imageZu DDR-Zeiten lernten die Kinder und Jugendlichen im sogenannten Staatsbürgerkundeunterricht (Schulfach ab der 7. Jahrgangsstufe) folgenden Satz: “Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit – und was notwendig ist, dies bestimmt die Partei”. Die Heranwachsenden sollten beizeiten auf die Linie der Partei (gemeint war immer und ausschließlich die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands = SED) getrimmt werden. Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit war das Ziel. Wer für sich selbst sagen oder davon überzeugt werden konnte, dass die Vorgaben durch die SED auch seine eigenen Ziele waren, der befand sich laut vorgegebener staatlich diktierter Meinung in absoluter Freiheit.

(Von Shalom Hatikva)

Diesem ostdeutschen Freiheitsbegriff wurde noch in der Schule die Krone aufgesetzt. Alle Kinder mussten im Fach Musik das Lied “Spaniens Himmel” zum spanischen Bürgerkieg (1936-1939) lernen in der Version von Ernst Busch und Paul Dessau. Dies war Liedgut der Nationalen Volksarmee (NVA) und von der Bekanntheit her konkurrierend mit der Nationalhymne Ostdeutschlands. Im Refrain dieses Liedes heißt es:

“Die Heimat ist weit. Doch wir sind bereit. Wir kämpfen und siegen für dich: Freiheit.”

Bei allen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen wurde dieses Lied gesungen, selbst auf Adventsfeiern in Altersheimen.

Die politische Realität sah anders aus. Die Freiheit der eigenen Meinung endete daheim an der Wohnungstür. Nur in den eigenen vier Wänden – sofern sie nicht verwanzt und der Ehepartner kein IM (informeller Mitarbeiter) der Staatssicherheit war – konnten die Bürger Ostdeutschlands ungestraft ihre eigene freie Meinung äußern. Schon im Freundeskreis mussten die Menschen in der DDR darauf bedacht sein, wie sich zu äußern hatten, weil niemand wusste, wer davon bei der Stasi war und Informationen weiter trug.

Nicht wenige Gespräche fanden deshalb bis 89 auf Friedhöfen im Osten statt, da sich die Bürger damals sicher waren, dort nicht abgehört zu werden.

Wer in der Schule Meinungsfreiheit einforderte und ein mitdenkender Mensch war, musste damit rechnen, nach der 8. Klasse nicht für die nächsten vier Jahre auf die EOS (Erweiterte Oberschule = Abitur) zu kommen und damit nicht studieren zu dürfen. Pro Schulklasse kamen maximal zwei Jugendliche zur EOS. Dabei spielte vorrangig die politische Einstellung des Bewerbers eine Rolle. Es passierte, dass ein Schüler mit der Durchschnittsnote “3” zur EOS zugelassen wurde, wenn er z.B. vorher in den jährlich stattfindenden Umfragen zu Beginn jeden Schuljahres angegeben hatte, dass er zur “Armee” wolle. Ein anderer Schüler aber mit ausschließlich der Note “Sehr gut”, keine Chancen auf ein Abitur hatte, wenn dessen Eltern nicht in der Partei waren oder man angab, dass man z.B. Theologie studieren wolle und somit dem Staat als Kader nicht mehr zur Verfügung stand. Wer kirchlich engagiert war, vielleicht auch noch die “Junge Gemeinde” (Jugendgruppen der evangelischen Kirche) seine geistliche Heimat nannte und nicht die Pionierorganisation oder die FDJ, war alles andere als frei in seiner Berufswahl und musste oft eine ihm zugewiesene Ausbildung antreten oder durfte sich für einige Jahre “in der Produktion bewähren”, wenn man nach zu viel falschem politischen Engagement vom Studium verwiesen wurde.

(Eingeschickt zum 25. Jahrestag des Mauerfalls. Sie möchten uns auch Ihr persönliches Erlebnis zur Wiedervereinigung schicken? Dann schreiben Sie an: info@blue-wonder.org, Stichwort: 25 Jahre Mauerfall)

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101 KOMMENTARE

  1. Auf dem Bild sieht man gerade:
    Mutti hat dem Kind die BRD-Fahne entrissen, weggelegt und sagte ihm gerade: „Machst du das noch mal, wirst du erschossen.“

  2. Man kann ja über die ehemalige DDR sagen und denken was man will, aber es war auf jeden Fall sicherer da zu leben als hier.Da hat die Justiz nicht mit sich verhandeln lassen sondern rigoros durchgegriffen….auch wenn mal hier und da ein Fehlurteil vorlag.Aber man hatte Respekt vor der Ordnungsmacht. 😉

  3. Und nicht vergessen die Wallstreet und USA-Präsident Kennedy haben es Chrustschow erlaubt die Mauer zu bauen , hinter welcher die SED ihre Freiheit zelebrieren konnte.

  4. Und morgens in der Schule fragte der linientreue SED-Lehrer die jungen PionierInnen: „Hatte die Uhr im Fernsehen Punkte oder Striche?“ und schon wusste man, ob die Eltern Westfernsehen schauten.

    Akademikerkinder hatten es schwer, „zum Studium delegiert“ zu werden, mit Ausnahme von Ministersöhnen wie Gregor Gysi, der durch sein Studium „Rechtsanwalt“ und „Notar“ wurde….

  5. @Shalom HaTikvah

    Der Verfasser mag mich eines Besseren belehren, aber macht das Pseudonym „Friede der Hoffnung“ Sinn? Ist „Friede aus der Hoffnung richtiger? Müsste es nicht tikva hashalom heißen? Da lässt mich mein Hebräisch im Stich …

  6. Die Heranwachsenden sollten beizeiten auf die Linie der Partei (gemeint war immer und ausschließlich die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands = SED) getrimmt werden. Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit war das Ziel.
    ————————————————-

    Tja, was ist denn in den gegenwärtigen Schulen so anders? Statt SED sage „Rotzgrün“: Sexualunterricht im ersten Schuljahr oder die Eltern landen vor Gericht!

  7. „#2 Tommel (09. Nov 2014 09:36)
    Man kann ja über die ehemalige DDR sagen und denken was man will, aber es war auf jeden Fall sicherer da zu leben als hier.Da hat die Justiz nicht mit sich verhandeln lassen sondern rigoros durchgegriffen….auch wenn mal hier und da ein Fehlurteil vorlag.Aber man hatte Respekt vor der Ordnungsmacht.

    Ja natürlich war es da sicherer,aber die hatten ja auch keine massive Armutseinwanderung…also wer wollte da auch schon freiwillig hin.

  8. Mit Blick auf den Glauben der Deutschen als Maßstab, war die Wende kein Erfolg.
    In dieses geistige Vakuum dringen nun mit Macht falsche Religionen.

  9. Und jeder hatte die „Freiheit“, das sozialistische Paradies zu verlassen.
    Nur konnte es vorkommen, dass man an bestimmten Grenzen (zur kapitalistischen Hölle) zufällig erschossen wurde. Das hatte natürlich nichts mit Kommunismus, SED oder dieLinke zu tun.

    Ebenso herrscht im Islam auch Glaubens“Freiheit“.
    Jeder hat die Freiheit zu entscheiden, ob er Muslim wird (Glaubensbekenntnis: ich verehre den Terroristen Mohammed als mein Vorbild)
    oder sich köpfen zu lassen (Apostasie, Harbi, Ridda-Kriege, …)
    Dies Gewaltsystem ist der wesentlicher Grund für die vielen Mitglieder dieser faschistischen Sekte.
    Selbst die wikipedia unterstütz diese Gehirnwäsche, in dem kritiklos von
    „Glaubensfreiheit im Islam“ geschrieben wird.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Glaubensfreiheit_im_Islam

    Gefangenschaft wird von Kommunisten und Muslimen als „Freiheit“ bezeichnet.
    Das ist Gehirnwäsche.

  10. Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit – und was notwendig ist, dies bestimmt die Partei.

    An diesem Punkt sind wir mittlerweile wieder angelangt. Es bestimmt zwar nicht mehr die Partei sondern die faktisch gleichgeschalteten Altparteien und die Medien (die wiederum das nachplappern, was die Regierung vorgibt), aber eine abweichende Meinung zu haben ist für die berufliche Karriere und das gesellschaftliche Ansehen absolut hinderlich.

  11. Diese Auslese im Bildungsweg der ehemaligen DDR ist gut beschrieben und setzte sich im Berufsleben unverändert fort. Und wenn man es dann irgenwie doch mit seinem Studium geschafft hatte, wurde man der Industrie zugeteilt. Manche landeten bei der Post oder in irgendeinen VEB. Andere wurden lange vorher schon ausgewählt, studierten bevorzugt in Moskau und landeten dann bei der Akademie der Wissenschaften, der Eliteeinrichtung für Wissenschaft und Forschung der DDR, die auch das Militär bediente und die DDR im Ausland wissenschaftlich vertrat. Vorraussetzung zur Aufnahme war neben einer unbestritten notwendigen fachlichen Qualifikation auch eine unabdingbare erkennbare absolute Systemtreue des Kaders ohne jedweden Zweifel an seiner politischen Zuverlässigkeit.
    Das z.Zt. wohl prominenteste Mitglied der ehemaligen wissenschaftlichen Kaderschiede der DDR ist Frau DR. Merkel, evtl. bekannt auch als IM Erika.

