imageEine Koranhandschrift in der Universitätsbibliothek Tübingen stammt nach neuesten Erkenntnissen aus der Frühzeit des Islam – und ist damit deutlich älter als bisher gedacht. Sie ist in kufischer Schrift kurz nach dem Tod des Propheten Mohammed verfasst. Das Pergament sei mittels naturwissenschaftlicher Methoden auf das 7. Jahrhundert zurückdatiert worden, teilte die Universität am Montag mit. Aus Sicht der Experten wurde es nur etwa 20 bis 40 Jahre nach dem Tod des Propheten Mohammed im Jahr 632 hergestellt. Dies wird heute in allen Blättern gemeldet. Die allerwichtigste Frage wird aber nirgends gestellt, nämlich, was da drinsteht. Es wäre von höchstem Interesse, ob in allen alten Koranen dasselbe verkündet wird oder ob jede Handschrift was anderes erzählt, zum Beispiel: Liebe die Ungläubigen?!

image_pdfimage_print

 

79 KOMMENTARE

  1. Ohne diese Gruftversion zu kennen behaupte ich mal ganz frech: Da steht garantiert nichts anderes drinn.

  2. Falls dort etwas anderes drinsteht, wird es die Öffentlichkeit sowieso nicht erfahren.
    Der offizielle Grundtenor bleibt selbstverständlich: Islam heißt Frieden!

  3. Eine kleine Sensation, und genau das heisse Eisen, das kewil anspricht, wird nicht angefasst. Der Koran ist aus einem Guss, heisst es in Diskussionen mit Moslems immer. Nein, natürlich hat da niemand namens Utman (Osman) etwas editiert.

    So wie auf PIs Beispielbild oben sieht das Büchlein aus Tübingen wahrscheinlich nicht aus.
    Wikipedia hat auch etwas dazu. http://en.wikipedia.org/wiki/Samarkand_Kufic_Quran

  4. Die Diskussion, was wohl darin steht, hat meines Erachtens gleich den wissenschaftlichen Stellenwert darüber nachzudenken, wie fortschrittlich die Modernisierung des Kerbholzes ist.

  5. Ich glaube nicht, das so ein Schwachsinn, wie tötet die Ungläubigen in dieser Version niedergeschrieben sind.

    Damals gab es viele Götter und Glaubensrichtungen. Die Menschen waren dumm. Ich denke da steht, liebe alle Menschen u.s.w.

    Allerdings werden wir das nicht erfahren, weil das Buch bestimmt ja auch nichts mit dem ISLAM zu tun hat und die Verantwortlichen es uns nicht sagen werden. Aiman Mazyek melden sie sich bitte.

  6. @ #4 Babieca

    Sorry für Doppelposting, ich war langsamer. Ich hab irgend wie so ein Bauchgefühl wenn du den Regionalsender aus Reutlingen gleich gefunden hast. Hast du mir schon mal televsfoniert?

  7. Tübingen hat schon lange einen islamischen Aufpasser. Bei dem Einknicken unserer Volksvertreter und der teilislamischen Regierung von BW ist zu befürchten, dass der Koran vorallen Dingen politisch gefärbt interpretiert wird und weniger wissenschaftlich bzw. Informationen zurückgehalten werden. Natürlich kann dieses Exemplar den ganzen Islam vernichten. Diese Sprengkraft sollte nicht unterschätzt werden.Allerdings werden die Mohammedaner die Ergebnisse der wissenschaflichen Untersuchung von Kuffar niemals anerkennen.

  8. Ich muss gleich an Mel Brooks denken, wie er mit drei Tafeln und den 15 Geboten vom Berg steigt -peng- 2 Tafeln und 10 Geboten.

    Aus archälogischer Sicht interessant. Aus heutiger Sicht vollkomen uninteressant. Religion und alle seine dazugehörigen Märchen gehören abgeschafft, zumindestens als deklariert was sie sind: Märchen!

  9. ich vermute mal….
    satanische Verse vielleicht?
    man wird noch mehr sehen können, daß die frühen Anhänger Mohammeds christliche Häretiker waren?
    Mohammed wird nicht erwähnt war eine Erfindung des 1. Kalifen. Statt Mohammed steht Jesus drin. Im heutigen Koran wird Jesus etwa 25 erwähnt, Mohammed dagegen nur 4 mal.

    Aber ist ja alles egal. Das ein Werk der CIA und Mosad um den friedlichen Islam zu spalten. 😉

  10. #9 GrundGesetzWatch (11. Nov 2014 11:37)

    Zwei PI-ler, ein Gedanke. 😀 Telefoniert? Ich glaube nicht… Obwohl ich mal in der Ecke war.

  11. Vermutlich bekommt die Uni jetzt Morddrohungen, denn jede textkritische und wissenschaftliche Untersuchung des Korans stellt dessen Eigenschaft als 1 zu 1 Niederschrift von göttlichen Eingaben an den Propheten in Frage. Das ist die höchste Form der Blasphemie und vermutlich werden jetzt irgendwo die Messer gewetzt … 😉

  12. Natürlich steht da nichts anderes drin als in den anderen mohammedanischen Hassfibeln.

    Und wenn da was anderes drinstehen würde, wäre dieses Hit…ääähhh…Mohammed-Tagebuch eben eine Fälschung von uns Ungläubigen, um die Mohammels in die Irre zu führen, wie es der Koran ja auch prophezeiht.

    Aber was für die islamische Welt viel wichtiger ist: Ist da die Sure drin, die von der Ziege gefressen wurde?
    😀

    Vielleicht heisst die ja „Frieden“?

  13. #8 Kriegsgott (11. Nov 2014 11:36)
    Ich glaube nicht, das so ein Schwachsinn, wie tötet die Ungläubigen in dieser Version niedergeschrieben sind.
    ________________________________________________

    Leider falsch, Ibn Ishaq (704-768), der die älteste bekannte Biographie geschrieben hat, bestätigt den Koran in der heutigen Form.

    Ibn Ishaq hat in der Zeit gelebt, aus der das vorliegende Exemplar stammt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Ish%C4%81q

    Ibn Ishaq bestätigt z.B. die Ermordung und Versklavung der Banu Quraiza.

    siehe Wiki mit Hinweis auf Ishaq:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

    Die Geschichte des Islams ist blutig und dies seit der Ankunft in Medina.

