Jahresrückblick 2014

In den kommenden Wochen wird – wie für den Monat Dezember üblich – das TV-Programm mal wieder von etlichen Shows überschwemmt, die die Höhepunkte des ausklingenden Jahres für die Zuschauer zusammenfassen. Dann werden wir noch einmal den Gewinn der Fußballweltmeisterschaft, den Ausbruch des Ukraine-Konflikts oder Stefan Bells Nobelpreisgewinn zu sehen bekommen.

(Von Stachelschwein)

Ich setze mich seit etwa zehn Jahren intensiv mit der europäischen Islam- und Integrationsproblematik auseinander. Damals wurden diese Themen von den Medien noch stark verharmlost und Bücher wie die von Ulfkotte belächelt.

Die Erfüllung der Prophezeiungen, die in diesen Büchern gezeichnet werden, hätte ich persönlich damals für die kommenden 20er Jahre erwartet. Doch nach dem Jahr 2014 revidiere ich diese Einschätzung – der Wahnsinn hat schon jetzt in vollem Umfang begonnen:

• Im März 2014 ging es gleich gut los, denn es kam an die Öffentlichkeit, dass eine nicht-religiöse Schule in Birmingham von Moslems geentert, säkulare Lehrer entlassen, bei Versammlungen anti-christliche Sprechchöre gesungen, Freitagsgebete sowie Arabisch als Pflichtfach für alle Schüler eingeführt und staatlich subventionierte Klassenfahrten nach Mekka unternommen wurden.

• Zur etwa gleichen Zeit sieht es in Deutschland nicht unbedingt rosiger aus: Die verurteilten Mörder eines Jugendlichen auf freiem Fuß, und bekommen so vom deutschen Staat die Möglichkeit eingeräumt, ihr totes Opfer auf Facebook als „Nuttensohn“ und „schwarzer Bastard“ zu bezeichnen, sowie Prozessfotos von der Schwester zu posten, unter denen sie diese aufs Übelste beschimpfen: „Hure“, „Schlampe“ und „Miss Schweinenase“. Außerdem veröffentlichen sie Fotos, die einen der Täter vor der Jugendhaftanstalt Berlin zeigt, mit dem ironischen Kommentar „Zellenbesichtigung“ darunter (Foto oben), sowie eine Fotomontage, auf der „das Gesicht [des Täters] Memet E. auf eine Richterfigur montiert [ist]. „Memet Schwekendieck“, feixt der Schläger – und schafft es nicht mal, den Namen des Juristen richtig zu schreiben.“

Man bedenke, dass vor nicht allzu langer Zeit Wilhelm I. noch die Todesstrafe für seinen eigenen Sohn Friedrich gefordert hat – und heute steht die deutsche Obrigkeit wie ein Witz dar, die sich von den Nachfahren eingewanderter Bergbauern und Ziegenhirten vorführen LÄSST.

Das scheint sich rumgesprochen zu haben, sodass vier Salafisten nach einem vereitelten Bombenanschlag „dem Gericht bloß seine Missachtung [zeigten]. Demonstrativ blieben alle vier sitzen. Marco D. und Enea B. nahmen ihre Kopfbedeckungen nicht ab. Laut riefen sie: „Allahu Akbar“ (Allah ist größer).“

Ayhan Sürücü, der vor neun Jahren seine Schwester erschoss, zeigte (mittlerweile wieder auf freiem Fuß) auf sozialen Netzwerken ein Foto, auf dem er wie im Wellness-Urlaub in der Wanne liegt. Aufgenommen in seiner Haft. Damit sagt er der Justiz nichts anderes als: Ihr könnt mir nichts. Keine Spur von Reue beim „Ehrenmörder“.

• „Wenn schon die Judikative schlapp macht, dann hab ich schon recht keine Lust meht weiter zu machen,“ dachte sich dann wohl die Exekutive: Das Resultat war die erste Schariapolizei, die im September 2014 in Wuppertal patroullierte.

• Richtig gaga wurde es aber erst, als die deutschstämmige (!) Professorin Tatjana Hörnle der Humboldt-Universität forderte, dass die Beschneidung von Mädchen in Deutschland erlaubt werden solle. Während ein anderer Deutscher, nämlich Rüdiger Nehberg, es 2006 erst geschafft hatte, eine Fatwa der Al-Azhar in Kairo gegen Genitalverstümmelung initiieren zu können, versucht man hierzulande wieder Steinzeitbräuche einzuführen. Da könnte Prof. Hörnle ja einfach mal mit einem „guten“ Beispiel vorangehen, indem sie sich selber beschneiden lässt, wenn sie das wirklich für so unproblematisch hält…

• In Rotherham waren über Jahre hinweg 1400 englische Kinder sexuell von Migranten missbraucht worden, und die Behörden schritten nicht ein, um nicht als Rassisten zu gelten:

Die Täter haben die Mädchen und Jungen demnach vergewaltigt, geschlagen und eingeschüchtert. Die Kinder wurden zur Prostitution gezwungen und in andere Städte verschleppt. Ein Opfer wird (…) mit den Worten zitiert: „Gruppenvergewaltigung gehörte zum Aufwachsen in Rotherham dazu.“ (…) Die meisten beschriebenen Täter sollen pakistanischer Herkunft sein, die meisten Opfer waren weiß.
(…) In Rotherham griff das Jugendamt kaum ein. Sozialarbeiter behaupteten, sie hätten Angst gehabt, als rassistisch zu gelten, wenn sie die gegen die nach außen unbescholtenen Familienväter mit pakistanischen Wurzeln vorgegangen wären.

• Der Super-Gau war dann noch, als der Europäische Gerichtshof den Deutschtest für türkische Ehepaare im Sommer diesen Jahres kippte. Sicherlich die beste Idee, um solche Zustände wie die hier gezeigten zu verbessern. Rio Reisers Frage „Sag mir eins, ha’m die da oben Stroh oder Sch… in ihrem Kopf?“ scheint an dieser Stelle angemessen.

• Nicht zu vergessen, dass es seit 2014 wieder salonfähig zu sein scheint, auf deutschen Straßen judenhassende Parolen wie „Jude, Jude, feiges Schwein“ zu skandieren… Entweder wollen unsere Politiker das nicht verhindern oder sie können es nicht – in jedem Fall beschämend. Ich würde gerne sehen, wie lange es jemand schafft, in Peking mit einer „Free Tibet“-Fahne durch die Stadt zu joggen… Wo ein Wille ist, wäre auch ein Weg.

• Abschließend sei noch auf das große „Deutsche kämpfen auf Seiten der Islamisten in Syrien“-Thema eingegangen, was uns 2014 auch stark beschäftigt hat: Von einer großen Überraschung kann hier keine Rede sein, wenn doch schon in Medien wie der FAZ bereits im Jahre 2009 zu lesen war, dass in einer Berliner Moschee Schießübungen und Kampfsport statt Fußballspielen als Freizeitbeschäftigung für Kinder gepredigt wurde. Die Al-Nur wurde nicht geschlossen, hat ihre Tore bis heute geöffnet. Wen wundert es da, wenn Deutsche zum bewaffneten Kampf nach Syrien ziehen. Wo ein Wille ist, wäre auch hier ein Weg.

Es bleibt abzuwarten, was für Überraschungen uns im Jahre 2015 blühen…