  12. Alles wahr, aber nur halbwahr!

    Es gibt kaum ein Regime, in dem alles schlecht ist.

    Was die DDR angeht, werden immer Dinge miteinander vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

    Ein zivilisierter Staat, wie nach dem WK II die DDR und BRD, der Steuern von seinen Bürgern kassiert, hat originäre Aufgaben wie Gesundheitswesen, Bildung, Familie, Infrastruktur usw. usf. und zwar unabhängig vom herrschenden Regime.

    Also lernten die Kinder das 1×1, es gab Wasser aus Wand….. und Strom und Straßen und Eisenbahnen und und und….

    Diese Aufgaben werden in bezug auf die DDR immer mit dem politischen kommunistischen Regime in einen Topf gerührt, wohin sie nicht gehören. (Wird übrigens auch mit der Zeit 33 – 45 gemacht.)

    Als Ergebnis kommt dann heraus, daß die Menschen anscheinend in Erdhöhlen gehaust haben und ein „normales“ Leben nicht kennen konnten.

    Außerdem gibt es nun eine ganz große Frage:

    Warum die bessere BRD nicht DIE Dinge, die sie kritisieren, viel besser machen, anstatt gar nicht.
    Allein was die Bildung und Beschäftigung der Kinder in der Freizeit betrifft, anstatt den Krampf gegen Rechts zu dressieren und unsere Kultur beizubringen – ohne Indoktrination bezügl. Islam und Ausländer.
    In der DDR gab es keine Absicht, die Familien zu zerstören, im Gegenteil.
    Da der Kindersegen nach der Pilleneinführung nachließ, förderte man die Familiengründung mit einem zinslosen Darlehen, der durch die Geburt von drei Kindern abgelöst war. Das Kindergeld wurde erhöht, es gab viele Vorteile für kinderreiche Familien, wie z. B. beim Hausbau oder Kauf von Großgeräten u. a.

    Es wurden auch keine Kampagnen gestartet zum Rudelbumsen und Abtreibungswahn, auch wenn es die Abtreibung gab.

    Ich bin der Letzte, der die DDR zu loben hat, da ich die gesiebte Luft eines Mielke atmen mußte, aber gute Bevölkerungspolitik, Sicherheit, Bildung usw. ist die Aufgabe jedes zivilisierten Landes, unabhängig vom politischen Regime.

    Und die BRD ist nicht mehr der Staat, der seinen Pflichten gegenüber seinen BÜRGERN, nicht „Mitbürgern“, nachkommt!

  13. Kein DDR-Mensch hätte sich 1989 gedacht, dass er gemeinsam mit den BRD-Menschen in 25 Jahren dergestalt unfrei sein werde, dass die Aktuelle Kamera wiederkäme, dass es wieder Meinungsdelikte geben würde, ja dass offene gesellschaftliche Repressionen gegen die Unangepassten und Reaktionäre auf der Tagesordnung stünden. Auch hätte niemand zur Wendezeit geglaubt, dass das wiedervereinigte Deutschland eine Marionette gewisser Weltmächte würde.

  14. Schön, das die despotische Herrschaft des Bauernstaates vor 25 Jahren ein Ende hatte, schade, das es nicht alle erleben durften . Wer keinen Fahnen Apell, Fackelumzüge, Uniformzwang und markige Reden von Genossen der Parteispitze gehört und erlebt hat muß sich das nun alles erzählen lassen. Alle in der Ostzone wußten über Mangelwirtschaft, Schießbefehl, Bespitzelung und Internierung politischer Häftlinge und über das nicht vorhandene Recht der “ persönlichen Entfaltung “ ( G.G. Art. 2. ) bescheit. Die dafür verantwortlichen Leute, haben immer noch die Gesellschaftlichen “ Hebel “ in der Hand, Das ist Unverantwortlich ! Die Menschen aus der ehemaligen Ostzone werden sich hoffentlich kein zweites Mal politisch wie Gesellschaftlich belügen u. hereinlegen lassen. Nie wieder praktizierte Marxistisch Kommunistische Politik in diesem Land !

  15. #15 Waldorf und Statler

    Nie wieder praktizierte Marxistisch Kommunistische Politik in diesem Land !
    —————————
    Das ist wohl der Witz des Jahrhunderts?!

    Die SED sitzt als LINKE mit dem Roten Keil in allen Scheinparlamenten und div. Regierungen.

    Die Grünen sind umgefärbte Kommunisten aus den einschlägigen komm. Parteien und Organisationen.
    http://michael-mannheimer.info/2013/08/08/kretschmann-trittin-roth-co-die-grunen-sind-vollstandig-von-radikal-kommunisten-unterwandert/

    Und die angeblich zur Vereinigung mit den KPD gezwungenen SPD macht ständig mit den Kommunisten gemeinsame Sache!

    Die Liste der Kommunistischen Parteien auf den Wahlzetteln ist Legion…..

    Tritt kürzer, wenn du dich informiert hast.

    Gucke hier bei PI:
    http://www.pi-news.net/2011/12/was-sind-die-grunen/
    12. Dezember 2011

  16. Auch in der BRD gibt es Meinungsfreiheit, aber nur, wenn diese Meinung sich mit der Meinung des BRD-Regimes deckt.

    -Kritische Meinungen zum Islam
    -zur EU
    -zum Euro
    -zur Zuwanderung
    -zur Ausländerkriminalität

    können Existenzvernichtend sein.

  17. In der DDR war es so schön,da wurde einem sogar das denken abgenommen.Immerhin hatten die Kommunisten 40 Jahre lang Erfolg damit.Auch wenn die ihr Volk einmauern mussten damit die Kommunisten,heute die Linken,was zum bevormunden behielten.Nach den verlorenden Kriegen macht man,bis heute, was man will,mit dem Deutschen Volk!Es lässt doch sehr,sehr viel und lange über sich ergehen, ohne zu mucken!Ach,du lieber Himmel… wenn wir die Nazis nicht hätten!

  18. Es gab sicher viele gute und auch schlechte Seiten in der DDR aber…

    die innere Sicherheit….

    war sicher um längen besser als das heutige Verbrecherparadies in dieser BRD-GmbH.

    Von der heutigen kranken, schwachen und entarteten BRD-Justiz ganz zu schweigen.

  19. In der DDR war sicher nicht alles gut und schön.

    Aber hätte die DDR

    -bei 5.000.000 Arbeitslosen vom Fachkraftmangel gesprochen?

    -bei 5.000.000 Arbeitslosen eine ungebremste Zuwanderung zugelassen, während Deutsche keine Arbeit finden?

    -Zuwanderung in Nobelhotels untergebracht, während Deutsche Pfandflaschen suchen müssen und Renten auf Hartz IV-Niveau erhalten?

    -Kopftreter, Totschläger und Messerstecher immer wieder zu Bewährungsstrafen verurteilt?

    -Integrationsminister und Nationalsoziologen für Integrationsverweigerer eingestellt?

    -MIgranten die Klos geputzt?

    Konnten in der DDR die Frauen sich Nachts auf die Straße trauen?

  20. Ich sehe gerade auf N24 den ökomenischen Gottesdienst zur Wiedervereinigung in Berlin. Ich habe noch keine Burka und keinen Kaftantragenen Bartträger gesehen, obwohl doch der Islam zu Deutschland gehört! Ist das alles nur eine Geschichtsveranstaltung, die beschreibt wie es noch vor 25 Jahren im Osten war? Ich bin sicher bei den gesamten Veranstaltungen dieses Tages nur „Friede, Freude, Eierkuchen“ zu sehen, denn Probleme gibt es im wiedervereinten (D) ja nicht! Ausser natürlich die bösen HoGeSa.

  21. Dieses Pamphlet hat Jemand geschrieben, der nie in der DDR gelebt hat. Diesen Satz „Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit – und was notwendig ist, dies bestimmt die Partei“ hat es im Staatsbürgerunterricht nie gegeben. Der Satz lautete: „Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.“ – und Schluss. Was ist daran falsch? Und wie geht man in der BRD mit Andersdenkenden um? Hat dort nicht auch die Blockpartei CDUSUSPDFDPGrüneAfD immer recht und bestraft Andersedenkende mit Existenzvernichtung?

