BAGIDA München: „Wir sind Lutz“

photo-5Nachdem fanatische Moslems des Islamischen Staates durch einen Mordaufruf gegen Lutz Bachmann und eine Terror-Androhung den 13. Spaziergang in Dresden verhindert hatten, solidarisierten sich die Teilnehmer in München für den Gründer von PEGIDA: „Wir sind Lutz“ riefen die laut Polizeiangaben 1100 Teilnehmer. Neue Redner aus der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft traten beim 2. Münchner Spaziergang auf und repräsentierten die Stimme des Volkes. Ein langjähriges Mitglied der SPD beschrieb die Bedrohung durch den Islam. Jegliche Personen aus dem links-, rechts- und religiös-extremistischen Spektrum haben bei BAGIDA nichts verloren. Es wird interessant sein, wie lange die Münchner Tageszeitungen ihre absurde Strategie aufrechterhalten, durch das „Such den Nazi“-Spiel BAGIDA zu diskreditieren.

Die Stimme eines besorgten Münchner Bürgers, der angesichts der fatalen Fehlentwicklungen in Deutschland nicht länger schweigen will:

Alfred Röck, seit 30 Jahren Mitglied der Münchner SPD und Vorsitzender des Club Voltaire 1994, bewies mit seiner Rede, dass auch Bürger aus dem eher linken politischen Spektrum sachlich begründete Kritik am Islam zeigen können:

Röck spielte mit seinem Saxophon den St.Lous-Blues und leistete damit ein musikalisches Gegengewicht zur Faschingsveranstaltung „Tanzt den BAGIDA“, wo „Prominente“ wie Michael Mittermeier in einem Anflug von geistiger Verwirrtheit über die vermeintliche „Fremdenfeindlichkeit“ und den „Rassimus“ von BAGIDA schwafelten. Angesichts dieser linken Kostümtruppe zitierte Michael Stürzenberger einen Spruch von Franz-Josef Strauß, der schon in den 80er-Jahren das rot-rot-grüne Narrenschiff voraussah:

Eine über die Gefahren des Islams bestens informierte Bürgerin schrieb eine faktisch bestechende Rede, die von einem Kundgebungsteilnehmer vorgetragen wurde:

Nach der halbstündigen Auftaktkundgebung spazierten die Bürger über die Sonnenstraße zum Stachus. Dort zeigte Stefan Ullrich, Katechist und Initiator der Internet-Seite deusvult.info, die Alarmstufe Rot für die Demokratie auf: Moslemische Mord- und Attentatsdroher aus dem Islamischen Staat haben alle Demonstrationen in einer deutschen Stadt verhindert – ein erschreckendes Novum in der deutschen Geschichte:

Ein Münchner Bürger stellte klar, dass die linken Gegendemonstranten das Chaos, die Bürger von BAGIDA aber die Ordnung haben wollen. Anschließend beschrieb Michael Stürzenberger auf, wie weit sich die etablierten Politiker von der Wirklichkeit in Deutschland bereits entfernt haben:

Die tz lieferte am Montag einen Live-Ticker zur Veranstaltung. Dort ist auch dokumentiert, dass die Gegendemonstration einen Rechtsbruch beging: Obwohl ihre Kundgebung nur bis 19 Uhr angemeldet war, dröhnte sie mit einer großen Lautsprecheranlage die Veranstaltung von BAGIDA mit Musik und linken Slogans zu. Diese Dauerbeschallung lief bis zum Ende der Auftaktkundgebung von BAGIDA um 19:30 Uhr. Die Polizei-Einsatzleitung schritt bezeichnenderweise nicht ein. Die steht auf Weisung von Rot-Schwarz nur immer mit der Stoppuhr da, wenn vermeintliche „Rechtspopulisten“ Kundgebungen veranstalten:

++ 19.02 Uhr: Bagida-Organisatorin Birgit W. ergreift das Mikro. Von gegenüber schallt Rockmusik. Die Polizei schätzt, dass 500 Bagida-Anhänger und 12.000 Gegendemonstranten da sind.