    Anm: Man beachte den Umgang Mohammeds mit den Banu Quaraiza im Vergleich zum Umgang mit den Quraisch, dem Volk Mohammeds, welches denselben (nach Karawanenüberfällen der Mohammedaner) in Medina angegriffen hat.

  14. Aus dem Koranfragment erschließt sich wahrscheinlich, dass der Koran mit dem Islam nichts zu tun hat.
    Vielleicht ist es sogar eine wörtliche Übersetzung eines christlichen Lektionars, wie die These von Christoph Luxenberg darlegt?

  15. OT
    Kreuze der Mauertoten in Berlin sind wieder zurück

    Polizeimeldung Nr. 2691 vom 10.11.2014
    Mitte

    Die am 3.11.2014 entwendeten Gedenkkreuze der Mauertoten am Reichstagsufer sind wieder an ihrem Ursprungsort zurück. Beamte des polizeilichen Staatsschutzes konnten gestern Abend gegen 22.30 Uhr vier Personen feststellen, die mit einem Palettenwagen und den 14 entwendeten Kreuzen zu der Gedenkstätte zurückkehrten. Die drei 27, 32 und 41 Jahre alten Männer und eine 31-jährige Frau schraubten die Kreuze unter Aufsicht der Polizei wieder an ihrem Bestimmungsort an. Nach der Feststellung der Personalien wurden die Beschuldigten entlassen, die Ermittlungen werden beim polizeilichen Staatsschutz fortgeführt.

    http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.225152.php

  16. In einer multidisziplinären Studie zeigen Wissenschaftler, dass sich menschliche Kulturen unter dem Einfluss härterer Umweltbedingungen sehr viel wahrscheinlicher strikt moralisierenden Göttern unterstellen als unter milderen Lebensbedingungen.

    Wie das internationale Team um Carlos A. Botero von der Washington University in St. Louis und Russell Gray von der University of Auckland aktuell im Fachjournal „Proceedings of the National Academies of Science“ (PNAS, DOI: 10.1073/pnas.1408701111) berichtet, spielen demnach ökologische Faktoren eine wichtige Rolle in der Bildung menschlicher Gemeinschaften und auch deren religiöser Glaubenswelten.

    „Ist das Leben hart und die Zukunft ungewiss, so glauben die Menschen verstärkt an mächtige Götter“, erläutert Gray. „Ein Grund dafür könnte sein, dass ein von derart strikten Göttern vorgegebenes pro-soziales Verhalten den Menschen dabei hilft, sich erfolgreich in widrigen oder unvorhersehbaren Umgebungen durchzusetzen.“

    Die Entstehung von Religion wurde lange Zeit als das Ergebnis entweder von kulturellen oder Umweltfaktoren erklärt – nicht aber von einem Zusammenspiel beider Faktoren. Somit legen die neuen Forschungsergebnisse nahe, dass komplexe Praktiken und Eigenschaften, deren Entwicklung bislang nur den Menschen zugeschrieben werden, aus einem Zusammenspiel aus ökologischen, historischen und kulturellen Variabeln entstehen.

    Für ihre Studie haben die Forscher soziale und ökologische Daten zu 583 Gemeinschaften zusammengetragen und können damit die facettenreiche Verbindung zwischen Glaube an moralisierende hohe Gottheiten und externen Faktoren aufzeigen.

    Link:
    http://www.pnas.org/content/early/2014/11/05/1408701111

    Für strenggläubige Menschen ist das sicher nur „Boko Haram“.

  17. #15 nicht die mama (11. Nov 2014 11:46)
    „Ist da die Sure drin, die von der Ziege gefressen wurde?
    Vielleicht heisst die ja “Frieden”?“

    Meinst Du die Sure „Liebe“? 😉

  18. Das Schriftbild ist schon professionell gestaltet, das Werk eines erfahrenen Schreibers oder Kopisten. Der hätte aber nicht einige Surenfragmente sorgfältig auf Pergament gebracht, wenn diese Fragmente nicht Teil einer geplanten Buchausgabe des „Mushaf“ gewesen wären. Eine solche Buchausgabe wiederum hat es aber so kurz nach dem Tode Muhammads nach der islamischen Überlieferung nicht gegeben; da gingen weitere Jahrzehnte ins Land. Kurz, die Tübinger Datierung und die islamische Geschichtsschreibung passen nicht zusammen.

    Mal sehen, was das wieder wird.

    Wieso man ausgerechnet in Tübingen erst jetzt Fragmente wieder auffindet, die vor 130 Jahren durch Wetzstein angekauft wurden – der ihre Bedeutung sicher erkannt hat – ist sonderbar.

    Anderer wichtiger Punkt, der für Laien erwähnenswert ist: das obige Fragment ist, wie andere seiner Art, nicht punktiert, also vokalisiert. Schon daraus ergeben sich mögliche abweichende Lesarten, die erst durch die Standardausgabe, die unter dem Kalifen Uthman redigiert wurde, auf eine einzige verbindliche Lesart eingeengt worden sind.

    Das „Corpus Coranicum“ Projekt an der Berliner Akademie der Wissenschaften arbeitet am Vergleich verschiedener früher Versionen, undzwar unter Einsatz von Geldmitteln, die für derlei Forschungsprojekte außerordentlich üppig sind.

    Allerdings flossen diese Gelder nur, weil man gleich anfangs klarstellte, daß die Ergebnisse nicht „islamkritisch“ ausfallen würden.

  19. @ #20 Kriegsgott

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls. Ob es zur Anklage kommt, ist unklar. Denn weil die Kreuze wieder da sind, ist der Tatbestand des Diebstahls möglicherweise nicht erfüllt.

    Das ist Deutschland, man klaut etwas, bringt es zurück und gut ist es. Ich gehe jetzt gleich los, und klaue mir einen 911 Porsche. Behalte ihn eine Woche und außer Sprittkosten habe ich wohl nichts zu befürchten.

    Tolles Signal!

  20. Der Schrift nach zu schließen, muss es vor den klassischen Kufischriften des 9.-11. Jahrhunderts entstanden sein.

    Schon lustig, wenn man das dann „symbolisch“ mit westeuropäischen Korandrucken des 17. und 18. Jahrhunderts illustriert (das PI-Bild wurde aus dem Fokus übernommen). Bitte durch eine Abbildung des Originals ersetzen.

