Abtreibungsgegner und CSI-Unterstützer darf in München nicht Umweltreferent werden

Ein weiteres Beispiel der täglichen linken Gesinnungsdiktatur: In München sollte der Posten des Referenten für Umwelt und Gesundheit neu besetzt werden. Vorschlagsrecht hatte die CSU. Der Zweite Bürgermeister Josef Schmid (Foto links) versprach, den Bewerber nicht nach Parteibuch auszusuchen, und so fiel die Wahl auf Markus Hollemann (rechts), Mitglied der ÖDP und momentan Bürgermeister im südbadischen Denzlingen. Am Montag wurde er der Presse vorgestellt und am Mittwoch hätte er in der Vollversammlung des Münchner Stadtrates gewählt werden sollen. Offensichtlich begannen dann aber besonders fleißige Journalisten das Schnüffeln und fanden dabei auf seiner Internetseite einen Link zur islamkritischen „Christian Solidarity International“ (CSI) und zur Organisation „Aktion Lebensrecht für Alle“, die Schwangerschaftsabbruch ablehnt. Das reichte, um einen Eklat auszulösen.

(Von Michael Stürzenberger)

Nachdem sich die CSI zur Islamkritik bekennt, gingen im islamophilen Rathaus sofort sämtliche roten Warnlampen an. Die Abendzeitung berichtet:

Nach der Vorstellung Hollemanns sind einige höchst umstrittene Vereinsmitgliedschaften bekannt geworden. So unterstützt der 42-Jährige etwa die „Aktion Lebensrecht für Alle“, eine Gruppe radikaler Abreibungsgegner. Und auch bei dem Hilfswerk „Christian Solidarity International“ (CSI) ist er Mitglied. Dessen Geschäftsführer Gunnar Wiebalck hat sich schon des öfteren auf die Seite des rechten Islamhassers Michael Stürzenberger geschlagen. Im Stadtrat, wo Hollemann eigentlich hätte gewählt werden sollen, sorgte die Personalie gestern für entsprechenden Wirbel. „Holen wir uns da etwa einen Referenten ins Haus, der jeden Montag auf der falschen Seite demonstriert?“, wollte Michael Mattar (FDP) besorgt wissen.

Wer sich also gegen Asylmissbrauch, unkontrollierte Zuwanderung, gefährliche Islamisierung und EU-Ausbeutung wendet, befindet sich „auf der falschen Seite“. Da weiß man, wie man als Bürger das Personal im Rathaus einzuordnen hat. In einem weiteren AZ-Artikel unter der Überschrift „Abtreibungsgegner und Islamhasser“ wird die vom linken gleichgeschalteten Mainstream abweichende Einstellung des Markus Hollemann durchleuchtet:

Die einen setzen Abtreibungen gleich mit Euthanasie, die anderen kooperieren mit islamfeindlichen Gruppierungen wie der Stürzenberger-Partei ,,Die Freiheit“ und der ,,Bürgerbewegung Pax Europa“, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird: die Organisationen ,,Aktion Lebensrecht für Alle“ (Alfa) und ,,Christian Solidarity International“ (CSI), die der ÖDP-Politiker Markus Hollemann bis jetzt unterstützt hat.

Nachdem Hollemann als Referent für Umwelt und Gesundheit auch für die Schwangerenberatung zuständig ist, sollte wohl umbedingt verhindert werden, dass ein Freund des ungeborenen Lebens und Gegner des Schwangerschaftsabbruchs Verantwortung übernimmt. Und Islamkritik geht in München ohnehin überhaupt nicht. Gleichgeschaltet hat man im Rathaus „bunt“ zu sein, den Islam als „Bereicherung“ anzusehen, islamischen Religionsunterricht zu befürworten, den Skandal-Imam, Lügner und Titelschwindler Imam Idriz als „moderat“ und „aufgeschlossen“ anzusehen sowie dessen geplante Islam-Kaserne, finanziert von einem terrorunterstützenden islamischen Sklavenhalterstaat, kompromisslos zu unterstützen. Da wird natürlich kein Nestbeschmutzer geduldet, der sich zu dieser faschistischen Ideologie seinen gesunden Menschenverstand bewahrt hat. Die Mitgliedschaft in einer christlichen islamkritischen Organisation löste unter den Islambücklingen im Münchner Rathaus eine kollektive Schockwelle aus:

CSI trat in Deutschland erstmals 2006 in Erscheinung, als die Organisation an kirchliche Stellen kostenlos ein Buch versandte: ,,lslam und Terrorismus. Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Zieie des Djihad“ lehrt.
Laut Axel Seegers, zuständig für Weltanschauungsfragen in der Erzdiözese München, wird darin der Islam in ,,einseitiger,
vereinfachender und undifferenzierter Weise ais klares Feindbild“ dargestellt.

