Grünen-Mitbegründerin Eva Quistorp über Islam

Das Leben bringt es mit sich, dass Menschen und ihre Ansichten sich verändern. Das sollte man jedem zugestehen, also auch Linken, Grünen und anderen. Eva Quistorp ist evangelische Theologin und Politologin und sie ist Gründungsmitglied der Grünen. Auf der Seite des Deutschen Arbeitgeberverbandes wurde ein Artikel von ihr veröffentlicht, der in vielen Teilen zeigt, dass es auch innerhalb der linksverqueren Denkstrukturen der Grünen Anlass zur Hoffnung gibt, auch wenn man im Detail durchaus erkennt, wie schwierig es offenbar ist, die linksgrüne Ausrichtung hinter sich zu lassen:

Nach den grauenhaften, doch vorhersehbaren Massakern in Paris an Künstlern und Journalistinnen der Satirezeitung Charlie Hebdo, an Juden und Polizisten, die sie zu schützen versuchten, und der erhebenden Massendemonstration von Millionen Franzosen mit ihren Kindern und Buntstiften und der Marseillaise für Presse, Satirefreiheit und Republik, scheint auch in einigen deutschen Zeitungen langsam das Nachdenken zu beginnen: Über den Zusammenhang des globalen islamistischen Terrors mit den islamistischen Propagandamaschinen im Internet, ausreichender Sicherheitsdienste, islamischem Religionsunterricht, islamischer Seelsorge in Gefängnissen und der Frage, warum so viele junge Männer sich von der rigidesten Form des Islam fasziniert fühlen, die geistig zurück in die Wüste des 7. Jahrhundert will. Mit High Tech und bösester Barbarei bewaffnet, mit Krieg in Irak, Syrien und Libyen und mit Selbstmordattentaten gegen sogenannte Ungläubige, Frauen, Kinder, Journalisten, Christen, Jesiden, moderate Muslime, Kulturdenkmäler.

Als Antwort darauf spricht Frau Merkel nun, wie Herr Wulff einige Jahre vorher: „Der Islam gehört zu Deutschland.“

Welch eine Einsicht! Es ist sicher gut gemeint gegen ausländerfeindliche Stimmungen und gegen zu viele Flüchtlinge, und es wärmt auch die Seelen vieler Muslime in Deutschland, doch gleichzeitig ist es banal, zu simpel und ein falsches Signal in den Krisen, in denen Europa sich befindet. […]

(Weiterlesen auf der Internetseite des Deutschen Arbeitgeberverbandes)