  22. Ein Nachbar von mir, der 1960 in Ostdeutschland geboren wurde und 1995 in den Westen umgezogen ist, hat mir auf meine Frage, ob die damalige DDR oder die heutige BRD der freiere Deutsche Staat seit 1945 sei, etwas sehr interessantes geantwortet:

    „In der damaligen DDR war man auf eine Art nicht frei und heute ist man es in der BRD auf eine andere Art auch nicht, allerdings habe ich einmal in dem freisten Deutschen Staat seit dem Ende des zweiten Krieges gelebt, dass war in Dresden und zwar zwischen dem 9 November 1989 und dem 3 Oktober 1990.“

    Ich habe seine Antwort zuerst nicht verstanden und habe nach gehackt, wie er denn darauf komme, so etwas zu behaupten und er ergänzte:

    „Es war die Zeit, in der sich der Russe mit seinem Kommunismus zurückgezogen hatte und seine Sozialistischen Stadthalter und Organe abgeschafft wurden UND ABER es war NOCH VOR der Zeit, als der „Amerikaner“ seinerseits, mit seinem Bankenwesen, seine Kapitalistischen Krallen in die 5 neuen Bundesländer gerammt hat und wiederum diese durch seine Westdeutschen Vasallen Politiker besetzt hat, genau so wie er es vorher in der BRD getan hat. Deutschland war mal frei aber nur im Osten und zwar für 11 Monate“.

    Dann verstand ich was er meinte und gab ihm Recht!

  23. „Einsicht in die Notwendigkeit“

    Klingt sehr nach Orwell. In seiner Dystopie „1984“ wurden Andersdenkende auch erst liquidiert, wenn sie sich öffentlich „einsichtig“ zeigten und dezidiert begründeten, warum nur die Todesstrafe ihr gerechtes Urteil sein könne. Natürlich waren die Meisten erst nach gründlicher Manipulation, Gehirnwäsche und Folter dazu bereit.

    Auch die DDR hatte ihr „1984“. Leider nicht nur 1984.

  24. Es gab sicher viele gute und auch schlechte Seiten in der DDR aber…

    die innere Sicherheit….

    war sicher um längen besser als das heutige Verbrecherparadies in dieser BRD-GmbH.

    Von der heutigen kranken, schwachen und entarteten BRD-Justiz ganz zu schweigen.

    So Freunde, jetzt reichts!

    Die heutige „BRD“, oh wie ich diese Apparatschik – Abkürzungen hasse, hat mit meinem Deutschland – West „vor der Wende“ nichts, aber auch gar nichts zu tun.

    Wer sich fragt, warum´s hier so läuft, wie es läuft, soll sich mal die Gestalten an der Spitze dieser Staatssimulation oder im Parteienspektrum anschauen und deren Herkunft.

    Dann klärt sich die Frage auf, wer wen übernommen hat.

  25. Es gibt bei uns Menschen, die wegen Meinungsdelikten in Gefängnissen sitzen.

    Es gibt welche, die wegen ihrer politischen Überzeugung und ihrem Engagement in einer zugelassen grundgesetzkonformen Partei ihres Amtes enthoben werden.

    Es gibt bei uns Schulen, in denen die Schüler eine politische Willenserklärung abgeben müssen.

    Es gibt bei uns Fälle, in denen das Recht schamlos gebrochen wird, weil die Täter der herrschenden Clique einen Gefallen getan haben oder mindestens von ihr gedeckt werden.

    Es gibt Dinge, die normale Menschen nicht glauben, wenn sie es erfahren und meinen, das müsse nun unbedingt in die Presse. Sie wissen nicht, daß die Presse diese Machenschaften deckt oder sie sogar unterstützt.

    Das nur in Kürze. Vieles sieht nicht so aus, als ob die DDR tatsächlich Vergangenheit wäre. Und: Die umbenannte SED sitzt im Bundestag, ein Pfarrer aus der DDR ist Bundespräsident und eine Pfarrerstochter aus der DDR ist Bundeskanzlerin. Immerhin wurden sie in einem sozialistischen Regime erzogen und ich bin mir nicht im klaren darüber, ob sie ihre Erziehung so ganz ablegen und umdrehen konnten.

  26. „Der Begriff `Freiheit` hat mich schon als Kind fasziniert. Deshalb wollte ich so schnell wie möglich in die `Freie Deutsche Jugend`. Um meine Freiheitsliebe auch anderen mitteilen zu können, strebte ich zielstrebig die Funktion der `Sekretärin für Agitation und Propaganda` an. Dabei standen mir zwar einige Jungens im Wege, aber so etwas war für mich noch nie ein Problem. Wer für die Freiheit kämpft, darf nun mal nicht zimperlich sein.

    Heute bin ich sogar Kanzlerin des freiesten Landes der Welt mit den freiesten Medien weltweit. Es gibt zwar einige feindlich-negative Elemente, die Hetzpropaganda gegen unsere `Freien Deutschen Medien`(*) betreiben, wie zum Beispiel diesen Ulfkotte, aber solcher Feinde wird sich eine wehrhafte Demokratie schon zu erwehren wissen. Auch das Internet ist noch nicht konsequent genug auf Freiheitskurs gebracht. Aber das wird schon. Hier brauchen wir gesamteuropäische Lösungen.“

    Aus: Angela Merkel, „Lebenserinnerungen – Rückblick und Ausblick“, Verlag Friede Springer

    (*) FDM, Anm. der Redaktion

  27. @ #17 martin67 (09. Nov 2014 10:34)

    Tritt kürzer, wenn du dich informiert hast.
    ———————————————-
    Ja, ich habe mich informiert.
    Nein, ich trete nicht kürzer.
    Guten Tag !

  28. #16 raymond a (09. Nov 2014 10:33)

    Puitn ist kein Sowjetnostalgiker. Er betrachtet die Geschichte seines Landes jedoch in hostorischer Kontinuität und nicht wie der Bundeshosenanzug und deren Vasallen. Die denken, man muss so tun, als wären die 12 Adolf-Jahre die ganze Geschichte Deutschlands. Und nun müssen die Deutschen abgeschafft werden, damit so etwas nie wieder passieren kann.

  29. Sehr guter und vor allem realistischer Beitrag. Nur eine Ergänzung noch: es gab keine jährlich stattfindenden „Umfragen“ nach 10- oder 25 jähriger NVA- Dienstverpflichtung, sondern knallhartes unter- Druck- setzen der betreffenden Jugendlichen im Stil von Polizei- oder Stasiverhören. Motto: der Staat hat dir eine Schulbildung ermöglicht, jetzt musst du dem Staat etwas zuückgeben, oder bist du etwa nicht für den Frieden?!
    Da saß man vor einem Tribunal dreier Offiziere und dem Schuldirektor, einer von der NVA, einer vom Wehrkreiskommando und einer von der Stasi und musste sich rechtfertigen. Das Ganze mit 14 Jahren, in der 8. Klasse der POS. Hatte man sich dann weichkochen lassen und unterschrieben, durfte man ohne Umschweife zur EOS wechseln, die Leistungen waren nebensächlich. Ich kenne es so, daß nur und ausschließlich männliche Jugendliche zur EOS kamen, die sich für längeren NVA- Dienst verpflichtet hatten.

  30. #26 Poli Tick (09. Nov 2014 10:53)

    Das ist eindeutig falsch. Der Preis für die kleinste deutsche Wiedervereinigung, den Kohl an die USA, GB und FR gezahlt hat, ist die Verpflichtung zur Ausrottung der deutschen Nation. Durch Überfremdung, finanzielle Ausblutung, bedingungsloses Valsallentum im Status einer US-Kolonie. Russland hat der deutschen Wiedervereingung dagegen bedingungslos zugestimmt. Ohne Verpflichtungen, die Deutschen abzuschaffen. Ganz im Gegenteil: Russland wird letztlich die Macht sein, die dafür sorgt, dass Deutschland wieder revitalisiert werden wird.


  31. *Deutschland *Wiedervereinigung

    Es stand in „Das Beste aus Readers Digest“ (1979)

    Titel: „Die Geisterzüge von Berlin“

    Untertitel:
    “ .. die S-Bahn der Stolz Berlins ..“
    “ .. ein tragisches Symbol der Leiden einer geteilten Stadt .. “

    AUTOR : James O’Donnell

    Der Autor beschreibt, wie die S-Bahn entstand, wie
    erfolgreich sie in den 20er Jahren war.

    “ .. Die S-Bahn war Berlins beliebtestes Verkehrsmittel.
    Albert *Einstein, Max *Reinhardt, Pola *Negri und
    Bruno *Walter saßen in den knallrot-beigen Wagen .. “

    Weitere Kapitel:
    ..Unter DDR-Verwaltung
    ..Zeitraubende Kontrollen
    ..Tunnel als Zuflucht
    ..Stationen des Kalten Krieges

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
    Letzter Absatz des Artikels:

    “ …Neulich träumte ich vom Ende der Berliner Mauer.
    Es war im Jahre 1989 . Überall erschienen Ost-
    und Westberliner in hellen Scharen und rissen sie
    nieder.
    Schüler bepflanzten die ganzen 165 Kilometer mit
    Linden und Eichen.
    Pfiffige Händler schlängelten sich durch die fröhliche
    Menge und verkauften Steine zum Andenken.
    Wie gelangten so viele Menschen an die Mauer?
    Mit der S-Bahn, versteht sich … „

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

    Reader’s Digest….Nr.1….Januar 1979….Seite 117

    ! ZEHN JAHRE BEVOR DIE MAUER FIEL !

