Schäuble: Zuwanderung verbessert unseren Alltag

Aus Anlass der Pegida-Demonstrationen hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Politik aufgefordert, den Nutzen von Zuwanderung besser zu erklären. „So wie uns nach dem Zweiten Weltkrieg Millionen Flüchtlinge und Vertriebene beim Aufbau unseres Land genützt haben und später die Gastarbeiter, so brauchen wir auch heute Zuwanderung“, sagte Schäuble in einem Interview mit der „Bild“. „Aber natürlich müssen wir mit Zuwanderern auch zusammenleben. Das wird unseren Alltag verändern, aber nicht verschlechtern, sondern meistens verbessern“, betonte der CDU-Politiker.

Auszug aus einem Artikel von Welt-online. Zu einem ganz anderen Ergebnis kam 1982 noch der damalige SPD-Kommunalexperte und Städtetagspräsident Martin Neuffer:

Ethnische Gruppenkonflikte in Ländern mit großen, nichtintegrierten Einwanderungsbevölkerungen können sich über generationenlange Zeiträume hinziehen und zu einer ständigen Quelle von Unstabilität und Unfrieden werden. So muß es mit aller Deutlichkeit formuliert werden: Ganze Bevölkerungsteile in Länder anderer Kulturbereiche umzusiedeln, ist kein tauglicher Weg für die Lösung des Übervölkerungsproblems der Wachstumsländer.(….)

Und hier in der JF noch ein lesenswerter Artikel zum Argument der politisch-medialen Klasse – in dem Fall Schäuble -, die deutschen Heimatvertriebenen als Kronzeugen für die Notwendigkeit einer kritiklosen „Willkommenskultur“ zu sehen.