Wochenkommentar Hans Heckel (PAZ): Was die PEGIDA so gefährlich macht

pazRedakteur Hans Heckel liefert in der Preußischen Allgemeine Zeitung regelmäßig hervorragende Kommentare zum Wochengeschehen. Der aktuelle kritisiert die einseitige Medienpropaganda gegen PEGIDA. Leseprobe: „Schlimm fanden es die Qualitätsmedien-Macher, dass sie schon wieder keine richtigen Nazis ausmachen konnten. Übler noch: Bei den Fernsehbildern sahen wir, wie ausgerechnet ein Schwarzer das Pegida-Transparent hochhielt. Hätte da nicht mal die Regie eingreifen können? Zumindest wäre es doch wohl nicht zu viel verlangt, wenn der Kameramann seinen Apparat so hinschwenkt, dass man den Dunkelhäutigen wenigstens nicht sehen konnte. Das war sehr unsensibel, denn was soll der unbedarfte Zuschauer denn glauben, wenn er zu so einem Bild erzählt bekommt, dass da lauter Rassisten unterwegs sind? Das verwirrt bloß.“

(Von Michael Stürzenberger)

Zur angeblichen „Vielfalt“ unserer „Qualitätsmedien“ beobachtet Hans Heckel trefflich:

Die Unabhängigkeit unserer vielfältigen Medien gebietet es natürlich, dass jedes einzelne seinen ganz eigenen Blick auf das Geschehen wirft. Oder? Die „Süddeutsche“ lobt die braven Gegendemonstranten, die Pegida die Stirn geboten haben, mit den Worten:

„Unter dem Motto ,Dresden für alle‘ waren sie in einem Sternlauf aus sechs Richtungen zum Rathaus gezogen, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus zu setzen.“

Der Sender ntv meldete dazu:

„Unter dem Motto ,Dresden für alle‘ zogen sie aus sechs Richtungen zum Rathaus, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus zu setzen.“

Die „FAZ“ schrieb hingegen:

„Unter dem Motto ,Dresden für alle‘ waren sie in einem Sternlauf aus sechs Richtungen zum Rathaus gezogen, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus zu setzen.“

Und der „Focus“ formulierte schlussendlich:

„Unter dem Motto ,Dresden für alle‘ zogen sie aus sechs Richtungen zum Rathaus, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus zu setzen.“

Wer jetzt noch nicht begriffen hat, was mit „Vielfalt“ heutzutage gemeint ist, konnte es hier lesen: Alle sagen strikt dasselbe.

Heutzutage ist es nicht mehr das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, das über ihr Organ „Neues Deutschland“ die Nachrichtenformulierungen vorgibt, sondern die linksgestrickte Deutsche Presse Agentur DPA, von der die mehrheitlich rotgrün-orientierten Journalisten die Parolen abschreiben. So wird das Volk mit linker Einheitspropaganda dauerbehämmert. Zur Steuerschröpfung des Buntbürgers bemerkt Heckel:

In der Politik wächst die Furcht, dass die Deutschen irgendwann die Lust verlieren, sich abzurackern, sobald sie merken, für wen sie da eigentlich malochen.

Tatsächlich macht sich ein gewisser Überdruss breit. In der Frühzeit der Republik waren Steuern und Abgaben geradezu mickrig, trotzdem stemmte der Staat unvergleichliche Mammutaufgaben des Wiederaufbaus, ohne Schulden zu machen.

Die Nostalgie der Bürger hat die Politiker erreicht, die sich darauf ihren ganz eigenen Reim machen. Sie versinken nicht etwa in Scham vor ihrer Unfähigkeit, mit dem Geld der Bürger umzugehen. Nein, sie sagen sich: Ach ja? Da gab es also eine Zeit, in der die Bundesbürger richtig Geld sparen und Vermögen aufbauen konnten mit ehrlicher Arbeit? Dann wissen wir ja, wohin uns der nächste Raubzug führen muss: An die Früchte der damaligen Erfolge!

Bei Grünen und SPD sprießt die Begierde nach einer drastischen Erhöhung der Erbschaftsteuer, um sich endlich auch die Ernte der Aufbaujahre unter den Nagel reißen zu können, wo sie doch sonst schon alles abgemäht haben. Merke: Vor wirklich talentierten Panzerknackern ist auf Dauer eben nichts sicher.

Hier der ganze Wochenkommentar von Hans Heckel in der Preußischen Allgemeinen Zeitung. Prädikat: Wertvoll!