Das Attentat auf die Meinungsfreiheit und die voraussehbare Medienberichterstattung

hebdoIm Laufe des Tages werden wir sogenannte verdichtende Meldungen über den jüngsten islamischen Terror-Anschlag in Paris bekommen. Zunächst wird von „Allahu Akbar“ rufenden Islam(isten) berichtet werden, die ihren gekränkten Propheten Mohammed rächen wollten. Dann werden die schlimmen Provokationen des französischen Magazis Charlie Hebdo in den Vordergrund gestellt. Bald darauf wird ein „trauriger“ Aiman Mazyek vor die Kamera treten, der das Attentat scharf verurteilt und vehement einen Zusammenhang mit dem Islam ausschließt.

(Von Alster)

Als Zugabe warnt er schon mal vor einer Stigmatisierung der Muslime in Europa. Für ihn könnte auch Pegida den Anstoß zum Attantat gegeben haben. Deutsche Politiker werden die islamische Untat als Verbrechen von ein paar Kriminellen bezeichnen und gleichzeitig sagen: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“ Und: „Pegida hat mit seiner Islam-Feindlichkeit zur Tat beigetragen, folgt Pegida nicht, denn sonst werden sich auch bei uns Islam(isten) rächen.“ Dann wird ein Zusammenhang zwischen dem gerade veröffentlichten Buch von Michel Houllebecq „Unterwerfung“ hergestellt. Was die Berichterstatter nicht wissen (wollen), die Koran-Anhänger nehmen gerne alles wörtlich und sahen hier schon mal die Gelegenheit, Houllebecqs (fiktive) Machtübernahme des Islam in Frankreich zu unterstreichen.

Nun geht es Schlag auf Schlag: die Kirchen werben für mehr Toleranz gegenüber den Islam-Anhängern. Herr Pertes bringt irgendwie Breivik ins Spiel. Der Zentralrat der Juden verurteilt die Tat, verlangt aber, dass nun die Moscheen in Europa besonders geschützt werden.

Unsere politisch korrekten Medien werden den Tod der Mitarbeiter vom politisch inkorrekten Magazin nach außen bedauern, hinter vorgehaltener Hand heißt es aber doch: selbst Schuld! Müssen sie auch den Propheten Mohammed beleidigen. Pressefreiheit? Was ist das?

Sie wissen, sie haben (noch) nichts zu befürchten, ihre Verlagshäuser benötigen nicht einmal Video-Überwachung. Hektisch werden Berichte über den vermeintlichen Unterschied zwischen dem Islam und Islamismus zusammengebastelt. Es wird Straßenumfragen von Muslimen geben, die sich nun vermehrt als Opfer sehen.

Schließlich wird dieser islamische Terroranschlag dahingehend erfolgreich sein, dass die Meinungsfreiheit aus Angst vor Anschlägen noch mehr beschnitten wird: Die Islamisierung kann ungehindert fortgesetzt werden.

Pegida sollte am Montag, den 12. Januar in Dresden für die Meinungsfreiheit und die Opfer des Islam in Paris eine Schweigeminute einlegen.