    Zu der Zeit hatte ‚Der Spiegel‘ nur
    Sozialismus-Weichspül-Artikel zu bieten und fiel auch
    ausgesprochen gerne über ‚Readers Digest‘ her.

    Das glaubte man dem ‚Fortschritt‘ schuldig zu sein

    Drum merke: Hattu ‚Spiegel‘ – bittu beschissen

  32. #31 Zeckenzange (09. Nov 2014 11:05)

    Ich weiß ja nicht, wo du zur Schule gegangen bist. Ich weiß, dass deine Legende nicht mal den Wahrheitsgehalt eines Märchens der Gebrüder Grimm hat.

  33. #19 Istdasdennzuglauben (09. Nov 2014 10:40)

    In der DDR war es so schön,da wurde einem sogar das denken abgenommen.

    ————–

    Heute noch viel mehr, das ist schließlich das Hauptziel der gesamten linksversifften Drecksmedien!

  34. #34 Vladimir Schmidt (09. Nov 2014 11:07)

    #31 Zeckenzange (09. Nov 2014 11:05)

    Ich weiß ja nicht, wo du zur Schule gegangen bist. Ich weiß, dass deine Legende nicht mal den Wahrheitsgehalt eines Märchens der Gebrüder Grimm hat.

    ————————

    Ich bin in der DDR geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen, habe den Grundwehrdienst absolviert, gearbeitet und bis zur Wende dort gelebt.
    Wenn Dummschwätzer wie du mir was anderes erzählen wollen, müssen sie früher aufstehen.

  35. So schlecht war das DDR-Schulsystem auch wieder nicht. Auch damals zählte zuerst die Leistung. (Wer Pfarrer werden will, braucht sowieso kein staatlich anerkanntes Studium, außer in der evangelischen Landeskirche mit ihrem bürgerlichen Geltungswahn).

    Damals „musste“ der arme Jung in die Produktion, lernte zu arbeiten, verdiente im Verhältnis zu den Akademikern ganz ordentlich und bezog nach einem vollen Arbeitsleben eine volle Rente.

    Heute darf er auch ohne Leistung in die Oberstufe, bekommt einen Abschluss, der nichts wert ist, hat nicht gelernt zu arbeiten und ist später arbeitslos. (Aber das bürgerliche Geltungsbedürfnis ist befriedigt: der Jung hat Abitur!)

    Ich bin nicht so geltungsbedürftig und sehe mehr aufs Praktische. In dieser Hinsicht würd ich die DDR doch vorziehen.

  36. #5 Enkelkind (09. Nov 2014 09:49)

    Schon toll, wie Sie trotz der ständigen Angstzustände, von denen Sie unmenschlich gequält wurden, Lesen und Schreiben gelernt haben. Alle Achtung!

  37. #36 Zeckenzange (09. Nov 2014 11:11)

    Genau so wie bereits gesagt: Ich weiß ja nicht, wo du zur Schule gegangen bist. Ich weiß, dass deine Legende nicht mal den Wahrheitsgehalt eines Märchens der Gebrüder Grimm hat.

    Tschüss und ein frohes Bier zum Jahretag des Mauerfalls.

  38. Pro Schulklasse kamen maximal zwei Jugendliche zur EOS. … Es passierte, dass ein Schüler mit der Durchschnittsnote “3” zur EOS zugelassen wurde, wenn er z.B. vorher in den jährlich stattfindenden Umfragen zu Beginn jeden Schuljahres angegeben hatte, dass er zur “Armee” wolle. Ein anderer Schüler aber mit ausschließlich der Note “Sehr gut”, keine Chancen auf ein Abitur hatte, wenn dessen Eltern nicht in der Partei waren oder man angab, dass man z.B. Theologie studieren wolle

    Das ist übertrieben. Wie richtig geschrieben, waren die Plätze auf der EOS begrenzt, mit einer 3 kam man da nicht mehr wirklich in Betracht. Zur Armee musste sowieso jede männliche Person (Wehrpflicht). Und gegenüber der Kirche hatte die DDR eher eine Laissez faire-Haltung (besonders gegenüber Katholiken, da die sich ihrerseits kaum in die Politik eingemischt haben), wenn man Theologie, Kirchenmusik o.ä. studieren wollte kam man ggf. sogar ohne FDJ-Mitgliedschaft auf die EOS (mit Studienwunsch Theologie hatte man insofern geringere Chancen als die EOS-Plätze auch nach Bedarf in den jeweiligen Studienrichtungen vergeben wurden und einfach weniger Theologen als z.B. Mediziner, Naturwissenschaftler etc. gebraucht wurden).

  39. #40 Vladimir Schmidt (09. Nov 2014 11:19)

    Wer Tatsachenberichte Betroffener nach drei Sekunden mit Beleidigungen quittiert und auch ansonsten damit auffällt, jedes Thema zum Anmotzen anderer User zu nutzen, hat sich selbst disqualifiziert.
    Und selbstverständlich kannst du nicht wissen, wo ich zur Schule ging, in deiner Hilfsschule war ich jedenfalls nicht.

  40. #41 dergeistderstetsverneint (09. Nov 2014 11:19)

    wenn man Theologie, Kirchenmusik o.ä. studieren wollte kam man ggf. sogar ohne FDJ-Mitgliedschaft auf die EOS

    ——

    Das waren die absoluten Ausnahmefälle, mir ist kein einziger so bekannt. In der Regel lief es so, wie im Beitrag beschrieben, wer sich länger zur NVA verpflichtete, hatte den EOS- Zugang praktisch in der Tasche.
    Man sollte auch nach 25 Jahren schon bei der Wahrheit bleiben.

  41. @23 Vladimir Schmidt,

    da sind Sie mir zuvor gekommen. Der erste Teil des Satzes geht auf Engels zurück, der sich auf Hegel beruft und die (hier im Artikel) drangehängte Partei, lässt sich nur als Kritik verstehen. Weshalb sollte die DDR Schule ihre Helden verballhornen.Die Notwendigkeit des Sieges des Marxismus wurde naturgesetzlich verstanden, ähnlich wie heute die alternativlose Abschaffung von Volk und Nation.Es ist ja gerade der Trick dabei, die Akteure nicht als ideologisch Handelnde sondern als Entschlüsseler und Ausführende des entdeckten „Naturgesetzes“ zu präsentieren, wenn man sie nicht(wie heute üblich)als Individuen unsichtbar bzw unbenennbar macht.

    Die alte Methode machte sich durch Nennung der Akteure, die die vorderste Front bildeten angreifbar.

    https://www.youtube.com/watch?v=865Sn8JrMvY

    Die neue ist wesentlich verwirrender.Oder kann hier irgendwer sagen, wem wir das kommende Desaster zu verdanken haben?

    Erschreckend allerdings (LOL), dass die Schüler damals mit dem Wort „Heimat“ indoktriniert wurden.Wir Freien wissen, dass es so was nicht gibt.Wir kennen Wirtschaftsräume und urbane Zentren, wir lernen immer neue Menschenrechte kennen und fühlen global. Wenn überhaupt noch eine Erinnerung an das Unwort gestattet ist, so im Bereich der gehobensten Bildung als „Heymat“.

  42. #43 Enkelkind (09. Nov 2014 11:24)

    Wenn die Schulform so schlimm war, dass Sie ständig Angstzustände hatten und von früh bis spät bevormundet worden – würde mich mal interessieren, wie diese Bevormundung durch den Staat ablief – warum haben dann Länder wie Finnland und Dänemark diese Schulform kopiert und bei PISA große Erfolge damit?

  43. #28 Biloxi   (09. Nov 2014 10:57)

    Aus: Angela Merkel, „Lebenserinnerungen – Rückblick und Ausblick“, Verlag Friede Springer
    —————
    Vielen Dank für diesen entlarvenden Hinweis! Das haut mich um! Ich werde es kopieren und weiterverteilen! – Mehr braucht man eigentlich gar nicht mehr zu wissen!

  44. Aus meiner Klasse allein durften schon 4 Leute zur EOS. Wieder eine Lüge über die DDR, diesmal leider bei PI.

  45. #47 PSI   (09. Nov 2014 11:30)  

    #28 Biloxi   (09. Nov 2014 10:57)

    Angela Merkel Lebenserinnerungen – Rückblick und Ausblick
    —————

    NACHTRAG: keine Ergebnisse in Google-Suche ???


