sollen: „Was ist die Hälfte vom Mindestlohn!“, da hätten alle richtig geantwortet! 🙂

  24. #13 Athenagoras (09. Nov 2014 09:01)
    +++ Kontegralrechnung …

    was genau würde man so mit der Kontegralrechnung berechnen?

  25. Deutschland hatte nicht nur die wenigsten Analphabeten, sondern das beste Schulsystem der Welt!

    Fahrt mal nach Wustrau ins Preußenmuseum!

    „Deutschland muß vernichtet werden“, das ist seit rd. 100 Jahren das Ziel der weltweit operierenden Geld- und Machthaie!

    Die Umerziehung hat das Volk abgestumpft und ehrlos gemacht.

    Im angeblich so tollen Bayern geht mein Enkel in die 2. Klasse. In der 1. Kl. Hat er nicht mal die Schreibschrift gelernt. Das wird jetzt gemacht, aber wie?

    Daß die Anfangsbuchstaben vereinfacht wurden, das kann man ja noch ertragen. Aber daß Kleinbuchstaben verhunzt werden, wie s und z, das ist abartig.
    Das normale kleine s wird nur noch am Ende so geschrieben wie immer, also ein Art Schluß-s wie im Sütterlin. In der Mitte ist es eine Schlinge geworden.
    Das kleine z hat man inzwischen so verordnet wie im Sütterlin.
    Anstriche fehlen ebenfalls.

    In mancher Schule wird keine Schreibschrift mehr gelehrt, nur Druckschrift, aber nicht nach Vorgabe, sondern „gemalt“.
    Daß man mit Druckschrift niemals schnell und flüssig Notizen machen kann, ist jedem klar, nur unseren Vernichtern nicht oder gerade doch….?!

    Eine 800 Jahre alte Kulturtechnik wird einfach weggeworfen. Von Lumpen, die uns immer mehr in den Abgrund Stoßen, weil sie als Marionetten zu unserer Vernichtung zur Verfügung stehen.

    Und ich habe mal gedacht, in der DDR schlechter ausgebildet worden zu sein…..

  26. #19 Eurabier (09. Nov 2014 09:19)
    SPDedtahy… köstlich)))

    Zur Sache… im Prinzip kommen -2- Strömungen zusammen die im -stark reformbedürftigen föderalen System- eine einzigartige Entfaltungsmöglichkeit haben:

    1. SPD = Sozialisten = das Gleichmacherei! Alle Menschen sind gleich und so macht man das SYSTEM gleich… die Menschen bleiben jedoch VERSCHIEDEN…

    2. CDU = Linkstrend! Im Zuge des CDU – Linkstrends passt sie sich -wie in vielen anderen Punkten auch- völlig den Ansichten der sozialistischen Gleichmacher an… Punkt.

  27. #21 Tommel (09. Nov 2014 09:26)

    Ich kenne Eltern, die ihre Kinder in Berlin und Brandenburg auf ev.und kath. Gymnasien,natürlich gegen Bezahlung, schicken damit sie gar nicht erst auf “Eindringlinge”treffen.
    _______________________________________________

    Exakt. Haben wir mit unseren auch gemacht.
    Und…da gab’s zwei Vietnamesen, eine kleine Chinesin, ’nen Polen und ein tiefschwarzen kleinen Nigerianer.

    Alles kleine Christenkinder. Anständige Eltern mit ebensolchen Berufen, die sich kümmerten.
    Die kleinen „Fremden“ und deren Eltern sprachen sehr gut deutsch, die Kinder lernten gut wie jedes andere und gingen mit wirklich brauchbaren Abschlüssen nach Deutschland ‚raus.

