Kölner Polizeigewerkschaft buckelt vor Antifa

winfried_kasparImmer häufiger werden nicht nur die Polizei, sondern auch Rettungskräfte der Feuerwehr und Notarztdienste bei ihren Einsätzen attackiert. Bei vielen Demonstrationen der vergangenen Monate in Deutschland konnte man sich davon überzeugen, dass unsere Exekutive meist hervorragende Arbeit leistet, um Demonstranten und auch andere Einsatzkräfte vor Übergriffen durch linke oder moslemische Gewalttäter zu schützen. Zur Deeskalations-Behörde kastriert und weitgehend totgespart, sind viele der Beamten am Limit ihres Verständnisses für die Politik der Polizeientmachtung angekommen. Nicht wenige Polizisten geben im persönlichen Gespräch schon zu verstehen, dass sie sehr wohl wüssten, aus welchem Lager auch die Gewalttäter gegen die Polizei kämen. Einer dieser Beamten hat sich nun in einem Statement Luft gemacht und man fiel ihm sofort in den Rücken.

(Von L.S.Gabriel)

Auf der Facebookseite der Deutschen Polizeigewerkschaft in Köln fand sich ein mittlerweile gelöschter Eintrag in dem es hieß:

Antifa! Das (Un-) Wort zum Sonntag:

Gegen jeden Mainstream stellen wir fest, dass diese „Strömung“ immer brutaler und rücksichtsloser wird.

Unter diversen Deckmäntelchen nehmen Chaoten sich das Recht heraus, an öffentlichen Versammlungen teilzunehmen. Das gemeinsame „Ziel“ ist jedoch:

– nicht friedlich
– nicht ohne Waffen o.ä.
– nicht unvermummt

teilzunehmen. Somit haben sie ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit verwirkt!

Können sie nicht gegen Demonstrationsteilnehmer (Gegendemos) pöbeln oder Gewalt ausüben kühlen sie ihr Mütchen hauptsächlich durch Angriffe auf Polizeikräfte.

Alternativ sind, Feuerwehr und Rettungskräfte, Pkw, sowie sonstiges Eigentum von privaten Personen und öffentliche Gebäude ihr Ziel.

In „ihren“ (mutmaßlich von ihnen besetzten) Unterkünften, wo Strom und Wasser sowie verursachte Personen und Sachschäden die Allgemeinheit (Steuerzahler) begleichen darf, werden neue kruse Ideen entwickelt. Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit auch hier ihren (auch journalistischen) Blick hinwirft!

Wir erwarten Respekt und Anerkennung für die Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte! Und dies erwarten wir auch für Leib, Leben und Eigentum von Privatpersonen.

Aber anstatt dem Verfasser und allen Kollegen, wie es seine Aufgabe wäre, den Rücken zu stärken, hat Winfried Kaspar (Foto), Chef der Kölner Polizeigewerkschaft, nichts Eiligeres zu tun, als sich zu distanzieren und sich bei den Linksterroristen auch noch zu entschuldigen. Der Text sei von „jemandem, der Zugriff auf die Seite habe“ unautorisiert online gestellt worden und man distanziere sich von diesen Aussagen. „Wir fühlen uns der Neutralität verpflichtet. Jeder Text wird ab jetzt von mehreren Verantwortlichen abgenommen, bevor er auf der Seite landet. Die Aufregung bei der Antifa ist nachvollziehbar – ich kann mich nur entschuldigen“, wird Kaspar im Kölner Stadtanzeiger zitiert.

Es ist ohnehin ein Wunder, dass sich überhaupt noch aufrechte, mutige Menschen mit Rückgrat finden, die bei der Polizei arbeiten wollen. Bundesweit werden Beamte bespuckt, beschimpft und tätlich angegriffen. Und auch wenn die Kölner Polizei in der Vergangenheit leider oftmals gezeigt hat, dass es wohl so einige Beamte gibt, die Herrn Kaspars offenbarer Gesinnung näher sind, als der des Posters und sie sich bestimmt nicht „neutral“ verhalten hat, ist eine derartige Stellungnahme sicherlich nicht Ausdruck der Polizeibasis insgesamt. Wer solche Berufsvertreter hat, wird es sich natürlich zweimal überlegen, gegen die linken Staatsfeinde oder deren Freunde vorzugehen, auch wenn die Polizei selbst Ziel der Angriffe sein sollte.