    Textlich dürfte hier nichts Neues zu erwarten sein. Der Koran bleibt, was er immer war, eine Aufforderung zur brutalen Niederwerfung von allem und jedem, der sich seiner menschenverachtenden Ideologie nicht freiwillig anschließt. Aber vielleicht wird ja jetzt bestätigt, was die neuere Forschung schon dargestellt hat: Der Koran ist eigentlich eine grobe Entstellung der Bibel unter Aufnahme christlicher Motive (siehe die Trauben im Paradies, statt der Jungfrauen…)

  21. Der Fund könnte durchaus ein heisses Eisen sein.

    Die Kufi-Schrift ist die ursprünglichste der arabischen Schriften, im Kufi sind noch nicht die Veränderungen enthalten, die später von eroberten Nicht-Arabern eingebracht wurden, um die von den Arabern übernommene Schrift auf die eigene Lautsprache anzupassen.

    Das wird schwierig für die Islamkuschler, was da auf Kufi steht, ist der wahre und unverfälsche Koran ohne „Interpretationsspielraum“, bedingt durch die Ungenauigkeit der arabischen Schrift.

    Also, her mit der Übersetzung, aber schnell.
    :mrgreen:

  22. #21 Anthropos (11. Nov 2014 12:00)

    “Ist das Leben hart und die Zukunft ungewiss, so glauben die Menschen verstärkt an mächtige Götter”, erläutert Gray.
    _______________________________________________

    In Hinsicht auf diese These widerspreche ich Gray entschieden.

    Hätte er hier recht, müßte die BRD ein tiefgläubiger Gottestaat sein.

  23. Interessant, wie die Saarbrücker reagieren werden, die ja von einer jüngeren Entstehung des Koran ausgehen und auch die These vertreten, er sei anfangs in syro-aramäischer Sprache geschrieben worden und gehe eigentlich auf christliche Texte zurück. – Ob diese Thesen damit widerlegt werden sollen? Ich bin ziemlich skeptisch, was diesen Fund anbelangt.

    Interessantes Buch dazu, das auch lange hier auf PI beworben wurde: http://www.amazon.de/Good-Bye-Mohammed-wirklich-entstand/dp/383919203X

    – leider inzwischen sauteuer 🙁

  24. #25 Kriegsgott (11. Nov 2014 12:03)

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls. Ob es zur Anklage kommt, ist unklar. Denn weil die Kreuze wieder da sind, ist der Tatbestand des Diebstahls möglicherweise nicht erfüllt.

    Das ist Deutschland, man klaut etwas, bringt es zurück und gut ist es. Ich gehe jetzt gleich los, und klaue mir einen 911 Porsche. Behalte ihn eine Woche und außer Sprittkosten habe ich wohl nichts zu befürchten.

    Tolles Signal!
    ______________________________________________

    Diese Idioten haben ein Rechtsempfinden, das zieht dir die Schuhe aus.

    Mein lieber Mann…was mir da so alles für Ideen kommen.
    Wenn das schule macht, mache ich mir auf dieser Grundlage ein schönes Leben.

  25. OT

    EUROPÄISCHER GERICHTSHOF
    Zuwanderer haben keinen Anspruch auf Hartz IV

    Zuwanderer aus der EU, die in Deutschland leben, haben nicht pauschal ein Recht auf Hartz IV.

    Ein Staat müsse unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit haben, Sozialleistungen zu versagen, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg.

    Im konkreten Fall ging es um eine Rumänin aus Leipzig, die mit ihrem kleinen Sohn seit mehreren Jahren bei ihrer Schwester in Leipzig lebt und dort keiner Arbeit nachgeht. Sie hatte auf Hartz IV geklagt, doch das Jobcenter hatte der Frau diese Leistungen verweigert, weil sie keine Arbeit aufnahm. Das Sozialgericht Leipzig hatte den EuGH um Klärung gebeten.

    Der EuGH schrieb, die Frau verfüge nicht über „ausreichende Existenzmittel“ und könne deshalb laut EU-Recht kein Recht auf Aufenthalt in Deutschland geltend machen. Sie könne sich deshalb nicht auf das im EU-Recht verankerte Diskriminierungsverbot berufen.

    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/europaeischer-gerichtshof/zuwanderer-haben-kein-recht-auf-hartz-iv-38519212.bild.html, Bild, 11.11.2014 – 11:05 Uhr

    Ein Anfang.

  26. „Wissenschaftlich-exegetische Methoden verfügen über eine lange Tradition im Islam. Zur Bildung von Dogmen ohne Text- und Kontextbezug ist es in diesem Sinne nie gekommen. Schon grundsätzliche Ansätze, über die Konsens besteht, kann man, will man die Terminologie benutzen, als historisch-kritische Methode bezeichnen.“ Lydia-Ayscha Einenkel

    Also kein Grund zur Aufregung. Der Islam hat nicht nur Zivilisation, Wissenschaft und Kultur gebracht, sondern auch die historisch-kritische Methode! 🙂

  27. #22 Abu Sheitan (11. Nov 2014 12:01)

    Wenn die Ziege gewusst hätte, was das für ihre Nachkommen bedeutet, hätte sie das Blatt sicher nicht gefressen.
    😀

  28. Da der Koran per Ordre de Mo nicht veränderbar ist, wird in dem Tübinger Schinken auch nichts anderes drin stehen als in „modernen“ Ausgaben der Kampf- und Mordanweisungen.

  29. #28 Mark von Buch (11. Nov 2014 12:07)

    Ich befürchte, Gray hat doch Recht.

    Schau Dir doch mal an, wieviele Ersatzreligionen in der EU-BRD mittlerweile existieren und welchen Zulauf die erhalten.