    Während der Jahre an vielen Elternabenden und zu Schulveranstaltungen habe ich NIE erlebt, daß jemand Forderungen stellte…

  28. #20 Berlin53 (09. Nov 2014 09:23)

    Wo liegt Skandinavien und welche Länder gehören dazu?
    Viele der “Abiturlingen” wussten nicht mal wo und was Skandinavien ist.
    ———————————————-
    Ich war im vergangenen Sommer mit meiner Frau in einem Reisebüro, umd eine Reise auf eine Ägäisinsel zu buchen. „Ägäis“, fragte die junge Frau, „wo liegt das denn?“
    Das ist vergleichsweisee so daneben, wie ein Bäcker, der nicht weiß, was Vollkornbrot ist!

  29. #24 ridgleylisp (09. Nov 2014 09:42)
    “………während 30 Prozent der Ingenieurstudenten an mathematischen Elementaranforderungen scheitern.”
    —————————————————-

    Tja, Mathematik und Naturwissenschaften sind ja noch die letzten Fächer die auf objektiven Fakten bestehen. 2+2 sind eben immer noch 4, da lässt sich das Ergebnis schlecht “türken” wie es ja schon in allen anderen Fächern Gang und Gebe ist.

    Was auch die generelle Bildungsfeindlichkeit vor allem der Grünen erklärt; von denen hat kaum einer einen gescheiten Bildungsabschluss auf die Reihe bekommen.
    Hätte Klaus-Jürgen Rattay wenigstens ein ganz klein wenig im Physikunterricht aufgepasst, wüsste er, dass man keinen fahrenden Linienbus mit der menschlichen Körperkraft aufhalten kann – und er hätte auch ganz ohne Schulabschluss eine glänzende Karriere bei den Grünen hinlegen können – als Bildungspolitischer Sprecher. :mrgreen:

  30. #13 Athenagoras (09. Nov 2014 09:01)
    +++ Kontegralrechnung …

    was genau würde man so mit der Kontegralrechnung berechnen?
    —————————————-
    Integral- und Differenzialgleichung sollte es natürlich heißen. Weiß der Geier, wie ich auf Kontegrale gekommen bin. Wahrscheinlich noch zu wenig Kaffee intus.

  31. @#27 martin67 :
    So ein ähnliches Erlebnis hatte ich auch.
    Vor einigen Jahren bereitete sich meine Nichte auf die Prüfungen (Realschule) vor.
    Sie bat mich, ihr in Chemie und Physik zu helfen.
    Ich sah mir zum ersten Mal Schulbücher “der neuen Art” an.
    Zuerst dachte ich, meine Nichte macht sich einen Spaß mit ihrem alten Onkel.
    Aber nein – die Schulbücher waren echt.
    Vieles war mit putzigen Zeichnungen erklärt.
    Alles wie man zu meiner Zeit eventuell in der 2, 3 Klasse vermittelt bekommen hätte.
    Das ist heutzutage Standard Realschule???
    Ich konnte es nicht fassen.
    Alles auf dem Niveau von Kleinkindern…
    Nun erklären sich mir auch die “Leistungen” der jungen Ingenieure, die hier versuchen
    am Hauptstadt – Flughafen zu basteln.

    @#31 Athenagoras:
    Genau!
    Das hatte ich auch.
    Ich buchte einen Flug nach Laos.
    Sie: Lagos.
    Ich: nein – Laos.
    Sie: Afrika
    Ich: nein Südostasien
    Sie: Aber Lagos ist Afrika
    Ich: Ja, aber es gibt auch Laos.
    Erst als ich VTE als Flughafenkennung verriet, fand sie es.
    Traurig…

  32. „Unser Bildungssystem produziert Verlierer“

    Pastor Bernd Siggelkow

    Dank der rot/grünen schwarzen Bildungspolitik!

    (Durch unsere Firma werden oft Schulklassen geführt.. Da kann man schon sehen das ein Großteil die Verlierer von morgen sind und lebenslang Harzt4 beziehen werden… auch dank von Multikulti!)

    Die Sozialindustrie freut sich!

