Ralph GiordanoAm 10. Dezember verstarb Ralph Giordano im Alter von 91 Jahren an den Folgen eines Sturzes. Viel wurde dieser Tage schon gesagt und geschrieben über den großen Publizisten. Seine Arbeit wurde dabei aber meist sehr unvollständig skizziert. Vor allem seine überaus scharfe Kritik am Islam in den letzten Jahren seines Schaffens blieb in den Medien gänzlich unerwähnt. Dabei hatte er dazu sehr viel zu sagen. Er ließ sich nicht in eine Schublade stecken, wollte sich nichts und niemandem anpassen und nahm kein Blatt vor den Mund. Er war das Gewissen der Gewissenlosen. Deshalb werden wir ihn in einer kleinen PI-Serie in den kommenden Wochen noch einmal selbst zu Wort kommen lassen und Texte und Gedanken eines großen Mannes wiederveröffentlichen. Heute Teil 1: Giordanos Rede auf der Kritischen Islamkonferenz 2008

Ralph Giordano
„NICHT DIE MIGRATION, DER ISLAM IST DAS PROBLEM“
Eröffnungsrede zur „Kritischen Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“ am 31. Mai 2008 um 10.00 Uhr im Hörsaal der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Kölner Universität, Gronewaldstraße 2, Köln-Lindenthal

Verehrte, liebe Mina Ahadi, lieber Michael Schmidt-Salomon, liebe muslimische und nichtmuslimische Freundinnen und Freunde, wenn anwesend auch Gegnerinnen und Gegner dieser Tagung, meine Damen und Herren, ich begrüße die „Kritische Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“ als ein Pflasterstein auf dem Wege zu einer fortschrittlichen Islamkritik, die notwendiger ist denn je, und als einen weiteren Stein auf der Straße zu einer Interessensvertretung säkularer Muslime, die immer noch in den Anfängen steckt.

Dabei soll hier die programmatisch gedachte Einleitung „Nicht die Migration – der Islam ist das Problem“ in keinem andern Namen als dem meinen sprechen, in der Hoffnung großer Übereinstimmung mit dem Geist dieser Zusammenkunft. Das allerdings in einer zu ihren Gunsten veränderten Situation: Ein von feigen Politikern partei- und regierungsübergreifend verdrängtes und geschöntes Problem der deutschen Innen- und Außenpolitik hat sich im letzten Jahr mit der Kraft eines Naturereignisses Bahn gebrochen und sich einen Dauerplatz im öffentlichen Diskurs der Nation erkämpft – ein neuer Abschnitt in der Migrationsgeschichte Deutschlands.

I.
Zur Chronologie: Am 11. Mai 2007 fand auf Initiative des „Kölner Stadtanzeigers“ unter Leitung seines Chefredakteurs Franz Sommerfeld vor laufender Kamera ein Gespräch statt zwischen Bekir Alboga, Vorsitzendem der Türkisch-islamischen Union der Anstalten für Religion DITIB, und mir. Das Thema: Der Bau einer zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld. Die Runde dauerte eine Dreiviertelstunde, gezündet aber hatte schon ihr Anfang – meine öffentliche Aufforderung an Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma: „Stoppen Sie diesen Bau, der ein Anspruch auf Macht und Einfluß ist, ein Zeichen integrationsfeindlicher Identitätsbewahrung, ein falsches Signal und verräterischer Schritt zu weit nach vorn. Zwischen Hinterhofmoschee und zentraler Großmoschee gibt es zahlreiche Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt, den das Köln-Ehrenfelder Reißbrettmodell provoziert.“

Die Wirkung war explosiv – und das nicht nur am Ort des Gesprächs.
Am 16. Mai 2007 ins Internet gestellt, hatte der Protest ganz offenbar etwas ausgesprochen, was sehr vielen Menschen auf der Seele lag. Anders ist die geradezu sturzflutartige Lawine nicht zu erklären, die die lokale Dimension sofort sprengte, rasch in den Alltag der öffentlichen Berichterstattung einzog und bundesweit aufdeckte, daß da etwas allgegenwärtig und hochbewußt vor sich hinschwelte, ohne sich aber bisher artikuliert zu haben: die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung.

Binnen kurzem erreichten mich Hunderte und Aberhunderte von Briefen, Faxen und Telefonaten, mit einem ebenso einheitlichen wie bestürzenden Tenor: „Wir teilen Ihre Befürchtungen, wagen aber nicht, sie öffentlich auszusprechen, weil wir dann in die falsche, rassistische, neonazistische Ecke gestellt werden – wo wir nicht hingehören.“

Es war ein geradezu überwältigender Beweis, wie wirksam in Deutschland immer noch das niederträchtigste aller niederträchtigen Totschlagargumente der political correctness ist: „Wer gegen den Bau von Großmoscheen ist oder gar den Islam kritisiert, der macht die Sache der Nazis von heute“. Ich kenne keine schamlosere Ausbeutung des generationsüberhängenden Schulddrucks aus der Nazizeit an den schuldlosen Generationen von heute, als diese Chefanklage deutscher Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophiler Einäugiger und unbelehrbarer Beschwichtigungsdogmatiker. Darunter nicht zuletzt maßgebliche Politiker der 68er. Mit Erschrecken registriere ich, wie unfähig gerade sie sind, ihre Denkmuster von Toleranz und Antirassismus angesichts einer neuen Lage in der Migrantenszene auch einer Neudefinition zu unterziehen und dabei die intellektuellen Wertmesser ihrer Jugend in Frage zu stellen. Stattdessen tragen sie weiter dazu bei, daß ein großer Teil der deutschen Gesellschaft immer noch auf ihre infame Diskriminierungsformel starrt wie der Vogel auf die Schlange, zungengelähmt und in eingeschüchterter Defensive.

Eine andere Gefahr für die Islamkritiker kommt von rechts, von falschen Bundesgenossen und Schulterklopfern, die aus ganz anderen, aus rassistischen Motiven gegen muslimische Sakralgroßbauten und islamische Riten, Sitten und Gebräuche sind.

Auch davon weiß ich ein Lied zu singen.

Hatte die braune Truppe im Kölner Stadtrat, einzige Fraktion gegen den Bau der Moschee, nach meinem Protest doch laut getönt: „Giordano auf Pro-Köln-Kurs!“ Woraufhin ich sie: „die zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus“ nannte, „die, wenn sie könnte wie sie wollte, mich in eine Gaskammer stecken würde.“ Das ist, zugegeben, starker Tobak, der mir denn auch die Androhung eines Verfahrens einbrachte (dem ich, falls es eröffnet wird, mit freudiger Erregung entgegensehe). Aber hier verläuft die Schmerzgrenze, offenbart sich das Kernproblem, ein politisches Prinzip – die klare Abgrenzung der eigenen Kritik am Islam gegenüber den Motiven des deutschen Rechtsextremismus und –populismus.

Es ist also ein Kampf an zwei Fronten: gegen die Instrumentalisierungsversuche der Rechten und gegen die Diskriminierung von links. Die eine ist so tückisch wie die andere, die linke jedoch meinungsmachend. Es ist die Ecke, aus der mir immer wieder souffliert wird: „Giordano, gerade Sie als Jude sollten sich doch für Minderheiten stark machen…“

Hier meine Antwort: Es sind gerade die unterm Hakenkreuz bitter erkämpften Kriterien, die Erfahrungen als Angehöriger einer damals tödlich bedrohten Minderheit, die mich heute alarmieren und sensibilisieren für die Gefahren, die vom politischen und militanten Islam drohen. Ich brauche mich hier nicht als Anwalt von Minderheiten auszuweisen, war ich doch fast mein ganzes Leben nichts anderes gewesen als das. Die Trauerrede, die ich nach dem Verbrennungstod von fünf Türkinnen am 29. Mai 1993 in Solingen auf Aufforderung der hinterbliebenen Familie Genc an der Mordstätte gehalten habe, war, ist und wird für immer das programmatische Credo meines Kampfes gegen Fremden- und Ausländerhaß sein. Der Schutz der muslimischen wie auch anderer Minderheiten gegen alle Angriffe ausländer- und fremdenfeindlicher Gesinnungen bleibt jedermanns selbstverständliche, von sonstigen interkulturellen Meinungsverschiedenheiten, Gegensätzen und Unstimmigkeiten unabhängige Pflicht – eine Ehrensache der Nation! Denn natürlich gibt es in Deutschland Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassenhaß, wer wüßte das besser als ich? Nur hat meine Kritik am Islam und an von ihm mitprägten Zuständen in den Parallelgesellschaften der türkisch dominierten muslimischen Minderheit in Deutschland nicht das mindeste damit zu tun.

Deshalb also wird auch allen künftigen Versuchen, diese Kritik mit dem Hinweis auf falsche Bundesgenossen oder auf die Schmähungen der political correctness mundtot zu machen, ein dreifaches Nein entgegengesetzt.

Ich mime hier nicht den Türkenschreck, ich bin kein Antimuslim-Guru, ich habe nicht zum Bürgerkrieg aufgerufen. Meine Einmischung in diesen Konflikt richtet sich nicht, wie mir immer wieder unterschoben wird, gegen die Muslime in Deutschland – würde das doch eine Homogenität vortäuschen, die die Verbandsfunktionäre fälschlicherweise immer wieder reklamieren. Meine Einmischung richtet sich vielmehr gegen alle, die ein anderes als das demokratische Deutschland im Sinne haben. Gegen sie habe ich das Wort ergriffen und werde es weiter ergreifen. Und das an der Seite kritischer Muslime und demokratiefester, antirassistischer Nichtmuslime.

Man braucht aber, verdammt noch mal, kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit bürgerlichem Selbstbewußtsein den erschreckenden Erscheinungen entgegenzutreten, die uns von einer total verfehlten Immigrationspolitik beschert worden sind.

Heute kann mit Genugtuung gesagt werden, daß der inzwischen bundesweit gestreute Protest gegen die Absichten einer schleichenden Islamisierung das Problem endlich aus der Schmuddelecke des deutschen Rechtsextremismus und –populismus herausgeholt und ihn zu einer seriösen Institution des öffentlichen Diskurs gemacht hat.
Dabei ist nicht die Moschee – der Islam ist das Problem. Ist er reformierbar, ist er modernisierbar? Sind Islam und Scharia, das islamische „Rechtssystem“, in Übereinstimmung zu bringen mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Pluralismus und, dies der Kernpunkt überhaupt, mit der Gleichstellung der Frau?

Fragen, von denen die Bundesrepublik Deutschland durch die Existenz einer großen muslimischen Minderheit unmittelbar berührt wird – und auf die die Kronzeuginnen und Kronzeugen unserer Tage, kritische Muslima und Muslime, ihre Antworten geben.

II.