  30. Erst mal die genaue Datierung abwarten. Die besten Methoden sind plus minus 40 Jahre genau. Das ist in diesem Zusammenhang viel zu viel, man würde damit nicht mehr als 10 Jahre vom gegenwärtig ältesten Koran (Sanaa, 40 Blätter) entfernt sein.
    Was drinstehen wird: Dasselbe, denn es ist bereits ein arabischer Koran. Viel interessanter sind die dieser arabischen Zusammenfassung (eigentlich Zusammenstopselung, man hält den Koran für eine vorzeitig in Umlauf gekommene Stoffsammmlung) zugrundeliegenden Texte, die mehr und mehr erschlossen werden.
    Wissenschaftlich interessant sind die kleinen Abweichungen, die (wie schon der Koran von Sanaa http://www.islamfacts.info/Islamfacts/Der_Koran.html), die belegen, dass stets eine Redaktion stattgefunden hat und somit der islamische Gründungslegende (Allah-Erzengel-Gabriel-Mohammed- unverändert tradiert bis heute) ad absurdum geführt wird.
    Zudem dürften sich Konsequenzen für die (falsche) Lesung späterer Interpretatoren (!) ergeben. Der Grundtext wird sich kaum unterscheiden- und man muß erst Details zur Methode der Altersbestimmung abwarten.

  31. @21 Kriegsgott,

    …nach dem Gedenktag, der ohne Kreuze, ohne Fahnen und ohne Volk, in spaciges blaues Licht getaucht so viel schöner die Freuden grenzenlosen Menschheit verkünden konnte.

    Der Mauerfall ist ja nach offizieller Lesart nicht mehr der Tag an dem die Deutschen endlich wieder zusammen kommen konnten, UNSER Tag, sondern der Tag der offenen Grenzen und der frei flutenden Menschheitsfamilie, die auf unserem Boden zuammengepresst wird.

  32. #29 AtticusFinch (11. Nov 2014 12:09)
    Interessantes Buch dazu, das auch lange hier auf PI beworben wurde: http://www.amazon.de/Good-Bye-Mohammed-wirklich-entstand/dp/383919203X

    – leider inzwischen sauteuer 🙁

    Gar nicht sauteuer und absolute Pflichtlektüre! Du hast den Link zur alten Ausgabe gesetzt, hier der Link zur aktuellen Ausgabe:
    http://www.amazon.de/Good-Bye-Mohammed-neue-Islam/dp/3844853723/ref=pd_sim_sbs_b_1?ie=UTF8&refRID=0QVFVPT11F26X28GW3AF

    Aber bitte beim örtlichen Buchhändler bestellen!

  33. absolut egal was da drin steht. selbst wenn da in grossbuchstaben „tötet alle christen und juden“ steht, ist das mal wieder falsch ausgelegt und hat NICHTS mit dem islam zu tun.
    kurz, alle beweise, naturgesetze, historische fakten, statistiken, die realität, etc,etc, bedeuten alle nichts, denn NUR was die linken sagen ist die absolute wahrheit und wer widerspricht ist einfach ein böser nazi.

  34. Impressum
    Bitte beachten Sie: Dieses Impressum gilt auch für die offiziellen Social Media-Auftritte der Universität Tübingen auf Facebook (https://www.facebook.com/unituebingen, https://www.facebook.com/University.of.Tuebingen, http://www.facebook.com/alumnituebingen), Twitter (https://twitter.com/uni_tue) und YouTube (http://www.youtube.com/UniTuebingen).

    Allgemeine Informationen gem. § 5 TMG, § 55 RStVG
    Adresse:
    Eberhard Karls Universität Tübingen

    Geschwister-Scholl-Platz

    72074 Tübingen

    Die Universität Tübingen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wird durch den Rektor Prof. Dr. Bernd Engler (E-Mail: bernd. engler [at] uni-tuebingen.de) gesetzlich vertreten

    Telefonzentrale:
    ++49 (0) 70 71/29-0

    Fax Zentrale Verwaltung:
    ++49 (0) 70 71/29-59 90

    Zentrale E-Mail-Adresse:
    info [at] uni-tuebingen.de

    Internet-Adresse:
    http://www.uni-tuebingen.de

    Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
    gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:

    DE812383453

    Aufsichtsbehörde
    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg
    **********************************************
    Einfach mal nachfragen was wirklich drinsteht und mit dem Exemplar von 2014 vergleichen, welches die Suhrensöhne kostenlos in der
    „Lies=engl.Lügen“ -Version in Deutschen Fußgängerzonen verteilen.

    Bin mal gespannt.

  35. Wer besucht diese Stände mal ?

    Salafisten Termine und Orte

    Mittwoch, 12. November
    16:00: Frankfurt am Main – Lies! Street Dawa
    Freitag, 14. November
    14:30: Münster – Lies! Infostand
    16:00: Frankfurt am Main – Lies! Street Dawa
    Samstag, 15. November
    10:00: Berlin – Lies! Infostand
    11:00: Kalrsruhe – Lies! Street Dawa
    11:00: Kalrsruhe – Lies! Infostand
    12:00: Münster – Lies! Infostandt
    13:00: Stuttgart – Lies! Infostand
    14:00: Köln – Lies! Street Dawa
    15:00: Dortmund . Lies! Infostand
    Anzeigen Zum Google Kalender hinzufügen
    16:00: Frankfurt am Main – Lies! Street Dawa
    Mittwoch, 19. November
    16:00: Frankfurt am Main – Lies! Street Dawa

  36. Ich vermute mal,die Wahrheit wird wiedermal staatstreu unter den Tisch gelogen,denn jede Übersetzung des Korans wäre für die Moslems eine Fälschung.
    Und so,wie wir die Gutmenschen in unserem Land kennen,werden die ganz sicher nicht „die anderen Glaubensgruppen beleidigen,da es ja rassistisch und rechts wäre“.
    Meine Meinung dazu:“Denen ist nicht mehr zu helfen!“

  37. #2 Zeckenzange (11. Nov 2014 11:28)
    Falls dort etwas anderes drinsteht, wird es die Öffentlichkeit sowieso nicht erfahren.
    Der offizielle Grundtenor bleibt selbstverständlich: Islam heißt Frieden!
    ….
    Warum sollte das anders als im Christentum sein?
    Auch hier würde/ wurde neues Wissen zurückgehalten.

    Der Islam würde sich eh nicht ändern.
    Neues Wissen würde nicht anerkannt werden

  38. Islam und Koran sofort verbieten ! Würde mich auch interessieren was in dieser Hetzschrift in Tübingen genau drin steht!

    Ich wette die heutigen deutschen Versionen, obwohl schon schrecklich und kriminell genug, werden in der Oldtimer Fassung noch an Grausamkeiten übertroffen.

  39. #41 FreieMeinung1 (11. Nov 2014 13:03)
    #24, al muquanna,hast du zur Finanzierung und den Bedingungen genaue Quellen?

