München: Gegendemo der Linken als „Fasching“ mit Motto „Tanzt den BAGIDA“

photo 39bAm ersten BAGIDA-Spaziergang am vergangenen Montag (Foto) nahmen 1500 Bürger teil. Damit war München aus dem Stand heraus die größte PEGIDA-Veranstaltung in Westdeutschland und legte nach Leipzig mit fantastischen 5500 Teilnehmern den besten Start in Deutschland hin. Obwohl das linksverdrehte München weiterhin die totale Generalmobilmachung ausgerufen hat und für den kommenden Montag die Gegendemo gar als Faschingsveranstaltung unter dem Motto „Tanzt den Bagida“ angemeldet hat, rechnet das Organisationsteam von BAGIDA ein weiteres Anwachsen der Demonstration auf mindestens 2000 Bürger.

Der Münchner Merkur berichtet:

Die „Bagida“-Unterstützer werten ihre Demonstration vom Montag als großen Erfolg. In den sozialen Netzwerken sind euphorische Kommentare zu lesen. Tenor: Wir waren viel mehr als erwartet. Und wir werden noch mehr.

Gestern meldete „Bagida“-Organisatorin Birgit W. die Demo für den kommenden Montag an. Sie rechnet mit 2000 Teilnehmern. Die Route ist dieselbe wie in der letzten Woche, die Zeit nicht ganz. Um 19 Uhr wollen sich die Demonstranten gegen eine angebliche „Islamisierung des Abendlandes“ an der Trambahninsel am Sendlinger Tor treffen, um gemeinsam zum Stachus zu marschieren.

Das Spiel gleicht dem vom vergangenen Montag. Denn auch das Bündnis der Gegendemonstranten um „München ist bunt“ und „Bellevue di Monaco“ trifft sich erneut am Sendlinger Tor. Um 17.30 Uhr beginnt dort eine Veranstaltung unter dem Motto „Tanzt den Bagida“. „Es soll eine Faschingsveranstaltung werden“, sagte Grünen-Stadtrat Dominik Krause. Offenbar sollen auch wieder Musiker auftreten. Politische Reden würden wohl etwas in den Hintergrund rücken, hieß es gestern.

Damit hat sich das Bündnis zunächst gegen die Strategie einer „kalten Schulter“ gegenüber „Bagida“ entschieden, über die die letzten Tage laut nachgedacht worden war. München erwartet den nächsten Groß-Demo-Tag mitten in der Innenstadt.

Die Abendzeitung kündigt für Montag eine Live-Berichterstattung an und hat auch schon eine passende Bildcollage für den „Arbeiterfasching“ erstellt. Nachdem BAGIDA im Eilverfahren eine Klage gegen Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter einreichte, ruft er jetzt auch nicht mehr persönlich zum Gegendemonstrieren auf. Schließlich hat sich ein Bürgermeister laut Gemeindeordnung auch neutral zu verhalten.

Die Münchner Zeitungen berichteten nach der BAGIDA-Premiere tagelang nicht etwa über die Anliegen der Bürger und die Fakten zum Thema, sondern überboten sich gegenseitig beim Spielchen „Such den Nazi in der Demo“. Reiter faselte gar, „ein Drittel“ der BAGIDA-Demonstranten seien „Nazis“ gewesen. Die Süddeutsche Zeitung meint, es habe sich um den „größten Aufmarsch von Rechtsradikalen in München seit 1997“ gehandelt. Aus Polizeikreisen war hingegen eine realistische Zahl von etwa 80 Rechtsextremen zu hören. Der übelste BAGIDA-Verriss kam von der tz. Das Organisationsteam von BAGIDA gab gestern hierzu eine Pressemitteilung heraus:


Sehr geehrte tz-Redaktion, sehr geehrte Damen und Herren der Münchner Presse,

Sie wissen, dass jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der sich auf freiem Fuß befindet, das im Grundgesetz verankerte Recht hat, an einer Demonstration teilzunehmen. Das Demonstrationsrecht ist weder von einer individuellen Gesinnung noch von verbüßten Vorstrafen und schon gar nicht von schwebenden Verfahren abhängig.

