smirnovaDer Nachrichtensprecher/Moderator oder, wie im Fall der Julia Smirnova, die Berichterstatterin, beginnt nicht so sachlich wie möglich mit dem Bericht über das Ereignis (durch den Berichterstatter kommt immer eine subjektive Komponente hinein, es gibt keine Art von meinungsfreiem Roboterbericht), sondern er/sie beginnt ganz offen mit seiner/ihrer Meinung zum Thema, wie hier: „In seiner Rede an die Nation stellt sich Putin als Verteidiger des Vaterlands dar.“

(Von Dr. Gudrun Eussner)

Dieser Satz ist das Leitmotiv für alles, was nun folgt, ob weitere Meinung oder Zitate des Redners, alles ist definiert durch ‚Putin stellt sich als Verteidiger des Vaterlands dar’. So werden die Zitate zu Auszügen aus einem Schauspiel mit dem Darsteller Wladimir Putin. Der ist nun kein Staatspräsident mehr, seine Rede an die Nation wird ihres politischen Gehaltes entkleidet, sie wird in die Form des Theaters eingeschlossen: Komödie, Tragödie, Volkstheater, Weihespiel. Damit der Leser durch die Zitate aus der Rede nicht abkommt von seiner Rolle als Zuschauer des Schauspiels, gar in die Wirklichkeit zurückfindet, streut Julia Smirnova in den Bericht ihre Meinungsfetzen ein:

• Eine Korrespondentin des russischen Staatsfernsehens „schwärmt“,
• in Rußland gibt es eine „Patriotismuswelle“,
• Putin „präsentiert“ sich „als Retter und Wegweiser der Nation“,
• er verkündet eine „These“,
• die „Annexion“ der Krim sorgte für „einen besonderen patriotischen Jubel in Russland“,
• „innenpolitisch profitiert Putin vom Patriotismus“,
• „er versucht den Frust der Bevölkerung auf den Westen zu lenken“.
• „Der Westen nimmt also in diesem Weltbild die traditionelle Rolle der Gefahr von außen ein, die Russland angeblich ständig droht.“
• „In solchen Momenten wird Putin besonders pathetisch als Beschützer der Nation, die ständig verteidigt werden muss.“
• Im ersten Teil der Rede geht es um „Metaphysisches“, im zweiten um die Wirtschaft.
• „Wenig glaubwürdig und wie üblich macht der Kreml-Chef Versprechen [sic!].“
• „Das Hauptmotiv von Putins Auftritt lautet: Wir werden siegen.“

Nichts von allem ist Berichterstattung, sondern alles ist Meinung der Julia Smirnova, bis hin zu den von ihr zum Beweis der Richtigkeit ihrer Meinung eingestreuten Redezitaten.

Die Redaktion liefert kongenial die Überschrift aus dem Meinungsrepertoire der Julia Smirnova, mit dem nicht zu überbietenden “pathetischen Hitler-Vergleich”, und schon ist Wladimir Putin erledigt.

» Wladimir Putins pathetischer Hitler-Vergleich. Von Julia Smirnova, Moskau, DIE WELT, [4. Dezember 2014]


(Dieser Beitrag ist am 4.12. im Original auf dem Blog von Gudrun Eussner erschienen)

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50 KOMMENTARE

  1. Wird sie jetzt in den Club der Teufelinnen von Caren Miosga, Gundula Gause, Golineh Atai & Co.
    aufgenommen? 😉

  2. • “Das Hauptmotiv von Putins Auftritt lautet: Wir werden siegen.”

    Wo er recht hat, hat er recht! 😉

  3. Nunja, die Welt ist mehr oder weniger offiziell ein Amerikanisches Hofblatt. Und so sieht die Berichterstattung eben aus. Ich finde das zu einem gewissen Grad auch OK. Man sollte danach aber nicht mehr so tun, als ob man irgendwie unabhängig, neutral oder sonst was wäre. Das ist Radio USA. Oder Radio NATO.

  4. Die USA und ihre Vasallen haben sogar wieder einige Millionen locker gemacht, und die Söldner fackeln wieder mal in Tschetschenien herum.
    Nur sollte man Putin und seine Soldaten und Sicherheitsorgane nicht unterschätzen.

    Ich sag mal so… ein echter Freund der Russen war ich nie, aber was da abläuft, lässt mich umdenken.
    Die rasseldoofen Europäer lassen sich scheinbar wirklich von den USA in einen Krieg treiben.
    Ich hoffe sehr, dass diesmal die USA daraus nicht wieder mal ungeschoren raus kommt!

  5. #5 Berlin53 (05. Dez 2014 10:15)

    Die USA und ihre Vasallen haben sogar wieder einige Millionen locker gemacht, und die Söldner fackeln wieder mal in Tschetschenien herum.
    Nur sollte man Putin und seine Soldaten und Sicherheitsorgane nicht unterschätzen.

    Ich sag mal so… ein echter Freund der Russen war ich nie, aber was da abläuft, lässt mich umdenken.
    Die rasseldoofen Europäer lassen sich scheinbar wirklich von den USA in einen Krieg treiben.
    Ich hoffe sehr, dass diesmal die USA daraus nicht wieder mal ungeschoren raus kommt!

    genau das Gegenteil ist der Fall, Europa zieht die USA mit rein und nicht umgekehrt.

  6. Vorige Woche gab es eine Quasselrunde in PHOENIX, in der die Berichterstattung über Russland besprochen wurde.

    Noch nie haben die Medien einen solchen Widerstand gegen gelenkte Berichterstattung erlebt. Eine Kommission untersuchte und bestätigte das auch.