    Mir kommt die Sache auch seltsam vor.
    Die genaue Altersbestimmung geht sowieso +-40 Jahre und ist so unkompliziert nicht, wie hier der Anschein erweckt wird. Und selbst wenn die Ziege um 670 durch die Gegend lief- wann wurde ihr Pergament beschrieben?!?
    Man hörte vor Jahren schon von einem Koran aus dem 7.Jh. der dem Corpus Coranicum vorliegen sollte,die hielten das aber unter Verschluss. Die Quelle CC stimmt bedenklich. Keine genauen Quellen und Bedingungen zum CC, aber ein paar Hinweise (ab ca.Seitenmitte): http://www.islamfacts.info/Islamfacts/Peripherie_Literatur.html

  40. #25 Kriegsgott (11. Nov 2014 12:03)

    @ #20 Kriegsgott

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls. Ob es zur Anklage kommt, ist unklar. Denn weil die Kreuze wieder da sind, ist der Tatbestand des Diebstahls möglicherweise nicht erfüllt.

    Das ist Deutschland, man klaut etwas, bringt es zurück und gut ist es. Ich gehe jetzt gleich los, und klaue mir einen 911 Porsche. Behalte ihn eine Woche und außer Sprittkosten habe ich wohl nichts zu befürchten.
    —————-
    Dazu eine wahre Geschichte aus einem Dorf in meiner Nähe vor ca. vier Wochen:

    Mein dortiger AfD-Kollege hat einen Nachbarn mit einem hübschen Einfamilienhaus mit Garten. Eines Tages war der Edelstahlgrill von der Terrasse weg – geklaut. Zwei Tage später stand er wieder da, frisch geputzt mit einem netten Zettel dran von Anonym: „Ihr wart nicht da und wir brauchten schnell einen zweiten Grill für unsere Party. Als kleines Dankeschön haben wir Euch zwei Kinokarten angehängt. Viel Spaß und nix für Ungut!“ – Prima, dachte sich das Ehepaar und ging ins Kino. Als sie wiederkamen war das kleine Häuschen von allen Wertsachen befreit!

  41. Aus Sicht der Experten wurde es nur etwa 20 bis 40 Jahre nach dem Tod des Propheten Mohammed im Jahr 632 hergestellt.
    ————————————————-
    Und aus Sicht der „Experten“ wurde das erste Evangelium, das des Markus, ca. 50 Jahre nach Christi geschrieben. Dennoch beruht dieses jüngste Evangelium der Christenheit mehr oder weniger auf „Hörensagen“ und auf ……. literarischer Freiheit.

    Was können wir von Christus wissen, wenn die Evangelien, die seinen Ruhm begründen nicht als Beweis seiner Taten herangezogen werden können – zumindest nicht nach heutigen Maßstäben?

    Genauso ist der Koran zu werten. Auch hier waren „Schriftsteller“ am Werk, die der zumeist schriftunkundigen Bevölkerung etwas vormachten, das bis heute keinen Widerspruch der Mohammedaner erzeugt. Sie sind gefangen im Geiste des 7. Jahrhunderts, aus dem sie sich nicht befreien können, weil der Koran das authentische Wort Gottes sein soll (ist)!

    Wer mag unter aufgeklärten Menschen des 21. Jahrhunderts ernsthaft daran glauben, dass GOTT einem Beduinen, einem Schafshirten und Analphabeten seine Gebote dermaßen dezidiert und detailliert offenbart? Warum sollte ein GOTT, der dieses Universum – und möglicherweise noch unzählige andere! – gestaltet hat, sich einem hochgradig unintellektuellen Schafshirten offenbaren???!!!

  42. Wenn denn Frau Prof. Neuwirth endlich das CC abgeschlossen hat, dann wird die Welt vor Ehrfurcht erzittern! Das Epochenwerk sollte schon seit (5-6?) Jahren vorliegen. Nun denn, es soll ja gründlich sein, und es kann eben dauern, die wirklich blutigen Stellen zu redigieren. Mich würde allerdings nicht wundern, wenn dort nicht erstmals die Bergpredigt in ihrer unverfälschten Originalfassung auftauchte. – Wer weiß?

  43. 1. Nicht der Text ist so alt, sondern das Pergament auf dem er steht. Und nicht eigentlich dieses, sondern das Tier, aus dem es gemacht war.

    2. Dass Pergamente lange lagern, bevor sie beschrieben werden, ist hinreichend bekannt für das Frühmittelalter.

    3. Zudem gibt es die Praxis des sogenannten
    Palimpsest (Maskulinum auch Neutrum , von lateinisch palimpsestos, -i m aus altgriechisch ????? palin „wieder“ und ????? psaein „reiben, (ab-)schaben“) ist der bereits in der Antike[1] verwendete Begriff für eine antike oder mittelalterliche Manuskriptseite oder -rolle, die beschrieben, durch Schaben oder Waschen gereinigt und danach neu beschrieben wurde (lat. codex rescriptus). Es ist der Vorgang des Wiederbeschreibens, den man – entgegen der etymologischen Bedeutung – als Palimpsestieren bezeichnet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Palimpsest

    4. Dann ist der Umstand wie die Materialproben genommen wurden von großer Bedeutung, und ob und wie die Materialien vorher kontaminiert wurden, speziell ob sie hohen Licht- und Strahlungsenergien ausgesetzt waren. Was dann auf zu weit zurückdatierte Ergebisse verfälscht. Oder ob sie gut von einem Gasaustausch mit der Atmosphäre geschützt waren, denn die C14-Methode hat zur Voraussetzung, dass kein neues C14 in die Probe hineingelangt ist, nachdem sein biolog. Stoffwechsel endete.

    Dünnes Pergament ist von vorneherein keine gute Probeneigenschaft für verlässliche Ergebnisse mit der C14-Methode. Und auch wer die Probe genommen hat ist wichtig, die Personen und die Institutionen, denn wenn man auf Täuschung aus ist , ist dieses C14-Verfahren sehr leicht zu tricksen. Die sollte also nicht gerade aus dem Hause Saud, al-Thani und all den viele aus der angeblichen Genealogie des Propheten sein.
    Das ist auch bei anderen Koranfragmenten das Dilemma, stammen nahezu alle aussolchen dubiosen superislamischen Quellen.

