imageGymnasien sind eigentlich eine altehrwürdige Schulform, die es weltweit nur im deutschsprachigen Raum gibt. In den USA und den meisten anderen Ländern weltweit herrscht eine gleichschaltende „Einheitsschule“ vor. Wer Geld hat, weicht auf Privatschulen aus, wer kein Geld hat, dem bleibt so eine Option vorenthalten. In Deutschland hingegen hat das Gymnasium als Schulform über lange Zeit dazu beigetragen, dass auch die leistungswillige Mittelschicht in das staatliche Schulsystem integriert blieb und sich darin weitgehend gut mit Bildung versorgt fühlte.

Wie PI schon mehrfach berichtete, sind jedoch auch viele Gymnasien auf einem schlechten Weg, kommen von ihrer leistungsstarken Tradition ab, indem sie zum Beispiel Islamisierungsprozesse vorantreiben und zudem statt auf Leistung – ähnlich wie an Gesamtschulen – auf „Kuschelpädagogik“ setzen.

Insbesondere das Stadtgymnasium Dortmund scheint keine Peinlichkeit auszulassen. Statt – wie es sich für ein altsprachliches Gymnasium geziemen würde – weiterhin auf Seriosität und Kontinuität in der Vermittlung unserer deutschen Muttersprache zu setzen, wirbt man an dieser Schule mit einem völlig neuen Konzept: „Klassenparty im Deutschunterricht.“ Altbewährte Konzepte – beispielsweise das grundständige Lernen unverzichtbarer Grammatikregeln – werden in einem Bericht auf der Homepage verrissen, stattdessen ist „Party“ angesagt:

Viele Menschen erinnern sich mit Grausen zurück an ihren eigenen Grammatikunterricht. Man musste sinnlos erscheinende Regeln einüben, langweilte sich im Unterricht und hatte am Ende oft nicht das Gefühl, sich sprachlich verbessert zu haben. Allumfassend stellte sich für viele die Frage: Wozu brauche ich das eigentlich?

Grammatikunterricht muss nicht mehr langweilig sein! Dies hat unsere Klasse 7b im November im Deutschunterricht erfahren, als sie mit der Klassenparty ihre Belohnung für die geleistete Arbeit erhielt. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Nein! Bei der Behandlung des Passivs wurden Arbeit und Vergnügen einfach miteinander verbunden, indem sämtliche unterrichtliche Schwerpunkte auf das Thema der Klassenparty ausgerichtet wurden.

Die Dekoration, leckere Rezepte und das Unterhaltungsprogramm wurden vorbereitet. „Ganz nebenbei“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler so lebensnah, zu welchen Zwecken das Passiv benutzt wird, aber auch wie es funktioniert, gebildet wird und sich vom Aktiv unterscheidet. Das fertige Produkt dieser Reihe zum Passiv im Rahmen einer integrativen Grammatik des Deutschunterrichts war die Klassenparty, die im folgenden Bericht beschrieben wird.

Dann folgt der Bericht einer Schülerin:

Am 19.11.2014 wurde die Klassenparty der 7b des Stadtgymnasiums Dortmund gefeiert. “Gegessen wurde am Anfang”, wurde von einer Schülerin berichtet. Dazu mitgebracht wurden selbstgebackener Kuchen, leckere Pizzen, verschiedene Salate und ein kleiner aber feiner Schokoladenbrunnen. Nachdem man sich gestärkt hatte, konnte man eine Geschmacks-Challenge machen, wobei man blind mit Lebensmitteln gefüttert wurde. Hierbei wurden die Kinder mit vielem Unerwartetem überrascht, denn neben Lakritze und Käse gab es auch Gewürzgurken und Mehl.

Später würde noch Pantomime mit der ganzen Klasse gespielt. Die Party wurde von allem als lustig und fröhlich erlebt. Ich bedanke mich im Namen meiner Klasse bei unseren Lehrern, die uns dies erlaubt haben.