    Die Teilnehmer bestritten bis auf Paul Siebertz (Vorsitzender ARD-Programmbeirat)
    und Simon Weiß (Politikwissenschaftler Universität Heidelberg) die Vorwürfe.

    Es war natürlich kein
    Reiner Zufall,
    dass die anderen Figuren
    Sonia Seymour Mikich (Chefredakteurin WDR)
    Golineh Atai (Preisträgerin u. ARD-Korrespondentin Moskau)
    Peter Frey (ZDF-Chefredakteur)
    Christian Neef (Der Spiegel), der unrasiert und mit grossem Männerdekolleté auftrat, das bestritten.

    Gut, dass die Menschen ihren Unmut so massiv äusseren.

    – Christian Neef (Der Spiegel)
    Unrasiert und mit grossem Männerdekolleté

  7. Den interessantesten Aspekt der Rede hat
    Smirnova genauso wenig bemerkt wie die
    meisten anderen westlichen Beobachter:
    Putin hat von der Bedeutung der Krim
    und Sewastopols für Russland gesprochen.
    Seine Worte waren arg überhöht und
    kitschig („Tempelberg“).
    Aber er hat kein Wort verloren über die Bedeutung von Lugansk und Donezk für
    Russland! Die sind offenbar nicht heilig.

    Damit ist seine Exit-Strategie klar
    (wie ich von Anfang an vermutete):
    die „Volksrepubliken“ sind nichts
    als ein Machthebel, um die Ukraine
    und den Westen zur Anerkennung der
    Krim-Angliederung zu bewegen.
    Sobald sie diesen Zweck erfüllt
    haben, werden sie aufgegeben.

    Russland hatte von Anfang an nicht
    das Ziel
    , die Ostukraine zu
    annektieren.
    Putin ist ein hochintelligenter
    Machiavellist.
    Je früher der Westen diese Chance
    ergreift, umso früher hört das
    Morden auf und kehrt Normalität
    ins Wirtschaftsleben ein.
    Platzeck hat das offen gesagt,
    Steinmeier hat es begriffen.
    Aber: wer sagt es Mutti?

  8. Ramelow (SED) im ersten Wahlgang geschaitat!

    Hat die SPD einen Erfurter Heidemöder in den Reihen?

  9. Radio USA. Oder Radio NATO.

    #5 Berlin53 (05. Dez 2014 10:15)

    Die USA und ihre Vasallen haben sogar wieder einige Millionen locker gemacht, und die Söldner fackeln wieder mal in Tschetschenien herum.

    Quelle?

  10. OT, aber betr.: Tendenziöse Berichterstattung

    Was fällt hier auf?:

    Rot-Rot-Grün hat 46 Sitze im Landtag, die bisherige Regierungspartei CDU 34 und die rechtspopulistische AfD 11. Sollte es bei Linken, SPD und Grünen Abweichler geben, wäre das Regierungsprojekt in Gefahr.

    http://www.moz.de/nachrichten/deutschland/artikel-ansicht/dg/0/1/1351358/

    Richtig, sie können es mal wieder nicht lassen, der AfD das Etikett „rechtspopulistisch“ anzuhängen, während sie natürlich nicht von der „angeblich christlichen“ CDU, den „kommunistischen“ Linken, der „volksverräterischen“ SPD und den „perversen“ Grünen sprechen.

    Das erinnert an diesen Satire-Klassiker von 2008:

    Zehntausende Rechtspopulisten nehmen rechtspopulistisch Abschied vom Rechtspopulisten Jörg Haider

    Klagenfurt. 30.000 rechtspopulistische Menschen haben gestern in einer rechtspopulistischen Trauerfeier dem Rechtspopulisten Jörg Haider die letzte rechtspopulistische Ehre erwiesen. Vielen Rechtspopulisten scheint es, als sei mit dem rechtspopulistischen Tod des österreichischen Rechtspopulisten „die rechtspopulistische Sonne vom rechtspopulistischen Himmel gefallen“.

    Bei strahlendem rechtspopulistischem Sonnenschein wurde der rechtspopulistische Sarg des Rechtspopulisten Haider in einer rechtspopulistischen Prozession …

    … und so rechtspopulistisch weiter und so rechtspopulistisch fort.
    (Erschienen am 19.10.2008 auf „Fakten-Fiktionen“)

  11. @#6 GFKD:

    genau das Gegenteil ist der Fall, Europa zieht die USA mit rein und nicht umgekehrt.t

    …………………………………….
    Hi Hi… glaubst Du das, oder schreibst Du’s nur? 🙂
    Klar, die USA ist ja als reine Friedensnation bekannt.
    Und die befohlenen Sanktionen kamen auch nicht aus den USA, sondern… äh, das hat sich Merkle scheinbar nur ausgedacht. 😉

    @#12 GFKD:

    Qelle?

    Erfahrungen aus der Geschichte.
    So einfach ist das…

  12. #6 GFKD (05. Dez 2014 10:25)

    Und das ist auch richtig so. Wenn schon Krieg, dann muß die USA von Beginn an mit einbezogen werden. Nicht daß die USA warten können, bis alle Kriegsteilnehmer erschöpft sind und sie sich dann als Sieger darstellen kann. Die USA muß sich auch erschöpfen, damit sie endlich mitbekommt, daß Krieg kein Kinderspiel ist.

  13. #11 Eurabier   (05. Dez 2014 10:32)  

    Ramelow (SED) im ersten Wahlgang geschaitat!