Ich zitiere: „Es beschämt uns, daß Gewalt gegen Frauen ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, daß Gewalt gegen Kinder ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, daß Gewalt gegen Andersgläubige ein islamisches Problem ist. Und es beschämt uns, daß dies von Islamverbänden geleugnet wird.“

So Necla Kelek. Aber sie bleibt nicht bei der Klage stehen, sondern stellt das Alternativmodell vor, eine Art Gegen-Charta: „Wir leben in einem säkularen Gemeinwesen, das Staat und Religion trennt. Eine Werteordnung, die die moralische Verfassung Europas darstellt. Das ist mit Koran und Sunna nicht möglich. Ihre Lehren gewähren den Menschen diese Freiheit nicht. Das ist der elementare Unterschied, der den `Scharia-Islam´von den Säkularen trennt. Warum sagen die Islamverbände nicht ehrlich, daß sie diese Werteordnung ablehnen?“

Weil es in den Grundsatzfragen mit diesen Verbänden keinen Konsens gibt – die Unzahl vergeblicher Sitzungen der Arbeitsgruppen bestätigen es auf das Deprimierendste. Insider belegen, daß die Vertreter des sogenannten Koordinierungsrats der Muslime nichts Substantielles zur Debatte über Verfassungs- und Werteverhältnisse beigetragen haben. Auch ist aus den Reihen der muslimischen Gelehrten niemand aufgestanden, um sein Verhältnis von Islam und Demokratie offenzulegen. Beobachter haben vielmehr den Eindruck, daß es den Vertretern des Koordinierungsrats vor allem darum geht, einen staatlichen Vertrag über das ungestörte religiöse Leben der hiesigen Muslime auszuhandeln. Das Gegenprogramm zu kritischen Muslima und Muslimen.

Wollen sie doch gerade nicht auf ihre muslimische Identität reduziert werden, sondern hier sein als integrierte Bürgerinnen und Bürger deutscher Nationalität; nicht zu Import- oder Ferienbräuten degradiert werden, sondern als junge Frauen und Männer selbst entscheiden ob, wann und wen sie heiraten wollen. Eine Eigenbestimmung also, die nur allzu vielen Frauen in den türkisch dominierten muslimischen Parallelgesellschaften Deutschlands immer noch vorenthalten wird. Die Deklassierung der Frau ist ein kulturimmanenter Bestandteil des Islam, und so alt wie er selbst. Der Unterschied zu früher besteht nur darin, daß sich dieser Status quo durch die massenhafte Immigration von Muslimen in nichtmuslimische Länder konfrontiert sieht mit der Forderung nach Korrektur gemäß der Charta der Menschenrechte.

Das letzte Opfer einer wahnsinnigen Auffassung von „Familie und Ehre“ war die sechzehnjährige Afghanin Morsal Obeidis in Hamburg, getötet von dem dreißigmal straffällig gewordenen Bruder, der eigentlich im Gefängnis hätte sein müßen, aber Haftaufschub hatte – das Todesurteil für die Schwester, die integriert leben wollte.
Muslimische Frauen und Mädchen stehen hier in Deutschland zu Tausenden unter dem allgegenwärtigen Druck, von Verwandten ermordet zu werden. Wobei mangelnder Zeugenschutz den potentiellen und faktischen Mördern buchstäblich in die blutigen Hände arbeitet. Auf den Staat als Helfer jedenfalls warten die Bedrohten bisher vergeblich. Auf der fünfzehnjährigen Gedenkfeier des Solinger Massenmords am 27. Mai 2008 hat der Innenminister bei der Aufzählung, vom wem die Demokratie bedroht wird, kein Wort über das riesige muslimische Konfliktpotential verloren – die Scheu, die Dinge beim Namen zu nennen, war förmlich greifbar.

Dabei steht der Islam steht auf dem Prüfstand der Geschichte. Und es sind vor allem muslimische Kritiker, die ihn dahin befördert haben, international bekannte Persönlichkeiten, auf die die ganze Welt hört, Denker, Dichter und Schriftsteller, die genau wissen, daß das Schwert eines gnadenlosen Fatwa-Islam über ihnen schwebt und jederzeit zuschlagen kann – und die dennoch nicht schweigen.

Einer von ihnen ist Abbas Baydoun, Jahrgang 1945 und langjähriger Feuilletonchef der libanesischen Tageszeitung „As-Safir“. Er schrieb, ich zitiere: „Allzu oft jubelten wir unseren echten und großen Tyrannen zu, in der Erwartung, die versprochene Stunde der Rache am Westen bräche nun an. Heute scheint es, daß viele unserer Intellektuellen in ihrem Innern einen kleinen Bin Laden großziehen und neuerlich mit der historischen Rache um jeden Preis winken – selbst wenn es sich um die Zerstörung der Kultur, das Wegsperren von Frauen oder darum handelt, Afghanistan aus lauter verzweifelter Rachsucht den Kampfbombern eines Georg W. Bush auszuliefern.“

Und weiter: „Womöglich beten jetzt viele bei uns darum, daß der Rassismus des Westens und die amerikanische Paranoia sich verstärken, denn auf diese Weise fänden wir eine neue Ausrede, nicht in den Spiegel zu sehen. Auf diese Weise könnten wir erneut in die Wahnvorstellung von der kollektiven Unterdrückung eintauchen, um uns den Anblick eines fürchterlichen Gesichts zu ersparen, des Gesichts eines andern Islam, des Islam der Isolation und der willkürlichen Gewalt, der nach und nach die Oberhand gewinnt und bald, während wir auf den Höhepunkt unserer Verblendung zusteuern, unser tatsächliches Gesicht sein wird.“

Ich frage mich: Was sind Salman Rushdies „Satanische Verse“ gegen dieses Verdikt von Abbas Baydoun? Bedenken wir: Es ist ein Muslim, der hier Schluß macht mit der bequemen Delegierung der Verantwortlichkeit für die endogenen, also die eigenen, selbstverursachten Übel und Mißstände der islamischen Welt – statt, wie üblich, dafür „Europa“, den „Großen Satan USA“ oder den „Kleinen Satan Israel“ zu bezichtigen. Es ist ein Muslim, der hier die Unfähigkeit der islamischen Welt zur Selbstreflexion anprangert, die durch die eigenen Eliten verursachte Rückständigkeit, und der die daraus entstandenen aggressiven Minderwertigkeitskomplexe beim Namen nennt.

Einer aber geht noch weiter, geht aufs äußerste, und da erschrickt nun jeder, der weiß, wie es dort zugeht, woher er kommt – ich spreche von Zafer Senocak, dem großen türkischen Schriftsteller. Es sind nicht mehr als zwei Sätze, aber sie haben die Sprengkraft einer geistigen Atombombe – ich zitiere: „Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit in der modernen Gesellschaft.“

Liebe Anwesende – Muslime wie diesen bräuchte niemand auf der Welt zu fürchten.

Aber was Zafer Senocak da sagt, und was kein Europäer, Amerikaner oder Israeli je zu sagen gewagt haben würde, hat drei beängstigende Aspekte, die alle einen Ursprung haben: die Krise des Islam.
Erster Aspekt: Ein riesiger, revolutionsüberreifer Teil der Menschheit, die „Umma“, also die gesamte Gemeinschaft der Muslime, so differenziert sie auch in sich ist, droht an ihrer eigenen kultur- und religionsbedingten Rückständigkeit und Unbeweglichkeit zu ersticken. Gleichsam ein dröhnendes Ausrufezeichen dazu: die gespenstische Existenz, die Talmiwelt der Öl-Billionäre am Golf, das Fettauge auf der Bodenlosigkeit eines goldstrotzenden Zynismus – das kann nicht gut gehen.

Der zweite Aspekt: Die tiefsten Wurzeln des weltweit ausgeübten Terrors im Namen Allahs liegen in den ungeheuren Schwierigkeiten, die der Islam bei seiner Anpassung an die Moderne hat – der Terror ist das Ziehkind seiner Krise!

Und drittens: Immer dunkler fällt über das gerade begonnene 21. Jahrhundert ein Schatten, von dem es sich tödlich bedroht sieht – der Schatten eines neuen, eines – nach Hitler und Stalin – dritten Totalitarismus.

Die historischen Vergleichsmöglichkeiten sind alarmierend genug: Absolute Entgrenzung der Gewalt, und ihre ebenso absolute Rechtfertigung; Ausrufung von Gewalt als revolutionäre Notwendigkeit; und ein Feindbild von Menschen als Schädlingen auf Grund ihrer Rassen-, Klassen- oder Religionszugehörigkeit.
Es ist die Bedrohung der kulturellen und geistesgeschichtlichen Wurzeln unseres Kontinents durch den Sieg des islamisch-fundamentalistischen Gottesstaats über die Welt.

Ich glaube nicht daran, daß diese wahnsinnigen Fiktionen Wirklichkeit werden. Aber schon der Versuch könnte die Welt zuschanden machen – und nicht nur die islamische.

Wenn es denn stimmen sollte, daß es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt (was kritische Muslime bestreiten), dann sollte der Islam diesen Islamismus möglichst bald von innen her besiegen.
Denn von außen kann er nicht besiegt werden.

Wir aber müssen wissen, was mit dem 11. September 2001 Einzug in die Geschichte gehalten hat: Ein neues Zeitalter weltweiter Furchtverbreitung. In diesem Kontext hat Deutschland bis zur Stunde Glück gehabt – die beiden Kölner Kofferbomben haben nicht gezündet, und drei andere Täter mit acht Attentatsplänen konnten rechtzeitig festgesetzt werden. So braucht es nicht zu bleiben. Was dann?

An dieser Stelle sei ein kleiner Einschub erlaubt – zu den unvergessenen Reaktionen einer spezifischen Linken auf den Horror jenes Septembertags vor nunmehr fast sieben Jahren.

