Die größte Koalition, die es jemals im linken München gab, macht gegen BAGIDA mobil

München steht auf-2Seit Tagen sind die Münchner Zeitungen voll mit Artikeln über die erste offizielle PEGIDA-Veranstaltung von „Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes (BAGIDA) am kommenden Montag. Im Radio kommmen fast stündlich Meldungen. Das größte Bündnis, das es in der bayerischen Landeshauptstadt jemals gegeben hat, will in einer großen Gegendemonstration gegen BAGIDA auf die Straße gehen. Nun, damit ist diese Allianz der Ahnungslosen gleichzeitig für die Islamisierung Europas, für die ungebremste Asylantenflutung Deutschlands und für die ungesteuerte Zuwanderung.

(Von Michael Stürzenberger)

Oberbürgermeister Reiter ruft rechtswidrig hierzu auf, die Parteien SPD, CSU, GRÜNE, Rosa Liste, FDP, LINKE, Piraten und der Ausländerbeirat mischen mit. Dazu die Gewerkschaften DGB und verdi, der Kreisjugendring, die Volkshochschule, Wohlfahrtsverbände, beide Universitäten, Lesben und Schwulenverbände, beide Kirchen und auch Charlotte Knobloch von der Israelitischen Kultusgemeinde. Keiner will schließlich außen vor sein, wenn die „Guten“ demonstrieren.

Die Titelseite der Abendzeitung war am Freitag gespickt mit dem who is who der lokalen Polit-„Prominenz“. Bezeichnend, dass direkt darunter die Meldung des nächsten islamischen Massenmords der Boko Haram in Nigeris mit 2000 Toten zu sehen war. Es ist eine Posse aus dem Irrenhaus Deutschland, dass die gleichgeschaltete Mainstream-Gesellschaft gegen die Warner vor einer existentiellen Gefahr demonstriert. Der Gruppendruck einer blökenden Schafherde, die noch nicht begriffen hat, mit was sie es zu tun hat. Es war schon oft in der Geschichte der Fall, dass der Überbringer der schlechten Botschaft hingerichtet wurde.

Auf der Seite 2 gab es ein ganzseitiges Interview mit dem linksverdrehten Karikaturisten Dieter Hanitzsch, der vom „Religionsmissbrauch“ des islamischen Staates faselte. Die Seiten 3 und 4 zeigten „die größte Koalition der Stadt“, die es jemals gegeben hat. Gegen BAGIDA. Imam Idriz haben die Heuchler mit ihrem verlogenen Motto „Hetze und Ausgrenzung haben bei uns keinen Platz“ natürlich auch dabei:

Größte Koalition

Es wird aufgerufen, mit Instrumenten, Töpfen, Hupen und allem, was Krach macht, die Kundgebung von BAGIDA zu stören. Beim DGB-Haus können morgen ab 14 Uhr Trillerpfeifen abgeholt werden. Damit wollen die verwirrten Gewerkschaftler „den ausländerfeindlichen Hetzern der PEGIDA lautstark signalisieren, dass sie unerwünscht sind“. Ex-OB Ude halluziniert, dass „die Anführer von PEGIDA Rechtsextreme sind“. CSU-Chef Schmid behauptet, dass es „keine Islamisierung gibt“ und PEGIDA „ausländerfeindliche Ressentiments schürt“. Auf den darauffolgenden Seiten wird ausführlich über den Islam-Terror in Frankreich und die weltweite Christenverfolgung in islamischen Ländern berichtet. Aber das hat natürlich alles nichts mit dem Islam zu tun. Der Irrsinn galoppiert und wird sich wohl auch nicht durch beginnenden islamischen Terror in der Landeshauptstadt stoppen lassen.

In der BILD wird ein „heißer Montag“ angekündigt, bei dem mindestens 500 Polizeibeamte im Einsatz sein werden:

Heißer Montag

Die tz ruft ihre Leser sogar auf, als wenn es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wäre, im gutmenschlich vertrottelten Troß mitzudackeln: „Wir sehen uns am Sendlinger Tor“