    Hat die SPD einen Erfurter Heidemöder in den Reihen?
    ———-
    Man hat es geahnt! – Ich habe noch vorgestern mit einem Landtagsabgeordneten der thüringer AfD gesprochen und der hat von verdächtig(t)en Abweichlern bei der SPD gesprochen! 😉

  14. Nachtrag zu # 15
    Dieser Text ist also noch suboptimal:

    Dicke müsse zeigen, dass er die Stimmen der AfD auch wolle. „Denn wer sie nicht will, der kriegt sie auch nicht“, so Höcke mit Blick auf die Warnungen der Bundes-CDU, keinen Kandidaten mit Hilfe der AfD wählen zu lassen. „Sollte Professor Dicke ins Rennen gehen, erwarten wir dass er sich morgen im Raum 202 der AfD-Fraktion vorstellt.“

    http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Fraktionschef-Hoecke-Dicke-muss-sich-vor-der-Wahl-bei-der-AfD-vorstellen-2120902402

    Korrekt wäre:

    Dicke müsse zeigen, dass er die Stimmen der rechtspopulistischen AfD auch wolle. „Denn wer sie nicht will, der kriegt sie auch nicht“, so Rechtspopulist Höcke mit Blick auf die Warnungen der Bundes-CDU, keinen Kandidaten mit Hilfe der rechtspopulistischen AfD wählen zu lassen. „Sollte Professor Dicke ins Rennen gehen, erwarten wir dass er sich morgen im rechtspopulistischen Raum 202 der rechtspopulistischen AfD-Fraktion vorstellt.“

  15. #14 Eurabier (05. Dez 2014 10:36)

    So sehen künftige Politiker aus, die nur ihre Karriere in ihren Sinnen haben.

  16. #11 Eurabier, #18 PSI

    Das Nette an der Sache ist ja das:

    Was heißt „die meisten Stimmen“?

    Für den dritten Wahlgang sieht die Verfassung vor, dass gewinnt, wer „die meisten Stimmen“ bekommt. Gibt es in diesem Wahlgang einen Gegenkandidaten zu Ramelow, ist diese Regelung unumstritten. Theoretisch möglich ist aber auch ein Gleichstand je nach Zahl der Enthaltungen oder ungültigen Stimmen, etwa ein 45 zu 45 bei einer Enthaltung. Für diesen Fall sind erneute Abstimmungen möglich.

    Seit Wochen umstritten ist hingegen, wie viele Stimmen Ramelow benötigt, wenn er keinen Gegenkandidaten hat. Eine Rechtsauffassung fordert mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen für eine gültige Wahl. Eine andere Auslegung sieht keine Zählung und Wertung der Nein-Stimmen vor, so dass theoretisch sogar nur eine Ja-Stimme ausreichte.

    http://www.mdr.de/thueringen/landtagswahl-2014/vorschau_mpwahl100.html

  17. Thüringen wird also kommunistisch regiert.

    Ich trauere um meine Heimat und spreche allen konservativen enttäuschten Landsleuten mein Mitgefühl aus.

  18. #21 Biloxi (05. Dez 2014 10:53)

    Es gibt die „DDR“ wieder, die Volksfront aus MauermörderInnen, Spezialdemokraten und linksgrünen Nichtsnutzen hat nun einen Thüringer Staatsratsvorsitzenden gewählt, ein schwarzer Tag für die Demokratie und nach 24 Jahren das Ende des „Freistaats“ Thüringen!

  19. @#6 GFKD:

    genau das Gegenteil ist der Fall, Europa zieht die USA mit rein und nicht umgekehrt.t

    …………………………………….
    Hi Hi… glaubst Du das, oder schreibst Du’s nur? 🙂
    Klar, die USA ist ja als reine Friedensnation bekannt.
    Und die befohlenen Sanktionen kamen auch nicht aus den USA, sondern… äh, das hat sich Merkle scheinbar nur ausgedacht. 😉

    @#12 GFKD:

    Qelle?

    Erfahrungen aus der Geschichte.
    So einfach ist das…

    Ach so und Deutschland ist eine Friedens Nation *räusper* und Russland sowieso *hust*…

    Sie verstehen sich sicher gut mit Islamisten die hassen Amerika ja genau so wie Sie!

    habe einfach das Gefühl das einige nicht verstehen dass ohne Krieg der Frieden oftmals gar nicht möglich ist.

    habe schon gedacht dass sie keine Quelle haben, ist auch absoluter Misst.
    sie nehmen Schuld von den Tschetschenischen Islamisten und geben sie den Amerikanern ohne Artikel, Quelle und ohne jeglichen Beweis.

  20. „Die Kälber wählen ihre Schlächter selber.“
    Was für Verräterschweine! Dieses Pack!
    ICH BIN SO WÜTEND!!!
    Wie kann man so DUMM sein.
    Ich werde dieses Land jetzt nicht mehr unterstützen!!!
    Der Anfang vom Ende!!!!
    WUT! WUT! MEIN GANZER HASS RICHTET SICH VON NUN AN AUF DIESES KOMMUNISTENPACK SED GRÜNE SPD.

  21. „Vor 25 Jahren haben die Bürger in Erfurt die Machtzentrale friedlich besetzt, damit ich heute hier stehen kann.“ O-Ton Kommunistenschwein Rammelow.

    Was ist das für SCHEIßE!!!! Sein Kumpel und Geschäftspartner, der Schneider, hat als Stasi-Offizier sich um die Spionage von DDR-Botschaften aus gekümmert. Einsatzgebiete: in Afrika sowie in Latein- und Mittelamerika, wo sie ein Netz von Informanten unterhielt.

  22. Stasi-Täter hantieren in einem undurchsichtigen Firmengeflecht der Linkspartei mit unvorstellbaren Summen, um sich Macht und Einfluss zu sichern.

