In Paris wurden 12 Menschen bei Charlie Hebdo getötet. Echte, richtige Journalisten, die über tatsächliche, wichtige Themen geschrieben haben. Es geht längst nicht mehr darum, wer ‚recht‘ hat. Oder darum, welche Anstrengungen Medien und Politiker diesmal unternehmen werden, um so zu tun, als trügen sie keine Mitschuld.

(Von Arent)

Es geht darum, dass da draußen tatsächliche, echte Rassisten sind, die sich Isis, Boko Haram, Hamas nennen, dass sie längst auf unseren Straßen und in unseren Städten stehen und dass sie Zugang zu automatischen Waffen und Raketenwerfern haben.

Der Karren ist längst in den Dreck gefahren. Und wir können nur schleunigst lernen, mit den teils absichtlich, teils unabsichtlich verursachten Problemen zu leben. Aber es gibt einen Lichtblick: Wir können von anderen lernen, die damit bereits Erfahrung haben.

Israel hat den Ansturm von sechs Ländern, den unaufhörlichen Raketenbeschuss, die Anschläge, den demographischen Druck, Hamas, Isis, fünf Angriffskriege, den ständigen Kriegszustand mit Syrien und die bösartige Hetze westlicher Presse und sozialistischer Parteien bis jetzt überstanden. Ein Völkchen von acht Millionen Menschen. Jahrzehntelang.

In Israel tragen selbst Lehrer Waffen, um ihre Schüler im Falle eines Anschlags schützen zu können. Die Grenzen sind weitgehend dicht. Bestimmte Teile der Bevölkerung sind vom Militärdienst ausgenommen. Vor kurzem dachten israelische Politiker sogar laut darüber nach, bestimmte Vororte von Jerusalem komplett auszubürgern und an Palästina abzutreten. Nicht, weil sie das Land gerne an Palästina abgeben wollen, sondern weil von dort aus immer wieder Hetze verbreitet und Anschläge begangen werden.

Wir werden von Israel lernen müssen. Wir werden uns mit israelischen Politikern zusammensetzen müssen, wir werden lernen müssen, wie wir uns schützen, wem wir vertrauen können und wem wir misstrauen sollten. Wir werden lernen müssen, wie man mit Isis-Fans umgeht, die bereits im eigenen Land sitzen und Zugang zu schweren Waffen haben. Wir werden lernen müssen, wie man große, dicke Mauern baut, damit solche Typen erst gar nicht ins Land kommen. Und wir werden lernen müssen, wie man mit ihren Helfershelfern umgeht, die sich aus Dummheit, Bosheit oder Opportunismus lieber gegen die Opfer statt die Täter wenden, die die anständigen Menschen entwaffnen und ihnen das Wort verbieten wollen. Eben gerade deshalb weil Gewalt und Lüge eine unschlagbare Mischung sind, mit der es Frieden und Wahrheit nur selten aufnehmen können.

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40 KOMMENTARE

  1. Die Freiheit bröckelt:

    Der Comiczeichner Ralf König löscht eine kritische Islam-Zeichnung von seiner Internetseite aus Angst vor „vereinzelten kranken Irren“.

    Ralf König ist nicht nur der wohl bekannteste und populärste Comiczeichner Deutschlands. Er ist auch einer der kritischsten und schonungslosesten Vertreter seiner Zunft, wenn es darum geht, den Missbrauch von Religion zur Ausgrenzung oder Unterdrückung anderer Menschen anzuprangern. In seinen Büchern und Strips hat er sich immer wieder kritisch sowohl mit den offiziellen oder selbsternannten Vertretern des Christentums als auch mit denen des Islam auseinandergesetzt.

    2006 war er für seine zeichnerische Reaktion auf den Karikaturenstreit um die dänischen Mohammed-Bilder mit einem Spezialpreis des Comic-Salons Erlangen geehrt worden. „Wenn der Westen da nicht gegenhält und seine demokratischen Werte ohne Wenn und Aber und Entschuldigungen verteidigt, ist’s bald vorbei mit Presse- und Meinungsfreiheit“, hat er mal gesagt.

