Duisburg: Mutiger Pfarrer nach Auftritt bei PEGIDA NRW vom Bistum Münster abgestraft

Pfarrer Spätling (Bildmitte) mit den PEGIDA NRW-Organisatoren Marco Carta (l.) und Sebastian NobileNachdem am Montag eine sehr erfolgreiche Veranstaltung von PEGIDA NRW ihr Debut in Duisburg hatte, gab es wieder die üblichen Bösartigkeiten aus dem Spektrum des „breiten Bündnisses“, das gegen PEGIDA aufmarschierte. So wurden Teilnehmer der PEGIDA-Kundgebung auf dem Weg zur Veranstaltung verprügelt, vier Polizisten durch Linksextremisten im Namen der Toleranz und des Antifaschismus verletzt und zu allem Überfluss wurde im Nachhall der Demonstration einem katholischen Pfarrer, der für PEGIDA gesprochen hat, die Predigterlaubnis entzogen.

(Von Sebastian Nobile)

Mit ca. 600 Teilnehmern war dieser erste Spaziergang in Duisburg ein gelungener Auftakt für das, was noch kommen soll, denn die Veranstaltung des offiziellen PEGIDA-Ablegers in NRW wird in Duisburg bleiben und jeden Montag stattfinden.

In Duisburg gab es einige gute Reden und auch ermutigende Beiträge beim „offenen Mikrofon“, wo Bürger spontan sprechen konnten und eine junge Frau davon berichtete, wie sie wegen eines „Gefällt mir“-Klicks für PEGIDA auf Facebook beruflich benachteiligt wurde. Ebenso spontan entschied sich Pfarrer Paul Spätling aus der katholischen Gemeinde Emmerich dazu, zu sprechen. Er kritisierte die Licht-Aus-Aktion beim Kölner Dom zur PEGIDA-Veranstaltung am 5. Januar in Köln und erinnerte an  einen vergangenen Versuch der Islamisierung Europas bei der Seeschlacht von Lepanto.

Hier die Rede:

Wie nicht anders zu erwarten, wurde der Mann nun von seiner Kirche abgestraft, die ja bekanntlich regelmäßig führend im „breiten Bündnis“ ist. Ein Bündnis, das auch sehr häufig jene Prügelknaben von linksaußen beinhaltet, von denen sich Duisburgs OB Sören Link (SPD) scheinbar nicht so endgültig distanzieren möchte, sondern stattdessen lieber rechtswidrig zur Teilnahme an der Gegendemonstration aufruft. Die Predigterlaubnis wurde Pfarrer Spätling von Bischof Dr. Felix Genn mit folgender Rechtfertigung entzogen:

Herr Pfarrer Paul Spätling, Emmerich, hat am 19. Januar 2015 an der Pegida-Demonstration in Duisburg teilgenommen. Auf der Bühne hat er sich kritisch über das Ausschalten der Lichter am Kölner Dom bei der jüngsten Pegida-Demonstration dort geäußert.

Zudem ist er auf das Verhältnis von Christentum und Islam in der europäischen Geschichte eingegangen und hat die Bundeskanzlerin wegen ihrer Aussage kritisiert, der Islam gehöre zu Deutschland.

Wir weisen die Aussagen von Herrn Pfarrer Spätling entschieden zurück. Wir distanzieren uns mit Nachdruck von seinem völlig verzerrten Bild von Geschichte und Gegenwart. Herr Pfarrer Spätling bedient mit seinen Äußerungen undifferenzierte Klischees gegenüber dem Islam. Er schürt mit seinen Aussagen eine Feindlichkeit gegen „den Islam“, die wir für gefährlich erachten. Mit solchen Äußerungen – für die Herr Pfarrer Spätling, indem er äußerlich sichtbar als katholischer Priester auftritt, auch noch seine Autorität als Pfarrer und Priester missbraucht – legt er die Grundlagen für rechte Ideologien, für Fremdenfeindlichkeit und für ein Gegeneinander der Religionen, die in der katholischen Kirche keinen Platz haben.

