Pegida für die Seele – Gedanken zu Dresden

dresdenMan, bin ich heiser. Man glaubt’s ja nicht, aber am schwierigsten zu brüllen ist “Lü-gen-presse! Lü-gen-presse!” Obwohl ja schon über 23.000 Kehlen skandieren, gibt man selber doch jedes Mal alles. Von Woche zu Woche kommt mir auch mein “Wir sind das Volk!” selbstbewusster über die Wessi-Lippen, der Hall durch die umliegenden Gebäude sorgt für eine fantastische Akustik. Einer von vielen Gänsehaut-Momenten am 22.12.2014 in Dresden, bei einer von den Presse- und Polithetzern “Nazi-Aufmarsch” genannten PEGIDA-Kundgebung.

(Von Tatjana Festerling)

Nie vergessen werde ich die 30 Schweigesekunden für die vielen Opfer muslimischer Gewalt der letzten Wochen. 23.000 Menschen auf einem Platz und nicht einen Mucks zu hören. Etwas entfernt das Getröte, Geklingle, Gekreische der links-grünen Herrenmenschen.

Kurz kam es zu einem unschönen Gerangel direkt am Sprecherwagen, zufälligerweise und gut filmbar direkt vor einer TV-Kamera. Leider ließ sich – trotz Nachfragen von Lutz Bachmann, nicht ermitteln, ob der Provokateur wieder ein RTL-Redakteur war, oder diesmal ein Mitarbeiter von Spiegel-TV, NDR- oder ZDF. “Schmeisst sie raus! Schmeisst sie raus!” – die Menge scheint die Nase gestrichen voll zu haben von Presse und Politik und deren inszenierten Spielchen.

PEGIDA-Preisverleihung: And the winner is…

Apropos Schmierentheater: PEGIDA führt ein wöchentliches Ranking über die dreistesten Presse-Manipulationen. Den fulminanten 1. Platz belegt der NDR. Der interviewt einen ehemaligen Mitarbeiter, der nun für RTL tätig ist, als vermeintlichen PEGIDA-Demonstranten – deutschtümelnde Parolen schmetternd – und sendet diese Story zur prime time bei Panorama im Ersten! Was für eine Volksverarsche, finanziert durch vom Volk erpresste GEZ-Zwangsabgaben! Und genau diese Leute, die erst eine rassistische Lügengeschichte drehen, um sie den Deutschen aufzutischen und deren Schuldgefühle zu triggern, erheben sich nun zu Richtern und verunglimpfen 23.000 Menschen in Dresden?

Die Redner der PEGIDA-Weihnachtsveranstaltung lieferten viele Denkanstöße und herrliche Bonmots, die man sich unbedingt bei Youtube anschauen sollte! Schon bezeichnend für dieses Land, dass Deutsche auf Freunde aus Holland, Frankreich und im Fall von Akif Pirincci der Türkei zurückgreifen müssen, um zutiefst patriotische Anliegen zu äußern!

Das politisch voll korrekte Semperoper-Management knipste das Licht aus, damit per Beamer Lichtzeichen an die wunderschönen alten Gebäude projiziert werden konnten – so was Ähnliches wie “bitte mehr refugees” stand da zu lesen. Tja, mal ehrlich – wundert uns das bei einer Institution, die einen Kostendeckungsgrad von gerade mal 40 Prozent aufweist und ansonsten eifrig am Tropf der staatlichen Subventionen saugt?

Zurück in den wilden Westen

Mit wunderschönen Bildern und Eindrücken im Kopf machte ich mich wieder auf den Weg, musste leider nachts wieder ‘rübermachen. Es ist das vertrauensvolle, verlässliche, geborgene Deutschland, das mir jedes Mal Wehmut beschert, wenn ich es in Richtung wilder Westen verlassen muss.

Dieser Westen steht inzwischen für nahezu perfekt nach linksgrüner Ideologie bereicherte Erfolgshochburgen wie Duisburg, Köln, Dortmund, Wuppertal, Berlin, Offenbach, Frankfurt… Ein knackiger Marketing-Slogan soll uns dieses Konzept schmackhaft machen, er bringt die Selbstvernichtungsphantasien ganz sexy auf den Punkt: “no border, no nation”. Um ihn fürs Gutmenschenherzchen zu emotionalisieren, gehört noch ein REFUGEES WELCOME (in Großbuchstaben) dahinter – wie grade gestern an einer Mauer gelesen.

Warum nicht ein Grünes 4. Reich?