  33. #3 Starost (09. Nov 2014 07:52)
    Das Gymnasium, das meine Tochter ab nächstem Jahr besuchen wird, hat tausend Schüler, aber seit Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung (Ba-Wü, grün-rot!) über 200 Anmeldungen pro Jahr zur 5. Klasse. Davon wird dann mittels Prüfungen wieder fast die Hälfte weggesiebt und dergestalt fürs Leben frustriert. Sehr effektiv, Kretschmann.
    […]

    In BaWü und demnächst Niedersachsen scheint man es für wichtiger zu erachten, dass die Kids heutzutage in der Lage sind zu wissen, wie man einen Analdildo und Liebeskugeln einführt.
    Wer braucht da schon Dinge wie Prozentrechnung oder den Dreisatz?

  34. Seht her was rot/grüner Multikulti-Wahn aus den Schüler im größten NRW-Armenhaus macht.

    (Nur ein dummes Volk lässt klaglos alles mit sich machen und sich leichter regieren.)

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    NRW-Schüler hinken im Bildungsvergleich bei Mathe und Naturwissenschaften hinterher

    Berlin/Düsseldorf. Keine gute Nachricht für die NRW-Bildungspolitik. Beim Ländervergleich in Mathematik und den Naturwissenschaften belegen die Schüler aus Nordrhein-Westfalen nur hintere Plätze. In allen Bereichen lagen die Schüler aus den ostdeutschen Bundesländern vorn.

    Die Kultusminister stellen am Freitag in Berlin einen neuen Schulleistungsvergleich vor. Diesmal geht es um die Kenntnisse der Schüler der 9. Klasse in Mathematik und den Naturwissenschaften. Bundesweit hatten im Mai vergangenen Jahres mehr als 44 000 Schüler an über 1300 Schulen an dem Test teilgenommen.

    http://www.derwesten.de/politik/campus-karriere/nrw-schueler-hinken-im-bildungsvergleich-bei-mathe-und-naturwissenschaften-hinterher-id8549063.html

  35. Hallo #38 Drohnenpilot!

    Warum unternehmen die Eltern nichts dagegen, oder wenigstens die Grosseltern?

    Die wissen doch noch, wie gute Bildung war.

  36. Und während Schulen aller Couleur bewußt mehr und mehr Idioten heranzüchten, die später einzig und allein dazu taugen, Horden von eingefallenen, noch blöderen Drittweltanalphabeten den Weg zum Arzt zu zeigen („Integrationslotse“), deliriert „Forschungsministerin“ Johanna Wanka folgendes:

    Wanka: (…) Erstens: In Schule, Berufsausbildung und Studium müssen digitale Inhalte wie das Programmieren eine größere Rolle spielen.

    Zweitens: Der Wirtschaft muss im Zeitalter von Industrie 4.0 ein Technologiesprung gelingen, damit sie große Datenmengen besser erschließen und sich gleichzeitig vor Ausspähung schützen kann. Das ist gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ein großes Thema.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article134144100/Deutschland-steht-vor-Kraftanstrengung-wie-1989.html

    Irrenhaus Deutschland am 9. November 2014.

  37. 50%?
    Das ist noch gar nichts. Ich biete 90 % Übertritt aufs Gymnasium bei manchen Grundschulen im Münchner Speckgürtel.

    Motto: Wir sind alle hochbegabt.

  38. Wie sieht die Verdummungs-Strategie aus?
    Verdummung – muß organisiert werden!

    – es fängt bei der Schule an – und geht weiter…
    – „Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft.“ (Bernays – „Propaganda“)
    – Dabei ist zu beachten: “Dem gemeinen Volk wird nicht erlaubt zu wissen, wie seine Überzeugungen entstehen. Wenn die Technik vervollkommnet ist, wird jede Regierung …im Stande sein, seine Untertanen zu kontrollieren ohne Bedarf an Armeen oder Polizisten.“ (Bertrand Russell)
    – Dieses Menschenbild (Masse und Manipulation) zieht sich wie ein Roter Faden durch alle Aktivitäten des politischen und medialen demokratischen Systems – und zeigt die Zielrichtung auf…