Kontakt:

Stadtgymnasium Dortmund
Heiliger Weg, 25
44135 Dortmund

Telefon: 0231-50 23 136
Telefax: 0231-50 10 769
E-Mail: stadt-gymnasium@stadtdo.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)

image_pdfimage_print

 

40 KOMMENTARE

  1. Aha – ist ja dramatisch.
    Schüler feiern im Deutschunterricht eine Party…. ich kann hierbei keinerlei Problem erkennen und auch nicht sehen, warum dies bereits ein Indiz für einen nicht funktionierenden Unterreicht gewertet werden sollte. Auch ich habe vor über 20 Jahren ein Gymnasium abgeschlossen und auch wir hatten manchmal eine „lustigere“ Stunde.

    Wenn wir tatsächlich keine anderen Probleme haben, dann geht’s uns jedenfalls hervorragend!

  2. Sorry, ich finde die Idee gar nicht schlecht. Es sollte noch viel häufiger versucht werden, einen Bezug der Lehrinhalte zu für die Schüler interessierenden Dingen herzustellen.

  3. Dass die Beschreibung einer Party die textliche Grundlage für das Einüben der Passivform bildet, stimmt mich nicht bedenklich, dass die Passivform aber erst in der 7. Klasse drankommt, sehr wohl.

  4. Super Idee die Klassenparty
    Was soll daran schlecht sein?
    Bei meinem Sozn hat die Mathelererin beim Thema Bruchrechnen für jedes Kind Waffeln gebacken und damit den Einstieg gestartet. Waffeln wurden natürlich zu Hause gebacken

    Alle hatten Spass und das Thema wurde Interssant aufbereitet

  5. OT

    AfD: Handgranatenanschlag durch IS-Terroristen auf Pegida geplant

    Die AfD spricht von einem geplanten Handgranatenanschlag auf Pegida in Dresden. Aus verantwortlichen Sicherheitskreisen sei bekannt geworden, dass in Dresden die tatsächliche Gefahr eines Handgranatenanschlages zur abgesagten Pegida-Demonstration bestehe, teilte der sächsische AfD-Landesverband mit. Die mutmaßlichen Täter sollen aus dem Umfeld der islamistischen IS stammen und in einem nahen europäischen Nachbarstaat beheimatet sein. Die AfD-Fraktion warnt eindringlich davor, den über soziale Netzwerke verbreiteten Aufrufen zu folgen und trotz ausgesprochenem Demonstrationsverbotes auf den Theaterplatz zu kommen. Es bestehe Lebensgefahr, teilte die AfD mit.

  6. #8 johann (19. Jan 2015 15:06)

    OT

    AfD: Handgranatenanschlag durch IS-Terroristen auf Pegida geplant

    Wo steht das?

  7. Passt doch bestens zu unserer total verblödeten Michel Gesellschaft!
    Was will man denn mit linksversifften, Gutmensch dressierten IQ 60 Schülern sonst anfangen?
    Es gibt leider nur wenig Ausnahmen unter den Schülern, die ich hier explizit ausschließe!

  8. #6 Aktiver Patriot (19. Jan 2015 14:56)
    Keine dieser “RassistInnen” hat ein Kopftuch! Wenn das die Merkel sieht…
    ++++

    Wenn Du bedenkst, dass ca. 40 % der Moslems in Deutschland keinen Schulabschluss erlangen, dann sind selbst bei den heutzutage niedrigen Anforderungen für das Abitur Kopftücher eher selten!
    Trotzdem dürften Muslima häufiger in Deutschland das Abitur absolvieren, als ihre häufig ziemlich dämlichen Brüder.
    Die Brüder werden wegen Chancenlosigkeit dann häufig kriminell, gehen in den Knast, werden „radikalisiert“ und gehen danach im Auftrag von Imamen zu Bombenleger-Seminaren nach Syrien, oder in den Irak.

    In jedem Fall gehört der Islam trotzdem zu Deutschland und wir sind schuld, dass es so viele Dämlacks unter den Moslems gibt.

    „Wegen der Demographie werden die resozialisierten Moslems später mal unsere Rente erwirtschaften!“

    – sprach die Wachtel und alles wird wieder gut!

