Frankreichs Häftlinge zu 60 Prozent Moslems

musulman60 Prozent der Insassen der französischen Gefängnisse sind nach offiziellen Angaben muslimischen Glaubens. Es handelt sich bei diesen etwa 40.000 Strafgefangenen fast ausschließlich um Männer. Das hat jetzt ein Bericht des Parlamentsabgeordneten Guillaume Larrivé von der Oppositionspartei UMP über die Finanzierung der Justizvollzugsanstalten enthüllt. Weil erwachsene Männer muslimischen Glaubens weniger als zwei Prozent der französischen Bevölkerung ausmachen, zeigt es deutlich, in welchem Maße Muslime in den französischen Justizvollzugsanstalten überrepräsentiert sind.

Man muss dazu wissen, dass der laizistische französische Staat offiziell keinerlei Daten über die Religionszugehörigkeit seiner Bürger beziehungsweise Untertanen sammelt. Es gibt auch keine Melderegister, sondern nur Wählerverzeichnisse, in die man nicht automatisch eingetragen wird. Religionssoziologen und andere Sozialforscher, die sich mit Fragen beschäftigen, bei denen Religionen eine wichtige Rolle spielen, können die Religionszugehörigkeit von Angehörigen bestimmter Bevölkerungsgruppen nur aus deren Vor- und Zunamen erahnen.

Der Bericht des Abgordneten Larrivé erscheint umso alarmierender, weil bekannt ist, dass gewaltbereite Salafistengruppen ihre Anhänger vorzugsweise in Gefängnissen rekrutieren. Bekannte Attentäter wie Mohammed Merah, der vor einer jüdischen Schule in Toulouse mehrere Kinder und einen Religionslehrer erschoss, oder Mehdi Nemmouche, der kaltblütig Besucher eines jüdischen Museums in Brüssel abknallte, gaben bei ihrer Vernehmung an, im Gefängnis radikalisiert worden zu sein.

Pater Michel Viot, der von 2004 bis 2014 als Gefängnisgeistlicher in der JVA von Blois tätig war, wies am 27. Oktober 2014 in einem Interview mit dem oppositionellen Internetsender TV Libertés darauf hin, dass vor allem das im vergangenen Jahr von der sozialistischen Justizministerin Christiane Taubira durchgebrachte Gesetz über die Homo-Ehe von islamistischen Predigern als Einstieg für die religiöse und politische Radikalisierung muslimischer Gefangener benutzt wird. Larrivé unterstreicht in seinem Bericht überdies die Tatsache, dass die jüngste Generation der im Gefängnis zum gewalttätigen Djihad Bekehrten mehr und mehr auf äußere Zeichen ihrer Radikalisierung verzichtet, sondern sich in der Taqiyya übt. Statt mit Rauschebärten und Nachthemden treten diese jungen Männer im gebügelten Anzug mit Schlips und Kragen auf…

(Dies wird heute im Kopp-Verlag berichtet und von vielen französischen Zeitungen bestätigt!)