    Kurzum, das Interesse einen ganz zeitnahen Koran, am angeblichen Leben des Propheten, für den es bisher keinerlei historischen Beweis oder nur einen zeitgenössischen Hinweis gibt, was eigentlich schon recht verwunderlich ist, zu finden, ist riesengroß. Um die „einzig Wahre Religion“ beweisen zu können, wie die Simpel meinen.

    Wenn man endlich über den Text reden würde, dann wird es wohl sein, wie es immer ist im Fall Koran, und wie es mit den Inschriften im Felsendom auch ist, es wird von einem Abdallah die Rede sein, einem Knecht Gottes, und von einem Titel der Erhabene, was cum grano salis Mohammed im damaligen aramäisch-arabischen Sprachraum heißt, nicht vom einem neuen Propheten mit Namen Mohammed oder einer neuen Religion gar, womit nach Luxenberg et alter ganz eindeutig Jesus, der augustus, der christos, der erhabene, gepriesene, gesalbte gemeint ist und es wird von christlich-unitaristischen Sekteninhalten des damaligen christlichen Spektrums die Rede sein.
    Mohammed als Name gab es vorher nämlich nicht. Und das Abdallah als Umschreibung für einen Gottesdiener gab es jahrhundertelang vorher.

    Viel interessanter wäre, woraus das Pergament ist, denn vielleicht ist es ja aus Schweinsleder!
    Das wäre dann echtmal die „Sensation“.

    Einen Koran älter als aus dem 9ten Jahrhundert wird es wohl niemals wirklich geben, weil der ganze Islam da erst erfunden wurde, nämlich als Folge der erfolgreich ablaufenden sogenannten Islamischen Expansion, und eben nicht als Voraussetzung dieser geschichtsfaktischen Expansion, der historischen Neuschöpfung eines „Sarazzenenreichs“, dem Eroberungszug der Ismaeliten , wie sie sich selber und auch andere sie nannten seit dem 7. Jahrhundert.

    Der Koran ist nämlich auch inhaltlich ganz darauf abgefahren, was man mit Dschihadgewalt und einem Tyrannischen Anführer alles Tolles erbeuten kann.
    Darum ist die BEUTE IM Koran noch heute allein dem Boss.
    Dass ein starker alleinherrschender Warlord, den es unter diesem Namen Mohammed nicht gegeben hat, zu einem irgendwie vergeistigen Propheten wird in der Wirklichkeit setzt also die ersten Kalifen schon sachlich voraus, die sich im Titel Abdallah nannten, und „christlichen“ militanten „Monotheismus“ im Sinne von Unitarismus qua ihrer östlichen Herkunft kannten und unterstützten, aber hauptsächlich raubten, kämpften und eroberten.

    Wenn dieser Hype sich wieder legt, und wirkliche Forschung daran endlich betrieben werden wird, und nicht Sensationsgier hochgepuscht, dann wir eben das alte Luxenberg-Theorem im Raum stehen, wiedermal, und vom ‚Koran aus der Prophetenzeit‘ keine Rede sein können, und wohl umso mehr sich bestätigen, dass Luxenbergs Forschungs-Gruppe alle einzelnen Faktenelemente des Frühislams zu einem treffenden Historienbild runden.

  44. Ich bin einigermaßen sicher, daß der Koran im Laufe mehrerer Generationen entstanden ist. Warum sonst sollte er sich selbst kommentieren?

    Insbesondere das hier: (Sure 3, Vers 7)

    Er ist es, der dir das Buch herabgesandt hat. In ihm gibt es einfache, grundsätzliche Verse. Diese sind das Fundament des Buchs. Andere sind metaphorisch. Aber jene, in deren Herzen Perversität ist, folgen seinem metaphorischen Teil, Zwietracht suchend und verborgene Bedeutungen, aber niemand kennt seine metaphorischen Bedeutungen außer Gott. Und jene, deren Wissen auf fester Basis steht, sagen: „Wir glauben an das Buch, alles in ihm ist von unserem Herrn.“ und niemand wird die Bedeutung verstehen außer verständigen Männern.

    Das ist doch eine klare Beschwerde darüber, wie der Koran verstanden und benutzt wird. Sowas schreibt man doch nicht gleich von Anfang an mit rein.

    Mögen die Muslime ja glauben, aber als Nicht-Moslem gibt es wohl keinen Grund, es anzunehmen.

    Aber wie auch immer, Sure 2 wird namentlich schon in den ersten Berichten über die Muslime erwähnt. Und darin steht im Grunde schon alles wesentliche.

    Man wird also keinen anderen Islam entdecken, wiewohl möglicherweise, wenn denn die Schrift tatsächlich so alt ist und die Leute sich nicht vermessen haben, was leider ziemlich häufig bei solchen Altersbestimmungen geschieht, einige politisch motivierte Divergenzen.

    Wirklich rumgedichtet wird bei Mohammeds Lebensgeschichte. Mehr als 60 Frauen, aber nur eine Tochter, was?

    Im Vergleich dazu sollte der Koran wenigstens einigermaßen authentisch sein.

    Es gibt beispielsweise in der Anfangszeit des Islams überhaupt keine Berichte davon, daß Mohammed von Mekka nach Medina und zurück gezogen ist. Mit dem „Jahr der Araber“ wurde der Sieg der Römer über die Sassaniden bezeichnet, an welchen sich die arabische Expansion anschloß.

    Nun ja. Übrigens, dieses 600 Meter hohe Hotel, das die Saudis neben die Kaaba gebaut haben, in etwa 20 Meter Entfernung, mit der größten Uhr der Welt (25 x 25 Meter) obendrauf und zwei Hörnern auf der Spitze…

    Wahrscheinlich haben sich Muslime schon immer gefragt, wieviel Zeit eigentlich vergeht, wenn sie da ihre Runden drehen. Jetzt können sie’s leicht messen.

    Was ich sagen will… Vorstellungen des Heiligen ändern sich, auch bei den Muslimen, auch, oder gerade, wenn sie versuchen wie im 7.ten Jahrhundert zu leben.

  45. #24 Al Muqanna (11. Nov 2014 12:03)

    Das “Corpus Coranicum” Projekt an der Berliner Akademie der Wissenschaften arbeitet am Vergleich verschiedener früher Versionen, undzwar unter Einsatz von Geldmitteln, die für derlei Forschungsprojekte außerordentlich üppig sind.