Der Verfasser des genannten Buches ist Mark Gabriel, früher Moslem und Professor an der wichtigsten islamischen Universität Al-Azhar in Kairo, bevor er wegen der ihm widerstrebenden Gewalt aus dem Islam ausstieg und zum Christentum konvertierte. Als früherer Islam-Gelehrter weiß er ganz genau, wovon er spricht. Ganz im Gegensatz zu dem zitierten Weltanschauungs-Angestellten der Erzdiözese München, der nur vorgefertigte politisch korrekte Sprachschablonen nachplappert. Diese Scheinheiligen in Freising sollten sich besser um die Verhinderung des jährlichen 100.000-fachen Massenmordes an Christen in islamischen Ländern bemühen, als den Islam permanent faktenwidrig zu verharmlosen. Weiter bei den Gesinnungswächtern der AZ:

In der Vergangenheit hat CSI oft gemeinsame Sache mit der islamfeindlichen ,,Bürgerbewegung Pax Europa“ unter Bayern-Chef Michael Stürzenberger und dessen ebenso rechtspopulistischer Partei ,,Die Freiheit“ gemacht – etwa bei Info- Veranstaltungen zur geplanten Moschee in Sendling. In einem Brief an die AZ lobte Wiebalck Stürzenberger, dieser warne ,,kenntnisreich und sachlich vor den Gefahren, die der politische Islam für unseren freiheitlichen Rechtsstaat mit sich bringt“. Michael Stürzenberger gehört zu den Strippenziehern der Bagida-Kundgebungen. Jeden Montag marschiert er Seite an Seite mit stadtbekannten Neonazis durch München. Und Gunnar Wiebalck? Der CSI-Chef hat bei Facebook pegida mit ,,gefällt mir“ markiert.

So wird das Volk mit linksverdrehter Propaganda behämmert. In dem Absatz sind gleich zwei gravierende faktische Fehler: Erstens bin ich seit 1. Januar dieses Jahres nicht mehr „Bayern-Chef“ von Pax Europa. Zweitens marschiere ich nicht „Seite an Seite“ mit „Neonazis“, sondern habe erst kürzlich sehr deutlich die anti-jüdische sowie anti-israelische Weltanschauung von NPD- und BIA-Parteimitgliedern „ihrer anti-jüdischen sowie anti-israelischen Weltanschauung“ verurteilt. Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit erlaubt es aber nicht, solche Demonstrationsteilnehmer auszuschließen, also dürfen sie mitlaufen. Aber eben nicht „Seite an Seite“.

Hier die beiden AZ-Artikel „Total-Debakel für die CSU“ und „Abtreibungsgegner und Islamhasser„. ÖDP-Mann Markus Hollemann versuchte seine Positionen zu relativieren und zu verteidigen. Beim BR ist zu lesen:

Hollemann bekräftigte, er verurteile jede Art von Diskriminierung sowie Homosexuellenfeindlichkeit aufs Schärfste. Auch islamfeindliches Denken sei ihm fremd. Gerade als öffentliche Person sei es normal, viele Organisationen und Vereine zu unterstützen, ohne sich in jedes Detail der Programmatik einarbeiten zu können.

„Um es ganz klar zu sagen: Ich habe keine Sympathie für radikale Abtreibungsgegner. Ich weise diesen Vorwurf weit von mir. Ich bin aber auch kein dogmatischer Abtreibungsbefürworter.“

Es nutzte nichts. Die Wahl wurde am Mittwoch morgen zunächst um einige Stunden verschoben und dann nach hektischen Gesprächen ganz abgesagt. Hollemann musste auf seine Kandidatur verzichten. Die Reaktionen auf den Skandal sind bezeichnend: So äußern sich der SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter und der zweite CSU-Bürgermeister Josef Schmid gleichgeschaltet beim BR:

OB Reiter nannte die Entscheidung Hollemanns „nicht überraschend“. Mitarbeiter müssten sich stets so positionieren, dass einer weltoffenen, liberalen und modernen Stadtpolitik der Weg geebnet werde, und keiner nach hinten gewandten Politik. Auch CSU-Bürgermeister Josef Schmid bezeichnete es als Fehler, sich die Mitgliedschaften Hollemanns nicht genau genug angeschaut zu haben. Eine Aufrechterhaltung der Kandidatur hätte laut Schmid eine Spaltung der Stadtgesellschaft nach sich gezogen. Das sei „das Gegenteil von dem, was wir wollen.“

Die ÖDP München spricht in ihrer Pressemitteilung von einer „GRÜNEN Schmutzkampagne“:

Ganz egal, wie man zu dem Verein Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) steht, der sich unter anderem für Inklusion, gegen Euthanasie und Eugenik sowie für den Schutz allen Lebens einsetzt, halten wir die Anschuldigungen, insbesondere die Dimension der Anschuldigungen, für reichlich konstruiert. Dass eine passive Mitgliedschaft in einem Verein, den einige auch amtierende Bundes- und Landtagsabgeordnete aus CDU/CSU und SPD über Jahre hinweg geleitet haben, mit dem Amt eines Umweltreferenten in München unvereinbar ist, halten wir für geheuchelt.

Für uns ist es auch völlig unverständlich, dass die Gesprächsangebote Markus Hollemanns zu dem Thema Stellung zu nehmen von rot-grün nicht aufgegriffen wurden. Wir sehen darin ein weiteres Indiz, dass ein Umweltreferent mit ÖDP-Mitgliedschaft aus parteipolitischen Gründen verhindert werden sollte.

Somit haben die GRÜNEN in einer gnadenlosen Diffamierungskampagne ihre eigenen Ziele verraten und die Chance auf eine ökologische Wende hier in München verhindert.

Das heiße Eisen Islamkritik traut sich die ÖDP allerdings nicht anzufassen. Dem unchristlichen CSU-Bürgermeister Schmid kann man seine Meinung in sachlicher Form ans Münchner Rathaus schicken:

» buero.bm2@muenchen.de