    Was Du schon immer über die Westliche-Werte-Demokratie und West-Medien wissen wolltest bisher aber nicht zu fragen wagtest …
    “Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie”
    http://www.gehirnwaesche.info

  39. Der Kampf für globale Bildungsgsrechtigkeit ist Menschheitsaufgabe. Gegenüber Schweden z.B
    haben wir Nachholebedarf.Daher brauchen auch wir die flächendeckende Ganztagsinternierung der schulpflichtigen Kohorten.

    http://www.bbc.com/news/business-27442541

    Mittlerweile frage ich mich nicht mehr, weshalb man uns Deutschen Bildung und Wissen nimmt, sondern weshalb wir überhaupt so lange lernen durften.

  40. Nicht erwähnt wird im Artikel der positive Rassismus,
    der Schüler mit bestimmtem Migrationshintergrund bevorzugt. Das setzt sich auch beim Studium fort.
    Gerechtfertigt wird dieses skandalöse Vorgehen damit, dass man angeblich vorhandene Benachteiligungen ausgleichen wolle.

  41. #27 martin67; Ich behaupte das Gegenteil, ich hab seit Anfang an eine hundsmiserable Klaue, so dass ich auf Druckschrift umgestiegen bin, damit das überhaupt jemand ausser mir erkennen kann. Damit schreib ich nicht langsamer, wie derjenige der Schreibschrift nutzt.

    #35 Berlin53; Kommt mir irgendwie bekannt vor, war zwar kein Reisebüro sondern die Streikauskunft vorgestern. Ich wollte lediglich von Nürnberg nach Ansbach und mich erkundigen, inwieweit man den Angaben im Internet trauen darf. Die am Rohrende wollte mich unbedingt nach Arnsberg, ich glaub das liegt in Hessen schicken. Hauptstadt von Mittelfranken, egal, die hats einfach nicht kapiert. Ich hab zwar Verständnis dafür, dass man irgendwann einfach nur mehr genervt ist, weil die Leute da dan ganzen Tag über nur Anfragen beantworten müssen, aber wenn man mehrmals sagt, das ganze liegt in Bayern und immer noch nach Hessen geschickt werden will.

  42. Die Anforderungen an den Hochschulen wurden natürlich auch gesenkt, nicht nur an den grundlegenden Schulen.

  43. #43 JeanJean (09. Nov 2014 10:55)

    Mittlerweile frage ich mich nicht mehr, weshalb man uns Deutschen Bildung und Wissen nimmt, sondern weshalb wir überhaupt so lange lernen durften.
    ———————————————
    Es wäre mir sehr unangenehm, wenn ich lediglich das als Bildung bezeichnen müsste, was die Schulen (auch sehr gute Schulen) mir beigebracht haben. Letztlich ist jeder selber dafür verantwortlich, wie er Bidlung für sich „konstruiert“, zulässt und ermöglicht. Die Möglichkeiten sind heute viel, viel besser, als noch vor 20 Jahren.