    Steffen Harzer
    Der ehemalige Bürgermeister (1996 bis 2014) von Hildburghausen, Steffen Harzer, trat 1980 in die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) ein. Nach der Wende war er automatisch für die Nachfolgeparteien SED, SED-PDS, Linkspartei, PDS tätig. 1989 war der Politiker Delegierter des Sonderparteitags der SED. Harzer hat Maschinenbau studiert und ist Verwaltungsfachwirt.
    Margit Jung
    Die gelernte Kulturwissenschaftlerin Margit Jung war von 1986 bis 1987 wissenschaftliche Mitarbeiterin der SED-Kreisleitung. Heute ist Jung Fraktionsvorsitzende der Linken in Gera sowie Vorsitzende des Jugendaushilfeschutzes der Stadt.
    Ralf Kalich
    Nach der Ausbildung zum Elektromonteur hat Ralf Kalich sein Abitur gemacht und anschließend ein dreijähriges Studium an der Offiziershochschule der Grenztruppen absolviert. Von 1982 bis 1990 war Kalich ein Berufsoffizier der Grenztruppen der DDR, wobei er 1986 „aufgrund politischer Probleme“ versetzt wurde.
    Jörg Kublitzki
    Seit Oktober 2010 ist Jörg Kublitzki Mitglied des Thüringer Landtags. Der Politiker der Linken-Partei hat nach dem Abitur ein Offiziersstudium an der Hochschule der Nationalen Volksarmee (NVA) absolviert und bis 1990 als Berufsoffizier gearbeitet. Die NVA war von 1956 bis 1990 die Armee der DDR. Sie war für die innere Machtabsicherung der SED verantwortlich war und unterlag deshalb erheblichem Einfluss der Partei.
    Frank Kuschel
    Von 1980 bis 1983 hat Frank Kuschel an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte der Nationalen Volksarmee mit den Fachrichtungen Raketentruppen und Artillerie studiert. Abschließend war er zwei Jahre als NVA-Berufsoffizier in Mühlhausen tätig. Kuschel war inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit (Stasi). Dabei lieferte er unter dem Decknamen „Fritz Kaiser“ Informationen über Familien, die die DDR illegal verlassen wollten, an den Geheimdienst.

    Ina Leukefeld
    Unter dem Decknamen „Sonja“ hat Ina Leukefeld, die heute als Spezialistin für Arbeitsmarktpolitik im Thüringer Landtag gilt, inoffiziell für die Kriminalpolizei (IKM) gearbeitet. Nach Angaben des Tagesspiegels spionierte Leukefeld ab Mitte der 1980-er Jahre Personen oder Familien aus, die grenzflüchtig werden wollten und lieferte diese Informationen an die IKM.
    Karola Stange
    Fünf Jahre hat Karola Stange für die Kreisleitung Erfurt der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands gearbeitet. Anschließend arbeitete sie kurzzeitig im Stadtvorstand der Nachfolgepartei PDS, bevor Stange 1991 Referentin der Landtagsfraktion von PDS und Die Linke wurde. Seit 2009 ist die 55-Jährige Mitglied des Thüringer Landtags.

    B. Ramelow
    Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Zentrale für die Denkfabrik der Linken. Das Projekt wurde unter Ramelow mit 20 Millionen Euro Steuergeld bezuschusst.

    Im Herbst 1989 übernahm Gregor Gysi die SED und taufte die später in PDS um. Trotzdem machten Stasi-Kader in der Partei weiter Karriere. Einige von ihnen, die der SED als Staatsicherheit gedient hatten, mutierten sogar zu Hütern des Schatzes der Linken. Bei den Besitztümern handelt es sich aber nicht um die SED-Milliarden, die Anfang der 90er-Jahre über dubiose Kanäle in schwarzen Kassen verschwanden.
    SED umbenannte PDS erhielt: mehrere Immobilien, darunter ein Hotel und den Verlag des Parteiblatts „Neues Deutschland“. Einen zweistelliger Millionenbetrag Zusammen mit anschließend erworbenem Vermögen konstruierte die Partei dafür ein kleines Firmenreich, das stark verschachtelt und intransparent ist:

    Verflechtungen

    Im Handelsregister finden sich zahlreiche Gesellschafter, die ihre Anteile nur scheinbar auf eigene Rechnung halten. Tatsächlich hat die PDS die mit diesen Personen nicht näher bekannte Treuhandvereinbarungen geschlossen, was die Öffentlichkeit nicht ohne Weiteres erkennen kann.

    Ramelow hatte die Geschäftsführung mit einem früheren Elite-Tschekisten: Matthias Schindler. Der war gerade 33 Jahre alt und die Mauer stand kurz vor dem Fall, als ihm die Spionageabteilung HVA der Staatssicherheit die Leitung eines wichtigen Referates übertrug. Schindlers Truppe kümmerte sich um die Spionage von DDR-Botschaften aus. Einsatzgebiete: in Afrika sowie in Latein- und Mittelamerika, wo sie ein Netz von Informanten unterhielt.

    Nach Auflösung der Stasi 1990 sattelte der Offizier zum Geschäftsmann um. Dazu passend schönte er seinen Lebenslauf und behauptete, von 1985 bis 1990 „in der Außenwirtschaft“ tätig gewesen zu sein. Die Tarnung flog erst Anfang 2008 auf.
    Das „Neue Deutschland“ druckte kurz darauf ein Gefälligkeitsinterview, verschwieg den Lesern aber, dass der Gesprächspartner Schindler Gesellschafter des eigenen Verlags war.