  46. Von 1945 bis 1989 hat die SED

    – der Jubelzusammenschluss von KPD und SPD! –

    zunächst in Zusammenarbeit mit dem sowjetischen
    NKWD, später in alleiniger Regie,
    390.000 Menschen unschuldig eingesperrt.
    Davon sind in der Haft 90.000 umgekommen,
    und an den Haftfolgen 100.000 verstorben.

    An der Berliner Mauer wurden nahezu tausend

    Menschen ermordet.

    Nach 1945 mußten viereinhalb Millionen aus der

    SBZ/DDR wegen Gefahr an Leib und Leben flüchten.

    Zu diesen unmittelbaren Verbrechen an unschuldigen Menschen durch die kommunistische SED-Diktatur kamen die vielfältigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie Verweigerung der Freizügigkeit, der Meinungsfreiheit, des Persönlichkeitsrechtes, der Versammlungsfreiheit, der Koalitionsfreiheit, des Rechts auf uneingeschränkte Information und Bildung und der Rechtsstaatlichkeit.

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    UND SIE WERDEN ES WIEDER TUN

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    Wer zögert, lese mal die Äußerungen von Frau Kippling SED, Tarnname ‚Die Linke‘ zu AfD
    (hier auf PI vor ein paar Tagen)

  47. Bei allen Kommentaren hier, wird anscheinend vergessen, die Bundesrepublik heute, hat mit der Bundesrepublik 1985 nichts gemein. Das war und ist etwas ganz anderes. Alle die hier die angeblich guten Eigenschaften der DDR aufzeigen, sollten sich einmal überlegen, welchen politischen Hintergrund diese „guten“ Eigenschaften hatten. Alles was in der Zone passierte, war Programm der SED. Es gab Abtreibung, habe ich gelesen, stimmt so nicht, denn Abtreibung war nach der Pille, als ein Verhütungsmittel verkommen, wer die Pille vergaß oder sonst was, konnte ohne Probleme abtreiben. Es gab nichts Gutes überhaupt nichts.

  48. Die gerne genommene linke Behauptung, Finnland habe das DDR- Schulsystem übernommen, bezieht sich lediglich auf das Modell Einheitsschule, kaum auf die ideologisch indoktrinierte Pädagogik der DDR, ihre Staats- und SED-Treue, Staatsbürgerkunde- und Wehrkundeunterricht, Fahnenappelle und Pioniernachmittage!

  49. @ #31 Zeckenzange (09. Nov 2014 11:05)
    @ #43 Enkelkind (09. Nov 2014 11:24)
    —————————————-
    Sehr gut,

  50. NACHTRAG: keine Ergebnisse in Google-Suche ???
    #49 PSI (09. Nov 2014 11:39)

    Doch, hier: 😉

    1 Ergebnis
    1. Die Freiheit in Ostdeutschland bis 1989 – Politically Incorrect
    http://www.pi-news.net/2014/11/die-freiheit-in-ostdeutschland-bis-1989/
    ?
    o Im Cachevor 2 Stunden … Ist “Friede aus der Hoffnung richtiger? Müsste es nicht tikva hashalom heißen? ….. Aus: Angela Merkel, „Lebenserinnerungen – Rückblick und Ausblick“, Verlag Friede Springer. (*) FDM, Anm. der Redaktion. #29 Waldorf und …

  51. Die Kommunisten in der DDR sind nach der Wende nicht hart genug,oder gar nicht bestraft worden.Jetzt wittern die Roten wieder ihre Chance (Thüringen),und sitzen ungeniert im Bundestag!

  52. #2
    Wer die Sicherheit in der DDR toll findet, kann sie auch im bösen Kapitalismus haben.
    Was hält sie auf, sich mit anderen zusammenzutun und ein umzäuntes, gesichertes Grundstück zu bewohnen? Überhaupt – auch in Gulags oder Lagern des NS Regimes war es „zumindest sicher“. Straßenkriminalität gab es kaum – Verkehrsunfälle auch nicht.
    Es war also nicht alles schlecht.

    Überhaupt kann doch jeder eine Kommune oder ein Kibuz mit Gleichgesinnten bilden und nach den Regeln des Kommunismus leben – aber das will die Linke nicht …Sie will Gewalt, um vom Geld anderer Leute zu leben.

  53. #45 Zeckenzange (09. Nov 2014 11:27)

    Das waren die absoluten Ausnahmefälle, mir ist kein einziger so bekannt.

    Mir schon. Ausnahmefälle waren es sicher. Mit Studienwunsch Theologie hatte noch am ehesten eine Chance ohne FDJ-Mitgliedschaft auf die EOS zu kommen, weil man bei der Kirche da doch manchmal Ausnahmen gemacht hat. Es gab eine bestimmte Anzahl Theologie-Studienplätze die besetzt werden mussten, und entsprechend wurden auch Schüler mit diesem Studienwunsch zur EOS zugelassen.

    … wer sich länger zur NVA verpflichtete, hatte den EOS- Zugang praktisch in der Tasche.

    Sagen wir mal so: Es war (auch abhängig vom Studienwunsch) hilfreich wenn man sich zu 3 Jahren statt der obligatorischen 1,5 Jahre verpflichtet hatte. Für länger nicht unbedingt, denn es hatte selbst der DDR eingeleuchtet dass es keinen Sinn macht, die intelligenten Köpfe erst mal für 10 Jahre bei der Armee versauern zu lassen. Aber garantiert hat eine solche Verpflichtung den EOS-Platz nicht, schon deshalb nicht weil ja viel mehr Leute für länger zur NVA eingezogen als zur EOS zugelassen wurden.

  54. @ #56 Istdasdennzuglauben (09. Nov 2014 11:51)

    Die Kommunisten in der DDR sind nach der Wende nicht hart genug,oder gar nicht bestraft worden.Jetzt wittern die Roten wieder ihre Chance (Thüringen),und sitzen ungeniert im Bundestag!
    ——————————————-
    Ja, alles das ist eine Schande und ein kräftiger Schlag ins Gesicht aller Opfer der Diktatur der Arbeiter und Bauern

  55. #59 dergeistderstetsverneint (09. Nov 2014 12:13)

    Sagen wir mal so: Es war (auch abhängig vom Studienwunsch) hilfreich wenn man sich zu 3 Jahren statt der obligatorischen 1,5 Jahre verpflichtet hatte. Für länger nicht unbedingt, denn es hatte selbst der DDR eingeleuchtet dass es keinen Sinn macht, die intelligenten Köpfe erst mal für 10 Jahre bei der Armee versauern zu lassen.

    ——————–

    Das ist eine völlig falsche Darstellung der Realität. Ich schließe aus Ihrem Beitrag, daß Sie zu den geschätzten 1% gehörten, die ein Theologiestudium absolvierten, daher wundert mich Ihre Wahrnehmung nicht.
    Tatsache ist, daß gerade die guten Schüler massiv bedrängt wurden, Berufsoffizier (25 Jahre Dienstzeit) zu werden, sie konnten mit der 9. Klasse sofort zur EOS wechseln, das Abitur ablegen, und wurden anschließend sofort zur NVA eingezogen. Dort absolvierten sie im Rahmen ihrer Militärlaufbahn ein Studium, welches auch nach ihrer Entlassung im Zivilleben anerkannt wurde.

    ..weil ja viel mehr Leute für länger zur NVA eingezogen als zur EOS zugelassen wurden.

    ——————-

    Sie meinen sicher die Berufsunteroffiziere (10 Jahre Dienstzeit) oder die Unteroffiziere auf Zeit (drei Jahre), letzteres war die Mindestanforderung, um zu einem Studium zugelassen zu werden.

  56. Ich kann mich noch erinnern, wie die Lehrer uns immer einredeten: „Wer nicht im Sinne
    des Sozialismus lebt, wird es später mal sehr schwer haben!!!“
    Ich kann mich noch an 1971, wo wir als Lehrlinge in Boltenhagen waren. Ich habe in meinem Kofferradio
    den „Deutschlandfunk“ eingeschalten. So ein Lehrlingsausbilder herrschte mich an, den Sender
    sofort auszuschalten. Ich sagte, da würde doch auch der Frank Schöbel (DDR-Schlagersänger) singen.
    Heute nach 43 Jahren sehe ich immer noch diese bösartig funkelnden Augen vor mir. Der kriegte sich
    kaum noch ein, weil ich widersprach. Einen Lehrling hat man nach Hause geschickt, weil er sein T-Shirt
    mit dem Jimmy Hendrix Bild nicht ausziehen wollte.

  57. Für eine kleine deutsche Partei stimmt es:
    „Die Freiheit“ gibt es durch Einsicht in die Notwendigkeit.

  58. Ich habe vier ehemalige DDR Insassen kennengelernt, die als Schüler für Dinge eingesperrt wurden, die man als Nichtigkeiten sehen könnte, als jugendliche Reaktion auf das Zuviel an Indoktrination.