Wir sehen uns am Sendlinger Tor

Der grüne Jung-Stadtrat Dominik Krause faselt, dass BAGIDA „das Attentat von Paris intrumentalisiert, um Stimmung gegen alle Muslime in Deutschland zu machen“. Die versammelten Lemminge halten ihre „München ist bunt“-Schildchen in die Fotokamera der politkorrekten Islamverharmloser:

bunt

Imam Idriz darf wie üblich daherflunkern, dass „Terror die schwerste Form der Gotteslästerung“ sei. In jeder anderen Religion, im Islam aber definitiv nicht. OB Reiter meint in seinem Demo-Aufruf, in München gebe es „keinen Platz für Hetze, Hass und Ausgrenzung“. Dann soll er doch mal in den über 40 Moscheen seiner Stadt genauer nachsehen, bei BAGIDA gibt es derartiges nicht. Matthias Weinzierl vom Flüchtlingsrat fordert auf, Krachmacher mitzubringen, damit die PEGIDA-Anhänger „übertönt und ins Abseits gestellt werden“. Wer keine Argumente hat, lärmt. Auf der nächsten Seite berichtet die tz, dass 57% der Bundesbürger den Islam als eine Bedrohung empfinden, Tendenz steigend. Offensichtlich muss die Pro-Islam-Propaganda noch einen Zahn zulegen.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt angesichts des gesammelten Schwachsinns von AZ zund tz schon fast sachlich:

sz-2

Hier die online-Fassung des Artikels. BAGIDA-Veranstaltungsleiterin Birgit W. kommt ausgiebig zu Wort:

Sie sagt: „Mut tut gut.“ Sie sagt, dass viele Menschen sich nicht trauten, auf die Straße zu gehen gegen „die Islamisierung“, weil sie Angst hätten, ihren Job zu verlieren. Sie aber habe Mut, und nun wolle sie sich das Recht auf freie Meinungsäußerung zurückholen. Ihren Nachnamen wolle sie nur abgekürzt in der Zeitung lesen. Angst vor Farbbeutelanschlägen? Nein, nein, sagt sie, aber davor, dass ihr Unwahres in den Mund gelegt werde, das wolle sie nicht mit ihrem ganzen Namen verbunden wissen.

Birgit W., in den Sechzigern, Rentnerin, sagt Sätze wie diese: „Wir sind das demokratische Volk. Die Politiker sind unsere Angestellten. Das Volk ist der Boss.“ Und: „Eigentlich ist das Volk im Stich gelassen worden“ – von seinen Angestellten. (..)

Am Schluss berichtet Frau W. von deutschen Freunden, die ausgewandert seien. „Bitte bleibt hier!“, habe sie ihnen gesagt, vergeblich. Sie mache es traurig, wenn fähige Laute das Land verlassen. „Unsere Bodenschätze sind das, was wir hier drin haben“, sagt sie und fasst sich dabei an den Kopf.

Auch der Münchner Merkur berichtet verhältnismäßig objektiv:

Für 18.30 Uhr hat die „Bagida“ ihre Demo an der Trambahn-Station Sendlinger Tor angekündigt – auf dem Platz, auf dem vor wenigen Wochen die Flüchtlinge in den Hungerstreik getreten waren. Dort soll es eine Auftakt-Kundgebung bis 19 Uhr geben, anschließend will die „Bagida“ die Sonnenstraße entlang bis zum Stachus ziehen. Dort ist von 19.45 Uhr bis 21 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant. Auf Facebook haben bereits mehr als 800 Menschen zugesagt. (..)

Die „Bagida“-Demo hat Birgit W. angemeldet. „Wir wollen die Politiker wachrütteln“, so begründet sie ihr Engagement. W. hat für Montag, 19. Januar, bereits einen weiteren Protestzug geplant. „Ich rechne damit, dass die Teilnehmerzahlen von Demo zu Demo ansteigen“, sagt sie.

W. ist zwar kein Mitglied der rechtspopulistischen Kleinstpartei „Die Freiheit“, hat deren Landeschef Michael Stürzenberger aber bei seinem Bürgerbegehren gegen ein Islamzentrum in München regelmäßig unterstützt. In den Reihen der Islamgegner ist deshalb intern von der „Stürzenberger-Demo“ die Rede. Den bekanntesten Münchner Rechtspopulisten lehnen auch in der Szene aber viele ab – aus persönlichen oder strategischen Gründen.

Auf der Demo soll der rhetorisch starke Stürzenberger deshalb nicht sprechen. Stattdessen verweisen die Organisatoren stolz darauf, man lasse vor allem einfache Bürger ohne Parteizugehörigkeit sprechen, darunter auch einige Migranten. Sogar ein SPD-Mitglied sei dabei.