    Die Beteiligungsfirma Communio, die mehrheitlich Schindler gehört, hält 50 Prozent an der Neues Deutschland Verlag und Druckerei GmbH.

    Die Linke gibt hierzu keine Auskunft. Noch größer ist Schindlers Einfluss bei der Grundstücksgesellschaft Franz-Mehring-Platz 1 mbH, der das Bürogebäude des „Neuen Deutschland“ in Berlin-Friedrichshain gehört.

    Dort residieren neben dem „Neues Deutschland“ etliche Vereine, die der SED entwachsen sind, wie etwa das „Ostdeutsche Kuratorium der Verbände“. Der Großmieter allerdings ist die Rosa-Luxemburg-Stiftung, Drei Millionen Euro bekam die Linke für das Grundstück für das künftige Gebäude aus Parteivermögen.

    Schindler war hier wieder mit von der Partie: Für die neue Prachtimmobilie wurde die Grundstücksgesellschaft Straße der Pariser Kommune 8 GmbH & Co. KG geschaffen. Als persönlich haftender Gesellschafter fungiert die von Schindler geführte Immobilienfirma Franz-Mehring-Platz 1. Geschäftsführer ist:
    Bodo Ramelow

    Diese Grundstücksverwaltungsfirma hat eine weitere Firma als Hausverwalter eingesetzt, die einem früheren Vorgesetzten von Schindler gehört: Fritz Arnd Augustin, ehemaliger Oberst in der Spionageabteilung der Staatssicherheit. Und mit noch jemandem ist Schindler eng verbandelt: mit dem Rechtsanwalt Tilo Hejhal. Der hatte als Student an der Ost-Berliner Humboldt-Universität unter dem Decknamen IM „Gottfried“ gespitzelt.

    Hejhal, der als Rechtsanwalt für die Linkspartei wichtige Prozesse führt, sorgte vor 1990, dass die Stasi gegen die von ihm angeschwärzten Mitbürger „Überprüfungs- und Ermittlungsmaßnahmen“ einleitete.

    Ramelow ist mit Hejhal im Trägerverein der Linken Medienakademie (LiMA) verbunden. Ramelow ist dort Vorstandsmitglied, Hejhal ist Vorsitzender.
    Die LiMA wird maßgeblich von der Rosa-Luxemburg-Stiftung finanziert.

    Joachim Philipp, arbeitet für die zentrale Firmenholding der Linkspartei – die Föderative Verlags-, Consulting- und Handelsgesellschaft, kurz Fevac genannt. Als die GmbH 1992 ins Leben gerufen wurde, war der heute 57-jährige Philipp einer der drei Gesellschafter.
    Vor 1990 war er der gnadenlose Richter am Ost-Berliner Militärgericht, der Angeklagte oft für viele Jahre ins Zuchthaus schickte.
    Die Militärgerichtsbarkeit steht für die Willkürjustiz der DDR. Dort wurden nicht zuletzt politische Fälle verhandelt, in denen die Stasi die Ermittlungen geführt hatte.
    Im Mai 1984 verhängte Philipp eine einjährige Freiheitsstrafe gegen einen frustrierten Stasi-Leutnant. Der hatte einer Freundin „Hinweise für die Abfassung eines Antrags“ auf Ausreise aus der DDR gegeben, was ihm als Straftat ausgelegt wurde.
    Und dieser Philipp hält mit Ruth Kampa 60 Prozent der Fevac-Anteile.

    Ruth Kampa
    Als Stasi-Top-Agentin wurde Kampa zu Spionageeinsätzen ins Ausland geschickt. Ruth Kampa war die Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag und damit die rechte Hand von Gysi, dieser machte Kampa nach Bekannwerden ihrer Stasivergangenheit zur Justiziarin von Die LINKE.

    Heinz Vietze
    Sekretär der Kreisleitung der FDJ im Ministerium für Staatssicherheit übernahm im September 2007 den Vorsitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung bis 2012.

    Weitere Vorsitzende sind u.a. Bodo Ramelow.

    Die Rosa-Luxemburg-Stiftung erhält im Jahr 2015 rund 47.000.000 € an staatlichen Zuschüssen: vom Auswärtigen Amt 1,6 Mio. €; vom Bildungsministerium 11,3 Mio. €, vom Innenministerium 11,0 Mio. €; vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 24,2 Mio. €.

  23. #17 Ezeciel   (05. Dez 2014 10:44)  

    #6 GFKD (05. Dez 2014 10:25)

    Und das ist auch richtig so. Wenn schon Krieg, dann muß die USA von Beginn an mit einbezogen werden. Nicht daß die USA warten können, bis alle Kriegsteilnehmer erschöpft sind und sie sich dann als Sieger darstellen kann. Die USA muß sich auch erschöpfen, damit sie endlich mitbekommt, daß Krieg kein Kinderspiel ist.
    —————
    Genau unter diesem Gesichtspunkt muss sowohl WK 2 als auch WK 1 gesehen werden. – Ist es denn soo verwegen anzunehmen, dass die Profiteure beider Kriege auch ein Motiv hatten an der Katastrophe tatkräftig mitzuwirken? Der Kriegsgewinn bestand ja nicht nur aus horrenden Rüstungsgeschäften, sondern – viel wichtiger – im Aufbau der eigenen Weltherrschaft durch den kriegsbedingten Niedergang der bisherigen Weltmacht der Europäer, allen voran – welch Ironie der Geschichte – des britischen Empire, der traditionellen „Freunde“! – (Oder war es doch eine alte Feindschaft?) Auch unter diesem Gesichtspunkt sollten wir unsere „Freunde“ etwas genauer unter die Lupe nehmen!