    Nun ist er dabei nach eigener Einschätzung offenbar einen Schritt zu weit gegangen. Nach den Anschlägen auf die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ hatte König auf seiner Facebook-Seite einen älteren Strip gepostet. Der zeigte „wie sich die Meinungsfreiheit vor einem humorbefreiten Islam klein macht“, wie die Comic-Nachrichtenseite „Dreimalalles“ schreibt. Zu sehen sind drei Menschen, die sich vor einem muslimischen Würdenträger auf den Boden werfen und sich für die westliche Meinungs- und Pressefreiheit entschuldigen. Dessen Antwort: „Und wer entschuldigt sich für euren Sinn für Humor?!!“

    Am Sonnabendvormittag jedoch löschte König den Strip wieder – auf Anraten von Freunden und aus Angst vor Fanatikern, wie er selbst auf Facebook schreibt. Außerdem habe er sich davon überzeugen lassen, in dieser aufgeheizten Situation den Medien keine aktuellen Statements zu geben.

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/nach-dem-anschlag-auf-charlie-hebdo-ralf-koenig-zieht-kontroverse-islam-karikatur-zurueck/11211122.html

  2. Sorry für OT

    Le Parisien meldet soeben, dass die gesuchte Hayad Boumeddien in Syrien sein soll. Laut den Angaben dort, sei sie am 08. Januar mit dem Fligzeug von Madrid nach Istanbul geflogen und von der Türkei aus nach Syrein gelangt. Laut den Aussagen ihres Bruders sei sie in Begleitung eines Mannes gwesen, der den Sicherheitskräften bereit bekannt gewesen sein soll.

  3. Mohammed ließ Satiriker töten!

    Aus der Hadithe des Ibn Ishaq:

    Wie Mohammeds Verhältnis zu den Juden war, zeigt sich auch am Beispiel des jüdischen Satirikers “Kab Ibn al Ashraf”, der es gewagt hatte, über Mohammed zu spotten. Wen Mohammed hasste, den verfolgte er mit äußerster Härtnäckigkeit. Mohammed konnte es den jüdischen Bewohners Medinas nicht verzeihen, dass sie seine Annäherungsversuche stets zurückgewiesen hatten. Noch mehr erzürnte ihn der Spott, dem ihm einige Juden entgegenbrachten. Die belesenen Juden kannten ihre Schriften in- und auswendig. Deshalb erkannten sie gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem Koran und dem Tanach. Sie waren davon überzeugt, dass Mohammed lange Passagen aus den heiligen Schriften der Juden abgeschrieben hatte. Dabei habe er aber den Text im Einzelfall ein wenig verändert und verdreht. Die Spötter lasen aus diesen Veränderungen, dass Mohammed den Sinn der jüdischen Schriften nicht verstanden habe. Auf solche Vorwürfe reagierte Mohammed mit äußerster Härte.

    Mohammed duldete es nicht, dass seine Offenbarungen ins Lächerliche gezogen wurden. Diese Offenbarungen galten als Worte Gottes und waren somit der menschlichen Beurteilung und dem Witz entzogen. Wer die Worte Allahs lächerlich machte, beging ein Verbrechen, welches mit dem Tod gesühnt werden sollte.

    Nichts von wegen DAS HAT NICHTS MIT DEM ISLAM ZU TUN

  4. DARÜBER SOLLTE MAN MAL NACHDENKEN!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    „Wir müssen von Zeit zu Zeit Terroranschläge verüben, bei denen unbeteiligte Menschen sterben. Dadurch lässt sich der gesamte Staat und die gesamte Bevölkerung lenken. Das primäre Ziel eines solchen Anschlages sind nicht die Toten, sondern die Überlebenden, denn die gilt es zu lenken und zu beeinflussen.“

    Vincenzo Vinciguerra, Mitglied der NATO-Geheimarmee GLADIO und Drahtzieher des Bombenattentats von Peteano im Jahre 1972

  5. „Es geht darum, dass da draußen tatsächliche, echte Rassisten sind, die sich Isis, Boko Haram, Hamas nennen..“

    Das hat mit Rassismus absolut nichts zu tun, mit Faschismus um so mehr!
    Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen!