Beim BR darf eine evangelische Kirchenvertreterin Stuss absondern:

Zum Konflikt um „Pegida“ nahm inzwischen auch die Erlanger evangelische Theologin und Professorin Johanna Haberer Stellung. Sie kritisierte aufs Schärfste, dass christliche Symbole wie das Kreuz missbraucht würden, um fremdenfeindliche Parolen zu befördern.

In der WELT verzapfen die PEGIDA-Gegner den üblichen formatierten Käse:

Pegida-Gegner in München wollen am kommenden Montag gegen die Anti-Islam-Bewegung demonstrieren. Los geht’s um 17.30 Uhr am Sendlinger-Tor-Platz. Gerade nach dem blutigen Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris sei der Protest wichtig. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Rassisten und Ausländerfeinde eine solche Tat dazu missbrauchen, Stimmung gegen friedliche Bürgerinnen und Bürger islamischen Glaubens zu machen“, schreiben die Initiatoren vom „Münchner Bündnis für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat“ am Donnerstag in ihrem Aufruf. Die Unterscheidung zwischen islamistischen Terrorgruppen und dem Islam sei jetzt entscheidender denn je.

Auf dem offiziellen Internetportal der Stadt München wird mit völligen Verdrehungen der Tatsachen zur Gegendemo aufgerufen:

Wir wollen diesem hasserfüllten und rassistischen Treiben nicht tatenlos zusehen. Wir wissen: Hass gegen Flüchtlinge, pauschale Vorurteile und anti-muslimische oder antisemitische Parolen sind gefährlich und ihre ungehemmte Äußerung findet früher oder später immer menschenverachtende und gewalttätige Ausdrucksformen!“

Unter der Rubrik „Rathaus-Stadtpolitik“ findet sich auch noch die Pressemitteilung des „Bündnisses für Toleranz“ zur Gegendemo:

Im Hinblick auf den grauenhaften Anschlag in Paris am 7. Januar fügen wir an: Nicht minder stehen wir ein gegen jede Form von islamistischer Gewalt. Doch besonders jetzt ist die Unterscheidung zwischen islamistischen Terrorgruppen und dem Islam wichtiger denn je. Wir dürfen nicht zulassen, dass Rassisten und Ausländerfeinde eine solche Tat dazu missbrauchen, Stimmung gegen friedliche Bürgerinnen und Bürger islamischen Glaubens zu machen.“

Die in Wirklichkeit gar nicht existierende Trennung zwischen „Islam“ und „Islamismus“ ist der letzte Notnagel ihrer völlig haltlosen Argumentation. Die Preußische Allgemeine kommentiert zu dem ganzen Zirkus der Anti-Pedida-Hysterie: Die Maske rutscht:

Nun ja, lesen Sie mal das hier: „Ich kann den demokratischen Protest gegen den Aufzug von Pegida gut verstehen. Hetze gegen Flüchtlinge und Muslime ist Hetze gegen Humanität und alle gläubigen Menschen.“ Woher wir das haben? Aus einer Erklärung der Linkspartei? Der Antifa? Nein, das ist ein wörtliches Zitat des Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers, veröffentlicht in einer Pressemitteilung der Kölner Polizei. Über die Aktion von Erzbischof Woelki und Domprobst Feldhoff, die Beleuchtung des Doms als Protest gegen Pegida auszuschalten, schwärmt Albers im gestanzten Ton von Antifa-Pamphleten: „Licht aus für Rassisten ist eine kreative, gewaltfreie Aktion, um sich klar gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren!“ Darüber „freue“ er sich „sehr“.

Michael Mannheimer sieht die Linke im Endkampf:

Mittels einer einzigartigen Medienkampagne, im Verbund mit zahlreichen linken und gutmenschlichen Politikern, haben es die Linken geschafft, heute eine Großdemonstration gegen Pegida auf die Beine zu stellen. Doch ist diese Demonstration nicht der Ausdruck des Willens der Mehrzahl der Deutschen, sondern nur jener Deutschen, die sich in den letzten Jahrzehnten bestens in linken und islamischen Netzwerken vernetzt haben.

Morgen zählt es nicht nur in München. Möglichst frühzeitig kommen und nicht die Taschenlampe oder den Smartphone-Strahler für die Licht-Aktion vergessen. Damit den sich im geistigen Dämmerschlaf befindenden Politikern vielleicht auch irgendwann ein Lichtlein aufgeht.