Die christliche Botschaft ist keine der Ausgrenzung, des Hasses und der Gewalt, sondern eine der Liebe und der Menschenfreundlichkeit. Wir sind dankbar dafür, wie viele Menschen in diesen Tagen auf die Straßen gehen und genau in diesem Sinne ein Zeichen setzen – darunter sind auch ganz viele Christinnen und Christen. Uns droht in Deutschland ganz sicher keine Islamisierung. Als Christen steht es uns gut an, den Menschen, die Zuflucht bei uns suchen, zu helfen und für sie da zu sein. Das geschieht auf ganz vielfältige Art und Weise. Zudem sind wir auf unterschiedliche Weise und auf vielen Ebenen mit muslimischen Vertretern im Gespräch und werden dies auch bleiben.

Der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, hat Herrn Pfarrer Spätling, der im Bistum Münster ohnehin schon nahezu keine priesterlichen Dienste mehr wahrnimmt, am 20. Januar 2015 mitgeteilt, dass er solche Reden wie die gestrige nicht „dulden kann und will“. In Bezug auf Canon 764 des Kirchenrechtes hat Bischof Genn Herrn Pfarrer Spätling heute die Predigtbefugnis entzogen und ihm damit verboten, innerhalb und außerhalb von Kirchen öffentlich im Namen der Kirche zu sprechen.

Solche Äußerungen sind ein weiterer Schlag ins Gesicht der verfolgten Christen in der Welt, die vor den tatsächlichen Auswirkungen des gelebten Islam fliehen und die darunter leiden. Man geht hier von 100.000 Christen jährlich aus, die dieser Verfolgung zum Opfer fallen. Im jährlichen Verfolgungsindex, den die Vereinigung „Open Doors“ veröffentlicht, sind islamische Länder die absoluten Spitzenreiter in der Verfolgung der Christen. Ebenso sind solche Aussagen und Handlungen gegen Abweichler in der katholischen Kirche natürlich auch aus politischen Gründen bedenklich, da man hier freie Meinungsäußerung mit einer schweren Strafe ahndet. Mit derartigen totalitären Anwandlungen dürfte eine Kirche mit massivem Mitgliederschwund sich selbst keinen Gefallen tun.

Die Spaziergänge in Duisburg werden trotz all diesen Widerständen und Ungerechtigkeiten weitergehen. Auf Facebook wird schon zur nächsten Veranstaltung am 26.01.2015 um 18:30 Uhr am selben Ort, dem Portsmouth-Platz am Bahnhof, geladen. Glück auf!

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Kontakt zu Bischof Felix Genn:

» sekr.bischof@bistum-muenster.de




Leipzig: RuptlyTV berichtet live von der LEGIDA

imageDie russische Video-Nachrichtenagentur RuptlyTV mit Sitz in Berlin wird am Mittwoch LIVE von der mit Spannung erwarteten Legida-Kundgebung in Leipzig berichten. Der Ableger der Dresdner Pegida hat nach Behördenangaben für den Abend 30.000 bis 40.000 Teilnehmer angemeldet, zunächst war sogar von 60.000 die Rede gewesen. Ruptly wird ab 18 Uhr per Livestream übertragen, Redner werden unter anderem Jürgen Elsässer (Compact-Magazin) und Götz Kubitschek (Zeitschrift Sezession) sein.

» info@ruptly.tv




Pegida auch in Oslo und Kopenhagen

pegida_oslo - KopieAm Abend des 19. Januar, an dem die Pegida-Demonstration in Dresden aus Gründen der realen Islamisierung nicht stattfinden konnte, haben sich Patrioten in anderen Teilen des Abendlandes auf den Weg gemacht, um friedlich auf die Islamisierung und die ungebremste Zuwanderung aufmerksam zu machen. Anders als im noch nicht rot/grün-bunten Dresden, sahen sich Pegida-Anhänger nicht nur in anderen Städten Deutschlands, sondern auch in Dänemark und Norwegen größeren aggressiven, durch Politik, Medien und Kirchen unterstützten Gegendemonstrationen gegenüber. Man kann an der Anzahl und der Gewalt der militanten Gegendemonstranten die eingeschränkte Meinungsfreiheit der jeweiligen Orte messen. Nur die Polizei hat die Pegidaanhänger (noch) vor militanten (Anti)Faschisten geschützt.

