DÜGIDA hält NRW-Landespolitiker auf Trab

duegida19Am Montagabend fanden in Nordrhein-Westfalen bekanntlich gleich zwei überparteiliche islamkritische Abendspaziergänge statt: Während PEGIDA NRW erstmals in Duisburg lief, ludt DÜGIDA nun schon zum dritten Mal in die Landeshauptstadt ein. Aufgrund der erstmaligen „Konkurrenz“ eines zeitgleichen Protestmarsches in nur rund 30 Kilometer Entfernung, sank dabei die Teiilnehmerzahl zur Vorwoche um gut 100 Personen auf etwa 200 bis 250 Teilnehmer. Diese sorgten in Düsseldorf aber für mindestens genauso viel Aufmerksamkeit für die Themen Islamisierung, Überfremdung und Asylmissbrauch, nachdem man sich zuvor erneut vor Gericht gegen willkürliche Polizeiauflagen, wie z.B. einer Verkürzung der Wegstrecke, durchgesetzt hatte.

So blieb der linken Gegenseite nur das übliche Protestgeschrei statt des schon ersehnten Triumphgeheuls. Neben anderen sprach auch die grüne Landesschulministerin Sylvia Löhrmann auf der Gegendemo, die zahlenmäßig ebenfalls gegenüber der Vorwoche abgebaut hatte.

Die zwischen Duisburg und Düsseldorf aufgespaltenen Antifa-Truppen vermochten es aber auch diesmal nicht, die Demonstrationsroute von DÜGIDA zu stören. Lautstark und selbstbewusst spazierten die islamkritischen Teilnehmer, verstärkt durch zahlreiche Aktivisten aus der Fußballszene, vom Hauptbahnhof beginnend durch die Landeshauptstadt. Ebenfalls aus der Fußballszene stammte einer der Redner des Abends: Dominik Roesler, Anmelder der großen HOGESA-Kundgebung von Köln („Das Wunder von Köln“) und Mönchengladbacher Ratsmitglied der Bürgerbewegung PRO NRW. Er hielt eine fulminante Rede mit einigen durchaus neuen und diskussionswürdigen Akzenten und Forderungen.

Das DÜGIDA-Team kündigte abschließend noch an Ort und Stelle an, dass am nächsten Montag wieder spaziert wird in Düsseldorf – komme was wolle!