Dass Rechtsextreme bei BAGIDA mitdemonstrieren, können wir daher nicht verhindern. Wir vom Organisationsteam BAGIDA kennen solche Personen nicht und erklären jeden aus dem extremistischen Spektrum – egal ob rechts-, links- oder religionsextremistisch – für nicht willkommen bei unseren Veranstaltungen.

Wir haben bei der BAGIDA-Demonstration ca. 1500 friedliche Bürger kennengelernt. Es gab weder Gewalt noch wurden irgendwelche rechtsradikale Positionen vertreten. Wir weisen die Anschuldigungen, BAGIDA wäre ein Nazi-Aufmarsch gewesen, entschieden und aufs schärfste zurück!

In diesem Zusammenhang gestatten Sie uns folgende Fragen:

• Wer überprüft eigentlich die Gegendemonstranten?

• Wer verhindert, dass dort linksextreme und islamistische Gewalttäter sowie Kriminelle mit auflaufen?

• Wie viele Linksextremisten und Vorbestrafte hat Ihr Redaktionsteam unter den Gegendemonstranten ausfindig gemacht?

• Halten Sie etwa die selbsternannte ANTIFA, die zahlreich vertreten war und mit Fahnen auf sich aufmerksam gemacht hat , für demokratisch und dem Grundgesetz verpflichtet?

• Warum dürfen – wie geschehen – Gegendemonstranten mit Flaschen und Pyrotechnik werfen und lautstark die BAGIDA-Demonstration stören?

• Warum dürfen Gegendemonstranten – wie geschehen – fortlaufend die BAGIDA-Teilnehmer, die ihr im Grundgesetz verbrieftes Demonstrationsrecht ausüben, lautstark als NAZIS beleidigen, ohne dass das unterbunden wird?

• Haben Sie, sehr geschätzte Redaktionen, sich schon einmal gefragt, was Sie dazu beigetragen haben, solchen Hass zu schüren?

• Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass die Polizei die BAGIDA-Teilnehmer und nicht die Gegendemonstranten schützen musste?

Fazit:

Die BAGIDA-Teilnehmer haben sich während der gesamten Dauer der Veranstaltung ruhig und gesittet verhalten. Im Gegensatz dazu wurde von Seiten der Gegendemonstration die BAGIDA-Demonstration fortlaufend und massiv gestört.

Zur Nationalhymne nehmen wir wie folgt Stellung:

Alle drei Strophen des patriotischen Textes des Deutschlandliedes waren nach dem zweiten Weltkrieg von 1952 bis 1990 die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Bei offiziellen Anlässen wurde aber nur die dritte Strophe gesungen. Nach dem Anschluss der DDR an die BRD wurde auf Beschluss des Verfassungsgerichtes ausschließlich die dritte Strophe des Deutschlandliedes zur fortan offiziellen Nationalhymne der BRD bestimmt. Dafür entfiel eine Kombination mit der DDR-Hymne. Die erste und zweite Strophe des Deutschlandliedes gehören also seitdem zwar nicht mehr zur Nationalhymne, diese patriotischen Texte sind aber weder verboten noch sonstwie zu beanstanden. Das Deutschlandlied, dessen Text August Heinrich von Fallersleben bereits im Jahre 1841 auf Helgoland verfasst hat, ist auch keine Nazi-Hymne. Näheres dazu können Sie Wikipedia entnehmen.

Natürlich ist den BAGIDA-Organisatoren bewusst, dass speziell das extrem links-grün orientierte Spektrum bestrebt ist, jedwedes Aufkeimen von deutschem Patriotismus zu verunglimpfen und zu unterbinden. Türkischer und fundamental-islamischer Patriotismus werden von denselben Kreisen dagegen oft befürwortet und demonstrativ vertreten. Es ist bedauerlich, dass die Redaktion der TZ solche antideutschen Bestrebungen unterstützt.

BAGIDA steht für Demokratie und Patriotismus. Bei BAGIDA haben sich demokratische Bürger zusammengefunden, die keinen Anstoß an deutschem Kulturgut nehmen und ihr Land lieben!