  44. leider bin ich nicht in den Genuss weiterführender Schulen gekommen . Volksschulabschluss und dann Lehre . (Autoschlosser ) dann hießen die Lehrlinge auf einmal Auszubildende hatten alle mittlere Reife (ein Muss ) heute heißt der Job kfz mechatroniker . viele haben sogar Abi .
    ist alles auch gar nicht so wichtig wenn sie den Job packen . Mein Großvater sagte mal das mit dem der- die -das- ist nicht so wichtig . wichtig ist das mit dem Mein und Dein . dann kommt das andere von alleine !!!
    Und da gehen die Probleme in de Schule los . Vielleicht sollte sich die Schule vereinfachen und gerechter werden . Das was mir jeder Lehrer erzählt sind die Probleme mit Kindern von Muslimen die das nicht lernen wollen . (der ,die ,das, und mein und dein)
    Eine einfache Lösung .ausreichende Deutschkenntnisse bei der Einschulung , Kopftuchverbot in der Schule , und wer fehlt da bekommen die Eltern kein Geld vom Stadt .- Kind nicht da ein Tag Abzug -oder als Erweiterung – Entzug der Fahrerlaubnis – . zb mal für 4 Wochen den A6 stehen lassen .
    das würde als sofort Maßnahme greifen
    in de Schule muss die Schraube der Islamisierung zurück gedreht werden . eine Islam freie Schule!!! nur so wird Schule wieder funktionieren . Kinder brauchen einfache, klare und zuverlässige Strukturen . und der Islam gehört nicht in die Schule und auch nicht zu Deutschland

  45. Abitur Bayern 1965: nicht 50, nicht 30, sondern 5% – also jeder zwanzigste Einwohner. Die Anforderungen waren hoch, Reputation und Berufsausichten glänzend!

  46. @#45 uli12us
    Arnsberg liegt in NRW, das ist ein ganzer Regierungsbezirk. Aber du arbeitest ja auch nicht bei der Bahn 😉

  47. Mindestens 30% Aussiebquote (z.T. auch deutlich höher), auch bei Ingenieursstudiengängen, war in den 80er, 90er Jahren bereits Alltag, ist also nicht Neues, ist halt nur die Frage, wie man das Sieb einstellen muss. Und das man echte „Mathematik“ und rechnen erst an der Uni gelernt hat (bzw. es sich schleunigst selber beibringen musste, sonst: siehe oben), war auch nichts Fremdes. Gut, damals hatte man dann auch die Berufsbezeichnung Ingenieur, heute „bac.“

    Im Übrigen möchte ich, bis auf seinen Verweis auf das Ausland, wo meiner Meinung nach auch nichts besser ist, sondern eher schlechter, #6 Mischling recht geben. Deutschland ist eine „Schein“-Gesellschaft, für Alles und Nichts braucht man irgendeinen Lappen, für den man zuvor über irgendein Stöckchen springen muss, welches einem wiederum von irgendeiner, wie auch immer gebildeten Gruppe von Leuten, hingehalten wird.

    Auch früher war nicht Alles Gold – Zwar konnten die alten und älteren Leute (zu denen ich mich mittlerweile auch zählen muss), durchaus das eine oder andere Gedicht auswendig, man wusste etwas mit Latein anzufangen (so man auf dem Gymnasium war), beherrschte mehr oder weniger die 4 Grundrechenarten, hatte manuell und handwerklich streckenweise sehr gute Fähigkeiten etc., aber, seien wir ehrlich, die Vollpfostenquote war aber auch in diesen Jahrgängen enorm. Politisch betrachtet haben all die, die noch eine „gute alte“ Gymnasialerziehung (Bei welchem Jahrgang will man hier eigentlich die Grenze ziehen?) genossen haben, all das verbrochen, worunter wir heute leiden, wie Abschaffung des Deutschen als Wert oder alternativ, es zwar zu schätzen, aber dafür keinen Finger krumm machen, naive Begeisterung für alles „Fremde“, für unkontrollierte Zuwanderung etc.

    Und: Gerade die Ingenieure und Naturwissenschaftler haben sich doch mit Spießerglück vom Häuschen, Frau, exakt nur 2 Kinder (oh Gott – bloß nicht mehr!), gutes Auto und Sommer- und Winterurlaub, so einseifen lassen, dass sie immer genau die Parteien gewählt haben, die ihnen „logisch“ für ihren sozialen Status erschienen und das waren die Parteien, welchen wir das heutige Schlamassel verdanken.