    Zwei der der Vier haben dauerhafte psychische Schäden erlitten.Es gibt nichts, was so Etwas rechtfertigen kann.

    Inzwischen allerdings haben mir Verwandte aus der DDR, die Kinder in der Schule haben, gesagt die heutige Indoktrination sei schlimmer als die, die sie erlebten. Man fasst die heutigen Methoden, die zur Zerstörung der Individualität der Kinder angewendet werden unter dem Begriff des “ sozialen Lernens“ oder der „Demokratieerziehung“ zusammen.

    An die Stelle der Haftstrafen sind die Psychologen getreten, die Abweichungen „behandeln“.Wir heutigen Insassen und „Häftlinge“ können nicht darauf hoffen in den Westen abgeschoben zu werden, denn der Westen existiert nicht mehr und wurde zum „Westen“, einer mit fremden Werten angefüllten Verpackung.

    Das Grauen der DDR können und müssen wir konkret benennen.Das Grauen der „westlichen Werteordnung“ wird zwar an Alltagsbeispielen sichtbar, lässt sich aber ungemein viel schwerer in seiner Systematik beschreiben.

    Vielfalt, Ökologie und globale „Gerechtigkeit“ als totalitäre Unterdrückungsysteme und Vernichtungswerkzeuge zu beschreiben erfordert wesentlich mehr intellektuelle Mühe als eine konkrete Mauer zu sehen.Wer von der NWO spricht, läuft Gefahr ausgelacht zu werden.Es gibt keine Partei, die man sehen kann,sondern den „Diskurs“, die „Kultur“, die „Vernetztheit“,die „Alternativlosigkeit oder gar „die Zukunft“ hinter der die Akteure verborgen bleiben.Die neue Mauer wird durch Konditionierung direkt in die Köpfe gepflanzt.

    Selten einmal ist die „Erziehung der Massen“ so deutlich auf Akteure des Regimes und unsere „Herren“ zurückzuführen, wie bei der „Mauerkreuzaktion“.

    Im Allgemeinen lassen sich die „Elekrtoschocks“ die traumatisierende Ereignisse, die für die gewünschte Konditionierung sorgen, nicht so einfach mit den Herrschenden verbinden.Im Allgemeinen läuft die Herde bereits jetzt nur innerhalb des Elektrozaunes, den sie nicht mehr sieht und hinter dem sie auch nichts vermutet.

  59. #63 Haremhab (09. Nov 2014 12:32)

    IM Larve feiert zusammen mit IM Erika.
    ————
    Ihren persönlichen Endsieg über das deutsche Volk!

  60. Ich hatte die Freiheit in Berliner UHA Keibelstrasse,Berlin UHA Rummelsburg,Magdeburg,Halle,und Karl-Marx-Stadt.
    Die Vollzugsbeamten waren zum großen Teil kommunistische Sadisten!Nichts ist vergessen!
    §213 versuchter ungesetzlicher Grenzübertritt

  61. Zonengrenze
    Ein aspekt ist in den kommentaren oben nicht angesprochen worden: die entstehung und entwicklung des grenzregimes:
    Da ich ca. 6 km von der zonengrenze/
    staatsgrenze west aufgewachsen bin, weiß ich darüber mehr, als viele einwohner „MITTELDEUTSCHLANDS“ (ausgenommen vopos und grenzsoldaten, die aber vergattert waren und sich nicht äußern durften) und westdeutsche, die in größerer entfernung von der grenze lebten und sie für genauso harmlos hielten wie die grenzen im norden, westen und süden.
    Diese scheißgrenze (oder auch antifa-schistischer schutzwall) auch demarkationslinie – sah anfangs wie ein weidezaun aus: holzpfähle und dazwischen gespannter stacheldraht direkt auf den ehemaligen preußischen provinzgrenzen, dann der sog. 10-m-streifen, der ständig gepflügt/geeggt wurde, damit grepos jeden fußabdruck sehen konnten, dazu weiter zurück die hölzernen wachttürme, die auf sichtweite zu einander standen. Dann der schrittweise ausbau bis zum zustand, der 1989 endlich überwunden werden konnte: mit betonplatten belegte kolonnenwege, zu deren bau riesige waldbezirke niedergelegt wurden, selbstschußanlagen – natürlich nur in richtung osten – , hunde an laufleinen, betonpfähle, gitter aus schwedenstahl, stacheldraht, der die pfähle bekrönte, nicht etwa zur brd hin, sondern nach innen (wie bei richtigen kzs), die betonwachttürme, 5-km-sperrzone – nur mit sonderausweisen zu betreten, aussiedlung von „unzulässigen elementen“ aus der sperrzone, zerstörung von dörfern entlang der grenze, zerstörung auch vieler kultur- und baudenkmäler (kirchen, burgen, gutshöfe), da die machthaber befürchteten, daß sich hier „grenzverletzer“ vor dem überqueren der grenze verstecken könnten, und und und – da besteht noch ziemlicher forschungsbedarf

    „ostzone“ – ja: unrechtsstaat
    FREIHEIT ? –
    Nee

  62. #49 Rabiator (09. Nov 2014 11:34)

    Ist doch egal ob es 3 oder 4 waren. Kern der Aussage ist, dass nur derjenige weiterkommt der parteitreu war. Ich habe auch von ehermalige DDRler gehört, dass es teilweise sogar nur ein einzige Schüler geschafft hatte und der hat einen 2er Schnitt und in der Klasse gab es 10 Schüler mit einem 1, Schnitt.
    Das Schulsystem war gut, aber die Auslese war miserabel und ineffizient.

  63. #53 Zeckenzange (09. Nov 2014 11:41)

    Da kennen Sie wohl die Pfadfinder-Organisationen nicht, in Dänemark: Spejder.

    Also, immer nur über das reden, was man auch wirklich weiß.

  64. #70 K.Huntelaar (09. Nov 2014 13:12)

    Ich habe es auch von Jemand gehört, der es von Jemand hörte, der auch denkt, dass er es von Jemand gehört hatte.

  65. @#69 Kulturhistoriker ,

    Erfahrungsberichte wie Ihrer sind wertvoll.
    Die Perfidie mit der uns heute die Propaganda einreden will, das Einfallen Zigtausender Afrikaner sei als Lehre aus unserer Geschichte als „Errungenschaft“, als „Reisefreiheit“ zu begrüßen,Grenzen als Solche „unmoralisch“ funktioniert nur durch Abstraktion, durch sprachliche Tricks.

    Das DDR Grenzregime zerriss unser Volk in zwei Teile, die “ Eine Welt ohne Grenzen“ zerstört es.Bei den Akteuren beider Verbrechen sind Überschneidungen zu entdecken.

  66. Die EURD geht da noch revolutionärer vor, statt ab der 7. Klasse gibt`s hier die frühkindliche Indoktrination schon ab dem Kindergarten, der Indoktrinationsgehalt nimmt mit dem Wechsel auf „höhere“ Bildungsanstalten zu statt ab, die „völkische Selbstkontrolle“ wird nicht durch angeworbene Stazi-IMs sondern von Freiwillig-Indoktrinierten ausgeübt und als Zivilcourage verklärt und Systemkritiker werden nicht ausgewiesen sondern zu „Nazis“ erklärt und besonders nachdrücklich halt`s-Maul-gekeult.

  67. #17 raymond a (09. Nov 2014 10:33)
    trotzdem steht heute ausgerechnet der Sowjet-Nostalgiker Putin bei vielen Deutschen hoch im Kurs:
    —————————————————–

    NEIN, Putin ist ein Nostalgiker des Zarenreiches! Das ist ein haushoher Unterschied: Vor allem fühlt er sich der Christlichen Kirche verpflichtet – die UDSSR war heidnisch- antichristlich! Weil aber das Zarenreich den WK I kläglich verlor, konzentriert er sich lieber auf die Erinnerung an die siegreiche Sowietarmee um der Bevölkerung Mut zu machen.

  68. #71 Vladimir Schmidt (09. Nov 2014 13:24)

    #53 Zeckenzange (09. Nov 2014 11:41)

    Da kennen Sie wohl die Pfadfinder-Organisationen nicht, in Dänemark: Spejder.

    Also, immer nur über das reden, was man auch wirklich weiß.

    ———————–

    Was soll der Unsinn? Die Pfadfinder als Erbe des DDR- Schulsystems?
    Beherzigen Sie mal lieber ihren letzten Satz, aber dann könnten Sie ja gar nichts mehr schreiben.

  69. #76 Zeckenzange (09. Nov 2014 14:14)

    Lass es sein, Kumpel. Schieß dich auf einen anderen ein.

    Heimat und Heimatliebe sind übrigens für mich heilige Begriffe.