(Von Alster)

Die Gründe, warum die Demonstration der wachsenden Bürgerbewegung in Dresden aus sicherheitspolitischen Erwägungen verboten wurde, bedürfen noch der näheren Aufklärung. Einmal mehr wurde die islamische Gewalt zur Beschneidung unserer Freiheiten durch die Politik genutzt, worüber man dann sichtlich erfreut war.

In der norwegischen Stadt Oslo, wo einige Stadtteile eindeutig islamisch dominiert werden und wo die Vergewaltigungen durch „Menschen mit einem anderen ethnischen Hintergrund“ (so werden die vorwiegend muslimischen Migranten dort in den Statistiken genannt) an der Tagesordnung sind gingen die Islamisierungsgegner am 19. Januar schon das zweite Mal spazieren. Immerhin hatte sich ihre Zahl von 50 auf 200 Teilnehmer erhöht. Alles ist friedlich verlaufen.

In Dänemark gingen die Pegida-Ableger zum ersten Mal in Kopenhagen, Aarhus (der zweitgrößten dänischen Stadt) und Esbjerg (Jylland) spazieren. Im Vorfeld gab es gefakte Absagen der Demonstration in Kopenhagen und eine junge christliche Araberin, Jomana Jojo Joy, die dort auch eine Rede halten sollte, sagte ihre Teilnahme wegen der Gegendemonstration ab.

In Kopenhagen zählte man laut Veranstalter 327 Teilnehmer. Der Sprecher von Pegida DK, Nicoal Sennels, erklärte gegenüber DRP4 in Kopenhagen, dass man nach der gestrigen ersten Demo in Kopenhagen zukünftig jeden Montag demonstrieren wolle, „so lange es eine gewichtige Bedrohung für die Sicherheit der Dänen, die Demokratie und das Recht auf freie Meinungsäußerung gebe“. Man lege weiterhin großen Wert auf friedliche Demonstrationen – Radikale seien unerwünscht.

In Dänemark ist der EU-geförderte sogenannte antirassistische Widerstand besonders aggressiv. Hier ist vor allem „SOS gegen Racisme“ zu nennen, ein vom EU-Rat und der UNCHR unterstütztes Netzwerk.

Im hohen Norden an der Grenze zu Dänemark wurde auch demonstriert. Da ging das „bunte Flensburg“ mit türkischen Fahnen gegen Pegida, unsere Werte und den gesunden Menschenverstand auf die Straße.

Man spricht ja gerne von deutschen Neurosen im Zusammenhang mit Pegida, die scheint es offenbar auch in anderen europäischen Ländern zu geben – oder auch nicht. Bei Jyllands Posten gibt es einen kleinen Eindruck vom friedlichen Spaziergang in Kopenhagen in einem kurzen Video.




FAZ: Islam und Gewalt – Die Linke im Muff von tausend Jahren

Als ich nach den zehn „schwarzen Jahren“ des Terrors aus Algerien nach Frankfurt zurückkehrte, traute ich meinen Ohren nicht. Die 150.000 Toten, die zahllosen, wegen gemischter Klassen abgebrannten Schulen, die Säureattentate auf unbedeckte Frauenbeine, die Enthauptung von Dampfbad-Betreibern, die Zerstörung von Weinregalen per Kalaschnikow-Salve, die Ermordung von Ordensleuten, Schwestern wie Patres, und die Hinrichtung einiger meiner – muslimischen – Freunde hätten mit dem Islam nichts zu tun, belehrten mich meine linken deutschen Freunde, 68er, Gewerkschafter, Grüne, SPD-Mitglieder. Es sei dem islamistischen Untergrund von der „Bewaffneten Islamischen Gruppe“, kurz GIA, nicht um den Islam gegangen, sondern um den Widerstand gegen das korrupte, diktatorische Militärregime, letztlich also um mehr Gerechtigkeit und Demokratie. Mit der Religion habe das alles nichts zu tun. Sie könnten ja meine Traumatisierung verstehen, doch sie verstelle mir den analytischen Blick. (Wie heißt es so schön: ein absoluter Must-Read – natürlich in erster Linie für Linke!)