    Allerdings flossen diese Gelder nur, weil man gleich anfangs klarstellte, daß die Ergebnisse nicht “islamkritisch” ausfallen würden.

    ****************
    Ergebnisse dürfen nicht „islamkritisch“ ausfallen! Ja, ja, so sieht koranische Wissenschaft aus… Haben halt riesig Angst, wenn man die Bücher endlich einmal auftut! Und das ist ja erst der längst überfällige Anfang!

  46. Tut sich da nicht doch etwas? Wenn da jetzt mal richtig geforscht wird, kann es schon interessant werden… Ich bin echt gespannt.

    Sami Aldeeb, ein für die Rechtgläubigen ganz gefährlicher Giftzwerg, wohnt in Lausanne und arbeitet am Institut suisse de droit comparé, Professor für arabisches und muslimisches Recht, hat z.B. eine chronologische zweisprachige Ausgabe des Koran herausgegeben (Arab / Frz). Kennt sich auch bei den sprachlichen Finessen gut aus und haut deshalb kräftig auf den Tisch.

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Sami_Aldeeb

    http://www.lesobservateurs.ch/2013/01/24/sami-aldeeb-je-prophetise-la-fin-de-lislam/

  47. Es ist schlichtweg eine Beleidigung für jedweden Gott, wenn ihm dieses primitive und widerliche Machwerk Koran unterschoben wird! – Und es ist eine Beleidigung des Verstandes für jeden zivilisierten Menschen, wenn man ihm dieses Elaborat als Wort Gottes verkaufen möchte!

  48. @29 AtticusFinch   (11. Nov 2014 12:09)  

    @40 Eulenspiegel141   (11. Nov 2014 13:00)  

    Schon mal gepostet!

    Laut Prof.Tilman Nagel, Arabist und Historiker (u.a. Bücher: Mohammed, Leben und Legende (1052 Seiten Verlag Oldenbourg 2008) sowie: „Mohammed. 20 Kapitel über den Propheten der Muslime“ (332 Seiten Oldenbourg 2010) und: „Allahs Liebling. Ursprung und Erscheinungsformen des Mohammedglaubens“ (Oldenbourg 2008) hat der „Prophet der Muslime“ wirklich gelebt:
    Siehe Seite 15/16 in 20 Kapitel über den Propheten der Muslime:
    „Die Geschichtlichkeit des Propheten des Islams wird greifbar, Geschichtlichkeit im doppelten Sinne:
    1. Er hat tatsächlich gelebt und ist kein blutleeres Konstrukt einer obskuren vorderasiatischen Sektengemeinschaft, wie dies unlängst behauptet wurde (vergl. Mohammed Leben und Legende S. 837 bis 839) ( pers.Anmerkung: und folgende 840-843!)
    2. Er hat tatsächlich gelebt und war nicht bloß das Medium eines dem Einen zugeschriebenen ewig-unveränderlichen Gesetzes.“
    Zudem sagt Prof. Tilman Nagel ganz klar und eindeutig aus, „daß die Verschriftlichung des Korantexts schon vor der Vertreibung Mohammeds aus Mekka begann“ S. 14 (20 Kapitel)
    Immer wieder wird hier auf das Buch „Good Bye Mohammed“ Bezug genommen. Leider ist das Buch von Prof. Tilman Nagel: „Mohammed. Leben und Legende“ mit knapp 170.- € sehr teuer, gegenüber dem Good Bye- Preis! (Ausleihen, falls in Uni-Bibliothek verfügbar!). Eine Zusammenfassung von Prof. Nagel gibt es in dem Buch: „Mohammed. 20 Kapitel über den Propheten der Muslime,“ rund 22.-€
    Der Streit über einzelne Passagen bleibt denjenigen Wissenschaftlern vorbehalten, die die alten Sprachen beherrschen.
    Vorrangig ist jedoch, was im Namen der Ideologie „Islam“ praktiziert wird. Hier machen sich die Appeaser schuldig, die Islamkritik verteufeln, Islam- und Koranunterricht zulassen, Hassprediger dulden und zulassen, dass Moscheen den Namen „Fatih“ (Eroberung) bei uns tragen dürfen, nach Mehmet II, Fatih, dem Eroberer von Konstantinopel.
    Zudem schwätzt u.a. ein Korchide von der Barmherzigkeit (!!!) des „Propheten“ und 2011, als am 3. Oktober, dem Tag der D-Eineheit der „Tag der offenen Moschee“ unter dem Motto: „Mohammed, Prophet der Barmherzigkeit“ gefeiert wurde, gab es in keiner einzigen D-Zeitung irgendeine Aufklärung über den „Propheten“ und seine Barmherzigkeit! Taqhia (Täuschung) der Öffentlichkeit im Reinformat!

  49. Zur Finanzierung: Genaues kann ich nicht sagen, aber wenn vier feste Mitarbeiter über 12 Jahre finanziert werden können, dann werden die bereitgestellten Mittel schon ergeblich sein.

    Das ist aber garnicht das Problem.

    Diese liegen vielmehr darin, das Frau Prof. Neuwirth und ihr Team in den vergangenen sieben Jahren sehr spärliche Ergebnisse zustande gebracht haben. Und diese wenigen Ergebnisse, die Digitalisierungen etwa, werden in einer Form auf die Homepage gebracht, welche eher Rechtfertigungscharakter hat „Wir tun was“. Wirklich arbeiten aber können andere Islamwissenschaftler damit nicht. Und das ist wohl auch so gewollt. Frau Neuwirth betrachtet das – ihr auf sehr verschlungenen Wegen zugekommene – Material als „private domain“. Sie war und bleibt eine Intrigantin.

  50. Egal was im uralt Koran so drinne steht oder halt auch eben nicht, es ist jedenfalls immer eine Papierverschwendung und Blasphemie! 😉

  51. Es gab auch schon mal Hitlertagebücher, die für echt befunden wurden !!!!
    Komisch, dass ein so uralter Koran jetzt ausgerechnet in Tübingen auftaucht – warum eigentlich nicht in Saudi-Arabien ?

  52. #63 Redefreiheit neu (11. Nov 2014 16:07)

    Ja, ich erinnere mich. Damals behauptetest Du noch, es gäbe 1000 Beweise für die Existenz Mohammeds. Ich las es zu spät, um noch zu antworten. Diesmal bist Du wenigstens etwas vorsichtiger.