Ich habe mein ganzes Leben lang, vor und nach der Befreiung, Schwierigkeiten gehabt, zu hassen, obwohl ich genügend persönlichen Grund dazu gehabt hätte – und das ist mir auch gelungen. Aber dann, spät, habe ich es doch noch gelernt – als ich die ersten Verlautbarungen aus dieser Ecke auf die Anschläge von New York, Washington und Pennsylvania über mich ergehen lassen mußte: nämlich daß „Ground zero“, der Anschlag auf die Twin Towers – ich zitiere – „die Ersatzsprache der Gewalt ist, weil berechtigte Anliegen nicht gehört worden sind, eine Reaktion darauf, daß den Armen der Welt jedes Verständnis versagt wurde…“ Diese Camorra der Einäugigen mit dem Zynismus ihrer inneren Beziehungslosigkeit zu den Verbrannten, Zerquetschten, zu Staub Zermahlten, bei gleichzeitig infamer Glorifizierung der Mörder als Arm rächender Gerechtigkeit – diese verkommene deutsche Linke hat mich dann doch noch zu hassen gelehrt.
Und eine hoffentlich nie realisierte Vision gezeugt: Der Kölner Dom durch bin Ladens Jünger mit Tausenden von Toten und Verletzten planiert. Und mitten im Chaos dann, hinzugeeilt und rauchgeschwärzt, die Stockhausens, Teweleits, Peymanns, Drewermanns und Co. – dabei, die noch sprechfähigen Überlebenden flehentlich aufzufordern, den Anschlag doch bitte als einen Krieg der Schwachen zu verstehen, denen der Dialog verweigert wurde, als einen Beweis enttäuschter Liebe, dem man Verständnis entgegenbringen müsse… Ich kann all diesen selbsternannten Fürsprechern der sogenannten Dritten Welt ziemlich genau voraussagen, was ihnen in solch hoffentlich nie realisiertem Fall blühen würde – nämlich an Ort und Stelle gelyncht zu werden.

Diesen Placken mußte ich mir hier von der Seele reden.

III.
Noch einmal: Eine total verfehlte Immigrationspolitik mit ihren falschen Reaktionen auf den NS-Schulddruck hat Deutschland vor ein Problem mit noch unabsehbaren Folgen gestellt.

Es waren falsche Reaktionen auf das große Nazi-Trauma, die allergische Furcht der Deutschen vor internationaler Ächtung als Fremden- und Ausländerfeinde, die die Bundesrepublik daran gehindert hat, sich nach dem Zustrom von Millionen vorwiegend türkischer „Gastarbeiter“ während der 60er und 70er Jahre mit den Kontrollregularien und den Gesetzen eines Einwandererlandes auszustatten. Dieses Versäumnis hatte ab den 80er Jahren jene gewaltige Zuwanderungswelle von Familienangehörigen, Eingeheirateten oder vorgegebenen Verwandten zur Folge, bei der die berechtigten Eigennutzinteressen des Aufnahmelandes und der Mehrheitsbevölkerung völlig außer acht gelassen, die Sozialkassen aber kräftig beansprucht wurden.

Es ist der Zusammenstoß zweier grundverschiedener Kulturen, der eine völlig neue Situation geschaffen hat.

In der einen, der judäo-christlichen, der die Bundesrepublik zugehörig ist, hat sich das liberale Muster durchgesetzt – nach dunkelsten Geschichtsperioden und blutigen Konfessionskriegen über Renaissance, Aufklärung, bürgerliche Revolutionen und ihre Fortschreibung in den egalitären demokratischen Verfassungsstaat. In der anderen Kultur, der islamischen, ist nach zivilisatorischen Glanzzeiten, die das Abendland nur beschämen konnten, bei aller inneren Differenzierung dennoch eine gemeinsame patriarchalisch-archaische Stagnation zu verzeichnen: gehorsamsorientiert, säkularitätsfern, auf Ungleichheit der Geschlechter, elterliche Kontrolle, Selbstdisziplinierung und fraglose Anerkennung von religiösen Autoritäten fixiert. Es ist der Zusammenstoß zwischen dieser persönliche Freiheiten tief einengenden, traditions- und religionsbestimmten Kultur mit einer nach langen Irrwegen freien, individualistisch geprägten, vorwiegend christlichen, aber dennoch säkularen Gesellschaft, die Salman Rushdie einmal aphoristisch-salopp so charakterisiert hat:

„Küssen in der Öffentlichkeit, Schinkensandwiches, offener Streit, scharfe Klamotten, Kino, Musik, Gedankenfreiheit, Schönheit, Liebe…“
Dazu sage ich: „Ja!“. Und höre schon den Vorwurf: da werde pauschalisiert, werde generalisiert und nicht genügend differenziert… Nein, nein – das Bestürzende an dieser komprimierten Gegenüberstellung ist ja gerade, daß ihre Schwarz-Weiß-Zeichnung der essentiellen Wirklichkeit beider Kulturen entspricht. Das ist ja das Erschreckende daran, was nicht aus der Welt geredet werden kann. Und es prallt hier bei uns aufeinander, eine so nicht voraussehbare Begegnung mit einem vorprogrammierten Konfliktpotential, das sofort das Stichwort vom „Clash of the cultures“ provoziert, also Samuel Huntingtons vielzitiertem und vielumstrittenem „Zusammenstoß der Kulturen“.

In Deutschland hat sich der Konflikt immer deutlicher auf die Auseinandersetzung zwischen Mehrheitsgesellschaft und türkisch dominierter muslimischer Minderheit zugespitzt. Gibt es doch mit keiner anderen Migrantengruppe soviele Schwierigkeiten wie mit ihr.
Das hat seine Stichworte. Eines davon: der „Krieg gegen die Empirie“. Erfunden von einem klugen Kollegen der konservativen Presse und gerichtet gegen notorische Wirklichkeitsverweigerer nach dem Motto, „daß nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Für sie bedeutet jede Kritik eine Provokation von Muslimfeinden, gegen die mit rabulistischer Rhetorik zu Felde gezogen wird – „schneiden, stechen, reißen und zerren sie doch mit stumpfen Ausbeinmessern an ihren Opfern herum…“

So lesen wir es, wie poetisch, etwa bei Feridoun Zaimoglu, Schriftsteller und Kriegsberichterstatter an Deutschlands Migrationsfronten.

Wer fragt, „warum immer mehr und immer jüngere Mädchen aus muslimischen Familien das Kopftuch tragen, und ob das nun ein Zeichen religiöser Selbstbestimmung von Zwölfjährigen sei oder eine von den Eltern verordnete Zwangsmaßnahme?“ – wer so fragt, betreibt nach Zaimoglu antiislamische Hetze. Abmeldungen beim Sportunterricht, fehlende Deutschkenntnisse bei zwei Dritteln der Kinder aus Migrantenfamilien; türkische Jungen, die Mädchen ohne Kopftuch als „Schlampen“ beschimpfen, und ihre Lehrerinnen gleich mit? – nach Zaimoglu alles Halluzinationen von Muslimfeinden. Die häufige Betroffenheit türkischer Frauen durch Gewalt in den Paarbeziehungen, die Zwangsehe im türkischen Milieu, die unsägliche Perversität von „Ehrenmorden“? – nichts als die Erfindungen muslimfeindlicher Schmierfinken! Wie auch bildungswidrig sozialisierte Migrantenkinder, der Einfluß des türkischen und arabischen Fernsehens, Haßprediger – alles Ausgeburten bekennender Türkenfeinde.

Und in der Tat, hier findet eine Art Krieg statt, ein Krieg gegen die Wirklichkeit, gegen das jederzeit Nachprüfbare. Es ist die stumpfe Waffe einer reflexhaften Schutzreaktion auf grundgesetzwidrige Interna, die aus den Parallelgesellschaften nicht nach außen dringen sollen. Die Kraft, sich der Wirklichkeit zu stellen, ist abhanden gekommen, und die Verwandlung von Tatsachen in Meinungen ein Merkmal des „Kriegs gegen die Empirie“.

Ein anderes Stichwort in dieser Auseinandersetzung – Taqiyya.

Es ist die vom Koran sanktionierte Erlaubnis, im Kampf gegen die „Ungläubigen“ zu täuschen, sich zu verstellen und zu lügen, sozusagen eine geheiligte Schizophrenie. Im Klartext aber ein System, anders zu denken als zu sprechen, und zu sprechen als zu denken, ein üppiger Nährboden also für Lippenbekenntnisse. Und die hagelt es nur so.

Auf diesem Gebiet hat es ein Mann zu wahrer Meisterschaft gebracht, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland und ein versierter Rhetoriker und Praktiker der Taqiyya – Aiman A. Mayzek.
Ich traute meinen Augen und Ohren nicht, als er vom Bildschirm herab behauptete: „Scharia und Grundgesetz sind miteinander vereinbar.“
Eine Ungeheuerlichkeit, die er auf meine persönliche Frage an ihn während der Aschaffenburger Gespräche mit Guido Knopp 2007 bei Phoenix ungebremst wiederholte: „Ja, Scharia und Grundgesetz sind miteinander vereinbar.“

Aha! Auch Abschnitt 104 der Scharia, des geltenden islamischen Rechts – die Steinigung? Dem „Spiegel“ waren kürzlich so entsetzlicher- wie dankenswerterweise Einzelheiten der Vollstreckung im Iran zu entnehmen. Danach findet die Hinrichtung im Freien statt, das Opfer bis zur Brust eingegraben. Den ersten Stein darf der Richter werfen. Er sorgt auch für den Mindestabstand zum Opfer und für die Auswahl der Steine. Sie dürfen nicht so groß sein, daß die Eingegrabenen gleich sterben, wiederum aber auch nicht so leicht, daß ihnen keine schweren Schmerzen zugefügt werden. Zuschauen darf jeder, er muß nur gläubig sein. Gemäß der Scharia sind im Iran Mädchen mit 9, Jungen mit 15 Jahren strafmündig, also scharia-fähig.
Ich entdecke mich dabei, daß ich mit einer „Kultur“, in der dergleichen möglich ist, nichts, aber auch gar nichts zu tun haben und davon nicht angetastet werden will. Und daß es mich nicht im mindesten tröstet, daß solche Abschlachtungen nicht in allen Ländern des Islam praktiziert werden – ungestraft möglich wären sie jedenfalls überall dort, wo die Scharia gilt. Und die gilt für die ganze Umma.

Der Mann, der diese „Rechtsprechung“ mit dem Grundgesetz für vereinbar hält, und das auch noch öffentlich verkündet, sitzt in den obersten Gremien türkischer Migrationsverbände und verhandelt als einer ihrer Repräsentanten mit der deutschen Regierung. Dahin ist es gekommen.

Meine Auffassung von wehrhafter Demokratie mag altmodisch sein, dennoch bestehe ich auf ihr: Ayman A. Mayzek gehörte sofort ausgewiesen.

Ein drittes Stichwort, nun die deutsche Seite betreffend: Falsche Toleranz. Auch sie eine Reaktion auf den NS-Schulddruck und inflationär verbreitet auf allen Gebieten staatlicher Hoheit, nicht zuletzt der Justiz.

Obwohl vor dem Gesetz alle gleich sein sollten, sind jugendliche Straftäter ausländischer Herkunft offenbar gleicher. Es stimmt etwas nicht, wenn sie nach Dutzenden von Straftaten entweder gar nicht oder nur unzulänglich zur Rechenschaft gezogen werden, während nichtmuslimische Altersgenossen bei analogen Delikten viel härter be- und verurteilt werden.

Danach bekennen Richter dann hinter vorgehaltener Hand: sie wollten doch nicht in den Verdacht des Rassismus und der Ausländerfeindlichkeit geraten.