Britische „Sun“ jetzt busenfrei

imageBarbusige Frauen auf der dritten Seite waren jahrzehntelang ein Markenzeichen der „Sun“. Doch jetzt ist Schluss damit, das Boulevardblatt zeigt seit dieser Woche nur noch verhüllte Schönheiten. Zumindest in der gedruckten Ausgabe. Dies wird von mehreren Blättern berichtet. Es sei „altmodisch“. Aktivisten gegen Sexismus und Politiker hätten das gefordert. Könnte es sein, dass da noch eine andere geheime Macht dahintersteckt? Nur eine Vermutung…




DÜGIDA hält NRW-Landespolitiker auf Trab

duegida19Am Montagabend fanden in Nordrhein-Westfalen bekanntlich gleich zwei überparteiliche islamkritische Abendspaziergänge statt: Während PEGIDA NRW erstmals in Duisburg lief, ludt DÜGIDA nun schon zum dritten Mal in die Landeshauptstadt ein. Aufgrund der erstmaligen „Konkurrenz“ eines zeitgleichen Protestmarsches in nur rund 30 Kilometer Entfernung, sank dabei die Teiilnehmerzahl zur Vorwoche um gut 100 Personen auf etwa 200 bis 250 Teilnehmer. Diese sorgten in Düsseldorf aber für mindestens genauso viel Aufmerksamkeit für die Themen Islamisierung, Überfremdung und Asylmissbrauch, nachdem man sich zuvor erneut vor Gericht gegen willkürliche Polizeiauflagen, wie z.B. einer Verkürzung der Wegstrecke, durchgesetzt hatte.

So blieb der linken Gegenseite nur das übliche Protestgeschrei statt des schon ersehnten Triumphgeheuls. Neben anderen sprach auch die grüne Landesschulministerin Sylvia Löhrmann auf der Gegendemo, die zahlenmäßig ebenfalls gegenüber der Vorwoche abgebaut hatte.

Die zwischen Duisburg und Düsseldorf aufgespaltenen Antifa-Truppen vermochten es aber auch diesmal nicht, die Demonstrationsroute von DÜGIDA zu stören. Lautstark und selbstbewusst spazierten die islamkritischen Teilnehmer, verstärkt durch zahlreiche Aktivisten aus der Fußballszene, vom Hauptbahnhof beginnend durch die Landeshauptstadt. Ebenfalls aus der Fußballszene stammte einer der Redner des Abends: Dominik Roesler, Anmelder der großen HOGESA-Kundgebung von Köln („Das Wunder von Köln“) und Mönchengladbacher Ratsmitglied der Bürgerbewegung PRO NRW. Er hielt eine fulminante Rede mit einigen durchaus neuen und diskussionswürdigen Akzenten und Forderungen.

Das DÜGIDA-Team kündigte abschließend noch an Ort und Stelle an, dass am nächsten Montag wieder spaziert wird in Düsseldorf – komme was wolle!




Aldi nimmt Moschee-Seife aus Sortiment

aldi_seifeSeit einigen Tagen sind wir um ein Schmierentheater zugunsten der Islamisierung reicher. Offenbar veranlasst die Korangläubigen nicht nur das Zeigen von Mohammed-Karikaturen zu Mord und Totschlag, nun ist auch die Abbildung einer Moschee auf einem Seifenprodukt Anlass für Kundenbeschwerden der Dauerbeleidigten. In bester Absicht hatte der Discounter Aldi-Süd die Flüssigseife “Ombia – 1001 Nacht“ mit orientalischer Duftnote auf dem Etikett mit einer Moschee verziert. Darüber ärgerte sich die Mohammed-Fangemeinde (Umma) gewaltig. Daher beschloss Aldi nun beschämt und unterwürfig, das Produkt aus dem Verkauf zu nehmen.

(Von Verena B., Bonn)

Wie die „WAZ“ auf ihrer Internetseite berichtet, sorgte die Moschee-Seife für eine zum Teil hitzige Diskussion auf der Facebook-Seite von Aldi-Süd. Die Diskussionen wurden mittlerweile zum größten Teil entfernt.

Die Moschee auf der Verpackung sei eine Verunglimpfung der Religion, hieß es dem Bericht zufolge von den Usern im sozialen Netzwerk. „Die Moschee mit ihrer Kuppel und den Minaretten ist für muslimische Menschen ein Anblick, der für sie Würde und Hochachtung bedeutet. Und gerade aus diesem Grund finde ich es nicht angebracht, diese bedeutungsvolle Abbildung auf irgendeinem Gebrauchsprodukt darzustellen“, zitiert die „WAZ“ einen Facebook-Nutzer.