Auf Deutschlands größtem alternativen Nachrichtenblog Politically Incorrect wurde eindeutig dargestellt, dass BAGIDA Partei-unabhängig ist:

„Es ist eine Veranstaltung von Bürgern für Bürger: Im 12-köpfigen Organisationsteam befindet sich kein einziger Partei-Funktionär, sondern nur einfache Bürger, die gegen gravierende Fehlentwicklungen in Deutschland protestieren wollen. Darunter sind u.a. zwei irakische Christen, die wegen der Islamisierung ihre Heimat verloren haben und jetzt begründete Sorge haben, auch ihre neue Heimat zu verlieren. Außerdem sind eine Jüdin, ein Rumäne und ein Kroate an der multi-nationalen Organisationsgruppe von Bagida München beteiligt.“

Mit freundlichen Grüßen,

Birgit Weißmann
Organisationsleitung BAGIDA


In der ausführlichen PI-Berichterstattung über die erste BAGIDA-Veranstaltung fiel ein Video der Youtube-Schere zum Opfer, da die Europahymne in ihrer Live-Fassung rechtemäßig geschützt ist. Hier das nun geschnittene Video mit Redebeiträgen von Birgit Weißmann und Michael Stürzenberger. Darin ist auch die Licht-Aktion zu sehen, damit Politik und Medien „ein Licht aufgeht“:

Am kommenden Montag soll laut Organisationsteam eine ausreichende Sound-Anlage für mindestens 2000 Bürger zur Verfügung stehen. Start ist um 19 Uhr am Rondell bei der Trambahnstation Sendlinger Tor. Nach einer halben Stunde geht der Spaziergang wieder zum Stachus mit einer einstündigen Schlußkundgebung ab 20 Uhr. Es ist aufgrund des großen Auflaufs ratsam, rechtzeitig ab 18 Uhr zum Sendlinger Tor zu kommen.

In der Süddeutschen Zeitung gibt Organisationsleiterin Birgit Weißmann einen kleinen Ausblick in die Zukunft:

Für die nächsten Bagida-Proteste rechnen die Veranstalter mit prominenten Rednern. Organisatorin Birgit Weißmann geht davon aus, dass sowohl der Publizist Udo Ulfkotte als auch der Schriftsteller Akif Pirinçci in nächster Zeit nach München kommen werden. Der frühere FAZ-Redakteur Ulfkotte, jetzt Islamkritiker, und der Deutsch-Türke Pirinçci sind bereits bei Pegida oder einem der Ableger aufgetreten. Von ihrer Bekanntheit erhofft sich nun auch der bayerische Ableger Bagida neue Zugkraft. „Das wird ein Selbstläufer. Ich kann mir gut vorstellen, dass es beim nächsten Mal schon 3000 Leute werden“, gibt sich Bagida-Organisatorin Weißmann überzeugt.

Für den 2. Februar haben BAGIDA-Gegner eine „Lichterkette“ angekündigt, die das „Münchner Forum für den Islam“ von Skandal-Imam Idriz mit den Kirchen und der Synagoge verbinden soll:

Ein Zeichen für den Frieden wollen auch Beatrix Jakubicka-Frühwald und Gisela Jahn setzen. Für Montag, 2. Februar, haben die beiden Freundinnen eine „Friedenskette“ angemeldet. „Es soll ein stiller Protest werden“, sagt Jakubicka-Frühwald und ruft die Münchner dazu auf, sich um 19 Uhr mit Kerzen an den Straßenrand zu stellen. Das Kerzenlicht soll dann eine etwa zwei Kilometer lange Linie vom Salvatorplatz bis zum Sendlinger-Tor-Platz bilden – und dabei die griechisch-orthodoxe Salvatorkirche, das katholische Sankt Michael, das Münchner Forum für Islam, die Ohel-Jakob-Synagoge und die evangelische Sankt-Matthäus-Kirche miteinander verbinden.

Die Montage werden künftig also auch in München immer spannender..

(Foto: Roland Heinrich; Kamera: marcopolo)