++ 19.19 Uhr: Stürzenberger am Mikro: „Bagida ist keine Bewegung für Extremisten.“

++ 19.26 Uhr: Bagida skandiert „Wir sind Lutz“ in Anlehnung an Pegida-Organisator Lutz Bachmann. Die Antworten der Gegendemonstranten sind meist „Schämt euch“, „Haut ab“ oder „Nazis raus“.

Der Merkur vermeldet zwar die klare Abgrenzung von BAGIDA zu allen Extremisten, meint aber eine „gegenseitige Abhängigkeit“ zu erkennen, so absurd dies auch sein mag:

„Allen extremen Kräften erteilen wir eine Absage“, ruft er. Die Presse habe doch nur nach Rechtsextremen unter den Bagida-Teilnehmern vom letzten Montag gesucht. „Die sind ja alle irre“, brüllt Stürzenberger. „Auf die Münchner Tageszeitungen passt die Bezeichnung Lügenpresse!“ Die Menge skandiert: „Lügenpresse, Lügenpresse!“

Die Bagida-Menge, das ist ein seltsamer Haufen. Vom Neonazi bis zum besorgten älteren Bürger mit Rollator ist alles dabei. „Normale Bürger“ seien das, werden die Bagida-Organisatoren nicht müde zu betonen. Auf der Bühne sprechen „der Johannes“ oder „der Fritz“, normale Leute aus der Mitte, heißt es. Den Rechtsextremen könne man das Mitlaufen ja nicht verbieten.

Der Verfassungsschutz weiß aber über die gravierenden ideologischen Unterschiede zwischen Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft und sozialistischen Extremisten Bescheid:

Der Verfassungsschutz geht von einem „Konfliktpotenzial“ zwischen Islamfeinden und klassischen Neonazis aus. Schließlich haben die beiden Szenen keineswegs nur Schnittmengen, wie ein Sprecher des Verfassungsschutzes an einem Beispiel verdeutlicht. „Für manchen Rechten ist es unerträglich auf einer Demonstration mitzulaufen, auf der eine Israel-Fahne gezeigt wird.“ Für manchen Islamfeind wiederum ist genau das selbstverständlich.

Der Merkur berichtet auch von der Aggression und Gewaltbereitschaft der linken Gegendemonstranten:

Als die Bagida die Sonnenstraße entlang zieht, werfen Gegendemonstranten Flaschen in ihre Richtung. Linke hängen ihre Transparente über die Absperrgitter und versuchen, diese zu durchbrechen. Am Hauptbahnhof zeigen junge Antifa-Mädels mit „All Cops Are Bastards“-Jacken den filmenden Polizisten den Mittelfinger und kreischen „Da habt ihr was zu filmen!“. Andere Linke, berichtet die Polizei, werfen Holzpaletten und Schilder auf Beamte. Ein Polizist erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma. Auch unter den Gegendemonstranten gibt es ganz offensichtlich schwarze Schafe.

Die WELT vermeldet einigermaßen objektiv:

Bagida, das war an diesem Montagabend eine Gruppe, der ein leicht erhöhter Erdhügel samt Deutschland- und Bayernflaggen vor der Matthäus-Kirche als Bühne diente. Von den wummernden Bässen der Bands auf der anderen Straßenseite lautstark übertönt, sprach hier neben anderen, unbekannteren Rednern, Michael Stürzenberger von der von der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“.

Davon, dass Bagida weder rechtsradikal sei, noch gegen Ausländer. Schließlich gebe es in ihren Reihen, so zählte er auf, auch „zwei Iraker, einen Rumänen, eine Jüdin“ und sowie „politisch eher linke“ Menschen. Es gehe Bagida um verfassungsfeindliche Ideologien, so Stürzenberger, „die uns eine Menge Ärger machen“.

Bagida, das waren an diesem Abend Transparente mit Aufschriften wie: „Ihr rot-grünen Heimathasser – Ihr seid Unterdrücker der Meinungsfreiheit“, „Ich fühl mich so ausgemerkelt“, aber auch „Mehr Geld für Bildung, für schnellere Integration“, „GEZ abschaffen“, oder: „München soll bunt bleiben“ neben der Zeichnung einer verhüllten und durchgestrichenen Muslimin.