    Ich habe Prof. Nagels Mohammed-Biographie ebenfalls gelesen und ich finde Norbert Preßburgs Aussage voll bestätigt, dass Nagel keinen einzigen unter Historikern akzeptablen Beleg für die Existenz dieses angeblichen Propheten bringt, sondern wieder nur auf die Sunna sich bezieht, die wir mit Fug und Recht als ein Stück politische Literatur ansehen dürfen, die mit Geschichtsschreibung genau Nichts zu tun hat.
    Tilman Nagel ist Islamwissenschaftler. Wie die meisten seiner Zunft mag er sich wohl nicht damit abfinden, im Nichts geforscht zu haben ein Leben lang.
    Er hat aber im Detail viele wichtige Kritiken zum Islam verfasst, das übersehe ich nicht und das unterscheidet ihn von den Berlinern.
    An den Saarbrückern und ihren Forschungsergebnissen führt für Historiker kein Weg vorbei!
    Sei gegrüßt.

  53. Aus Sicht der Experten wurde es nur etwa
    20 bis 40 Jahre nach dem Tod des Propheten
    Mohammed im Jahr 632 hergestellt.

    Das dürfte Passen mir der Aische und
    das die Ziege den einen Vers gefressen hatt.
    Also müsste der dann noch drin stehen.

  54. #63 Redefreiheit neu

    Ja, ich weiß, dass das eine theoretischer Professorenstreit ist und das andere gelebte Realität. Nur fand ich es immer hochinteressant, dass da eine historisch-kritisch arbeitende Islamwissenschaftler-Gruppierung besteht, die die These aufstellt: Mohammed gab es so wie heute behauptet gar nicht und der Koran ist auch was anderes als die Mohammedaner vorgeben.

    Wenn sie recht hätten, wäre es nur die Krönung der Lüge, der Islam sei die letzte und wichtigste Offenbarung Gottes.

    Ist doch auch interessant, dass die Saarbrücker mit ihrer kritischen Arbeit nicht die Hätschelkinder sind, sondern die islamophilen „Wissenschaftler“ (bewusst in Häkchen gesetzt, denn wer nicht den wissenschaftlich nötigen Abstand zu seinem Forschungsobjekt hat, der sollte sich besser Propagandist als Wissenschaftler nennen).

    Wenn es in der Vergangenheit darum ging, die christlichen Grundlagen aufgrund der Aussagen einiger Theologen zu „schleifen“, waren die Medien immer vorneweg. Über bzw. von kritische(r) Islamwissenschaft liest bzw. hört man dagegen nur sehr wenig.

    Dieser tödlichen Ideologie wird in jeder Beziehung der rote Teppich ausgerollt – und das nur, weil es eine fremde, exotische Religion ist. Und da alles, was von außen nach Europa reinkommt, besser ist als unsere eigene Kultur, muss der Islam mit Samthandschuhen angefasst und nett kommentiert werden.

    Fakten sind dabei gerne zu vernachlässigen und der reinen Wissenschaft verpflichtete Wissenschaftler stören die Stuhlkreise der Fremdenfreundlichkeit dabei nur.

  55. @ #63 Redefreiheit neu (11. Nov 2014 16:07)

    Nagel gehört zu den ganz wenigen, die den Koran noch Mohammed zuschreiben. Es wird kaum mehr bezweifelt, dass Teile des Koran vor-mohammedanisch sind. Wenn überhaupt etwas von Mohammed stammt, dann die sog, mechanischen Verse, also vornehmlich die Ausführungsbestimmungen.
    Ob es Mohammed gab oder nicht, wird nicht nachweisbar sein. Nagel nimmt Mohammed als historische Person an, macht aber deutlich, dass er mit dem Mohammed der sunnitischen Darstellung absolut nichts gemeinsam hat. Die sunnitische Mohammedtradition hält auch er für pure Legende.

  56. #74 caranx (11. Nov 2014 19:15)

    Die „mechanischen Verse“ sollen die MEDINISCHEN Verse sein.
    (Scheiss Autokorrektur, die aus den „medinischen“ Versen schon wieder „medizinische Verse“ gemacht hat- gerade noch entdeckt 🙂

  57. #53 Anthropos (11. Nov 2014 14:46)

    KORAN Update von IS in irhem Magazin Dabiq:
    http://www.docdroid.net/j8dr/dabiq-magazine-issue-4.pdf.html

    Danke für die Info.(wo kommt das Original her?)
    Nicht einfach zu lesen diese typischen Salafistensätze, jedoch eine präzise Erklärungen wie es ist ohne irgendwelchen Beschönigungen.
    Die Gedankengänge sind nachvollziehbar wie in jeden Krieg und es ist ein Krieg, deutlich erklärt mit der Waffe. Das ist kein Chaotenhaufen, da steckt Strategie und Plan dahinter. Sehr erfolgreich sogar. Der Westen ist zu dem nötigen brutalen Gegenschlag nicht mehr in der Lage…denn in diesen Krieg machen Gefangene keinen Sinn.

  58. #73 AtticusFinch (11. Nov 2014 19:04)

    Über bzw. von kritische(r) Islamwissenschaft liest bzw. hört man dagegen nur sehr wenig.

    ************
    Abendländische Universitäten scheinen leider auch anfällig auf Petrodollars zu sein…

    Ein Freund hat mich letzthin aber auf eine offenbar kompetente kritische Studiengruppe in Oxford – unter der Leitung von Keith Small – aufmerksam gemacht:

    https://www.theocca.org/bios/keith-small

    http://en.wikipedia.org/wiki/Textual_Criticism_and_Qur%E2%80%99%C4%81n_Manuscripts

    Ich kann aber nicht beurteilen, wie relevant die bisher publizierten Ergebnisse sind.

  59. #75 caranx   (11. Nov 2014 19:21)  

    #74 caranx (11. Nov 2014 19:15)

    Die “mechanischen Verse” sollen die MEDINISCHEN Verse sein.
    (Scheiss Autokorrektur, die aus den “medinischen” Versen schon wieder “medizinische Verse” gemacht hat- gerade noch entdeckt 
    ————-
    Was soll’s, die Medizin ist auch in Medina schon stark mechanisiert 😉

Comments are closed.