Pressereaktion zur „Asyl-Irrsinn“-Serie von PI

badische_zeitungPI berichtete am 8. Dezember im Rahmen der Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“ über die Zustände im badischen Müllheim und die Unterbringung von 60 Afrikanern in einer auf einem Schulgelände befindlichen Turnhalle. Die Badische Zeitung reagierte panikartig mit einem Artikel unter der Überschrift: „PI-News – Müllheim: Flüchtlingsunterkunft im Visier der rechten Szene“. Es fallen Schlagworte wie „Stimmung gemacht“, „verbale Hetzkampagne“, „Drohmails“, „Pamphlet“, „Hetze im Netz“, „anonyme Drohkulisse“. In schon gewohnter Weise wurde versucht, die finale „Nazikeule“ zu schwingen und eine Nähe zur NPD zu konstruieren. Ganz beiläufig wurde erwähnt, dass sich in der Vergangenheit auch schon „der NPD-Kreisverband… für die Müllheimer Flüchtlingsunterkunft interessiert“ und sogar schon einmal „sein Kommen“ angekündigt hätte.

In einem Kommentar zum Artikel der Badischen Zeitung schreit ein Redakteur laut „Nazi“

Der Redakteur, der auch Hobbypsychologe zu sein scheint, heuchelt zunächst Verständnis für die Sorgen und Ängste der Menschen.

Dass wir Menschen dem Fremden mit Vorsicht, mitunter auch mit Unbehagen und Misstrauen begegnen, ist zunächst einmal nicht verwerflich – weil völlig natürlich,..anders könnte unsere Psyche unsere komplexe Umwelt auch gar nicht verarbeiten.

Kein Wort davon, dass 2/3 der Asylbewerber Muslime sind, kein Wort davon, dass vornehmlich junge Männer (ohne Frauen) in Massen kommen, kein Wort davon, dass viele davon mit „Wert“-vorstellungen in unser Land kommen, die mit unseren Werten nicht auch nur im Ansatz vereinbar wären. Weil PI ja so böse ist, darf der Redakteur schimpfen und zetern, was das Zeug hält. Unter der Überschrift „Hetzpropaganda gegen Müllheimer Flüchtlinge: Die Spur des Hasses“, heißt es: „Rattenfänger von PI und Co“, „Da stinkt es gewaltig“, „Pauschalurteile“, „plumpes Schwarz-Weiß“, „Hetzpropaganda“, „sie sich der gleichen Wortwahl, der gleichen kruden Vergleiche und Unterstellungen bedienen wie die Nationalsozialisten“, „Mensch-Sein in Frage gestellt und in den Schmutz gezerrt“, „Spur des Hasses“, „gefährliche Brandstifter“. Puh, das hat ihm jetzt aber bestimmt gut getan und er ist in der Hierarchie der Bessermenschen wieder eine Sprosse höher geklettert. Dass der Schreiber sich mit seiner Schimpftirade aber in Wirklichkeit nur faktenresistent gezeigt hat und sich zudem von den Menschen nur weiter entfernt hat, wird er unter anderem an den sinkenden Auflagenzahlen ablesen können. Aber daran sind dann bestimmt auch wieder nur „die Rechten“ schuld.

Was stand im PI Artikel zu Müllheim?

Tatsächlich erwähnte PI die verbesserte Versorgungslage der Asylbewerber (Hartz IV-Niveau), Reisefreiheit innerhalb Deutschlands und den 100 Personen umfassenden Helferkreis, der den 60 jungen „Flüchtlingen“ (alles Männer aus Afrika) unter die Arme greifen will und die von Amts wegen bezahlten Kräfte. Aus den von PI erwähnten Fakten schloss die Badische Zeitung, PI würde behaupten, dass den „Flüchtlingen auf Kosten von Steuerzahlern und Schülern geradezu eine Luxusherberge zur Verfügung gestellt“ werde.

Im betreffenden PI-Artikel war weder direkt noch indirekt von einer „Luxusherberge“ die Rede. Gleichwohl wurden die günstigeren Bedingungen herausgearbeitet, die nicht unerheblich dazu beitragen, dass immer mehr Menschen aus Afrika und anderen Regionen weltweit, Deutschland als Möglichkeit wahrnehmen, ihre wirtschaftliche Situation verbessern zu können. Unabhängig davon verschweigt die Badische Zeitung den in diesem Zusammenhang erwähnenswerten Hinweis auf die in zwei Monaten zu erwartende Verbesserung der Wohnsituation für die „Flüchtlinge“ durch den Bezug des ehemaligen Hotels Bauer. Mit keinem Wort wurde in dem neuerlichen Artikel auf die verschlechterten Unterrichtsbedingungen für die Sportabiturienten und anderen Schüler und den im Zusammenhang mit der durch den Wegfall der Halle erforderlichen weiteren Wege in andere Sporthallen hingewiesen. Dass Deutschland nach den USA das weltweit größte Einwanderungsland ist bei gleichzeitig exorbitant höherer Einwohnerdichte, scheint für die Redakteure auch nicht von Belang zu sein.

Sachliche Kritik wurde als Angriff gegen die Protagonisten vor Ort verstanden. Als Leittragende wird unter anderem die Schulleiterin Renate Hoch-Hartmann dargestellt, weil PI über ihre Ankündigung, Schüler mit den Asylbewerbern in Kontakt zu bringen und gleichzeitig angeblich engere Kontakte verhindern zu wollen, schrieb:

Wie sie weitere Kontaktversuche unterbinden will, wenn die einsamen jungen Männer so viele unverhüllte Schülerinnen erst einmal kennenlernen durften, weiß wahrscheinlich nur sie allein.