Ich will hier gar nicht ausführlicher auf jene Akte kommen, die wie ein Stück aus dem Tollhaus ist: den Fall eines 51mal wegen verschiedener Tatdelikte auffällig gewordenen Algeriers – Raub, gemeinschaftliche Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs mit tödlicher Folge, Fahrerflucht… Nun wird die Ausweisung erwogen – nachdem er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat. Der Kommentar von Juristen der Kölner Stadtverwaltung, wörtlich: „Das Mosaik wird langsam voll, aber wir sind skeptisch, ob dies der letzte Stein sein kann.“

Man faßt sich an den Kopf, zumal es Fälle gibt, bei denen mehr als 90 Straftaten zur Ausweisung nicht gereicht haben.

Ein weiteres Stichwort, quasi Ableger der Falschen Toleranz: Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik. Mir unvergeßlich ein Tag im Prozeß gegen den berüchtigten (und inzwischen in der Türkei einsitzenden) sogenannten „Kalifen von Köln“, Muhamet Metin Kaplan. Nachdem während der Verhandlung immer wieder die unglaublichsten Beispiele angeführt worden waren, wie schwächlich gegen Anhänger des fundamentalistischen Islam vorgegangen worden ist, wetterte der Vorsitzende des 6. Strafsenats am Oberlandesgericht Düsseldorf plötzlich lauthals los „gegen das lasche, überängstliche Vorgehen, ja, wehrlose Wegschauen von Polizei, Verfassungschutz und Politik.“

Das aus deutschem Richtermund – der Saal war wie vom Donner gerührt.
Noch steht zur Prüfung aus, was diese Art von administrativer „Vorsicht“ dazu beigetragen hat, daß ausgerechnet Deutschland zum „Parkplatz“ für jene „Schläfer“ werden konnte, die dann hier, mitten unter uns, zu ihrem Todesflug nach Übersee erwachten und dort Tausende von Menschen ermordeten.

Ein weiterer Schwachpunkt deutsch-muslimischer Beziehungen: Der Interreligiöse Dialog. Man muß das selbst erlebt haben, um zu glauben, was da an Selbstbewußtseins – und Identitätsdefiziten zum Vorschein kommt.

Noch ist christlicherseits kein Wort über die Eroberungs- und Kriegsgeschichte des Islam heraus, da wird auch schon, sozusagen für alle Fälle, die Keule der Kreuzzüge geschwungen. Es ist der Anfang eines zwanghaften Rituals: während die Vertreter des judäo-christlichen Weltbildes sogleich in offenbar vorgeprobte Demutshaltungen verfallen, donnert die muslimische Seite unbeirrt alles Westliche so monologisch wie apodiktisch in Grund und Boden. Man stellt konsterniert fest: Den Söhnen Allahs (Töchter gab es dabei natürlich ohnehin nicht), ist Zweifeln unbekannt. Das machte mich bockig, wird da doch etwas sichtbar, was nicht unwidersprochen hingenommen werden darf. Also bohre ich pedantisch nach:

„Ganz richtig, die Kreuzzüge zählten zu den finstersten Abschnitten europäischer Geschichte, währten jedoch kaum mehr als mickrige achtundachtzig Jahre, bevor die Gepanzerten samt ihrem marodierenden Tross auf Nimmerwiedersehen westwärts in die Flucht geschlagen worden sind. Die Bedrohung Europas durch die Grüne Fahne des Propheten, vor allem aber durch das Osmanische Reich zu Wasser und zu Lande bis vor die Tore Wiens, hat fast dreimal solange angedauert!“

So ich in meinem ungestümen Nachhilfeeifer. Aber ach – „Si tacuisses“, hätte ich doch lieber geschwiegen – „philosophus mansisses“, dann wäre ich „ein Philosoph geblieben.“ So aber handelte ich mir neben mimischer Versteinerung der Muslime auch noch christlicherseits den Vorwurf später Ungezogenheit ein: Derart rechthaberisch dürfe man doch wohl mit Gästen nicht umgehen…

Diese „Nachsicht“ ändert natürlich nichts daran, daß das Christentum und seine Geschichte am heftigsten aus den eigenen Reihen kritisiert worden sind und werden, wozu es muslimischerseits bezeichnenderweise kein Pendant gibt. Gerade die Teilnahme am „interreligiösen Dialog“ hat mich gelehrt, daß der Islam eine große emanzipatorische Errungenschaft der Geistesgeschichte nicht kennt: die kritische Methode. Ihrer Natur nach auch tabulos selbstkritisch, hat der Islam ihr den Zutritt verwehrt. Die verstörende Gleichsetzung von Kritik = Beleidigung hat hier ihren Ursprung.

IV.
Tacheles: Die Grundwerte der freien, individualistisch geprägten und säkularen Gesellschaft sind unverhandelbar und stehen nicht zur Disposition. Die Islamverbände haben diesem Prinzip jedoch bisher nicht zugestimmt – Lippenbekenntnisse zum Grundgesetz reichen nicht aus! Die Funktionärsschaft denkt gar nicht daran, eine innere Trennung von Staat und Religion vorzunehmen, Frauen und Männer gleichzustellen oder von den traditionell-islamischen Auffassungen von Familie und Ehre zu lassen. Am Tisch des selbst ernannten Koordinierungsrats sitzen Verbände, die der Verfassungschutz fundamentalistisch nennt, weil die Scharia über die Menschenrechte gestellt werden.

Wir haben es, sozusagen in Nachbarnähe, mit drei Gruppen zu tun.
Die erste: Terroristen, die im Namen Allahs zu morden bereit sind – die physisch gefährlichste, zahlenmäßig aber kleinste Gruppe.
Die zweite: Radikale Muslime, Sympathisanten eines offensiven Islam, zwar in Konsens mit den Terroristen, ohne aber selbst aktiv zu werden – weit zahlreicher als die erste Gruppe und tief integrationsfeindlich.

Die dritte und größte Gruppe, die Mehrheit der hiesigen Muslime – keine Fundamentalisten, keine Extremisten, keine Fanatiker, die sich und andere mit Dynamitgürteln in die Luft sprengen wollen, vielmehr Menschen, wie wir ihnen straßauf, straßab begegnen – und die dennoch ein Problem sind: ein sozio-kulturelles. Gerade die Jüngeren, die dritte, die Generation der Enkelinnen und Enkel. Oft genug zwischen dem Baum ihrer archaisch-patriarchalischen Herkunft, die hier weiterwirkt, und der Borke einer liberalisierten, säkularisierten Gesellschaft, eine der freiesten der Welt, werden sie von dem Zusammenstoß beider Kulturen immer wieder überfordert. Es gibt viele Bücher, viele Filme, die sich dieser Problematik angenommen haben, mit persönlichen Tragödien, die daraus folgen und höchster Anteilnahme wert sind, aber auch manche Beispiele von gelungenen Einordnungen.

Was nichts daran ändert, daß die Integration bisher gescheitert ist.
Nicht, daß es keine individuellen, personellen Einordnungen gibt, im Sinne der eingangs zitierten Charta von Necla Kelek. Es gibt sie zu –Zigtausenden, aber aufs Ganze gerechnet sind sie randhaft geblieben. Dabei können Gesellschaft und Staat an ihrer Expansion nur elementar interessiert sein, und sie sollten deshalb alle Anstrengungen zu ihrer Förderung machen. Wobei aber gleich zwei weitere Fragen auftauchen.

Erstens: Kann es ohne Ent-Islamisierung überhaupt eine wirkliche Integration geben? Verbietet nicht gerade die Absolutheit der islamischen Lehre und des Koran eine gelebte Integration in der westlich orientierten und säkularisierten Gesellschaft?

Und zweitens: Ist das Ziel einer kollektiven Integration der rasch wachsenden muslimischen Minderheit überhaupt realistisch? Was aber, wenn es nicht zu einer kollektiven Einordnung käme, die schrumpfende Mehrheitsgesellschaft und die wachsende muslimische Minderheit jedoch auch dann gewaltlos miteinander auskommen müssen?

Das ist die Schicksalsfrage überhaupt, denn ich glaube nicht an eine kollektive Integration der türkisch dominierten Minderheit. Eine Jahrzehnte lang partei- und regierungsübergreifend falsche Immigrationspolitik hat Deutschland diese enorme innen- und außenpolitische Dauerhypothek beschert.

An dieser Stelle ein Geständnis.

Es gibt in mir einen gewissen Gegensatz zwischen den vom Thema herausgeforderten harschen Tönen und meinen Empfindungen beim Anblick muslimischer Jugendlicher, Mädchen und Jungen. Ich habe dann nur einen, einen einzigen Gedanken: „Es soll ihnen gutgehen, sie sind nun einmal hier – es soll ihnen gutgehen!“ Ich kann keine anderen Empfindungen als diese haben. Also frage ich mich: „Was kann ich dafür tun, wie und was dazu beitragen, daß es ihnen gut geht?“
Ich finde darauf keine andere Antwort als den Kampf um ihre Weltoffenheit, ihre Liberalisierung und ihre Säkularisierung – also um ihre Eingliederung in die freie Gesellschaft der demokratischen Republik. Das ist meine Antwort auf die Frage: „Was kann ich tun, damit es diesen Jugendlichen, Jungen und Mädchen, gut geht?“ Ich lasse mich nicht davon abbringen, daß es der richtige Weg ist. Und auch davon nicht, daß Muslime selbst die größten Feinde dieser Vision sind. Gegen sie kämpfe ich, nicht gegen die Muslime.

Und dabei will ich auch künftig sagen dürfen, was ich meine und was mich beunruhigt!

Ich will auch weiterhin sagen dürfen, daß ich mich aufs tiefste abgestoßen fühle durch den Anblick verhüllter Frauen, und daß sich meine Abscheu nicht gegen sie richtet, sondern gegen ein religiöses Patriarchat, das ihre Vermummung erzwingt. Ich will auch fernerhin sagen dürfen, daß ich die „Scharia“, das islamische „Recht“, für notorisch grundgesetzwidrig halte, für das Fossil überholter Epochen und ein schweres Hindernis auf dem Wege zu einer etwaigen Reformierung und Modernisierung des Islam. Ich will ihn und seine Geschichte, den Koran und die Biographie Mohammeds genau so in die kritische Methode einbeziehen, wie das Alte und das Neue Testament.
Ich will die „Spinne im Netz“, Ibrahim El-Zayat, den „Herrn über die Moscheen“ in Deutschland, Generalsekretär des Islamischen Konzils und bekennenden Hamas-Sympathisanten, auch weiterhin löchern mit der Frage: „Was ist wahr an den Gerüchten über den Bau von 187 sakralen Megabauten, die Deutschland in eine Plantage von Großmoscheen verwandeln würde?“ Und ich will den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in der Köln-Arena vor einem dampfenden Auditorium von 18.000 Köpfen auch weiterhin das nennen, was er mit seiner Doppelforderung „Lernt Deutsch – aber bleibt Türken“, und „Bildet einen Staat im Staat – aber nennt es nicht so“ in Wahrheit war: eine Kriegserklärung an die Integration.