Andere vermutlich muslimische Kommentatoren hätten angemerkt, dass eine Moschee in einem Badezimmer oder gar in der Nähe einer Toilette nichts zu suchen habe. In der Folge sei eine größere Diskussion darüber entbrannt, in der vermeintliche Aldi-Kunden sogar mit einem Boykott der Märkte gedroht hätten.

Vor allem nicht-muslimische Facebook-Nutzer hingegen zeigen wenig Verständnis für die Beschwerden. Sie reagieren mit Hohn und Spott und posten Bilder anderer Produkte mit Moschee-Motiven. Auch Vergleiche zu einem möglichen Abbild einer Kirche auf der Seifenverpackung werden gezogen: Dies hätte kaum zu einer Reaktion bei dem Discounter geführt. In Dutzenden von Kommentaren fordern die nicht-muslimischen Kunden nun, dass Aldi-Süd die Seife wieder ins Sortiment nimmt.

Aldi-Süd jedoch war die Diskussion in der Kundschaft offenbar nicht ganz geheuer und nahm das Produkt aus dem Sortiment. Die „WAZ“ zitiert eine Mitteilung des Konzerns auf Facebook, die inzwischen allerdings nicht mehr abrufbar ist: „Es tut uns leid, dass es bei Ihnen aufgrund der Gestaltung unserer Seife zu Irritationen gekommen ist. Bitte seien Sie versichert, dass dies keinesfalls unsere Absicht gewesen ist. Das Produkt wird in Kürze nicht mehr in unseren Filialen erhältlich sein.“

„Ombia – 1001 Nacht“ ist inzwischen nicht mehr erhältlich. Auf Anfrage habe Aldi-Süd mitgeteilt: „Die bildliche Gestaltung des Produkts sollte die orientalische Duftrichtung unterstreichen und keinesfalls die religiösen Gefühle in irgendeiner Art verletzen.“

Offenbar will Aldi wegen der Moschee-Seife keine Terroranschläge provozieren. Wir werden das Verschwinden der unislamischen Seife aus den Aldi-Regalen verschmerzen.

Kontakt:

Unternehmensgruppe ALDI SÜD
Burgstraße 37
45476 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: mail@aldi-sued.de




Kubitschek: Warum ich bei der LEGIDA spreche

leipzig_kubiSeit die PEGIDA ihre Kundgebung abgesagt hat, konzentrieren sich Sachsen und die angrenzenden Erdteile auf die große Mittwochsdemonstration in Leipzig. Die LEGIDA ist der bisher größte Ableger der Dresdner, versteht sich aber als eigenständige Bewegung mit eigener Schwerpunktsetzung – und hat in der linksautonom gebeutelten Stadt einen gefährlichen Gegner. Sprechen werden morgen Jürgen Elsässer (Compact-Magazin) und ich. Meine Begründung:

(Von Götz Kubitschek, Zeitschrift „Sezession“)

Ich halte es für unabdingbar, die Protestbewegung auch in Leipzig auf der bürgerlichen Ebene zu halten. Das ist nicht so selbstverständlich wie in Dresden und hat seinen Grund in der hochaggressiven, militanten linksautonomen Gegnerschaft: Das, was man als Spaziergänger im Rahmen der 1. LEGIDA-Demonstration an Gegenwehr erleben konnte, war in Dresden kein einziges Mal auch nur in Ansätzen zu spüren.

Entsprechend größer war der Anteil derjenigen, die – um es vorsichtig auszudrücken – „erlebnisorientiert“ bei der LEGIDA mitdemonstrierten. Ich schilderte bereits, wie schwer es manchem fiel, nicht auf die Provokationen der Antifa anzuspringen. Demonstrationen mit aufgeputschten jungen Männern auf beiden Seiten gab es in der Vergangenheit zuhauf, alle endeten in Sackgassen. Ein Beispiel? Das eigentlich jedermann angemessene ruhige Gedenken an zigtausende Bombenopfer in Dresden ist zu einem verhärteten, politischen Wettkampf verkommen, der die seltsamsten Bündnisse hervorbringt und den eigentlichen Anlaß in den Hintergrund hat treten lassen.