    *kranklach*

  9. Solche „Schüler“ muss ich dann als Ausbilder im Betrieb auf das rauhe Leben loslassen……

  10. @ #7 katharer

    Stell dir vor ich muss im Betrieb für meine Azubis Waffeln backen, nur um denen zu erklären wie man die Maschine einstellt……. Bin ich denn ein Partyveranstalter oder bringe ich denen bei wie man effektiv arbeiten soll?

  11. #3 Juliet (19. Jan 2015 14:53)

    Sorry, ich finde die Idee gar nicht schlecht. Es sollte noch viel häufiger versucht werden, einen Bezug der Lehrinhalte zu für die Schüler interessierenden Dingen herzustellen.
    +++++++++++++++++++++++++++

    Wo überall Jux und Dollerei angeboten wird, da muss man sich wundern, das wir vor Jahrzehnten ohne solchen Schwachsinn gut lernen konnten, sogar viel besser!

  12. Im Rahmen der Vereinsarbeit habe ich besonders viel mit zwei Gymnasialschülerinnen zu tun, eine ist 13 und eine 19 Jahre alt. Ich kann nicht behaupten, daß das Gymnasium heute schlechter ist als früher zu meiner Zeit vor 40 Jahren- jedenfalls nicht unseres…

  13. #15 GrundGesetzWatch

    bin ja selbst (Gott sei Dank 😀 ) kein Lehrer, aber wie stellst du dir denn den perfekten Unterricht vor? Hauptsache er macht den Schülern keinen Spass, dann merken sie sich alles doppelt und sind super auf den Job vorbereitet? Das ist doch Quatsch mit Soße!

    Dort oben steht extra, dass die Schüler diese Party als Belohnung erhalten haben und sie haben dabei sogar noch was gelernt – was sie in dem Fall wohl nicht mehr so schnell vergessen, weil sowas eben mal ein besonderer Tag ist.

    Desweiteren ist der Erfahrungsbericht des Mädchens höflich und zeugt von guten Umgangs- und Ausdrucksformen.

    Sorry, aber sich über sowas derart zu echauffieren, ist aufgrund der dargestellten Sachlage völlig inadäquat. Es ist keinesfalls davon auszugehen, dass durch das oben berichtete Geschehen irgendwelche Bildungsziele leiden oder eine Vorbereitung auf’s Leben unterbleibt. Wer so ein langweiliges Leben hat, dass an keinem Tag mal Platz für ne Party ist, der ist selbst schuld.

    Aber vermutlich regen sich ohnehin die am meisten auf, die auf der Weihnachtsfeier am heftigsten die Sau rauslassen, gell? 😉 😀

  14. @ #17 Pablo

    Können die überhaupt normale Schreibschrift? Mein lieber Herr Gesangverein, was ich erlebe wenn die sich handschriftlich Notizen machen…….

  15. Diese Art von Deutschunterricht in Gymnasien führt dann in sog. „Qualitätsblättern“ zu Überschriften mit „Der Wachstum ….“, gefunden heute in der Wiener „Presse“

  16. Party Pädagogik,total Tolerant offen und Bunt,leichte Beute für streng Gläubige,in jeder Hinsicht!

  17. In jedem Schulfach hat außer Lernen auch mal eine Blödelei ihren Platz. Ich finde die Idee der Kollegin hervorragend und bin ausgesprochen sicher, dass z.B. das Thema Erörterung völlig anders behandelt wird. Soviel innovative Spinnerei ist absolut in Ordnung und wird diese Stunde für Schüler unvergesslich machen.
    Bravo!

  18. In meinem Freundeskreis befindet sich ein Studiendirektor, der an einem niedersächsischen Gymnasium Englisch, Sport und Mathematik unterrichtet. Der Mann ist so was von ausgeglichen und stressfrei, dass man es gar nicht fassen kann.
    Er sagte mir, dass es ihm völlig egal ist, mit welchen Noten seine Schüler (ich verzichte bewusst auf die weibliche Form!) ihren Abschluss machen. Denn ihm sei klar, dass das Problem der Studierfähigkeit den Hochschulen und Universitäten überlassen bleibt. Die blöden Schüler, besonders jene aus einem spezifischen Raum werden ohnehin nicht die Befähigung erlangen, die für einen qualifizierten Hochschulabschluss erforderlich sind!