All das will ich im Namen meiner kulturellen Selbstbehauptung sagen und schreiben dürfen, und zwar unter der Überschrift: „Nicht die Migration, nicht die Moschee – der Islam ist das Problem!“
Wo sind wir denn, daß wir uns überlegen müßen, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht? Wo sind wir denn, daß wir uns in vorauseilendem Gehorsam von religiösen oder anderen Fanatikern vorschreiben ließen, was veröffentlicht werden darf und was nicht? Wo sind wir denn, daß wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit abrufbaren Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Istanbul und Djakarta, wie sie uns durch den Streit um die dänischen „Mohammed“-Karikaturen so drastisch vor Augen geführt worden sind? Wie lange sollen wir noch strammstehen vor Traditionen, Sitten und Gebräuchen, die jede Kritik in Beleidigungen umfälschen, selbst aber höchst verschwenderisch mit Verbalinjurien gegen Andersdenkende zur Hand sind? Wenn ich anfangen würde, alles darzulegen, was mich am Islam stört und beleidigt, dann säßen wir noch um Mitternacht hier (und bis morgen früh, wenn sich die Kritik am Christentum und seiner Geschichte anschließen würde).
Ich wehre mich gegen ein Erpresserpotential, das uns unter Beobachtung halten will und mit dem Motto „Wer nicht kuscht, der lebt gefährlich!“ seine Tentakel bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat.

Ich werde mir auch weiterhin von der Seele schreiben und reden, was dabei ist, mich auf meine alten Tage das Fürchten zu lehren: der politische, der militante Islam, seine rührigen Aktivisten unter uns, die professionellen Taqiyya-Rhetoriker und –praktiker – und, noch einmal, die deutschen Umarmer, xenophilen Einäugigen, Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker und Beschwichtigungssouffleure. Sie haben wahrlich genug Unheil angerichtet.

An die Stadtspitze von Köln aber noch einmal von hier aus den Appell: „Stoppen Sie das Ehrenfelder Projekt. Zwischen Hinterhofmoschee und zentraler Großmoschee gibt es viele Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt, den der derzeitige Reißbrettentwurf so nachhaltig provoziert.“

Und wenn es denn der Preis sein sollte, in diesem Konflikt ohne Schmusekurs alte Freunde zu verlieren und von neuen Gegnern bedroht zu werden, dann bin ich bereit, ihn zu zahlen. Und das wie bisher an der Seite so tapferer Frauen wie Mina Ahadi, Necla Kelek, Seyran Ates, Ayaan Hirsi Ali und aller anderen friedlichen Muslima und Muslime auf der Welt.

Und dies Postcriptum noch: Ich kenne den Unterschied zwischen einem demokratischen und einem anderen Deutschland. Und ich will, daß es dieses demokratische bleibt.


Video der Rede (Teil 1 von 6)

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55 KOMMENTARE

  1. Sorry OT.. wichtig!

    Unmenschlich…. jetzt werden schon Asylanten gegen ihren Willen in Deutschland festgehalten und mit Sozialleistungen gefoltert..

    Das ist ja menschenverachtend.. Aber so leicht nach hause geht das nicht.. Die dt. Asyl-Industrie zwingt jeden Asylanten in die Knie..

    Ab nach Hause mit diesem P….. bevor es noch mehr Schaden anrichtet.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Asylbewerber legt Feuer in Großräschen
    Rückkehrwunsch als Motiv

    Berlin – Ein 34 Jahre alter Asylbewerber hat am Mittwochabend in seiner Wohnung in Großräschen (Oberspreewald- Lausitz) Feuer gelegt. Wegen familiärer Probleme habe er damit seine Rückkehr nach Syrien erzwingen wollen, teilte die Polizei in Potsdam mit. Der Mann kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Seine Wohnung war unbewohnbar. Wegen des Feuers mussten neun weitere Wohnungen geräumt werden. Andere Mieter wurden aber nicht verletzt. Die Höhe des Schadens war zunächst unbekannt.

    http://www.welt.de/regionales/berlin/article135248064/Rueckkehrwunsch-als-Motiv.html

    http://www.focus.de/regional/berlin/braende-asylbewerber-legt-feuer-in-grossraeschen-rueckkehrwunsch-als-motiv_id_4337414.html

    (Oder aber das war ein rechtsradikaler Asylant!)

  2. Ein von feigen Politikern partei- und regierungsübergreifend verdrängtes und geschöntes Problem der deutschen Innen- und Außenpolitik hat sich im letzten Jahr mit der Kraft eines Naturereignisses Bahn gebrochen und sich einen Dauerplatz im öffentlichen Diskurs der Nation erkämpft – ein neuer Abschnitt in der Migrationsgeschichte Deutschlands.
    —————————————————
    Mein Gott, da ist es wieder, das pöhse N-Wort. Man kann gar nicht glauben, dass noch jemand in der Öffentlichkeit der Deutschen das Wort NATION in den Mund nimmt. Wie konnte ihm das nur rausrutschen?

  3. Mit diesem Nachruf zeigt pi wiedereinmal seine Einzigartigkeit auf.
    Ich ziehe meinen Hut, auch wenn der Anlass ein trauriger ist.

    Deutschland hat einen grossartigen Menschen und Denker verloren, einen Schriftsteller der sich ein Leben ohne Deutschland nicht vorstellen konnte, was Heutzutage eine Seltenheit ist.

    Ist immer schwer wenn der Tod der Anlass ist, deswegen einfach nur Danke.

  4. Wir werden sie alle vermissen 🙁

    Ralph Giordano
    Wilhelm Hankel
    Peter Scholl-Latour

    Mit den Jungen kann man nicht mehr rechnen. Die werden ja alle schon im Kindergarten umerzogen und auf den „richtigen“ !!! :mrgreen: Weg gebracht.

  5. #1 eo

    Ja, du hast im Prinzip Recht. Man kann es auch einfach so ausdrücken: Die Menge machts, oder nach Paracelsus „Dosis facit venenum“ (deutsch: „Die Dosis macht das Gift). Wenn es nur um die Dönerläden oder die türkischen Gemüsehändler ginge, wäre es kein Problem mit dem Islam. Ein ähnliches Problem haben ja die Amerikaner mit den Latinos, so gibt es in Kalifornien Latinogebiete, wo die inoffizielle Amtssprache Spanisch ist – man kann schon fast von einer Reconquista sprechen. Allerdings liebe ich die spanische Kultur und dwürde liebend gerne „unsere“ Türken gegen Latinos eintauschen 😉

  6. „Der Islam ist das Problem“
    Wie soll ein Kind, das hier geboren ist, sich integrieren, wenn es von klein auf hört, daß alle es umgebenden Deutschen „kuffar“ sind, mit all den negativen Attributen, die ich hier nicht wiederholen möchte?
    Und diese frühe Sozialisation ist so gut wie nie wieder rückgängig zu machen.
    Da ruft die „Berliner Morgenpost“ mit ihrem Artikel „Berliner Muslime fürchten um ihre Sicherheit“ bei mir nur ein Achselzucken hervor, denn VIELE DEUTSCHE FÜRCHTEN SEIT JAHREN UM IHRE SICHERHEIT.
    Auch wird beklagt, daß so viele Lehrer islamophob seien, da müsse unbedingt staatlicherseits etwas unternommen werden.
    Da kann man nun entgegnen: „Von nichts kommt nichts“.
    Das Verhältnis ist halt irreversibel zerrüttet.
    http://www.morgenpost.de/berlin/article135332034/Berliner-Muslime-fuerchten-um-ihre-Sicherheit.html

  7. Buddhisten leben mit Hindus = Kein Problem
    Hindus leben mit den Christen = Kein Problem
    Christen leben mit Shintos = Kein Problem
    Shintos leben mit Konfuzianer = Kein Problem
    Confusians leben mit Baha’i = Kein Problem
    Bahá’í leben mit den Juden = Kein Problem
    Lebenden Juden mit Atheisten = Kein Problem
    Atheisten leben mit Buddhisten = Kein Problem
    Buddhisten leben mit Sikhs = Kein Problem
    Sikhs leben mit Hindus = Kein Problem
    Hindus leben mit Baha’i = Kein Problem
    Bahá’í leben mit den Christen = Kein Problem
    Christen mit den Juden = Kein Problem
    Juden mit Buddhisten = Kein Problem
    Buddhisten leben mit Shintos = Kein Problem
    Shintos leben mit Atheisten = Kein Problem
    Atheisten leben mit Konfuzianer = Kein Problem
    Confusians leben mit Hindus = Kein Problem

    Muslime mit Hindus = Problem
    Muslime mit Buddhisten = Problem
    Muslime mit Christen = Problem
    Muslime mit Juden = Problem
    Muslime mit Sikhs = Problem
    Muslime mit Baha’i = Problem
    Muslime mit Shintos = Problem
    Muslime mit Atheisten = Problem
    Muslime m. Muslimen = BIG PROBLEM

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    „Mawlana Mawdudi, ein pakistanischer Vordenker des modernen Dschihad schreibt:

    “Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt … der Islam ist ein revolutionärer Glaube, der antritt, JEDE von Menschen geschaffene Staatsform zu zerstören.“

    Das Krebsgeschwür Islam muss verboten werden..

  8. Und dann findet man auf Google News folgendes:

    Zentralrat der Juden: „Pegida brandgefährlich“

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland warnte in diesem Zusammenhang vor der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“. Sie sei „brandgefährlich“. Gruppen vom ganz rechten Rand nutzten die Verunsicherung vieler Bürger schamlos aus. „Mit verbalen Attacken fängt es an und mündet in Anschläge wie jetzt in Bayern auf das geplante Flüchtlingsheim“, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster den „Ruhr Nachrichten“.

    Kein Kommentar.

  9. Ralph Giordano 2008: “Nicht die Migration, der Islam ist das Problem“

    Hier irrte Herr Giordamo zum Teil:

    Nicht nur der Islam ist das Problem, auch die Immigration von Moslems; denn die bringen neben ihren Tradition auch ihre Werte mit.

    Diese „Werte“ werden in Europa nicht benötigt- sie sind veraltet, und somit wertlos!