Irgendetwas Derartiges darf in Leipzig unter keinen Umständen passieren. Meine Rede wird eine sein, die Positionen formuliert und die Normalität der Debatte über die Souveränität und die Identität, die innere Sicherheit und die Rechtsordnung Deutschlands betont. Daß ich alle vier Bereiche für bedroht halte, muß ich nicht betonen.

Es muß innerhalb der von der Dresdner PEGIDA ausgelösten, deutschlandweiten Protestbewegung um einen Minimalkonsens gehen, um eine Auffangstellung (militärisch gesprochen): Ich habe im vergangenen Jahr wie nie zuvor panikartige Äußerungen von bis dato sehr geduldigen Normalbürgern registriert, die angesichts der bis in kleine Städte und Dörfer spürbaren Massenzuwanderung die Verhältnisse ins Rutschen kommen sahen und sehen. Man wünscht sich ein Ende dieser Beschleunigung, eine Warteschleife (wenigstens das), in der erneut über das gesprochen werden müßte, was die Politik uns allen zumutet.

Wie könnte diese Auffangstellung aussehen, dieser Minimalkonsens? Ich habe zehn Punkte notiert. Man kann sie ändern und ergänzen. Und vor allem: Man sollte nach Leipzig fahren, am Mittwoch. Hier nun die 10 Punkte (und hier als pdf):


Einwanderung und Identität – Positionspapier Leipzig

1. Wir fordern eine umfassende Analyse der finanziellen, personellen und administrativen Belastung von Bund, Ländern und Gemeinden durch die rund 230 000 Asylanten aus dem Jahr 2014 sowie eine Prognose für die Entwicklung in den kommenden Jahren.

2. Wir fordern eine Dokumentation der Straftaten, die von Asylbewerbern und Ausländern begangen werden und der Präventivmaßnahmen, die Gemeinden und Privatpersonen ergreifen müssen.

3. Wir verlangen, nur den tatsächlich Verfolgten Asyl in Deutschland zu gewähren und fordern eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jenen, die diese großzügige Möglichkeit des Schutzes mißbrauchen.

4. Wir fordern eine heimatnahe, temporäre Unterbringung von Flüchtlingen, eine restriktive Vergabe des endgültigen Bleiberechts, eine strikte Sicherung der europäischen Außengrenzen sowie die Wiedereinführung der Grenzkontrollen

5. Wir fordern die europäischen Länder auf, das Augenmerk auf verfolgte und mit dem Tod bedrohte Christen zu richten und sich auf deren Schutz oder Aufnahme zu konzentrieren. Verfolgte Moslems könnten Schutz in islamischen Ländern finden.

6. Wir halten die längst bestehenden Parallelgesellschaften für eine schwere Fehlentwicklung. Scharia-Polizei, moslemische Friedensrichter und dergleichen haben in Deutschland keinen Platz.

7. Wir fordern ein striktes Vorgehen gegen Organisationen, die Deutschland als Hinterland für ihre Kriege benutzen – sei es, um Geld und Waffen zu beschaffen, sei es, um Kämpfer und mediale Unterstützer zu rekrutieren. In deutsche Städte darf kein Krieg getragen, aus ihnen kein Krieg unterstützt werden.

8. Wir fordern eine Klärung dessen, was „Integration“ bedeutet und wer als integriert gelten darf. Diese Bestimmung muß krisenfest sein und darf sich nicht an Wunschbildern orientieren.

9. Wir lehnen die doppelte Staatsbürgerschaft ab und fordern einen Volksentscheid über diese Frage. Integration und Loyalität beginnen mit einer eindeutigen Entscheidung für die neue Heimat.

10. Wir stellen fest, daß Deutschland das Land der Deutschen ist und daß dies so bleiben soll.

(Dieser Beitrag ist im Original auf sezession.de erschienen)




Nix Charlie! Hanau sagt Ausstellung ab!

kaminsky_cDie Anschläge von Paris auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ wirken sich auch auf das Hanauer Kulturleben aus. Eine für das Frühjahr vorgesehene Ausstellung mit Werken der Karikaturisten Achim Greser und Heribert Lenz wird nicht zustande kommen. Die Stadt Hanau begründet die Absage mit umfangreichen und kostspieligen Sicherheitsvorkehrungen, die sonst auf sie zugekommen wären. Oberbürgermeister Claus Kaminsky [SPD, auf dem Foto 2.v.r. bei einer Eröffnung von Gebetsräumen für Muslime am Klinikum Hanau kurz nach dem Pariser Terroranschlag am 13.1.15] hatte noch vor wenigen Tagen zu einer Demonstration für Frieden und Freiheit aufgerufen. Zu der Kundgebung unter dem Motto „Nous sommes Charlie“ hatten sich am Samstagvormittag etwa 600 Bürger versammelt.