    Wenn ich mir nur einmal vor Augen führe, zu welcher politischen Ahnungslosigkeit, Naivität und Trottelhaftigkeit die gesamte, ach so gute deutsche Schulbildung seit dem 18 Jahrhundert geführt hat, die 2 Weltkriege wegen eben dieser Naivität und strukturellen Blödheit auf politischem Gebiet zugelassen hat und die die Abschaffung von Deutschland in der zweiten Hälfte des 20 Jhdts bis heute vollzieht, dann kann ich am Gestern auch nichts ernsthaft besseres als am Heute finden. Das „gute alte“ Gymnasium war ein Hort der Erziehung zum Ja- Sager und zum Übers- Stöckchen- Springer, daher habe in jedem System die dort geschaffenen „Eliten“ bedingungslos ja zum jeweiligen System gesagt.

  48. Rund 50 Prozent der Großstadtkinder lernen gymnasial, während 30 Prozent der Ingenieurstudenten an mathematischen Elementaranforderungen scheitern.

    Wozu eigentlich ? Es kommen doch täglich „Ärzte und Ingenieure“ ins Land da brauchen wir doch keine auszubilden.

  49. Als ich damals (Mitte der 80er) in der 7. Klasse aufs Gymnasium kam, brauchte ich dafür die Empfehlung der Lehrer. Die Englisch- und Mathekurse waren schon in der Orientierungsstufe (5.,6.) in a, b und c aufgeteilt und den Eltern wurde regelmäßig der Leistungsstand und die voraussichtlich empfohlene Schulform mitgeteilt.

    Obwohl bis zur 10. dann einige doch noch zur Realschule wechselten, gab es ein recht homogenes Leistungsniveau. Die allermeisten machten auch Abitur.

    Mir ist rätselhaft, warum man dieses System ändern musste. Ich finde das perfekt, da es den Erfordernissen des Individuums am besten gerecht werden kann.

  50. Mein Abitur ist lange her, aber die im Bericht der FAZ genannte Auslese funktionierte damals:

    Von den 26 Grundschülern meiner Klasse gingen drei auf das Gymnasium. Von den mit mir in der 5 eingeschulten 34 Schülern haben in der 13 dann 9 das Abitur gemacht.

    Ich habe eine Naturwissenschaft studiert und auch später Vorlesungen gehalten. Es war unfassbar, dass einige Studenten nicht einmal einen Dreisatz konnten.

    Und es ist seitdem ganz sicher nicht besser geworden.

  51. Bilderwitz, irgendwo gesehen:

    Ehepaar: Unser Sohn ist hoch begabt.
    Lehrer: Nein, ist er nicht. Sie beide sind nur extrem dumm.

  52. @55 Lumi,

    absolute Zustimmung!

    Auch bei uns wurde damals die Kooperative Gesamtschule incl. Orientierungsstufe eingeführt.
    Wir waren drei Kinder aus einer „Nicht-Akademiker“-Familie und haben alle drei nach der Orientierungsstufe die Gymnasial-Empfehlung erhalten (Mannheim, Baden W.).
    Mein Bruder meint heute noch , dass er nach der Grundschule bestenfalls Realschul-Empfehlung erhalten hätte.
    Letztendlich hat er das das jahrgangsbeste Abi absolviert und ist heute Oberarzt an einer Klinik……
    Die 5. und 6. Klasse wären für alle Kinder so wichtig , eben als Orientierungshilfe!

  53. Ich überlege gerade, ob ich an meinem ehemaligen Elitegymnasium ein Plakat anbringe:
    „Bundes Gümnasum one Rasismus.“ 😉