    Mit freiheitlichen Grüßen
    g.witter

  10. Semi-OT

    Währenddessen geht die Geschichtsklitterung munter weiter (und zeigt, daß wir nicht nur vom Islam angegriffen werden). Zwei Fälle:

    Nachdem die Türken bereits nach 1945 Deutschland wieder aufgebaut haben („Trümmertürken“), haben sie jetzt auch West-Berlin als freie Oase im Roten Meer gerettet. Und von wem kommt dieser Schwachsinn? Von Barbara John.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/einwanderung-auch-die-tuerken-retteten-west-berlin/11116574.html

    Und hier verlangt ein Ghana-Neger (Mutter Deutsche, Vater Ghanaer, der dann die Fliege gemacht hat), daß mal wieder deutsche Geschichte ausgelöscht wird:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtfuehrung-in-berlin-auf-der-suche-nach-dem-kolonialen-erbe/11114570.html

  11. Na ja, solange der Islam keine Aufklärung erlebt, bei der man Fragen stellen kann, die auch den Wurzeln des Glaubens rütteln können, ist der Islam nicht kompatibel zu unserer Gesellschaft. Auch die Islamwissenschaft muss so radikale Fragen stellen dürfen, dass selbst die Frage nach der Existens Allahs erlaubt sein muss. Aber für diese Art der Aufklärung sehe ich im Moment schwarz.

  12. DAS Problem ist weder der Islam, noch die Immigration. Das Problem sind unsere Politiker und Behörden, die hier jedem dahergelaufenen Wirtschaftsflüchtling Tür und Tor öffnen, und dieses Geschmeiß behandeln, als hätte es einen roten Teppich verdient! Aus einer Gurke lässt sich niemals eine Trüffel schnitzen – und „Trüffel“ sind genau das, was die größte Industrienation Europas, die drittgrößte weltweit benötigt! Mit den anderen wird das auf Dauer nichts – da steht uns womöglich noch ein Bürgerkrieg ins Haus!

  13. #11 Babieca (13. Dez 2014 18:29)

    Den Schwachsinn habe ich auch gerade gelesen. Schauderhaft!

    Jetzt erwarte ich bald die Offenlegung der wahren Identität (natürlich dessen türkische)
    des Politikers, den wir unter dem Namen Ernst Reuter kannten…

  14. Ich bin generell gegen Migration, gegen Aufnahme von sogenannten Flüchtlingen und somit gegen Selektion zwischen guter Flüchtling ja, böser Flüchtling nein.
    Was anderes findet nicht statt!
    Denn streng genommen müssten wir dann bereit sein, alles Elend dieser Welt aufzunehmen, aber so ist das was wir tun im höchsten Maße zynisch und dient nur der Beruhigung des eigenen, schlechten Gewissens.

  15. Lieber Ralph Giordano,

    in allen Ehren und hofffen dass es ihnen gut geht, da wo Sie jetzt sind, ich muss Ihnen wiedersprechen.

    Es mag fuer einige Einwanderungslaender zuttreffen, das Migration kein Problem darstellt, aber haben Sie sich schon einmal Deutschland in seinen heutigen Grenzen genauer angeschaut?

    Deutschland ist komplett ueberbevoelkert und das gaebe auch ohne Islam bald ein Hauen und Stechen.

    In Afrika werden auch noch viele Millionen sterben, weil es zu Viele sind ,in einem Land mit zu wenig Ertrag und Arbeitskraft , um die Menschen zu versorgen.

    Mit dem Islam gehts halt etwas schneller ,aber auch die Islambrueder werden dann sterben, weil sie ausser morden udn sich fortpflanzen nichts anderes koennen/wollen.

    Nichts fuer ungut…

  16. es ist traurig, daß er von uns gegangen ist.
    für mich gehörte er zu jener raren gruppe, auf die das wort intellektuell zutraf.
    r.i.p.

  17. #9 Cendrillon (13. Dez 2014 18:20)

    … der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“. Sie sei „brandgefährlich“. …

    Das versteh nun mal einer.

    Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass es auf irgend einer PEDIGA Veranstaltung zu antisemitischen Äußerungen gekommen ist bzw. es dort irgendwann zu antisemitischen Äußerungen kommen wird.

    Wieso hoffiert der Zentralrat der Juden den Islam, der unter anderem die Ausrottung des jüdischen Volkes anstrebt ?

  18. #11 Babieca (13. Dez 2014 18:29)

    Semi-OT

    Währenddessen geht die Geschichtsklitterung munter weiter (und zeigt, daß wir nicht nur vom Islam angegriffen werden). Zwei Fälle:

    Und hier verlangt ein Ghana-Neger (Mutter Deutsche, Vater Ghanaer, der dann die Fliege gemacht hat), daß mal wieder deutsche Geschichte ausgelöscht wird:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtfuehrung-in-berlin-auf-der-suche-nach-dem-kolonialen-erbe/11114570.html

    Wenn das nur nicht in eine Umbenennungsorgie ausartet:

    77 Orte, die unkommentiert auf die deutsche Kolonialzeit verweisen, hat Joshua Kwesi Aikins in Berlin gefunden. Für das Ballhaus Naunynstraße veranstaltet er nun eine Führung und erklärt, warum viele Namen geändert werden müssten.

    Diese Strassen- und Plätze-Umbenennungsorgien wären ein schönes Thema für PEGIDA.

    Etwa so:

    Wir sind gegen die Auslöschung deutscher Identität und deutscher Geschichte. Keine Strassenumbennungen ohne direkt Bürgerbeteiligung!

  19. #16 Amanda Dorothea (13. Dez 2014 18:41)

    Es mag fuer einige Einwanderungslaender zuttreffen, das Migration kein Problem darstellt, aber haben Sie sich schon einmal Deutschland in seinen heutigen Grenzen genauer angeschaut?

    Deutschland ist komplett ueberbevoelkert und das gaebe auch ohne Islam bald ein Hauen und Stechen.

    Sehe ich auch so. Deutschland ist nicht etwa ein menschenleerer, neu zu besiedelnder Kontinent, sondern ein dicht besiedelter Nationalstaat mit einer über tausend Jahre gewachsenen Kultur. Sich dort niederzulassen, wo es einem beliebt, ist kein Menschenrecht.

  20. #12 Tantale ibis   (13. Dez 2014 18:29)  

    Na ja, solange der Islam keine Aufklärung erlebt ….
    ————–
    Geht nicht, weil der Islam eine Aufklärung nicht überleben würde. Er müsste damit alles aufgeben was in groß gemacht hat und weiter wachsen lässt: Heilsversprechen für Mord und Totschlag am Rest der Welt!

  21. #9 Cendrillon   (13. Dez 2014 18:20)  

    Und dann findet man auf Google News folgendes:

    Zentralrat der Juden: “Pegida brandgefährlich”

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland warnte in diesem Zusammenhang vor der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“. Sie sei „brandgefährlich“.
    ————–
    Tut mir leid, aber mir kommen da ganz komische Gedanken in den Sinn!

  22. Würde sagen, dass das HAUPTproblem der Islam ist.
    Aber auch eine Menge sehr katholischer Zigeuner, dazu noch ein Stadtteil mit christlischen Negern mit einem IQ von 65 kann eine Gemeinschaft lahmlegen.- Ich weiß, von was ich bei der Negerproblematik rede. Ich habe 2 Jahre beruflich mit ihnen Gemeindearbeit gemacht. Sie waren sehr nett, haben aber alles demoliert, was man ihnen in die Hände gab. Dabei lachten sie stets freundlich. Mit diesem landesüblichen IQ gilt man bei uns als schwachsinnig.

  23. #18 BesorgterMensch und
    #9 Cendrillon

    Eine frage Zentralratspräsident:
    Dann ist es wohl auch
    PEGIDA,
    die ständig raketen aus ghaza nach ISRAEL
    reinschießt.

  24. OT

    HoGeSa hat ein eigenes neues und funktionsfähiges Forum
    Wir brauchen Euch auch dort !

    http://www.gesiwista.net

    Dort werden auch Stammtische für regelmäßige Treffen gegründet.

    Steht für GEmeinsam SInd WIr STArk !

    Man sieht sich dort !

    AHU !

  25. #29 Kulturhistoriker (13. Dez 2014 19:08)

    #18 BesorgterMensch und
    #9 Cendrillon

    Eine frage Zentralratspräsident:
    Dann ist es wohl auch
    PEGIDA,
    die ständig raketen aus ghaza nach ISRAEL
    reinschießt.

    Mir persönlich fällt zu dieser Äußerung des Zentralrates nichts mehr ein. Aber wirklich nichts! Das ist der absolute intellektuelle Tiefpunkt. Tiefer kann man nicht mehr in der Scheixxe versinken.

  26. Beitrag zu einem anderen PI-Artikel:

    #33 Mondlicht187 (13. Dez 2014 19:05)

    Fälle aus dem Job-Center:
    Ich könnte ein paar Dutzend aufführen. Lügen und Betrügen wie im Morgenland, ein Märchen aus 1001 Nacht. Allein lebende türkische Frau mit 5 Kindern (wobei der Vater bei den Kindern als “unbekannt” bezeichnet wird, wo die sonst keinen Schritt alleine aus dem Haus dürfen), bezieht für sich und die Kinder Hartz-IV mit allem drum und dran, so ca. 2500 €. Lebt “offiziell” in der vom Amt bezahlten Wohnung (Miete, Nebenkosten, Strom etc.), aber inoffiziell beim “getrenntlebenden” Ehemann, der wiederum seine Wohnung vom Amt bezahlt bekommt, als “Alleinstehender” mit allem drum und dran (Miete Strom, Heizung, KV, PV) so ca. 1.000,00 €. Nun kommt der Hammer: die große Wohnung, für die die “Ehefrau” die Miete incl. Kosten bezahlt erhält, wird “untervermietet” an Landsleute, pro Bett 200 €, bei 5 Personen also 1.000 €. Ein schöner Nebenverdienst. Nun rechnet mal, was so ein “Einzelfall” kostet ???? Und von diesen Einzelfällen gibt es Tausende.
    Dann gibt es noch diese Fälle,wo ein Moslems 4 Ehefrauen mit ca. 20 Kindern hat. Mit einer Frau und sagen wir mal 3 Kindern lebt er offiziell zusammen und bezieht Leistungen nach ALG II (siehe oben) und seine restlichen 3 Frauen samt 17 Kindern erhalten jeweils Sozialleistungen von ca. 2.500,00 bis 3.000,00 € (alles incl.). Inoffiziell leben die dann privat in einer großen Wohngemeinschft und alles läuft wie oben beschrieben (Untervermietung). Ein einträgliches Geschäft. Die Geschäfte des Mannes spielen sich dann außerhalb der Wohnung ab (kriminelle Nebengeschäfte, von den Behörden nicht sonderlich verfolgt).
    Und das Kindermachen geht natürlich munter weiter, der Herr ist ja der Pascha, ausgeruht und allzeit bereit …… Alles “Einzelfälle”.
    Und in die Türkei fließen ein paar schöne tausend Euro Jahr für Jahr für ein schönes (nicht kleines) Häuschen.
    Die lachen sich schlapp über die Dummheit der Behörden – selbst erlebt -.