Greser, der zusammen mit seinem Kollegen Lenz in Aschaffenburg ein Büro unterhält, in dem Karikaturen unter anderem für diese Zeitung entstehen, machte der Stadt Hanau auf Anfrage keinen Vorwurf. Er nannte es jedoch „einen Sieg der Terroristen“, dass die Ausstellung nicht zustande kommen werde… (Nein, nein, hier gibt es keine Islamisierung! Wo denn auch?)

» Kontakt: ob.clauskaminsky@hanau.de
» Siehe auch PI-Beitrag „Hanau: Aldi wird zur Moschee“




Münchner Richter trägt Mehmet-Fatih-Shirt

Vor Beginn des Prozesses gegen einen mutmaßlichen Islamisten und Terrorhelfer in Syrien vor dem Münchner Oberlandesgericht sorgt der Vorsitzende Richter für Wirbel. Manfred Dauster, Vorsitzender des Staatsschutzsenats, hat auf seiner privaten Facebook-Seite Fotos von sich in einem schwarzen T-Shirt mit dem Schriftzug „Fatih Sultan Mehmet – The Conqueror“ (Der Eroberer) gepostet. Es ist der Name des muslimischen Feldherrn, der einst Konstantinopel von den Christen eroberte. Die Fotos stellte Dauster bereits im Juli 2013 auf seine Seite. Dazu äußern wollte er sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht… (Unsere Richter sind so was von unabhängig! PI berichtete über den Fall schon zwei mal Ende November und Anfang Dezember 2014!)




Web-Tipp: Lesung von Michel Houellebecq in Köln

imageGestern fand in Köln im Rahmen der lit.COLOGNE eine seit Wochen ausverkaufte Veranstaltung mit Michel Houellebecq (Foto) statt. Der französische Starautor stellte dabei seinen neuen Roman „Unterwerfung“ (siehe unser Buch-Tipp), der Vision – die längst keine mehr ist! – einer muslimischen Präsidentschaft im Frankreich des Jahres 2022, vor. Die interessante Lesung, über die der islamverliebte Kölner Stadt-Anzeiger in seiner Dienstagsausgabe groß auf der Titelseite berichtet, wird heute um 11 und um 16 Uhr auf koelntv.com noch einmal übertragen. Das Buch umfasst 280 Seiten, kostet 22,99 € und kann hier bestellt werden.




Türkei: Angriff auf Haus von deutschem Christen

imageWie Augenzeugen in Idil berichteten, zertrümmerten die Angreifer zahlreiche Fenster an dem Gebäude, in dem auch der „Verein der Aramäer von Idil“ seine Räume hat. Der Anschlag habe sich am Rande einer Demonstration von Anhängern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ereignet, sagten die Zeugen, die namentlich nicht genannt werden wollten.

Polizeibeamte hätten nicht eingegriffen, hieß es weiter. Die Polizei in Idil wollte den Angriff auf Anfrage nicht bestätigen. Nach Angaben des Gebäudebesitzers Robert Tutus, der aramäischer Christ und deutscher Staatsbürger ist, war es der zwölfte Anschlag auf sein Haus in einem Jahr. Tutus hatte gerade die Fenster ersetzt, die beim letzten Anschlag vor einer Woche zu Bruch gegangen waren. Bei anderen Anschlägen waren auch Brandsätze geflogen; vor einigen Monaten geriet das mehrstöckige Mietshaus dabei in Brand. (Auszug aus einem Artikel der Rheinischen Post. Noch bis Ende des ersten Weltkriegs hatte die Türkei einen christlichen Bevölkerungsanteil von 30 Prozent. Heute liegt dieser bei ca. 0,2 Prozent der Bevölkerung – für manche Türken wohl immer novh zu viel!)