Manila: 6 Millionen Filipinos bei Papst-Messe

Papst in ManilaIn diesen Minuten hält Papst Franziskus am letzten Tag seiner Philippinen-Reise eine Messe in Manila. Trotz Regen und Taifun-Ausläufern werden von den Behörden bis zu sechs Millionen Gläubige erwartet. Die Leute strömen schon seit Stunden. Auf den Philippinen leben 100 Millionen, überwiegend junge Katholiken. Das muß hier gesagt werden aus mehreren Gründen:

Erstens halten sich grauhaarige deutsche Christen immer wieder für den Nabel des Christentums, stänkern herum, wollen Schwulenhochzeiten in die Zehn Gebote schreiben, und kritisieren Rom am laufenden Band. Solche dämlichen Bischöfe, Pfaffen, Pastorinnen, Theologen und meuternde Grüppchen merken gar nicht, dass sie in der Welt des Christentums gar keine Rolle mehr spielen.

Zweitens veröffentlicht unsere Lügenpresse seit Jahren täglich Fotos von irgendwelchen dummen grünen oder roten Mini-Demos, auf denen primitiv kaschiert wird, dass nur zehn oder zwanzig Verwirrte gekommen sind, um für eine Fledermaus oder gegen ein T-Shirt aus Bangladesch zu demonstrieren. Wann immer aber eine Demo nicht politkorrekt oder religiös ist, werden oft hunderttausende Teilnehmer unterschlagen, und es kommt kein Bericht, kein Foto oder Video.

Mal schauen, was die gleichgeschaltete Mainstreampresse heute aus Manila sendet. Der Spiegel bringt immerhin was. Wäre dort Papst Benedikt, käme sicher nichts! Bei Franziskus hoffen sie dagegen immer noch, er sei eine linke Socke und werde demnächst dementsprechend die Katholische Kirche nach ihren Wünschen über den Haufen werfen.