    Noch ein Trick dieser lieben Mitbürger: gefälschte Geburtsurkunden.
    Da werden Kinder von Brüdern und Cousins angegeben, da ja alle immer den gleichen Namen haben und schon ist die Kinderschar flugs um 4 – 5 erhöht und somit auch das Kindergeld.
    Aber was rede ich da – ist ja rassistisches Geplapper. So was machen die doch nicht …….. Ich weiß es besser. Und von diesen Fällen gibt es viele, über die ich reden könnte. Auch noch über andere Betrügereien, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

  27. #25 PSI (13. Dez 2014 18:59)

    Tut mir leid, aber mir kommen da ganz komische Gedanken in den Sinn!

    Meinen Worten von 18:42 lag zugrunde, daß mir spontan „Juden ins Gas“ Parolen durch den Kopf gingen, die von Muselmanen öffentlich und nicht bestraft, auf einer Demo in NRW gegrölt wurden.

    Auch ist mir aufgefallen, daß, wenn breite Bündnisse geschnürt werde, immer der Zentralrat der Juden Bestandteil dieser Bündnisse ist.

    Und nun stellt sich der Zentralrat der Juden gegen die Meinung des Volkes welches keine Islamisierung Deutschlands wünscht.
    Das bedeutet doch, daß in letzendlicher Konsequenz der Zentralrat der Juden nichts dagegen hat, sich über die Islamiesierung Deutschland letztendlich selber abzuschaffen.

    Zur Erweiterung meines Horizontes, Ihre „komischen Gedanken“ interessieren mich schon….

  28. #28 PeterT. (13. Dez 2014 19:06)

    Würde sagen, dass das HAUPTproblem der Islam ist.
    – – –
    Wenn der Islam dort bliebe, wo er hingehört, wäre er für uns kein Problem.
    Das Problem scheinen mir deutsche Politiker zu sein, die – aus eigenem Antrieb oder (wahrscheinlicher) fremdgesteuert – massenhaft Mohammedaner ins Land schaufeln.
    Und da die BRD nicht souverän und eine Reihe einschlägiger Verträge (Lissabon 13.12.07) unterschrieben hat, wird das – Straßenproteste hin und her – noch eine Weile so gehen. Wir werden wohl noch erleben, wie lange.

  29. OT

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlingsheim-in-vorra-opposition-gibt-union-und-afd-mitschuld-a-1008309.html

    Auch die Märsche des Bündnisses „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) in Dresden betrachtet der Linke-Politiker mit Sorge: „Da zeichnet sich ein deutlicher Rechtsruck ab.“

    Ich bete jeden Tag dafür!

    .

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Fluechtlinge-demonstrieren-nach-Feuer-in-der-Oststadt

    Hannover. Das Feuer im Zeltlager der sudanesischen Flüchtlinge am Weißekreuzplatz ist nicht durch Brandbeschleuniger hervor gerufen worden. Das haben Ermittlungen von Brandexperten ergeben.
    Für Sonnabend haben die Flüchtlinge eine Demonstration in der Oststadt angekündigt.

    Die Experten der Polizei hatten mit einem Gerät, dass Rückstände von Benzin oder anderen Brandbeschleunigern erkennen kann, die Überreste der Zelte in dem Lager der Flüchtlinge am Weißekreutzplatz untersucht.

    „Dabei haben die Kollegen keinerlei Feststellungen machen können“, sagt Polizeisprecher Holger Hilgenberg.

    Dennoch geht die Behörde weiter von Brandstiftung als Ursache für das Feuer aus.

    Klar ist allerdings nicht, ob der Brand vorsätzlich oder fahrlässig, beispielsweise durch eine umgefallene Kerze, entstanden ist.

    In den kommenden Tagen wollen die Ermittler weitere Zeugen befragen, um den Vorfall doch noch aufklären zu können.

    Am Donnerstagmorgen waren in dem Protestlager zwei Zelte in Flammen aufgegangen. Die Polizei rettete drei Asylbewerber, die in einem der Zelte schliefen, in letzter Sekunde vor dem Feuer.

    Einer der drei Männer musste mit einer leichten Rauchvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Er hatte versucht, sein Hab und Gut aus dem brennenden Zelt zu retten.

    Die Polizei konnte ihn nur mit Gewalt davon abbringen.

    Die sudanesischen Flüchtlinge, die das Areal seit dem 24. Mai besetzt halten, um auf die Probleme in ihrer Heimat aufmerksam zu machen, wollen am Sonnabend um 13 Uhr eine Kundgebung am Weißekreuzplatz abhalten.

    Sie hatten bereits kurz nach dem Brand angekündigt, nicht klein beigeben und in ihrem Zeltlager bleiben zu wollen.

    .

    http://www.bild.de/unterhaltung/leute/kim-kardashian/unmoralisches-angebot-von-saudi-prinz-38961402.bild.html

    Der Mann namens Adel Al-Otaibi, der zur saudischen Königsfamilie gehören soll, kommentierte vor einiger Zeit eines der schätzungsweise 3 295 697 Selfies, die Kim Kardashian in ihrem Leben schon gepostet hat, mit: „Ich bin Saudi und ich werde dir eine Million pro Nacht bezahlen.“<<

    Have a nice day.

  30. #18 BesorgterMensch (13. Dez 2014 18:42)

    #9 Cendrillon (13. Dez 2014 18:20)

    … der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“. Sie sei „brandgefährlich“. …

    Das versteh nun mal einer.

    Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass es auf irgend einer PEDIGA Veranstaltung zu antisemitischen Äußerungen gekommen ist bzw. es dort irgendwann zu antisemitischen Äußerungen kommen wird.

    Wieso hoffiert der Zentralrat der Juden den Islam, der unter anderem die Ausrottung des jüdischen Volkes anstrebt ?

    Natürlich wissen diese Leute es besser. Ich erkenne in solchen Äußerungen eine törichte, verlogene Strategie, dem deutschen Mainstream und dem Merkel-Regime nach dem Mund zu plappern, um in deren Windschatten Schutz und Vorteile zu genießen. Aber das sind definitiv die falschen Verbündeten, die rühren im Zweifelsfall keinen Finger für bedrohte Juden. Es ist genau derselbe unausgegorene Unsinn, den man von einem Herrn Graumann oder einer Frau Knobloch ständig hören muss.

  31. Im Grunde hat Giordano damit Recht, allerdings führt eine zu extreme Migration in einen anderen Kulturkreis auch zum Verschwinden der kulturellen identität. Einwanderung muss generell mit gutem Augenmaß geschehen. Es darf nicht sein, dass die Gastgebergesellschaft eines Tages zur Minderheit im eigenen Land wird.
    Das Verschenken deutscher Pässe an jeden Dahergelaufenen, ob Moslem oder sonstwas, durch antideutsche Volkzertreter sorgt auch dann dafür, dass man sogar wenn man wollte, nichts mehr gegen seine eigene Ausrottung tun kann, da die Fremden einen demokratisch einfach überstimmen können.
    Langsamer Genozid über Masseneinwanderung. Und etablierte Nestbeschmutzer der antideutschen Parteien (CDUCSUGRÜNELINKESPD) sichern sich so zumindest für die nächsten Jahrzehnte eine treue Wählerschaft.
    Erhlose Charakterschweine pfui Teufel. Die schmoren später in der Hölle.

  32. #33 BesorgterMensch   (13. Dez 2014 19:16)  

    #25 PSI (13. Dez 2014 18:59)
    ….
    Zur Erweiterung meines Horizontes, Ihre “komischen Gedanken” interessieren mich schon….
    —————
    Der Feind meines Feindes ist mein Freund? Nachvollziehbar wär’s ja in gewissem Unfang! Das ist aber nur eine, emotionale Variante! Die andere fragen Sie mich besser nicht – sie geht in Richting NWO!

  33. #38 PSI (13. Dez 2014 19:58)

    #33 BesorgterMensch (13. Dez 2014 19:16)

    #25 PSI (13. Dez 2014 18:59)
    ….
    Zur Erweiterung meines Horizontes, Ihre “komischen Gedanken” interessieren mich schon….
    —————
    Der Feind meines Feindes ist mein Freund? Nachvollziehbar wär’s ja in gewissem Unfang! Das ist aber nur eine, emotionale Variante! Die andere fragen Sie mich besser nicht – sie geht in Richting NWO!
    ———————————————-

    Entschuldigung wenn ich mich einmische-aber koennten Sie die Einheitsreligion nach NWO Art gemeint haben?

    Das Christentum schafft sich ab, das Judentum schafft sich ab…mal schauen wie das mit dem Islam weitergehtaber die bekriegen sich auch schon untereinander.

  34. Eigentlich fragte ich mich nur, warum der Zentralrat der Juden den Islam hoffiert…..

    NWO, das mit dem atomisieren der Gesellschaft dem freien hin und her schieben einer Resource namens Arbeitskraft, der Kontrolle des arbeitenden Individiums, Labsahl, Macht und grenzenlosen Wohlstand einer kleine Elite?

  35. #39 Amanda Dorothea   (13. Dez 2014 20:02)  

    Entschuldigung wenn ich mich einmische-aber koennten Sie die Einheitsreligion nach NWO Art gemeint haben?

    Das Christentum schafft sich ab, das Judentum schafft sich ab…mal schauen wie das mit dem Islam weitergeht aber die bekriegen sich auch schon untereinander.
    ————————-
    Es gibt noch eine andere Variante: Die NWO übernimmt den weltlichen, finanziellen Teil und der Islam als einzige Religion den – gottgewollten und somit moralisch gerechtfertigten – Unterdrückungsapparat!

  36. #41 PSI (13. Dez 2014 20:46)
    Sie meinen, die Reichen verweilen in einer Art umgekehrtes Homeland, in abgeschotteten Enklaven verteilt übers Land, während der Rest des Volkes sein Leben dem islamischen Unterdrückungsapperat in all seinem Reichtum unterordnet?

  37. #42 BesorgterMensch   (13. Dez 2014 21:23)  

    #41 PSI (13. Dez 2014 20:46)
    Sie meinen, die Reichen verweilen in einer Art umgekehrtes Homeland, in abgeschotteten Enklaven verteilt übers Land, während der Rest des Volkes sein Leben dem islamischen Unterdrückungsapperat in all seinem Reichtum unterordnet?
    ———————-
    So in etwa. Die eigentlichen Befehlshaber könnten auch auf einer riesigen, künstlichen Schwimminsel mit wechselnden, geheimen Standorten auf den Weltmeeren verweilen, gut gesichert und unangreifbar für den „Pöbel“!