  54. @#53 arminius arndt
    Im Ausland ist natuerlich nicht alles anders oder gar besser. Aber, praktisch nirgendwo hat die Schule den Stellenwert und die Glaubenskraft wie in der BRD. In der BRD nennt man das Gymnasium auch „Schule“, woanders aber ist die Schule ab 10 oder 12 vorbei und dann kommt das Kollegium. Schule ist etwas fuer KINDER, und da bin ich der Meinung, dass ein etwas strengerer Kindergarten und dann Grundschule gut ist wo man die Dinge lernt mit den Methoden die es seit Jahrhunderten gibt, weil es kindgerecht ist. Kinder haben auch wenig mentale Probleme oder Gesellschaftskrisen wegen der Grundschule. Die Probleme fangen an bei der Fortsetzung der Schule bei Jugendlichen. Denn das Gymnasium lehrt schoengeistige Nutzlosigkeit, die aber abgefuellt wird auf unertraegliche und quaelerische Weise wenn man nicht zum Schlafschaf abgestumpft ist das „funktioniert“. Man kann vermeintlich wichtige Dinge unterrichten wie Naturschaften und Mathematik, aber es bleibt eine Ideologie wie der Stoff in einem Priesterseminar, mit dem Ergebnis, dass mit Seminarmethoden die Welt erklaert wird und eine Gutmenschengesinnung ankonditioniert wird die der Realitaet widerspricht. Um so schlauer und beselter sich diese Intellektuellen halten, umso bloeder sind sie in Wirklichkeit. Fakt ist, Gymnasiasten sind bloeder als Haupt- oder Realschueler bei politischen Ansichten, was aber bestimmt nicht immer so war.

  55. Von meiner Grundschulklasse in einem 1800-Seelen-Ort in OBB gingen von 27 Schülern 5 aufs Gymnasium. Es waren genau die 5, die keinerlei Probleme mit dem Lernstoff hatten und das Gymnasium ohne Nachhilfe relativ mühelos schafften (übrigens keines davon ein Akademikerkind). Der Rest hatte in einzelnen Bereichen Probleme und ging später auf die Realschule oder machte nach dem Hauptschulabschluss eine Ausbildung. Mir ist nicht bekannt, dass jemand von ihnen unglücklich wurde oder seinen Lebensunterhalt nicht erfolgreich erwirtschaften würde.

    Auf meinem katholischen Gymnasium gab es 3 fünfte Klassen mit anfangs 93 Schülern. 68 davon machten Anfang der 90er nach 9 Jahren Abitur. Die anderen wechselten relativ früh auf die Realschule, blieben sitzen oder zogen weg.
    Eine normale Ausfallquote, würde ich sagen.
    Die Abiturprüfung selbst haben am Ende alle geschafft, es wurde ja bereits rechtzeitig ausgesiebt.

    Die aktuelle Entwicklung ist fatal und genau wegen des Trends zur Gesamtschule, Vereinheitlichung, sogenannter Chancengleichheit, Inklusion, Migrationshintergundbevorzugung etc. wird gute Bildung wieder zu einem Luxusgut, dass sich nur die Reichsten leisten können. Nämlich diejenigen, die ihre Kinder auf halbwegs konservative, gesindelfreie Privatschulen schicken können.

    Würde man strikt auf Qualitätsauslese setzen, jedem, der das Zeug dazu hat, kostenlos die beste Schulform ermöglichen und ein vielgliedriges System mit Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Sonderschule, evtl. auch noch Hochbegabtenschule fördern, könnte man allen Schülern gerecht werden. Durchlässigkeit müsste gewährleistet sein und absolute Verweigerer, Störer, Krawallschüler würden ebenfalls ausgemustert und gesondert beschult. Hat in der Vergangenheit wunderbar funktioniert, nachweisbar beste Ergebnisse hervorgebracht und soll nun falsch sein.
    Warum? Weil das Ziel der dumme, ferngesteuerte, schuldbeladene, gehirngewaschene Konsument ist. Kaufen, kaufen, kaufen und dem American Way of Life huldigen. X-Mas und Halloween, Fast Food und Popkultur, Smartphone und Stöpsel im Ohr.
    Kurz: Der Identitätslose, austauschbare Globalist.

  56. „Das Gymnasium – eine Ruine?“
    ———————————————————-

    Quiz:

    Wo in der oberen Zeile liegt der Fehler ?