  70. Ich war seinerzeit in der Jungen Gemeinde Ostberlins aktiv.
    Die Keimzelle der Opposition. Unser Pfarrer war mutig und beriet uns -wo er konnte- in Rechtsfragen. Ich hatte vor, bei der Musterung anzugeben, dass ich den Ersatzdienst leisten wolle („Spatensoldat“). Der Pfarrer hat mich mehrere Abende intensiv beraten und mir vor allem eingebläut, nicht auf Fallen („stimmt´s hier läuft doch vieles falsch…“) hereinzufallen. Es wäre schon ein junger Mann direkt von der Musterung weg „abgeholt“ worden.
    So sah ich mich denn mehreren Majoren der verschiedenen Waffengattungen gegenüber. Es wurde gleich abgestritten, dass es Ersatzdienst überhaupt gäbe. Nachdem ich die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen auf den Tisch gelegt hatte mit den Worten: „Aber Genossen, wie wollen Sie die Gesetze unseres Staates verteidigen, wenn Sie diese nicht einmal kennen.“
    „Nu wärn so mal nisch frech.“
    kamen wir auf andere Themen. Man versuchte, mich in die besagte Falle zu locken, nach dem Motto „Alles Scheiße im Osten“, worauf ich meiner ungezügelten Begeisterung für die DDR im Allgemeinen und die Friedenspolitik im Besonderen herazusließ. Ich muß wohl sehr glaubwürdig aufgetreten sein, las ich doch später in meiner Stasi-Akte, dass man überlegte, mich zum Zuträger innerhalb der Jungen Gemeinde meines Bezirks aufzubauen. Nur haben die Vorermittlungen an meinem Wohnort und meiner Arbeitsstelle zu der Anschauung geführt, dass eine Ansprache als „wenig erfolgversprechend“ eingeschätzt wurde.
    Aber eines war auch klar, das war bekannt und wurde mir bei der Musterung auch gesagt.
    „So, Sie wollen also später einmal studieren. Aber Sie wissen schon, Jugendfreund, wer für unseren Staat nichts tun will, der muss sich nicht wundern, wenn der Staat auch nichts für ihn tun wird.“
    Was mich schier um den Verstand bringt, ist die Tatsache, dass wir mit Riesenschritten in Richtung DDR 2 laufen und die Geschwindigkeit noch täglich zunimmt.
    Ich hätte nie, nie gedacht, dass ich mich in die DDR zurücksehnen würde. Heute, nachdem meine Mutter bei einem Überfall durch eine Bereicherergang zum Krüppel geschlagen wurde, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Und in spätestens 20 Jahren wird es definitiv so weit sein.
    Am glücklichsten dürften sich die schätzen, die die bis zum Mauerfall im Westteil lebten. Leute, ihr hattet Jahre, so schön wird´s nie, nie wieder….
    Oder, wie es Akif Pirincci so treffend schrieb: „Ich will mein altes Deutschland wiederhaben.“

  71. #Vladimir Schmidt … oder wie sich dieses U-Boot auch sonst noch nennt!
    Es liegt mir fern, hier im Blog Leute anderer Meinung anzugreifen. Ich habe das bisher noch nie getan. Aber „Zeckenzange“ muss ich beipflichten.
    Ihre Kommentare sind absonderlich und rufen bei mir eher eine fast schon vergessene posttraumatische Belastungsstörung hervor.

  72. #24 Vladimir Schmidt (09. Nov 2014 10:49)

    Der Satz lautete: “Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.” – und Schluss. Was ist daran falsch?

    Nichts. Der Satz stammt ja auch von Hegel.

    Heute dagegen orientiert man sich lieber an Janis Joplin:

    „Freedom is just another word for nothing have to lose!“

    und landet in der Altersarmut.

  73. Ein Detail im Artikel stimmt nicht ganz. In meiner Schulklasse (1971, Kreis Löbau) gingen nicht 2, sondern 4 Schüler zur EOS.
    Ansonsten volle Zustimmung.

  74. #77 Vladimir Schmidt (09. Nov 2014 14:45)

    Heimat und Heimatliebe sind übrigens für mich heilige Begriffe.

    Fragt sich nur, welche Heimat das ist.

  75. Was Meinungsfreiheit / geistige / politische Freiheit anbelangt, unterscheidet sich die bunte Republik nicht wesentlich von der DDR.

    Hier und dort gibt / gab es ziemlich enge Grenzen (kommunistische Ideologie / politische Korrektheit), die man nicht überschreiten darf.
    Die Methoden, mit denen man zur Räson gebracht wird, unterscheiden sich ein wenig:
    in der DDR landete man im Gefängnis, in der bunten Republik –unter der Brücke.

    Es gibt noch einen Unterschied:
    wenn es dir mies geht, kannst du hier demonstrieren – das ändert jedoch gar nichts.
    Allerdings nur wenn du das bunte System nicht in Frage stellst – wenn du das macht, bist du Rächz und wirst niedergemacht.

    Es ist nicht zufällig, dass wir unter Nicks schreiben müssen,
    in einem Blog, dessen Server im Ausland steht.

  76. @ #2 Tommel

    Welch Blödsinn man hier von „Wessis“ lesen muss ist kaum erträglich.

    Ich bin selber einer habe im Osten eine lange Zeit gearbeitet und gelebt, vor der Wende.

  77. #24 Vladimir Schmidt (09. Nov 2014 10:49)
    Dieses Pamphlet hat Jemand geschrieben, der nie in der DDR gelebt hat. Diesen Satz “Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit – und was notwendig ist, dies bestimmt die Partei” hat es im Staatsbürgerunterricht nie gegeben. Der Satz lautete: “Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.” – und Schluss.

    Tatsächlich, so war es.
    “Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.” hat Marxismus von Hegel übernommen (dessen Dialektik ein Grundstein von Marxismus ist).

    Das mit der Partei hat der Autor des Artikels zugedichtet.

  78. #83 Schüfeli (09. Nov 2014 17:00)

    Was Meinungsfreiheit / geistige / politische Freiheit anbelangt, unterscheidet sich die bunte Republik nicht wesentlich von der DDR.

    Hier und dort gibt / gab es ziemlich enge Grenzen (kommunistische Ideologie / politische Korrektheit), die man nicht überschreiten darf.
    Die Methoden, mit denen man zur Räson gebracht wird, unterscheiden sich ein wenig:
    in der DDR landete man im Gefängnis, in der bunten Republik –unter der Brücke.

    Es gibt noch einen Unterschied:
    wenn es dir mies geht, kannst du hier demonstrieren – das ändert jedoch gar nichts.

    Ich erkläre es schon seit Jahren ganz ähnlich:

    Je weniger man bei uns zu sagen hat, desto mehr darf man (noch) sagen, zum Beispiel als Lieschen Müller in einem Internet-Blog oder eingeschränkt in manchen Leserbriefspalten. Ändern wird Lieschen Müller mit ihrer Kritik nichts, denn sie wird von den Meinungsmachern einfach übergangen.
    „Laßt sie doch reden, wir ziehen unsere Dinger durch, koste es auch was es wolle“ lautet deren Devise.
    (jedenfalls solange keine kritische Masse erreicht wird)

    Je mehr man zu sagen hat, desto weniger darf man sagen, d.h. desto höher ist die Chance für eine Sanktion.
    Erziehung und Erpressung über die Karriere (und manchmal auch Leib und Leben) sind die subtilen Methoden in einem entartenden System, in dem die Meinungsfreiheit formal gewährt bleibt, angehende und praktizierende Meinungsbildner aber zur ständigen Selbstzensur („Schere im Kopf“) angehalten werden, wollen sie nicht von Blockparteien und Medien „verbrannt“ werden.

    In der „DDR“ durfte keiner etwas sagen, ohne sanktioniert zu werden, eine äußerst plumpe Methode, was die dortigen Machthaber aber nie begriffen haben.

    So gesehen haben unsere heutigen Eliten ihre Lektion von damals gelernt, nämlich daß extremer Druck von oben für die Durchsetzung der eigenen Sache kontraproduktiv ist – besser den Bürgern mit „Was wäre wenn…“ und „Wie würden Sie entscheiden-Umfragen eine Teilhabe vorgau(c)keln, die sie tatsächlich nicht haben.

  79. 25 Jahre nach dem „Mauerfall“:
    Morgen, Montag, wieder Montagsdemo in Dresden:
    18.30 Uhr Postplatz
    Traurig, aber inzwischen wieder notwendig!

  80. #82 cruzader (09. Nov 2014 16:34

    Diese Heimat:

    Auferstanden aus Ruinen
    Und der Zukunft zugewandt,
    Laß uns dir zum Guten dienen,
    Deutschland, einig Vaterland.
    Alte Not gilt es zu zwingen,
    Und wir zwingen sie vereint,
    Denn es muß uns doch gelingen,
    Daß die Sonne schön wie nie
    Über Deutschland scheint.