  6. ich denke, die linke Verblödung und Indoktrinierung von Kindesbeinen und mittlerweile durch alle Institutionen gehend (Kindergarten, Schule, Medien, ….) ist so massiv, dass die meisten den Willen gar nicht mehr haben, von Israel zu lernen. Der typische Linke hasst Deutschland und seine Kultur („nie wieder Deutschland“), ist ein klassischer Verlierer, der endlich ein Sprachrohr gegen die Gesellschaft, in der er nicht bestehen kann und die er eigentlich hasst, gefunden hat (nämlich mehr oder minder den gesamten Mainstream mittlerweile) umd hat keine öffentliche Meinung, die ihn über das Gegenteil nachdenken lässt. Denn selbst die CDU surft weit links der Mitte. Nur eine stolze Nation verteidigt sich mit einer Kraft wie Israel das tut. In Europa sucht man die stolzen Nationen vergebens. Unsre kinderlosen Linksschwadronöre, Haifischschützer, Klimakatastrophenveganer und weltoffenen Betroffenheitspiloten sind eine no-future-Generation, die auch dann noch „dankbar für Multikulti“ sein werden, wenn den GenossInnen nebenan der Sessel unterm Arsch weggebombt wurde. Israel sah nach dem zweiten Weltkrieg Werte, die es als Nation zu verteidigen galt. War und ist stolz auf seine Religion und Kultur. Wir sind hingegen im Sumpf der Beliebigkeit versunken – alles gleich(wertig) alles wurscht…. Israel wir höchstens wegen seiner Wehrhaftigkeit vom Mainstream verurteilt, lernen werden wir davon nix, denn wenn wir dazu bereit wären, dann wäre die Gesellschaft längst aufhewacht und würde gegensteuern – Pegida ist vielleicht der letzte Lichtblick….

  7. Israel besitzt eine entscheidende Eigenschaft, die wir nicht haben: Den Willen zu überleben und seine Identität dabei zu behalten. Ohne Willenskraft nützen Mittel, Ressourcen, Fähigkeiten rein gar nichts.

  8. OT

    Die Organisatoren der Anti-Pegida-Veranstaltungen arbeiten mit allen Tricks.
    Was haltet ihr davon ,wenn wir hier auf PI 20.000 Euro sammeln.
    Dann gibt es bei einer der nächsten PEGIDA-Demo Würstchen und Getränke umsonst.
    Das wird sicherlich den einen oder anderen aus der Wohnung locken.
    —-

    Vera Lengsfeld hat übrigens einen Artikel zu staatlich arrangierten Demos geschrieben.
    (DDR lässt grüßen!)

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/author/vlengsfeld

  9. Wahrscheinlich besteht Israel noch wenn der Islam in Deutschland Staatsreligion ist und ein Imam Staatsoberhaupt.

  10. Das ist unrealistisch, denn Israel ist ein sehr nationalistisches Land und Volk mit einer mittlerweile schon zu rechten Regierung. So etwas würde vielleicht eine Marine Le Pen andenken, aber auch sie könnte es nicht durchsetzen. Und Doof-Deutschland pennt sowieso weiter.

  11. OT

    ISLAMISIERUNG DEUTSCHLANDS

    KORAN 9:29
    “Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift(JUDEN, CHRISTEN), die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.”

    8:59
    “Und laßt die Ungläubigen ja nicht meinen, sie würden (uns) davonkommen. Sie können sich (unserem Zugriff) nicht entziehen/Sie können nicht siegen.”

    8:73
    “Die Ungläubigen sind einander Beschützer. Solltet ihr das nicht beachten, wird es überall im Lande/auf Erden Versuchung (zum Glaubensabfall) und gewaltiges Unheil geben.”

    +++KREUZ – Wahrzeichen im Bienwald zerstört+++

    “”Im südpfälzischen Bienwald haben Unbekannte ein Wahrzeichen verwüstet – das sogenannte WEISSE KREUZ am Westwall-Wanderweg. Es ist eine bekannte Wegmarke im Bienwald. Auch der Platz drumherum wurde verwüstet.