  24. #23 Mark von Buch (05. Dez 2014 10:54)

    Gotha steht noch, ich komme gerade von da zurück! 😉

    Spass beiseite! Ich sehe das, nach der anfänglichen Enttäuschung, gelassen. Mal abwarten, was diese Truppe überhaupt, in ihrem Sinne, an Grundsätzlichem ändern kann. Denn regierungsverantwortliche Realpolitik, mit all ihren Sachzwängen, ist schon etwas Anderes, als aus der Opposition heraus, nur auf Stimmenfang zu gehen.

  25. USA und die EU wollen weitere Sanktionen gegen Russland aus folgenden Gründen:
    1. Russen spülen die Toiletten mit Trinkwasser = Vergeudung von Resourcen
    2. Russen atmen Sauerstoff ein und Kohlenstoffdioxiyd aus, das ist versuchter Völkermord am Westen
    3. Russen trinken mehr Wodka als Whiskey, das schadet der Schottischen Wirtschaft und der EU
    4. Russland kauft Gold und hält dadurch die Preise, das ist gegen Goldman Sachs Strategie und damit gegen die Interessen der USA
    5. Putin ist nicht gegen Russland und nicht für den Westen, Putin muss weg..
    6. Putin hält eine Rede an die russische Nation und hat sich die Rede nicht von den USA absegnen lassen, das verstößt gegen das Völkerrecht der USA

  26. #27 Simbo

    Ja, schöner Artikel über Southstream und Putin.
    Zum Glück haben wir ja auch:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream

    Ich erinnere mich noch daran und fand das damals ziemlich frech von den Polen. Was haben die sich denn da einzumischen?, dachte ich:

    Nach der Unterzeichnung gab es heftige Proteste von Seiten mehrerer osteuropäischer Staaten wie Polen, Litauen, Lettland und Estland, die Russland Bemühungen zur Spaltung der Europäischen Union und Deutschland die Nichtbeachtung ihrer Interessen vorwarfen.

    Der damalige polnische Verteidigungsminister Rados?aw Sikorski verglich 2006 den deutsch-russischen Vertrag sogar mit dem Hitler-Stalin-Pakt. Die gemeinsamen Interessen im Streit um die Pipeline sorgten auch für die Annäherung zwischen Polen und Litauen. Ein weiterer Grund für den Widerstand Polens liegt darin, dass die Ostseepipeline mit bestehenden Landpipelines konkurrieren würde und für Polen Einnahmen aus Transitgebühren damit wegfielen.

  27. Sehr interessantes Video über unser beliebtes ‚Ukrainisches Roulette‘ auf TV-Österreichisch, besser als alles was es in unseren GEZ-Sendern von unseren Leuchtürmen der anerzogenen Ahnungslosigkeit gibt und dem Volk ins Euro-Hirn gepimpert wird:

    Die Welt steht auf dem Kopf, die EU-Friedensimperialen bauen sich Schritt für Schritt einen kleinen Eroberungskrieg vor der eigenen Haustür, um ihn in die EU aufnehmen zu können, der ehemalige Grüne EU-Abgeordnete redet gegen die EU-Ukraine, der Börsen-Guru ist der Vernüftigste der Runde, der Berufsdimplomat sagt sogar mal Verwertbares, der „Standard“-Presse-Kläffer kläfft eben, und zwar so ideologisch-versifft wie Hitler und Stalin zusammen, und das Privatfernsehn erfüllt die Diskussionspflicht der Öffentlich-Rechtlichen.

    https://www.youtube.com/watch?v=boD0T2ioq9c

  28. NEUE GEWALT IN DER RUSSISCHEN TEILREPUBLIK TSCHETSCHENIEN

    Mindestens 20 Tote
    bei Gefechten in Grosny

    Moslem-Tschetschenen bei der Arbeit!

    euer Ausbruch von Gewalt in der russischen Teilrepublik Tschetschenien!

    Bei Feuergefechten zwischen Sicherheitskräften und Aufständischen in der zuletzt relativ ruhigen Hauptstadt Grosny wurden am Donnerstag mindestens 20 Menschen getötet. Zehn der Toten waren nach Angaben des Nationalen Anti-Terror-Komitees in Moskau Polizisten, zehn islamistische Extremisten.

    http://www.bild.de/politik/ausland/tschetschenien/tote-bei-ausbruch-von-gewalt-in-grosny-in-tschetschenien-38835740.bild.html

  29. Was mir bei den Onlineartikeln immer auffällt sind die mit Photoshop bearbeiteten Bilder. Die Kampfjets der USA sind immer in blitzendem Zustand und optimal ins Licht gesetzt, das Wetter bei Schiffen ist klar mit moderatem Wellengang, Bodentruppen werden aus der Froschperspektive abgelichtet und alles macht immer einen Top Gun artigen frisch aus dem Katalog Eindruck.

    Russisches Militärgerät (va. Flugzeuge) auf den Fotos zeigt dagegen selten keine Abnutzungserscheinungen, wie Kerosinrussflecken, Flugrost und wenn ein Oberflächenteil ausgetauscht wurde sieht man das eindeutig an der noch nicht ausgeblichenen Farbe des neuen Teils.

    Die Wirkung der Bilder ist damit sehr eindeutig: Neustes High-Tech VS maroder Schrott. Dabei bin ich mir sehr sicher, die amerikanische Ausrüstung sieht in der täglichen Arbeit nicht anders aus.

    Als unbedarfter Leser kann man damit sehr schnell zum Schluss kommen, es mit einer eindeutig unterlegenen Militärmacht zu tun zu haben. Das fördert Überheblichkeit und wiegt einen in falscher Sicherheit.