Satirische Kritik in Form einer bildhaften Darstellung mit zwei Vertretern des Helferkreises, die das Phänomen „Einwanderung über das Asylrecht“ thematisierte, wurde nicht verstanden und empört als „diffamierend“ beschrieben.

Zur Veranschaulichung noch einmal das besagte Bild:

Einen großen Platz nimmt auch das Entsetzen über die Reaktionen unserer Leser ein. Mitglieder des Helferkreises hätten anonyme Mails erhalten, heißt es. Eine „verbale Drohkulisse“ sei aufgebaut worden. Allerdings musste Samuel Gebert, Mitglied des Helferkreises, der auch Teil des Koordinatoren-Teams und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit ist, zugeben, dass keinerlei Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohung aus den Mails herauszulesen sein. Dies stellte auch der hinzugezogene Leiter des Müllheimer Polizeireviers, Dieter Seywald, fest.

Trotz allem wurde ein auf „Cybercrime“ spezialisierter Sachbearbeiter hinzugezogen, der wie es heißt, „die Bewegungen im Netz im Auge behält“. Schließlich wird im Artikel auch noch vor den „Umtrieben der Pegida-Bewegung“ gewarnt, „die im Internet auch von PI beworben wird“. Der durchsichtige Versuch, eine Verbindung zur NPD herzustellen, wurde in diesem Zusammenhang, wie schon eingangs erwähnt, ebenfalls unternommen. Der „Helferkreis“ sieht in Zukunft als Reaktion „einen noch vorsichtigeren Umgang mit Informationen zur Flüchtlingsunterkunft und ihren Bewohnern“ vor. Heißt übersetzt: vertuschen, verdecken, schönreden.

Am Ende des Artikels wird den Lesern dann noch ein Dossier über „Politically Incorrect“ angeboten. Darin heißt es:

Politically Incorrect (kurz PI oder PI-News) ist ein 2004 von Stefan Herre gegründetes politisches Weblog, das sich in regelmäßig erscheinenden Beiträgen vornehmlich gegen eine befürchtete Islamisierung richtet und eine zunehmende Überfremdung Deutschlands und Europas beklagt. PI bezeichnet sich als proisraelisch und proamerikanisch, häufig sind EU-kritische Beiträge zu finden sowie Artikel, die sich über Klimaschutzbemühungen lustig machen. Ein besonders beliebter Feind von PI ist die sogenannten „Mainstream-Presse“, die von „linken Gutmenschen unterwandert“ mit den herrschenden Parteien gemeinsame Sache macht. Politically Incorrect zählt zu den am häufigsten besuchten Internetplattformen aus dem rechtspopulistischen, islamophoben Spektrum in Deutschland.

Zu den Verfassern des PI-Artikels mutmaßt die Badische Zeitung:

Wer das Pamphlet verfasst hat, bleibt unklar. Doch stecken in dem Zusammenschrieb einige Fakten, die darauf schließen lassen, dass dem Beitrag einiges an Recherche, wenn nicht sogar Ortskenntnis, vorausgegangen sein muss.

Wo sie recht haben, da haben sie recht. Gute Recherche und die nötige Ortskenntnis durch ebenso fleißige Leser, führen zu lesenswerten und erkenntnisreichen Artikeln. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hier unser bewährter Aufruf zur Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“: Wenn auch Sie aus Ihrer Stadt Ähnliches zu berichten haben oder sie von einer Schule, Turnhalle, einem Hotel, Schloss etc. Kenntnis haben, das umfunktioniert wurde oder werden soll, schreiben sie an PI. Senden Sie uns Fotos mit Ortsangaben, wichtige Eckdaten des Asylheimes und ev. Quellhinweise. Wir werden die Um(Miss)stände bei ausreichendem Infomaterial veröffentlichen.

Danke an alle, die sich schon in der Vergangenheit mit großem Einsatz daran beteiligt haben.

Bisher erschienen in der PI-Serie “Asyl-Irrsinn in Deutschland”:

» 1. Willkommenspakete und Rundumversorgung für 120 ledige Männer
» 2. Premium-Wohnen mit Hausmeister, Heimleiter und Sozialarbeiter
» 3. 220 Asylanten für niederbayerischen Ort mit 850 Einwohnern
» 4. Vaihinger Schloss – 250 Asylbewerber ins Wahrzeichen der Stadt?!
» 5. Fürstenfeldbruck – 600 Asylbewerber mit Soldaten in Kaserne
» 6. Christ von 50 Muslimen zusammengeschlagen
» 7. Kirche hat für 122 „Flüchtlinge“ Wohnungen, keine für Studenten
» 8. Mieten steigen, aber schon 67 Flüchtlingsunterkünfte
» 9. Burbach – Wie die Medien aus Tätern Opfer machen
» 10. “Flüchtlinge” auf Allgemeinkosten in Privathäusern
» 11. Esslinger Landrat Eininger (CDU) gibt unter Druck nach
» 12. Neue Landes-Erstaufnahmeanstalt auf der Schwäbischen Alb
» 13. Moslem schmeißt Mieter für “Flüchtlinge” aus ihren Wohnungen
» 14. Verbrecherjagd – Justiz und Politik gegen Polizei und Volk
» 15. Trierer Ortsvorsteher befürchtet Eskalation wegen „Belästigungen“
» 16. Drogen, Geld und Diebesgut sichergestellt
» 17. “Flüchtlinge” attackieren Anwohner und zerstören Unterkunft
» 18. Rektorin will, dass Schüler mit “Flüchtlingen” in Kontakt kommen
» 19. PI wirkt: Landrat will “Flüchtlinge” raus aus Großröhrsdorf
» 20. Stuttgart: Widerstand gegen Asylantenheim
» 21. 3000 Euro Luxus-Miete in Passau – Jobcenter zahlt!
» 22. Sigmaringen: 1000 “Flüchtlinge” in Kaserne