Hilferuf aus Neuss – Asylanten bedrohen Heimpersonal und demolieren Zimmer

neuss_brandbriefErneut kommen erschreckende Neuigkeiten aus Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt; aus Neuss. Dort haben Mitarbeiter der zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge des Landes in einem ehemaligen Krankenhaus in Neuss einen „Brandbrief“ – ähnlich dem der Rütlischule – an ihre Vorgesetzten in der Bezirksregierung Arnsberg verfasst. Mit brisantem Inhalt.

(Von cantaloop)

Die Rheinische Post berichtet:

Der Hilferuf kommt per Mail: „Unsere Gäste aus Nordafrika laufen völlig aus dem Ruder“, schreibt Stephanie Held an ihre Vorgesetzten bei der Bezirksregierung Arnsberg. Ihr Lagebericht aus der Asylbewerberunterkunft in Neuss ist eine Auflistung von Zumutungen für Beschäftigte und Mitbewohner: Alkohol- und Drogenmissbrauch, Bedrohung, Beleidigung, Schlägereien und Sachbeschädigungen bis hin zu total demolierten Zimmereinrichtungen. „Ich bitte um Ihre Hilfe!“, schließt sie fast flehentlich.

Alleinreisende Männer aus Nordafrika seien ursächlich für die Probleme. Aber offensichtlich nicht nur in Neuss, sondern im gesamten Bundesgebiet sorgen diese „Asylbewerber“ aus dem Mahgreb für Spannung und Kurzweil. Weshalb diese „Gäste aus Nordafrika“ so aggressiv sind – man kann es nur vermuten. Wahrscheinlich ist wieder einmal die mangelnde Willkommenskultur der Aufnahmegesellschaft ursächlich – was denn auch sonst?

Aber – natürlich ist alles nur halb so wild , denn auch der führende Experte auf diesem Gebiet hat sich sogleich zu Wort gemeldet:

Innenminister Ralf Jäger (SPD) warnte hingegen vor Pauschalierungen und warb in gewisser Hinsicht um Verständnis. Diese alleinstehenden Männer aus Nordafrika, aber auch einer ganzen Reihe „zusammengebrochener Staaten hätten sich vor ihrer Ankunft in Deutschland bereits seit Jahren auf den Straßen verschiedener europäischer Länder durchgeschlagen.“

Der Herr Minister mit nicht abgeschlossenem Pädagogikstudium wirbt für Verständnis und warnt also. Genau so konnte man es auch erwarten – schließlich kann man sich auch als Innenminister aktuell politisch nicht besser profilieren, als mit Verständnis und Milde für wildgewordene „Flüchtlinge“. Das kommt sehr gut an im Rotweingürtel, bei den Talkshows – und beim Koalitionspartner. Und auch die Wähler in NRW signalisieren durch ihre getätigte Entscheidung an der Urne, dass der werte Herr Jäger eigentlich alles richtig macht.

Vor diesem Hintergrund sollte man diesen Brandbrief natürlich nicht überbewerten. Was bei der Wahl in NRW bestellt wurde, wird nun geliefert. Und wir stehen erst am Anfang der „Wanderbewegungen“ aus Nordafrika…