  38. Hallo #1 eo!

    Ich gebe dir absolut recht.

    Wir brauchen in diesem total überfüllten Land KEINE Einwanderung!
    Egal, woher!

  39. #43 PSI (13. Dez 2014 21:36)

    Na das ist doch eine positive Nachricht.

    Die Meyer Werft in Papneburg ist bestimmt prädestiniert dafür, schwimmende Lebensinseln zu kreieren.

    Dann würde dementzufolge deutsches Ingenieurswissen zum Wohle der NWO auf den Weltmeeren zu finden sein.
    Die haben dann bestimmt auch einen Hubschrauberlandeplatz auf dem regelmäßig Hubschrauber mit Lebensmitteln an Bord landen.

  40. #45 BesorgterMensch   (13. Dez 2014 21:49)  

    #43 PSI (13. Dez 2014 21:36)

    Na das ist doch eine positive Nachricht.

    Die Meyer Werft in Papneburg ist bestimmt prädestiniert dafür, schwimmende Lebensinseln zu kreieren.

    Dann würde dementzufolge deutsches Ingenieurswissen zum Wohle der NWO auf den Weltmeeren zu finden sein.
    ———————–
    Unsere besten Wissenschaftler sind ohnehin schon ausgewandert. Die schlechteren bleiben hier und werden z.B. Bundeskanzler (in) 😉

  41. #46 PSI (13. Dez 2014 21:55)

    Das ist die umgekehrt schleichende Migration, die uns Deutschen da wiederfährt.
    Die noch gut ausgebildete Intelligenz verläßt das Land, wie die Ratten, die das sinkende Schiff verlassen.

    Zurück bleibt der klägliche Rest der sehn kann wie er klarkommt. Und wie der klarkommt erleben wir tagein, tagaus.

  42. auch für Migration gilt die Faustformel
    à la Martin Luther – Allzu viel ist
    ungesund !

    Ich würde ja nicht auf Weisheiten eines Antisemiten und Volkshetzer hören.

  43. #48 phalanx2   (13. Dez 2014 22:27)  

    auch für Migration gilt die Faustformel
    à la Martin Luther – Allzu viel ist
    ungesund !

    Ich würde ja nicht auf Weisheiten eines Antisemiten und Volkshetzer hören.
    ————–
    Aber wo er Recht hat, hat er Recht 🙂

  44. Ralph Giordano 2008: “Nicht die Migration, der Islam ist das Problem“

    Das ist aber völliger Quatsch.
    MASSENEINWANDERUNG IST EIN PROBLEM.
    Das Boot ist einfach überfüllt und sinkt.

    Außerdem sind eingewanderte Wilde ein Problem, unabhängig von der Religion.
    Es ist ziemlich egal, welchen Glauben der Verbrecher hat, von dem man erschlagen wird.

  45. Wo sind wir denn, daß wir uns überlegen müßen, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht? Wo sind wir denn, daß wir uns in vorauseilendem Gehorsam von religiösen oder anderen Fanatikern vorschreiben ließen, was veröffentlicht werden darf und was nicht? Wo sind wir denn, daß wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit abrufbaren Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Istanbul und Djakarta, wie sie uns durch den Streit um die dänischen „Mohammed“-Karikaturen so drastisch vor Augen geführt worden sind?

    Und genau diese Fragen bzw. deren ignorien seitens unserer politischen Eliten sind es, die mir persönlich Angst machen.

    Bedenke ich das die Rede von Herrn Giordano über 6 Jahre her ist, wir mittlerweile im Jahre 2014 angekommen sind, dann kann ich nur feststellen:
    Unsere politischen Eliten sind fremdgesteuert, haben auf breiter Ebene versagt und machen keine Anstalten, von diesem Versagen abzurücken.

  46. Aber hier verläuft die Schmerzgrenze, offenbart sich das Kernproblem, ein politisches Prinzip – die klare Abgrenzung der eigenen Kritik am Islam gegenüber den Motiven des deutschen Rechtsextremismus und –populismus.

    Genau da sehe ich ein Kernproblem. Es gibt heute zu viele Leute, Parteien die sich hier ihr eigenes Süppchen kochen und der Islam Aufklärung eher schaden als nützen. Vor zwei Jahren wurde man von vielen dieser Leuten die heute auf die Strasse gehen doch nur mitleidig belächelt wenn man über den Islam und die damit verbundenen Gefahren gewarnt hat. Da ich aber nun mal ein kritischer Mensch bin und mir es abgewöhnt habe nach dem Motto zu handeln das der Feind meines Feindes- sprich Islam- automatisch mein Freund ist, habe ich die Zusammensetzung dieser Demonstrationen mal genauer unter die Lupe genommen.
    Wenn man die Rednerliste der letzten HoGeSa zu Grunde legt dann war eigentlich nur ein Vortragender relevant und der war Michael Stürzenberger . Von den anderen war Redner kein einziger dabei der überhaupt fähig war diese Thematik den Leuten sachkundig zu erklären. Stattdessen aber jede Menge zwielichtige Typen die schwachsinnigen Populismus verbreitet haben. Angefangen von denen die den Begriff Kultur mit Deutschdurmelei verwechselt haben bis denen die Demokratie predigen aber in ihren Reden wohl eher das Gegenteil ausdrücken. Ein gutes Beispiel war da diese Rednerin von LaGeSa (Ladies gegen Salafisten)
    Nun hatte man ja vermutet das diese Frau die Frauenunterdrückung im Islam,Zwangsheiraten und Ehrenmorde anspricht. Totale Fehlanzeige. Zu meinem Erstaunen waren da nur Beschimpfungen an Gott und die Welt zu vernehmen. Da frage ich mich doch wer mit diesen Leuten noch auf einer demokratischen Grundlage noch vernünftig diskutieren möchte wenn es um ein ernstes Thema wie die Ideologie des Islams geht. Die Erkenntnis die daraus gewonnen werden kann ist jene die Ralph Giordano oben formuliert hat. Islamkritik und dummen Populismus (wie sie von der AfD und sonstiger ominösen Parteien verbreitet wird) verträgt sich nicht und ist absolutes Gift, das einer fundierten Islamaufklärung nur schadet.

  47. #27 Berlin 53

    Das fällt mir auch auf, besonders im Morgenmagazin (Moma) sind fast nur türkische Ansagerinnen und jetzt ganz neu, eine „etwas Schwarze“.
    Da fragt man sich, ob es keinen begabten jungen deutschen Nachwuchs gibt ??
    Für mich ist das ein deutliches Zeichen für die Zukunft – Deutsche raus und Ausländer rein – und zwar in allen Branchen.
    Dies ist gewollt und die Mehrheit schweigt, wer die Wahrheit dezent anspricht, ist ein Nazi und Rassist.

  48. „Nicht Migration, der Islam ist das Problem!“

    Das ist genau der Punkt! Und zwar „der Islam“ und nicht erst „Islamismus“, „Salafismus“ und dergleichen, womit das Problem relativiert werden soll.

    Der jüdisch-amerikanische Thriller-Autor Daniel Silva hat das Problem in seinem neuen Roman „Der Hintermann“ (deutsch) um den israelischen „James Bond“ und Agenten Gabriel Allon treffend zum Ausdruck gebracht:
    „Ein weiterer Glaubensartikel lag … in Scherben: die Überzeugung, Europa könne einen endlosen Strom von muslimischen Einwanderern aus seinen früheren Kolonien aufnehmen und trotzdem seine Kultur und Lebensweise unverändert bewahren. Was als zeitlich befristetes Programm zur Behebung des Arbeitermangels nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen hatte, hatte inzwischen das Antlitz eines ganzen Erdteils auf Dauer verändert. Unruhige muslimische Vororte umgaben fast jede Großstadt, und in einigen Staaten würde es noch vor der Jahrhundertwende eine muslimische Mehrheit geben. Keiner der Machthabenden hatte sich die Mühe gemacht, die einheimische Bevölkerung zu fragen, bevor die Tore weit geöffnet wurden, und jetzt – nach Jahren relativer Passivität – begannen die Einheimischen sich zu wehren. Dänemark hatte die Bestimmungen für Eheschließungen und Familiennachzug von Immigranten drastisch verschärft. Frankreich hatte das Tragen der Burka in der Öffentlichkeit verboten. Und die Schweizer, die sich kaum untereinander vertrugen, hatten beschlossen, sie wollten ihre ordentlichen Groß- und Kleinstädte von Minaretten freihalten. Britische und deutsche Spitzenpolitiker hatten Multikulti, das im postchristlichen Europa buchstäblich zu einer Ersatzreligion geworden war, für tot erklärt. Die Mehrheit werde sich nicht länger dem Willen der Minderheit beugen, erklärten sie. Und sie werde über den in ihrer Mitte blühenden Extremismus nicht länger hinwegsehen. Europas alter Zwist mit dem Islam schien in eine neue und potenziell gefährliche Phase eingetreten zu sein. Es gab viele, die befürchteten, das könnte ein ungleicher Kampf werden. Die eine Seite war alt, müde und überwiegend mit sich selbst zufrieden. Die andere konnte sich von einer Karikatur in einer dänischen Zeitung zu mörderischer Wut aufstacheln lassen.“ (S. 19)

    Stimmt alles, bis auf die „deutschen Spitzenpolitiker“ natürlich, die, wie wir wissen, samt den kirchlichen Predigern kulturrelativistischer Beliebigkeit und den medialen Prostituierten beiderlei Geschlechts in Presse, Funk und Fernsehen, das Problem politisch-korrekt schönreden und besorgte Bürger, die gegen die Islamisierung auf die Straße gehen – manche zum ersten Mal in ihrem Leben, im Gegensatz zu den Berufsdemonstranten der autonomen „Antifa“-SA – als „Mob“, „Nazis“ oder „Mischpoke“ bezeichnen, während sie selber kulturfremden Salafisten und anderen Muslimen in den A… kriechen, fremdbestimmt, wie sie sind…

    Zur Erinnerung Thilo Sarrazin: „Die besondere Problematik islamischer Einwanderer ist nicht auf England beschränkt. In allen betroffenen Ländern – ob England, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark oder Norwegen – macht man bei der Gruppe der muslimischen Migranten vergleichbare Beobachtungen, nämlich
    – unterdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt
    – überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers
    – unterdurchschnittliche Bildungsbeteiligung
    – überdurchschnittliche Fertilität
    – räumliche Segration mit der Tendenz zur Bildung von Parallelgesellschaften
    – überdurchschnittliche Religiosität mit wachsender Tendenz zu traditionalen beziehungsweise fundamentalistischen Strömungen
    – überdurchschnittliche Kriminalität, von der ‚einfachen‘ Gewaltkriminalität auf der Straße bis hin zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.“

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