Als die Anhänger der Bagida gen Karlsplatz zogen, wurden sie flankiert vom Lärm der Gegendemonstranten, einzelne warfen laut Polizei Eier und Flaschen, fast alle brüllten „Nazis raus“. Was Bagida-Anhänger kontern mit: „Nazis raus!“ Nazi – offenbar ein Kampfbegriff auf beiden Seiten.

Der Tagesspiegel beschreibt das Innenleben der BAGIDA-Kundgebung:

Ein Mann zeigt ein Schild mit der Aufschrift „Islam bringt Terror“. Daneben steht ein Demonstrant mit einer ähnlich einfachen Mitteilung: „Der Islam ist eine Kultur des Todes“. Ein jüngerer Mann mit ernstem Gesicht demonstriert beidhändig. In der rechten Hand hält er ein Schild mit der Aufschrift „Pegida Wir sind die Guten“. Die linke Hand schwenkt eine Israel-Fahne. Außerdem hat sich der Mann eine litauische Fahne um den Hals geknotet, auf dem Tuch pappt auch ein Aufkleber „Je suis Charlie“. Immerhin gehört der gut gerüstete Mann zu den wenigen, die eine Antwort geben.

Er sei Litauer und lebe in München, sagt er. „Wir müssen unsere Freiheiten schützen und dafür stehen, dass keine Islamisten unsere Rechte nehmen können“. Was hat das mit Israel zu tun? „Israel ist eine Demokratie umgeben von nichtdemokratischen Staaten.“ Und er betont, „ich bin hier, weil der Islam eine große Bedrohung für unsere Freiheiten ist“. Das muss dann aber auch als Auskunft reichen. (..)

Als Antwort auf die Terrordrohung gegen den Pegida-Wortführer Lutz Bachmann, die ein Grund für die Absage des Auflaufs in Dresden war, ruft Stürzenberger „wir sind Lutz! Wir sind Lutz!“ Die Demonstranten rufen mit. Und sie runden die Realsatire mit einer Parole ab, die kaum jemand Bagida zugetraut hätte. Auf das ständige „Nazis raus!“ der Gegendemonstranten erschallt am Stachus die Antwort der Bagida, gerufen mit ausgestreckten Zeigefingern zu den anderen: „Nazis raus! Nazis raus!“ Ein Islamfeind kann das erklären. Die Gegendemonstranten seien doch alles „rote Faschisten“.

Was daran „Realsatire“ und „irrational“ sein soll, kann die Redaktion des Tagesspiegel jedenfalls nicht erklären. Die Süddeutsche Zeitung beginnt erstaunlicherweise so langsam auch über Inhalte zu berichten:

1500 selbsternannte „Patrioten“ waren es am Montag vergangener Woche, 1100 diese Woche. „Hallo München!“, ruft Stürzenberger am Montagabend am Sendlinger Tor. Die Menge brüllt, es wächst zusammen, was zusammenpasst. „Der Islam ist eine Kultur des Todes“, steht auf der Tafel eines „Patrioten“.

Die klare Abgrenzung von Extremisten wird ebenfalls thematisiert:

„Allen extremen Kräften erteilen wir eine Absage“, sagt Stürzenberger ins Mikrofon, egal ob links oder rechts oder religiös. „Die haben bei uns nichts verloren und sind auch nicht willkommen.“ (..)

„Hinter Bagida steht kein einziger Nazi“, betont Stürzenberger tags darauf. „Die laufen mit, das ist aber auch alles. Ich kenne diese sogenannten Nazis gar nicht.“

Fotos der Veranstaltung:

photo-9

photo-18

SDIM5013

photo-2

photo-3b

photo-7

photo-4

photo-13b

photo-19

photo-21b

photo-30b

SDIM5022 - Arbeitskopie 2

photo-31

photo-26

photo-28

photo-31

photo-29

photo-27

(Fotos: Roland Heinrich & Bert Engel; Kamera: marcopolo)