    Auf der angrenzenden Straße entdeckte die Polizei ARABISCHE SCHRIFTZEICHEN, die dort großflächig aufgetragen wurden. Die Ermittlungen laufen.””
    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/schaidt-wahrzeichen-im-bienwald-zerstoert/-/id=1682/nid=1682/did=14856764/1nuopl8/index.html

    HISBA(H):
    “”Hisba ist die Pflicht jedes Muslims, zu gebieten, was recht ist und zu verbieten, was verwerflich ist. Dies geschieht in Anlehnung an die im Koran mehrfach geforderte Norm, das Rechte zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten (s. Koran 3:110, …, 9:71, 9:112, 22:41)…”” (wikipedia)

    3:110
    „Ihr seid die beste Gemeinde(UMMA), die für die Menschen entstand. Ihr gebietet das, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrecht, und ihr glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift(JUDEN, CHRISTEN) geglaubt hätten, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen!…“

    9:71
    “Und die gläubigen Männer und Frauen sind untereinander Freunde [und bilden eine Gruppe(UMMA) für sich]. Sie gebieten, was recht ist, und verbieten, was verwerflich ist, verrichten das Gebet (salaat), geben die Almosensteuer (zakaat) und gehorchen Allah und seinem Gesandten…”

    9:112
    “Diejenigen, die bußfertig und fromm sind, (Allah) loben, asketisch leben und sich (im Gebet) verneigen und niederwerfen, und die gebieten, was recht ist, und verbieten, was verwerflich ist, und auf die Gebote (huduud) Allahs achtgeben (das sind die wahren Gläubigen)…”

    22:41
    “Jenen, die, wenn wir ihnen auf Erden die OBERHAND gegeben haben, das Gebet verrichten und die Zakah entrichten und Gutes gebieten und Böses verbieten (steht Allah bei). Und Allah bestimmt den Ausgang aller Dinge.”
    (koransuren.de/surenvergleich)

    (Hervorheb- und Anmerkungen in Großbuchstaben durch mich.)

  12. Die links/gruen/liberale Mischpoke, die Europa momentan regiert, mit voller Unterstuetzung der Medien

    hat auch aus diesem Augenoeffner Mordanschlag auf freie Meinungsaeusserung in Paris nichts dazugelernt.

    Die ueblichen Beschwichtigungen, „Einzeltaeter, hat mit Islam nichts zu tun“ etc. wir kennen dies und wenden uns angewidert ab.

    Nur ein Sturm der Entruestung der Anstaendigen contra Islam, Massenzuwanderung,Falschinfo

    pro STOP der Massenzuwanderung, konsiquenter Ausweisung der kompletten Familie bei Fanatikern, Terroristen, Kriminellen, Illegalen, Schmarotzern – natuerlich auch jugendlichen Wiederholungstaeter

    kann fuers erste eine Umkehr einleiten, die nur mit bewaehrten, konservativen Massnahmen, die Interessen der angestammten Bevoelkerung konsiquent vertritt und voranstellt gelingen.

    Die links/gruene Chaotenkultur muss wieder verschwinden, die oft im Elternhaus beginnt ueber Staatlichen Kindergarten, Schulsystem Eingang in die Gesellschaft gefunden hat.

  13. ot?

    Mariechen bringt es meiner Meinung nach mal wieder auf den Punkt.

    Warum haben wir nur nicht so eine Frau?

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.charlie-hebdo-anschlaege-jean-marie-le-pen-verweigert-solidaritaet.32a92c0d-c34f-4d91-83c8-2a31864a4aa3.html

    „Es tut mir Leid, ich bin nicht Charlie“: Mit diesen Worten hat sich der Gründer des rechtsextremistischen Front National, Jean-Marie Le Pen, von dem Satiremagazin „Charlie Hebdo“ distanziert.

    Ich werde nicht kämpfen, um den Geist von Charlie zu verteidigen, der ein anarchisch-trotzkistischer Geist ist, der die politische Moral zersetzt.“

    .

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Autonome-wollen-Pegida-blockieren
    Hannover.
    Der geplante Demonstrationszug der hannoverschen Pegida-Anhänger soll am frühen Montagabend vom Steintorplatz zum Opernplatz führen.

    Allerdings ist nicht klar, ob er dort ankommt.

    Verschiedene linksautonome Gruppierungen haben jetzt dazu aufgerufen, die islamfeindliche Veranstaltung zu blockieren.