Denken wir doch mal konstruktiv. Warum nicht die sofortige Sezession? Schande-für-Deutschland-Staat im Osten, Konstantin-Wecker-Wunderland im Westen. Lasst uns einen Deal machen, liebe Grüne und liebe Linke und liebe Sharia-Partei Deutschland in spe: Ihr nehmt den Westen und errichtet dort ein linksgrünes Paradies. Wir, die PEGIDA-Mischpoke, gründen einen Staat im Osten und pflegen die verwurzelten Werte und Tugenden, die unser Deutschland einst an die Weltspitze brachten – in den Geisteswissenschaften als „Dichter und Denker“ und in der Industrie durch Erfindergeist, Ingenieurskunst, Präzision und „Made in Germany“ zum Exportweltmeister.

In der Mitte ziehen wir eine Mauer hoch, aber diesmal so richtig hoch. Wir im Osten brauchen nicht zu fürchten, dass da welche von Euch rübermachen, denn Euer Kampf gegen Rechts endet dann schlicht und ergreifend – an der Mauer! Das setzt natürlich enorme human ressources und menschliche Arbeitskraft frei – die Antifa wird ja quasi funktionslos.

Diese Idee birgt sensationelle Vorteile! Ihr könnt nach Gutmenschenart einen ungebremsten Asylantenstrom willkommen heißen, keiner redet Euch rein! Ihr könnt das von Euch erwirtschaftete Geld kompromisslos für Soziales verteilen! Da die Schande für Deutschland dann getrennt von Euch in einem Staat im Osten lebt, macht auch politische Agitation keinen Sinn mehr und weitere Kapazitäten stehen für wirklich wichtige Aufgaben zur Verfügung. Da es im links-grünen Vorzeigestaat nichts mehr zu integrieren, sondern Vollversorgung gibt, könnten die zukünftig arbeitslosen Beschäftigten der Integrationsindustrie gemeinsam mit der Grünen Jugend Ackerbau und Viehzucht betreiben. Die Antifa könnte ersatzweise “Porno statt Adorno”-Veranstaltungen ab der dritten Klasse organisieren.

In diesem Wunderland herrschen dann endlich auch die Vorstellungen von “Anstand” der moralischen Elite: Gas-Gerhard, Sonne-Mond-und-Sterne-Claudi, Antifa-Family-Küstenbarbie, NRW-Nazi-Jäger, Hicks-Kässmann, IS-Versteher-TodendingsBumms, Bonusmeilen-Cem, Kinderfreund-Daniel, Geldkoffer-Wolferl. Die Liste dieser Moral-Maßstäbler ist natürlich unvollständig. Zu Weihnachten könnte großes Pralinenmachen für alle mit Anton stattfinden – selbstverständlich nur aus fair gehandelten Zutaten!

Das Brutto-Nationaleinkommen Eures Staates wird bestimmt explodieren, weil die Gummimuschi- und Pimmel-Produktion massiv angekurbelt, der stationäre Obst- und Gemüsehandel, die Döner-Gastronomie und der Veganismus nach allen Regeln der volkswirtschaftlichen Kunst zu globalen Industriezweigen hochgepimpt werden. Sarrazin’schen “Kopftuchmädchen” würden sich zu stattlichen, tiefschwarz verschleierten Vorzeige-Grün_Innen – oder heisst es Grünx? – mausern, die dann natürlich auch die Werbung dominieren: im IKEA-Katalog vor Billy posieren und in Banken um Euer Geld und Euer Vertrauen werben. Selbstverständlich wird in einem “no border, no nation”-Paradies auch die Psychotherapeutin in Burka zur Realität. Ja, Ihr werdet schon die Grenzen heutiger Vorstellungskraft sprengen! Und wenn’s Probleme gibt – einfach den Begriff “Vertrauen” umdeuten! Wie das geht, habt Ihr ja schon mit den Maßstäben der Moral erfolgreich bewiesen.

Her mit der Parallelgesellschaft für Alle

Ich habe noch ein Schmankerl, um Euch das Grüne Reich so richtig schmackhaft zu machen: Ihr könnt Okkultismus und neue Riten der “no border, no nation”-Weltanschauung und der unterstützenden Ideologien wie Genderismus, Feminismus, Veganismus, Salafismus etablieren und kritiklos ausleben: Rudelfick-statt-Physik-Veranstaltungen, Kondom-Abrollwettbewerbe in Kindergärten mit anschließender “Karottenkönig”-Krönung, dazu Beschneidungen, Amputationen und Steinigungen – schließlich möchte jeder seine kleinen, kulturellen Besonderheiten wahrnehmen dürfen, alles andere wäre im höchsten Maße diskriminierend.

Wir im ostdeutschen Freiheitsgebiet hingegen pflegen weiter unser Ideal, sind höflich, pflichtbewusst, fleißig, ehrlich, pünktlich, gewissenhaft, treu, romantisch. Nur gelegentlich erlauben wir uns ein Späßchen und singen gemeinsam: So geh’n die Linken, die Linken, die gehen so…. So geh’n die Deutschen, die Deutschen, die gehen so!

Fröhliche Weinachten!

(Der Text erschien im Original auf Facebook)