  30. Und zur Feier des Tages werden „Pussy Riot“ wieder aus der Mottenkiste geholt. Nadeshda Tolokonnikova AKA „Lady Suppenhuhn“ und Marija Aljochina erhalten heute in Bremen den „Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken“ sowie die damit verbundenen 10.000 Euro.

    Von Rechts wegen sollte eine wirkliche „Punk-Band“ während dieser Preisverleihung die Veranstaltung sprengen.

  31. #10 Reiner Zufall:

    Die Teilnehmer bestritten bis auf Paul Siebertz (Vorsitzender ARD-Programmbeirat) … die Vorwürfe.

    Kein Wunder! War es doch der ARD-Programmbeirat, der die Ukraine-Berichterstattung stark kritisiert hat: „Einseitig … lückenhaft … tendenziell gegen Russland un die russischen Positionen gerichtet …“, differenzierende Berichte über das Verhältnis der EU zur Ukraine, die Interessen der NATO, die Legitimation des Majdanrats sowie die Rollen von Juljia Timoschenko und Vitali Klitschko hätten gefehlt. Hier ist sein „Resümee zur Ukraine-Berichterstattung“:

    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/42784_1.pdf

    #13 Gast100100:

    Die amerikanische Regierung stellt mittlerweile eine Schlüsselposition im ukrainischen Kabinett. Der neue Finanzministerin, früher im US-Außendienst und bei der Weltbank, wurde innerhalb eines Tages in Kiew eingebürgert.

    Und zwei Amerikaner, darunter der Sohn von US-Vize Joe Biden, sitzen im Direktorium des größten ukrainischen Gaskonzerns Burisma. Hunter Biden ist Wirtschaftsanwalt bei der New Yorker Großkanzlei Boies, Schiller & Flexner, Devon Archer, Mitgründer der New Yorker „Heuschrecke“ Rosement Capital, war „Fundraiser“ und Wahlkampf-manager von John Kerry. Wir schieben mal wieder 500 Millionen nach Kiew, während die Amerikaner die Schaltstellen besetzen.

  32. Nun, in seiner Rede hat Putin viele konkrete Fragen der Wirtschaft / des Sozialen bearbeitet.
    Das ist dem Weib zu kompliziert, deshalb kompiliert sie nur das, was sie verstanden hat.

    “In seiner Rede an die Nation stellt sich Putin als Verteidiger des Vaterlands dar.”
    in Rußland gibt es eine “Patriotismuswelle”
    Putin “präsentiert” sich “als Retter und Wegweiser der Nation”,
    “innenpolitisch profitiert Putin vom Patriotismus”,…

    Das meint das Weib zwar negativ, aber das stimmt.
    Das Weib ist aber zu dumm zu kapieren, dass die meisten Menschen so etwas auch in Deutschland haben wollen.
    Insbesondere „Patriotismuswelle“ und Politiker in der Führung, die „Verteidiger des Vaterlands“ und „Retter und Wegweiser der Nation sind“.

    Leider werden wir von Selbstmördern regiert, die uns in den Abgrund ziehen.
    Vernünftige Politiker werden mit allen Mitteln von der Macht fern gehalten.

    PS Aber immerhin ist das Weib zwar dumm, aber eine Russin, also versteht zumindest Russisch.
    Viel schlimmer war ARD, die eine dumme TÜRKIN (Golineh Atai) nach Moskau geschickt hat, die nur von den anderen westlichen Korrespondenten abgeschrieben hat.

  33. #46 Heta (05. Dez 2014 15:49)

    Die amerikanische Regierung stellt mittlerweile eine Schlüsselposition im ukrainischen Kabinett. Der neue Finanzministerin, früher im US-Außendienst und bei der Weltbank, wurde innerhalb eines Tages in Kiew eingebürgert.

    Und zwei Amerikaner, darunter der Sohn von US-Vize Joe Biden, sitzen im Direktorium des größten ukrainischen Gaskonzerns Burisma.
    ++++++++++++++++++++++++++++
    Es schnürt einem die Luft ab.
    Da ist es kein
    Reiner Zufall,
    dass die Lohnjournaille der Atlantikbrücke u. a. Organisationen uns jeden Tag aufs neue belügen, was die Ukraine und Russland betreffen.

    Es ist auch kein
    Reiner Zufall,
    dass im Vorfeld lt. Nuland fünf Milliarden Dollar für den Umsturz an die Aufrührer geschoben wurden.

  34. @PI

    PI soll darüber schreiben:

    http://www.tagesschau.de/ausland/grosny-gefechte-101.html

    Islamisten bekennen sich zu Angriff
    Stand: 04.12.2014 12:22 Uhr

    Eine militante Islamistengruppe namens „Kaukasus-Kalifat“ hat sich in einem Internetvideo zu den Angriffen in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny bekannt. Bei schweren Gefechten zwischen den Extremisten und der Polizei sollen mindestens zwölf Menschen getötet worden sein.

    Zusammenhang mit Putins Rede an die Nation

    Im vergangenen Dezember verübten Terroristen in Wolgograd in Südrussland zwei Bombenanschläge, bei denen viele Menschen getötet wurden. In Internetvideos drohten islamistische Kämpfer insbesondere dem russischen Präsidenten Putin. Schon als Ministerpräsident 1999 und danach als Präsident hatte er Militäraktionen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen der Tschetschenen angeordnet.

  35. #8 GFKD (05. Dez 2014 10:25)

    genau das Gegenteil ist der Fall, Europa zieht die USA mit rein und nicht umgekehrt.

