Frankreich: Muslimische Schüler stören Schweigeminute an „Charlie-Opfer“

imageDie Vorfälle zeigen laut Experten, wie tief der Riss zwischen den Muslimen und der übrigen Bevölkerung in Frankreich ist, wie vergiftet das Klima, wie stark der Vertrauensverlust bereits unter Jugendlichen. Zwar gibt es auch Beispiele für Schulen mit einem hohen Anteil muslimischer Schüler, wo mehrheitlich um die Opfer getrauert wurde. Doch gerade in Schulen in Gebieten mit starken sozialen Spannungen, etwa in den Vororten großer französischer Städte, hätten viele offen Sympathie mit den Terroranschlägen bekundet, berichteten Lehrer. Manche von ihnen wollten deshalb die Schweigeminuten von vornherein ausfallen lassen, räumte ein Ethik-Lehrer in Essonne ein: „Es ist hier unmöglich, eine Debatte darüber anzufangen.“ Die Rede ist vom „Zusammenprall der Kulturen“. (Über die zwangsläufigen Folgen von „Vielfalt“ und „Weltoffenheit“ berichtet Bild-online)