    An den Hochschulen wird sich dann die Spreu vom Weizen trennen! Da können sie noch und nöcher die Mehrheit stellen, sie werden schon dann in die Hosen kacken, wenn ihnen nur unser Technisches Hilfswerk über den Weg läuft. Und sollten sie jemals die dicke Hose in Deutschland markieren, werden sie nicht einmal fähig sein, den innerdeutschen Bahnverkehr zu regeln!

    Hört mir bitte auf mit diesen universalen Losern, die nicht einmal ihre eigene Kacke entsorgen können!

  19. Der geschilderte Fall ist ein typisches Beispiel. Insofern sollten wir uns nicht über den „Einzelfall“ aufregen, eher über das Prinzip.

    Wenn ein konkreter Bezug zum Lernstoff besteht, so wie in
    #7 katharer (19. Jan 2015 15:06)
    mit den Waffeln, kann das sinnvoll sein.
    Aber meistens (und im geschilderten Fall sieht das auch danach aus) kommt bei dem ganzen drumherum der Lerninhalt kaum noch an. Viele Schüler (mehr als Schülerinnen) haben Probleme, sich bei dieser Reizüberflutung zu konzentrieren und etwas zu lernen. Schon von den ersten Klassen an herrscht einheilloses Durcheinander. Für manche Schüler(innen) mag das beim Lernen förderlich sein, manche haben so allerdings garkeine Chance mehr. Zumindest teilweise wäre der verpönte aber bewährte Frontalunterricht hilfreicher.
    Aber das ist ein Thema das schnell ausufert. Das Schulsystem (bzw. die Schulsysteme, nächstes Problem) ist ein Kernproblem der Gesellschaft, gerade in Kombination mit unseren sonstigen Themen.

    http://www.welt.de/kultur/article136413675/Warum-habe-ich-das-nicht-in-der-Schule-gelernt.html
    wäre auch Anlaß genug für umfangreiche Diskussionen. Anlaß:

    Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen.

    Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.

    Auf den Punkt gebracht die Problematik, daß sich Schule genauso wie die Politik sehr weit vom echten Leben entfernt hat.

  20. @Grund Gesetz Watch

    Letztendlich zählt das Ergebnis
    Wenn das stimmt, kanst du mit denen gerne auch ein Eis Essen gehen oder den ganzen Tag drillen

    Die schlechten Azubis kommen nicht durch Interessant gestalteten Unterricht, sondern durch fehlendes Wertebewustsein im Elternhaus.
    Wenn dort schon nicht auf die Grundwerte geachtet wird, dann kann die Schule strampeln was die will. Ich kenne mehrere Kids aus dem Jg meines Sohnes die mehrere Stunden am Nachmittag Computer spielen.
    Helfen bei Hausarbeit und Pflichten , keine Chance.

    Mein Chef hat damals für uns Azubis und Monteure auch regelmäßig was springen lassen. Mal ne Grillparty wenn es lief usw.
    Mal ne Pizza zum Mittag usw.
    Warum also soll es Problematisch sein eine Party zu feiern wenn Unterrichtsstoff xy erledigt ist?
    Am besten mit Einbindung der Partyinhalte in den Unterrichtsstoff
    Gerade durch Abi 12 Jahre ist mächtig Stress Angesagt. Unterricht bis 15 Uhr eher Regel als ausnahme. Dazu Haussufgaben und lernen. Die machen mehr Stunden als die meisten Eltern
    Bei uns ist Gott sei Dank wieder Abi mit 13

  21. @ #18 the_tide_is_turning

    Aber vermutlich regen sich ohnehin die am meisten auf, die auf der Weihnachtsfeier am heftigsten die Sau rauslassen, gell? 😉 😉

    Bin seit 14 Jahren im gleichen Betrieb. Seit dem ersten Jahr „erlebe“ ich dass dort im Dezember eine „Winterfeier“ veranstaltet wird. Ich war noch nie dort und betone ausdrücklich dass ich erst hingehen werde wenn es Weihnachtsfeier benannt wird (Ich bin kein Christ). Das sage ich ganz klar zum Firmenbesitzer, Betriebsleiter und allen Kollegen. Ganz besonders freuen sich die türkischen Aramäer, Aleviten und der ägyptische Kopte in der Firma über meine klaren Worte. Denn die sind in beruflichen Positionen wo sie nicht so offen reden können wie ich.