    Antwort:

    Ein Fragezeichen zuviel.

    *********************************************************************

    Das Wort Ruine steht symbolisch und stellvertretend für das deutsche Bildungssystem.

    🙁

  57. Passend zum Thema:

    Ohne Faktenwissen geht es nicht:
    Auch der Naturschutzbund (Nabu) beklagt die immer schlechtere naturwissenschaftliche Ausbildung an den Schulen.

    Wer sich in jungen Jahren, in der Schule mit (Biologie) beschäftigen möchte, hat dazu aber immer weniger Gelegenheit. So ergab eine Recherche von Monika Holthoff-Stenger für die Zeitschrift „Natur“, dass Gymnasiasten heute während ihrer Schulkarriere rund 200 Stunden weniger Biologieunterricht haben, was in etwa zwei Schuljahren entspricht. Grund dafür sind die Schulreformen nach den ersten Pisa-Studien. Diese haben nicht nur die Gymnasialzeit um ein Jahr verkürzt, Biologie gehört nun auch nicht mehr zu den Kernfächern.

    Methoden statt Fakten
    Eine weitere Folge: Schule setzt immer mehr auf Lösungs- und Methodenkompetenzen statt auf Faktenvermittlung. Völlig richtig, wenn damit stupides Auswendiglernen begrenzt wird, das bestenfalls bis zur nächsten Klausur hält. Aber aus der Schule fast gar kein Fachwissen mitzubringen, wird sich spätestens beim Übergang zu Ausbildung oder Studium rächen. Hier muss dann nachgearbeitet werden, um den Start zu schaffen.

    in: Naturschutz heute 04/14
    (Verbandszeitschrift des „Naturschutzbundes“)

  58. #2 RechtsGut

    Kulturfremde sind nur Teil des Problems. Die Hauptursache ist die moderne Pädagogik.

    Das ganze ist, wie #1 Zoni richtig bemerkt, politisch gewollt.

    Linke Ideologie ist nur durchsetzbar, wenn das Volk dumm gehalten wird, und nicht mehr eigenständig denkt.

  59. Man braucht erst mal ein einheitliches Abitur.
    Es kann nicht sein, dass Schüler bei Nichtbestehen einfach das Bundesland wechseln und dann einen 2er Schnitt hinlegen (alles erlebt).

    Kann nicht verstehen, dass hier manche das Gymnasium runterputzen. Es ist heuzutage die einzige Möglichkeit sein Kind in eine Einrichtung zu geben, damit dies vernünftig Deutsch lernt.
    Eine Abgrenzung von „Dumm/Bodensatz“ und „Potential“ ist in der heutigen Zeit wichtiger als je zuvor.

    Durch mein junges Alter weiß ich wie es ist, wenn aus Lehrersicht nicht richtig gelehrt werden kann, da 80% der Klasse kein Deutsch können. (Wofür das Schulsystem in diesem Fall nichts kann)

  60. #63 Lay-la (09. Nov 2014 14:56)

    100% Zustimmung.
    Dazu noch der seelige Peter Scholl-Latour:

    „Wir leben in einem Zeitalter der Massenverdummung“
    und
    „Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islam sondern vor der Schwäche des Abendlandes“:

    Wenn ich mir überlege, in welch krassem Sendezeiten-Missverhältnis solche Formate wie:
    – DSDS
    – Big Brother
    – Ich bin ein Star ….
    – und, und, und

    über den Äther gegen (und damit vorbildgebend sind),
    im Vergleich zu Sendungen,
    die im weitesten Sinne zeigen, was das christliche Abendland bisher so erfolgreich gemacht hat und wie wir uns ausrichten müssen, damit wir auch in Zukunft erfolgreich bestehen können.

    Dieser Thematik sollte sich eigentlich auch eine verantwortungsvolle Regierung verpflichtet fühlen?! Gab es sowas bisher?

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