  81. Die IM’s gibt es heute schon längst wieder: Es sind unsere Kinder. Wenn die in der Schule verplappern, daß ihre Eltern zuhause etwas Islamkritisches gesagt haben oder sonstwie „rechts“ sind, dann hat das Folgen. In manchen europäischen Ländern bereits mehr als in anderen, aber hier wird ja alles mit dem Vorschlaghammer harmonisiert.

  82. #79 putin2.0 (09. Nov 2014 15:10)

    Du hast ja so recht:

    Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
    Unsere Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
    Unsere Heimat ist das Gras auf der Wiese, das Korn auf dem Feld,
    Und die Vögel in der Luft und die Tiere der Erde
    Und die Fische im Fluß sind die Heimat.

    Und wir lieben die Heimat, die schöne
    Und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört,
    Weil sie unserem Volke gehört.

  83. #81 Rechtsabbieger (09. Nov 2014 16:31)

    In meiner Klasse gingen von 26 Schülern drei (3) zur Erweiteren Oberschule EOS (das war ein
    Gymnasium plus im Vergleich zu dem, was sich heute Gymnasium nennt) und drei (3) Schüler gingen in eine Berufsausbildung mit Abitur – das war eine Berufsausbildung mit Abitur nach 13 Jahren. Penner, die nicht wahrhaben wollten, dass sie kognitiv nicht in der Lage waren, diesen hohen Ausbildungsstandards gerecht zu werden, sonnen sich heute im Opferstatus – der Staat hat angeblich die ihnen zustehende Ausbildung versagt.
    Auch Neger und Moslems wollen nicht einsehen, dass ihr IQ daran schuld ist, dass sie nicht in der Lage sind, hohen Bildungsansprüchen gerecht zu werden.

  84. # Vladimir Schmidt

    Bezüglich Bildung würde ich mich an deiner Stelle nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
    Die war in der DDR zwar kostenlos, in deinem Fall allerdings umsonst. 😉

  85. Bitte auf die Sache konzentrieren und nicht von trolligen Äußerungen ablenken lassen.
    Ich finde es anmaßend, die Erinnerungen Betroffener mit Relativierungen und Verharmlosungen derart in den Dreck zu ziehen, als habe man selbst die Wahrheit gepachtet.

    Vladimir bezieht seine Bildung von Kanälen wie diesen, da wundert mich freilich nichts mehr: (russisches Mainstream-Fernsehen)
    https://www.youtube.com/user/TeJIePoccu9I/videos

    Vladimir Schmidt hat einen Kanal abonniert. vor 3 Wochen
    …??????????? ?????????????
    https://www.youtube.com/user/wlad7210/feed

  86. #95 stephanb (09. Nov 2014 21:48)

    Bitte auf die Sache konzentrieren

    Das beweist doch das Vladimir mehr Informationen hat als wir. Spichst du russisch? Hast du wenigstens die Reden Putins auf deutsch (zu)gehört. zb. jetzt in Valdai International Discussion Club’s XI session. The meeting’s theme is The World Order: New Rules or a Game without Rules.
    Vladimir könnte mir, im Gegensatz zu Anderen, zumindest sagen ob die Übersetzung stimmt.
    Was denk Ihr? Darf er das so erklären?

    https://www.youtube.com/watch?v=g6zyl2hGXWo

  87. Zu DDR-Zeiten lernten die Kinder und Jugendlichen im sogenannten Staatsbürgerkundeunterricht (Schulfach ab der 7. Jahrgangsstufe) folgenden Satz: “Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit – und was notwendig ist, dies bestimmt die Partei”.

    —————————————

    Zitiert PI jetzt schon Sprüche aus der Bild, solch einen Schmarren-Spruch ist mir als ehemaliger DDR-Bürger unbekannt.

  88. @ #13 martin67 (09. Nov 2014 10:12)

    Verglichen mit der bunten Republik war DDR das kleinere Übel.

    Denn eine gemäßigte Diktatur kann man überleben, wenn man sich anpasst.

    Das Überleben im kommenden bunten Chaos, das in der bunten Republik vorbereitet wird, ist dagegen das reine Zufall.

  89. #5 Enkelkind (09. Nov 2014 09:49)

    Was schreiben Sie für einen Schwachsinn!
    Es war kein Respekt, man hatte ANGST! Wir waren der selbsternannten Staatsmacht ausgeliefert und frei bewegen ging auch nicht – ACHTUNG SPITZEL!
    So sah die Lebensqualität im Osten aus. Wie kann man dieser schlimmen Zeit nachweinen? Waren Sie ein Mitläufer?

    ————————————
    So dumm kann nur jemand schreiben, der von der DDR überhaupt keine Ahnung hatte.
    Wer damals eine andere Meinung vom Staat nicht für sich behalten konnte, wurde genau so wie heute. mit Anti-isslamischen Meinungen zur Rechenschaft gezogen. Da Unterscheiden sich das Alte und Neue System überhaupt nicht.
    Man weint alten Zeiten nicht nach, wenn man behauptet das das Heute in vielen Punkten schlechter ist.
    Waren sie ein Mitläufer, auch so eine dumme Frage. Bis 1945 waren die meisten Deutschen Mitläufer des 3.Reiches und heute sind die meisten Deutschen Mitläufer der Isslamierung Deutschlands.

  90. #17 raymond a (09. Nov 2014 10:33)
    trotzdem steht heute ausgerechnet der Sowjet-Nostalgiker Putin bei vielen Deutschen hoch im Kurs

    Putin ist kein Nostalgiker, sondern Pragmatiker.

    Bezüglich der Auflösung der Sowjet Union hat Putin nämlich gesagt:
    „WER DEN ZERFALL DER UDSSR NICHT BEDAUERT, HAT KEIN HERZ,
    WER IHRE WIEDERGEBURT WILL, HAT KEINEN KOPF.“

  91. #96 Capt. (10. Nov 2014 00:59)

    Ja, die Rede von Putin zur Waldai-Konferenz ist richtig ins Deutsche übersetzt.

    #100 Schüfeli (10. Nov 2014 01:45)

    Genau das hat Putin gesagt und er hat damit vollkommen recht. Als es die Sowjetunion noch gab, haben sich die US-Falken derartige ständige Krieg in diesem immensen Ausmaß nicht erlaubt. Deutschland hat sich soclhe Ausfälle wie die von IM Lasrve und IM Erika auch nicht erlaubt.

    Staatsphilosophie in der DDR war:

    Glück und Frieden sei beschieden
    Deutschland, unserm Vaterland.
    Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
    Reicht den Völkern eure Hand.
    Wenn wir brüderlich uns einen,
    Schlagen wir des Volkes Feind!
    Laßt das Licht des Friedens scheinen,
    Daß nie eine Mutter mehr
    Ihren Sohn beweint.

    In der DDR waren die Söhne, die nie mehr beweint werden sollten, unsere deutschen Söhne und nicht Salafisten, die hier in Deutschland das Land abschaffen wollen. Und an die sog. Politiker muss man die Frage stellen, weshalb heute deutsche Mütter wieder ihre gefallenen Söhne beweinen.

  92. Ich erinnere nur mal an Sarazin. Er hat seine Grundrecht auf Meinungsäußerung genutzt und nicht nur er sondern auch seine Ehefrau wurden aus ihren Jobs gemobbt. Irgendwie tun sich da schon Paralellen zur DDR auf. Oder Eva Herrmann….

    Und wenn ein Staat einen Paragraphen im Gesetztbuch hat, die gewisse Äußerungen zu geschichtlichen Ereignissen unter Strafe stellen, muss man da nicht auch mal darüber nachdenken?

    Kritische Leser- Kommentare bei den deutschen Medien werden gelöscht, weil nicht erwünscht. Meinungsfreiheit ist das nicht.

    #99 Chalko:
    Die meisten werden immer Mitläufer sein. Der Deutsche ist sehr bequem („Solange der Deutsche noch einen Kanten Brot im Schrank hat, muckt er nicht auf“ frei nach Bismark).

    Die meisten DDR-Bürger haben im Sommer/ Herbst 89 zu Hause ihre Faust in der Hosentasche geballt und abgewartet was passiert. Und heute habe ich so den Eindruck, dass sie alle Freiheitskämpfer waren.
    Von meinen Kollegen und Freunden war nicht einer mit dabei bei den Montagsdemo´s, sind heute aber die Freiheitskämpfer der ersten Stunde.

  93. Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit – und was notwendig ist, dies bestimmt die Partei

    Nun, diesen Satz haben die Schüler nun ganz bestimmt nicht lernen müssen, und im Altersheim sang man mit Sicherheit nicht „Spaniens Himmel“. In der DDR gab es genügend Dummheiten und Ungerechtigkeiten, da muß man nicht noch eigene dazuerfinden.

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