  22. #17 Pablo (19. Jan 2015 15:34)
    Im Rahmen der Vereinsarbeit habe ich besonders viel mit zwei Gymnasialschülerinnen zu tun, eine ist 13 und eine 19 Jahre alt. Ich kann nicht behaupten, daß das Gymnasium heute schlechter ist als früher zu meiner Zeit vor 40 Jahren- jedenfalls nicht unseres…
    ++++
    Das Niveau ist mit Sicherheit heute schlechter, als vor 40 Jahren!
    Und vor 50 Jahren war das Abi-Niveau besser, als vor 40 Jahren.
    Vor allem in den Sozen-Ländern ist das Niveau am stärksten abgefallen.
    Am besten ist es noch in Bayern, am geringsten in Bremen.
    Da schreit selbst der Esel der Bremer Stadtmusikanten. 😉
    Ich denke auch, dass es noch eine weitere Korrelation gibt.
    Insofern, dass das Niveau um so niedriger ist, desto größer der Moslem- , Zigeuner- und Negeranteil in der Bevölkerung ist.
    Für alle mitlesenden Sozen und Grünen:
    Wer die Wahrheit sagt, ist noch längst kein Rassist!
    Eher ein Realist!

  23. #26 GrundGesetzWatch

    ja – DAS würde mich auch WIRKLICH aufregen, wenn es eine WINTER-Feier statt einer WEIHNACHTS-Feier gäbe….

  24. Gerade durch Abi 12 Jahre ist mächtig Stress Angesagt. Unterricht bis 15 Uhr eher Regel als ausnahme. Dazu Haussufgaben und lernen. Die machen mehr Stunden als die meisten Eltern

    Wahnsinn, bis 15 Uhr… das hätte ich gerne gehabt. Bei uns ging der Unterricht fast durchgehend bis 17 Uhr, heim mit dem Bus, Hausaufgaben und ab ins Bett. Freizeit kaum welche, Ausgehen auch nicht, der letzte Bus fuhr gegen 20.30 Uhr. Manchmal 3 Schulaufgaben in der Woche, dazu die Extemporalien. Am WE wurde der Schwachstoff aufgefrischt, damit man im Unterricht mitkam.

    Feiern gab es ausschließlich nach dem Notenschluß kurz vor den Sommerferien, auf der Schulabschlußfeier. Nichts mit zwischendrin „Namen tanzen“ oder „Waffeln gegen Matheschwäche“.

    Ich weiß, was pauken heißt! Und wir hatten noch 13 Klassen, nicht 12. Und am Ende hatten wir fast alle Hochschulreife. Zum Abschluß hieß es: Jetzt habt Ihr alle Abi, nun fängt das Lernen erst an! Und damit hat er nicht das Studium gemeint!

    Sag das mal den heutigen Schülern!

  25. Nicht OT

    Neulich habe ich das hier gefunden:

    Aldous Huxley – schöne neue Welt (brave new world) (BR 1984)/Science Fiction Hörspiel
    https://www.youtube.com/watch?v=olAdVfSxebU
    (vor allem die erste Hälfte ist interessant!)

    In der Schule hatte ich das Buch für nicht hilfreich befunden (in der dargebotenen Unterrichtsform). Aber als ich mir das jetzt interessehalber mal angehört habe, kam mir einiges bekannt vor…

    Schöne neue Welt (englisch Brave New World) ist ein 1932 erschienener dystopischer Roman von Aldous Huxley, der eine Gesellschaft beschreibt, in der „Stabilität, Frieden und Freiheit“ gewährleistet scheinen.

