Video Paris: Stürmung des Supermarktes und Erschießung des Islam-Terroristen Coulibaly

parisDas folgende Video wurde im deutschen Fernsehen nicht gezeigt. Es ist zu sehen, wie der Islam-Terrorist Amedy Coulibaly aus dem Supermarkt stürzt, um als Märtyrer noch möglichst viel ungläubige Polizisten zu töten und dann in Folge seiner eigenen Tötung ins Paradies zu den ersehnten 72 Jungfrauen zu kommen. Diese senegalesische Fachkraft wurde vor fünf Jahren doch tatsächlich vom damaligen Präsidenten Sarkozy im Élysée-Palast empfangen.

(Von Michael Stürzenberger)

Sarkozy wollte sich damals mit ihm und neun anderen Arbeitsmarktspezialisten unterhalten:

Es war ein Tag im Juli 2009, als Amedy Coulibaly Frankreichs Präsidenten traf. Im Élysée-Palast regierte damals Nicolas Sarkozy. Der Politiker empfing zehn junge Franzosen, mit denen er über seine Arbeitsmarktpolitik sprechen wollte. Coulibaly, damals 27 Jahre alt und Auszubildender bei Coca-Cola, war einer von ihnen. Die Zeitung „Le Parisien“ berichtete über die Veranstaltung und druckte ein Foto von Coulibaly. Das Treffen mit Sarkozy finde er beeindruckend, sagte er damals. Egal ob man ihn möge oder nicht, er sei ja immerhin der Präsident.

Coulibaly wechselte dann aber arbeitstechnisch von Cola zu Kalaschnikow und wurde im Islam-Spezialgebiet Terror zu einer wirklichen Fachkraft:

Fünfeinhalb Jahre später ist Coulibaly wieder in den Medien. Doch die Geschichte, die dieses Mal erzählt wird, ist eine andere: Coulibaly ist Teil einer islamistischen Anschlagsserie. Während sich die Kouachi-Brüder zwei Tage nach ihrem Attentat auf „Charlie Hebdo“ in einer Druckerei verschanzen, dringt der mittlerweile 32 Jahre alte Franzose am Freitag in einen jüdischen Supermarkt ein und nimmt dort mehrere Geiseln. Gegen 15 Uhr ruft er den Fernsehsender BFMTV an und gibt abermals ein Interview.

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Im Bereich Telekommunikation hatte er aber noch gewisse Defizite, denn er vergaß, am Ende des Gespräches die rote Taste zu drücken. So konnten die Polizisten mithören, was im Supermarkt vor sich ging. Als er beim Beten war, schlugen die Einsatzkräfte zu:

Bei seinen Telefonaten zeigt sich Coulibaly später unvorsichtig. Nach einem Anruf beendet er die Verbindung aus Versehen nicht. Die Polizei kann so mitverfolgen, was bei der Geiselnahme im Supermarkt geschieht. Sie entschließen sich kurz nach 17 Uhr zum Zugriff. Der Sender BMFTV berichtete, der Angriff begann, als Coulibaly Gebete sprach. Im Zuge einer Schießerei bei der Polizeiaktion wird Coulibaly getötet.

Hat aber garantiert nix mit dem Islam zu tun. Allah hu Akbar.

Hier das Video:

(Videobearbeitung: the Anti2007)