    FALSCH.
    EU hat mit Janukowitsch ein Abkommen geschlossen,
    am nächsten Tag fand jedoch der Putsch satt und die drei europäischen Außenminister (von Deutschland, Frankreich und Polen) standen wie Vollidioten da und mussten es schlucken.
    Die neue ukrainische Regierung war wie im berühmten „Fuck-the-EU“ Telefonat von Nuland besprochen.

    http://grayfalcon.blogspot.com/2014/02/glitch-yahtzee-and-tinybook.html
    „Fuck-the-EU“-Nuland verteilt Cookies auf Maidan.

    #13 Gast100100 (05. Dez 2014 10:30)
    Die amerikanische Regierung stellt mittlerweile eine Schlüsselposition im ukrainischen Kabinett. Der neue Finanzministerin, früher im US-Außendienst und bei der Weltbank, wurde innerhalb eines Tages in Kiew eingebürgert.

    Ukraine wurde direkt unter ausländische Verwaltung gestellt.
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/ukraine-neues-kabinett-auslaender-informationsministerium/seite-2

    Finanzministerin ist eine US-Amerikanerin, Wirtschaftsminister – ein Litauer (Vertreter der EU).
    Ein unglaublicher Vorgang,
    aber man lässt alle Masken fallen, da die Not zu groß ist.

    Einerseits soll minimale Ordnung garantiert werden (was absolut jedoch aussichtslos ist).
    Anderseits wird zumindest die Teilerstattung für die vom Westen geleistete „Hilfe“ versucht.

  36. #45 Stefan Cel Mare (05. Dez 2014 15:01)
    Und zur Feier des Tages werden “Pussy Riot” wieder aus der Mottenkiste geholt. Nadeshda Tolokonnikova AKA “Lady Suppenhuhn” und Marija Aljochina erhalten heute in Bremen den “Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken” sowie die damit verbundenen 10.000 Euro.

    Ein Suppenhuhn in die Vagina zu schieben und vor dem Altar zu hüpfen sind aus der bunten Sicht zweifelsohne große Leistungen.

    Aber eine nicht mindere Leistung wurde bisher nicht geehrt:
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article121752367/Kuenstler-nagelt-seine-Hoden-auf-Roten-Platz-fest.html

    Wo ist die Gerechtigkeit?
    😀 😀 😀

  37. #49 Schüfeli (05. Dez 2014 16:18)
    In Internetvideos drohten islamistische Kämpfer insbesondere dem russischen Präsidenten Putin. Schon als Ministerpräsident 1999 und danach als Präsident hatte er Militäraktionen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen der Tschetschenen angeordnet.

    Man achte wieder mal auf die „neutrale“ Wortwahl:
    Moslemische Terroristen werden hier als „Aufständische“ oder „Rebellen“ mit „Unabhängigkeitsbestrebungen“ umschrieben (ebenso wie in Syrien) und wie nennt man den gleichen Abschaum in Afghanistan und Irak?

    Den Bodensatz der Menschheit aus dem Kaukasus kann man zum Beispiel hier bewundern.
    Weil Rußland der syrischen Regierung Waffen geliefert hat soll Putin daran glauben: (von September 2014)
    https://www.youtube.com/watch?v=q8v_cgMUgZI

    Schon vor mindestens 10 Jahren ist dieses Video entstanden, als diese vorgeblichen „Rebellen“ sich aufgeführt hatten wie Al Kaida und IS heutzutage.
    https://www.youtube.com/watch?v=Yr5f9LrLawk&list=UU3ICky0kZim6rqnoFy61nlw
    ___________________________________

    Zum eigentlichen Thema, der Rede von Putin:
    Zunächst einmal ist es ein legitimes Anliegen jedes Staatsmannes, für sein Land geradezustehen, wie er in seinem Eid geschworen hat. Insofern nichts Bemerkenswertes (außer bei gewissen „deutschen“ Atlantikb(r)ücklern versteht sich).

    Der kritische Beobachter sollte sich darauf konzentrieren, diese Doppelzüngigkeit der sogenannten Medienberichterstattung zu entlarven. Was für die einen recht und billig ist soll für die anderen gewissermaßen eine Todsünde sein?
    (Das macht den Kreml deswegen noch lange nicht zum lupenreinen Demokraten und zum Weltretter.)

    Lackmustest:

    Man lese sich diese Rede eines Staatsmannes durch und setze die obigen Schlagzeilen des „Qualitätsblattes“ dagegen:
    Jeder „Anklagepunkt“ ließe sich problemlos einflechten, andichten läßt sich immer etwas, je nach der Absicht des Verfassers.

    whitehouse.gov/the-press-office/2014/05/28/remarks-president-united-states-military-academy-commencement-ceremony

    Here’s my bottom line: America must always lead on the world stage. If we don’t, no one else will. The military that you have joined is and always will be the backbone of that leadership. But U.S. military action cannot be the only — or even primary — component of our leadership in every instance. Just because we have the best hammer does not mean that every problem is a nail. And because the costs associated with military action are so high, you should expect every civilian leader — and especially your Commander-in-Chief — to be clear about how that awesome power should be used.

    So let me spend the rest of my time describing my vision for how the United States of America and our military should lead in the years to come, for you will be part of that leadership.

    First, let me repeat a principle I put forward at the outset of my presidency: The United States will use military force, unilaterally if necessary, when our core interests demand it — when our people are threatened, when our livelihoods are at stake, when the security of our allies is in danger. In these circumstances, we still need to ask tough questions about whether our actions are proportional and effective and just. International opinion matters, but America should never ask permission to protect our people, our homeland, or our way of life.

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