    Mittels physischer Manipulationen der Embryonen und Föten sowie der anschließenden mentalen Indoktrinierung der Kleinkinder werden die Menschen gemäß den jeweiligen gesellschaftlichen Kasten geprägt, denen sie angehören sollen und die von Alpha-Plus (für Führungspositionen) bis zu Epsilon-Minus (für einfachste Tätigkeiten) reichen.

    Allen Kasten gemeinsam ist die Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt. Die Regierung jener Welt bilden Kontrolleure, Alpha-Plus-Menschen, die von der Bevölkerung wie Idole verehrt werden.

    Die Wörter „Eltern“, „Vater“ oder „Mutter“ gelten als politisch incorrect. Die Kinder werden künstlich ausgebrütet, teilweise geklont („Ziglinge“, z.B. Sechziglinge). Den Bezug zu unserer Realität erspare ich mir mal, ist zu PI.

    Parallelen sehe ich insbesondere in der Einwanderungspolitik, die uns massenweise ungebildete Epsilon-Minus Menschen beschert, die noch dazu bei der Verteilung der Drogen (hier nicht „Soma“) behilflich sind. Und natürlich in der Auflösung von Familie und Ersatz der Bildung durch Indoktrination und lustige Partys.

    Als milde Dystopie gedacht scheit der Roman für unsere Polit-Freaks die Vorlage einer anzustrebenden Gesellschaftsform zu sein.
    Da hat wohl wieder jemand ein Buch falsch verstanden.
    Scheint öfter vorzukommen…

  26. #12 GrundGesetzWatch (19. Jan 2015 15:20)

    Wir bekommen doch Frei Haus komplett ausgebildete Fachkräfte 🙂 in Massen geliefert!
    Wozu also unsere ausbilden?

  27. Sehe da auch kein Problem. Unterricht an Gymnasien ist oft nicht anwendingsbezogen genug. Ich bin im nachhinein sehr froh über meine Zeit an einem sehr anspruchvollen Gymnasium, dass ich gerne als Eliteschule sah (war es ja auch irgendwie. Die hatten da Lehrer, die auch an der Uni unterrichteten und ihren Stoff für uns arme Schüler in keinster Weise vereinfachten), aber fließend Englisch schreiben und sprechen habe ich selbst durch Lesen, Schreiben und Filme Gucken gelernt.

    Wobei, die Grammatik wurde einem schon dort vermittelt, eben nur unendlich zäh. Dass es trotzdem einen großen Unterschied zwischen dem Niveau am Gymnasium und Real- und Gesamtschulen gibt, habe ich dann vor dem Studium bei der Ausbildung an einer Berufsschule gemerkt. Da konnten nur die Schüler, die vorher auch auf einem Gymnasium waren Englisch und, kein Witz, fließend Deutsch ablesen/laut vorlesen. Dachte bis dahin immer, das wäre selbstverständig.

  28. #1 liberalissimo (19. Jan 2015 14:48)

    Warum denn eine so aufwendige Party und nicht gleich Gruppensex?

    Weil wir leider, seufz, nicht mehr in den 60ern leben. Jetzt geht nur noch „Party-Pädagogik“. The times they are a changing!

  29. Unser Mathelehrer kam in Klasse 5 mit einer „Black Box“ an, bestehend aus einem Karton, in den man auf der einen Seite in zwei Portionen Nüsse hineinwarf, nur um sie auf der anderen Seite in einer Portion wieder herauszubekommen. Eingeführt wurde von ihm damit der Begriff der mathematischen Operation, in dem Fall der Addition. Das ist nun bald vierzig Jahre her. Aber ich weiß es immer noch. Vermutlich hätte ich die Begrifflichkeiten auch so gelernt, doch der komische Apparat, der uns schon damals amüsierte, blieb im Gedächtnis haften.

    Das Lernen geht bei unterschiedlichen Kindern über unterschiedliche Kanäle und der eine hat eine pädagogische Ausbildung (und/oder eigene Kinder), weiß das deshalb und kann das auch leisten – und der andere eben weniger. So hatte ich im Laufe meiner Schullaufbahn in fast jedem Fach fast jede Note. Für eine Karriere als Steuerzahler hat es jedenfalls gereicht.

