Frankfurter Redakteur in U-Bahn angegangen

…weil er die FAZ vom 15. Januar las, auf der eine Frau abgebildet ist, die eine Charlie Hebdo-Ausgabe mit der Mohammed-Karikatur in der Hand hält. Der Moslem um die 30 mit Bart und weißer Kappe riss dem Journalisten der Frankfurter Neuen Presse die Zeitung aus der Hand und schrie mit lauter Stimme: „Solche Bilder sind eine Beleidigung des Propheten.“ Das dürfe man nicht zeigen.

Der Artikel des namentlich nicht genannten Redakteurs kommt in Teilen sogar politisch inkorrekt rüber. Vor allem der letzte Satz der muslimischen Fachkraft könnte bei den Schmierfinken Redakteuren in den Schreibstuben vielleicht einen Sinneswandel auslösen. Er sagte nämlich:

„Passen Sie auf, dass Ihnen nicht das Gleiche passiert wie in Paris“.

Offenbar wusste der Moslem gar nicht, dass es ein Zeitungsfritze war, d.h. er äußerte diese Drohung gegen einen „normalen“ Deutschen, von denen es in der U-Bahn ansonsten laut dem Redakteur keine anderen gab – auch ein Zustand, der Sorge bereiten sollte…

In jedem Fall fällt auf, dass dieser Redakteur aufgrund des Erlebten in der U-Bahn ins Zweifeln kommt, ob es sich beim Islam an sich wirklich um eine friedfertige Religion handelt, die wir hier auf Dauer ertragen können / wollen. Und diese Erkenntnis ist schon mal sehr viel wert, auch wenn er wieder was von „Radikalen“ faselt.

(Spürnase: Mark Aber)