  30. @ korantenkicker

    Interessante Ausführung
    Denke auch das wir alle hier einer Meinung sind.
    Das Niveau der Schüler, egal welcher Schulformen hat extrem nachgelassen.

    Liegt es aber an der Art des Unterrichts?
    Mit Sicherheit zum Teil, wenn dieser auch meiner Meinung nach klein ist.
    Diese Party während des Unterrichts wird die Situation nicht änden und auch nicht verbessern oder verschlechtern Das Problem liegt doch an etwas anderem.
    Den Werten die vermittelt werden und das vor allem zu Hause.
    Das komplett vielschichtig.
    Ich war nie ein herausragender Schüler. Eltern und Schule haben aber darauf geachtet das Werte und eine breite Allgemeinbildung eingebracht wird
    Fleiß , Ehrlichkeit , Respekt, Einsatzsbereitschaft usw wurden mir eingetrichtert. Dazu vernünftige Umgangsformen
    Das hat gereicht um eine berufliche Kariere zu starten die mich recht hoch gebracht hat

    Die von dir genannte Schülerin zeigt ja auf das die außer der Schule nichts gelernt hat. Das erlebe ich immer wieder. Erst gestern beim Elterntreff beschweren sich Eltern das die Lehrer unterichtsinhalte und Arbeitsblätter nicht auf der Klassenseite veröffentlichen. Das soll bei Krankheiten helfen um zu wissen was drangekommen ist. Es ist eigentlich so geregelt das 2 Schüler füreinander zuständig sind. Ist eins Krank soll das andere die Sachen bringen
    Die Eltern waren verzweifelt das es nicht funktioniert wenn beide fehlten
    Ich habe mir die Frage erlaubt wie das vor wenigen Jahren funktioniert hat als es dieses Internet System gab.
    Da Griff man zum Hörer und hat telefoniert
    Wo wäre das Problem ein drittes Kind anzurufen wenn beide krank sind
    Bei uns klappt das hervorragend . Müssen zwar manchmal daran erinnern aber es geht. Falls mal ein Arbeitsblatt fehlt bricht auch nicht alles zusammen
    Ungläubiges Kopfschütteln und dumme Sprüche hab ich mir anhören müssen wütend die Lehrer nur genickt haben.
    Eltern nehmen den Kids heute alles ab. Erziehung zur Eigenständigkeit gibt es kaum. Könnte ja mal eine 5 geben.
    Sorry liebe Gymasiastin
    Das ist Aufgabe des Elternhauses dir beizubringen was eine Mietskaution ist.
    Für mich, wie gesagt das Problem Eltern
    Die einen verhätschelt die anderen kümmern sich nicht

    Mein Slogan an alle. Vermittlung der alten Werte. Das kleine Einmaleins perfekt beherrschen inkl. der Grundrechenarten. Dazu ein vernünftiger Ausdruck mit entsprechenden Höflichkeitsformen reichen aus um jedes Kind einen Vernünftigen Berufsweg zu ebnen wo respektable Karieren kommen können
    Ohne diese nutzt das beste Abi nichts
    Hier sind zu 90% Eltetn zuständig

  31. Ij einigen Städten ist noch viel schlimmer!

    Mein Sohn war letztes Jahr noch auf einem Gymnasium in Hamburg. Er sagt, seine Mitschüler können teilweise keine Bruchrechnung, keine Funktion X. Grades und auch nicht im Kopf rechnen. In Deutsch verstehen sie die Aufgabenstellung nicht und sind nicht in der Lage, eine Arbeit zu schreiben, ohne den Fehlerquotienten einzuhalten. Sie bekommen schriftlich im Durchschnitt 0-4 Punkte und mündlich 7-8 Punkte, um nicht durchzufallen.

    Und jetzt wird es ganz böse: Von 18 Schülern sind 12 Moslems. Es gibt 5 Schüler, die gute Noten schreiben, 1 Sikh, 2 Christen und mein Sohn ,der keiner Religion angehört. Und jetzt steig ich lieber mal schnell auf mein Pferd, den ich sehe geistig schon die AntiFa mit ihrer Nazi-Keule auf mich zustürmen.

Comments are closed.