    Sie wollen zeitlich vor den Hagida-Anhängern den Steintorplatz besetzen und so das Treffen der Rechtspopulisten unterbinden.

    Die Aktion wird im Internet bereits intensiv diskutiert. Eine andere Gruppierung hat sich dafür ausgesprochen, die Route der Hagida-Demonstranten zu blockieren.

    „Pegida in Hannover? Läuft nicht“, ist das Motto der Protestbewegung, angelehnt an das Jugendwort des Jahres 2014: „Läuft bei dir“.

    Die Polizei bereitet sich auf die besonderen Umstände der Veranstaltungen am Montag vor.
    „Wir werden einen reibungslosen Ablauf aller Demonstrationen gewährleisten“, sagt Behördensprecher Holger Hilgenberg.

    Unterdessen hat Anette Schultner vom niedersächsischen Landesvorstand der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) ihre Teilnahme an der Hagida-Kundgebung krankheitsbedingt abgesagt.

    Sie hätte als Rednerin auf dem Opernplatz auftreten sollen. Die Aktion „Hannover sagt: Licht aus für Rassisten“ findet hingegen immer mehr Unterstützer.

    Wenn die Demonstranten der Pegida durch die City ziehen, wollen viele Geschäfte und Institutionen um 17.30 Uhr das Licht ausschalten.
    Geschäfte und Institutionen setzen damit ein Zeichen des Widerstandes gegen Pegida und für Toleranz.
    Nur an einer Stelle soll es mehr Licht geben: An das Opernhaus, Ziel des umstrittenen Demozugs, sollen Lichtbilder projiziert werden, die für Toleranz werben.

    http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Verse-gegen-den-Hass-in-Berlin

    Der Terror in Frankreich trifft auch deutsche Muslime: Sie fürchten sich vor einer Zunahme islamfeindlicher Übergriffe.

    Doch eine Gruppe junger Berliner hat einen Weg gefunden, mit der Angst umzugehen.

    Deutsche Verse gegen Intoleranz.

    Berlin. Am Tag des Anschlags saß Nemi el-Hassan lange vor ihrem Computer und zögerte.
    Was könnte sie schreiben nach dieser Attacke?, fragte sich die 21-Jährige. Als europäische Muslimin, als Berliner Medizinstudentin, als intelligente junge Frau, die mit 17 Jahren freiwillig das Kopftuch anlegte, weil sie damit „einen Prozess zum Abschluss gebracht“ hat, wie sie sagt, den Prozess der Suche nach Religion und Identität.
    Sie wollte das Tuch tragen, unbedingt. Und das in Fürstenwalde, Ostbrandenburg, ihrer Heimatstadt.
    Was also sollte sie schreiben an diesem Mittwoch, als Männer mit Kalaschnikows für sich in Anspruch nahmen, ihren Propheten gerächt zu haben?

    Ein Opfer in einem fremden Land
    „Heute ist ein Tag der Trauer“, schrieb sie schließlich.
    „Denn heute wurde sich an der gesamten Menschheit versündigt.“

    Am Tag darauf ging Nemi el-Hassan zu den Uni-Vorlesungen, wie immer mit Kopftuch. Am Abend traf sie Freundinnen, auch sie Kopftuchträgerinnen, und die jungen Frauen fragten sich: War heute etwas anders?
    Waren die Blicke anders, die Sprüche? Nein, alles wie immer, beruhigten sie sich.

    Aber sie machen sich Sorgen. „Dass etwas auseinanderbricht“, sagt Nemi.
    „Dass sich die Gesellschaft spaltet in ein ,Wir’ und ein ,Ihr’.“ Nemis Eltern wissen, wie das ist.

    1991 kamen sie aus dem Bürgerkrieg im Libanon als Flüchtlinge nach Brandenburg, mitten hinein in die ausländerfeindliche Stimmung in Ostdeutschland.

    Bevor ihre Tochter sich für das Tuch entschied, hat Nemis Mutter ihr erzählt, wie es damals war. Wie man sie auf offener Straße beleidigt und ihr das Tuch vom Kopf gerissen hat. Nemis Mutter war schockiert und sprachlos, ein Opfer in einem fremden Land.

    „Der Prophet ist nicht jemand, der gerächt werden muss.“

    Nemi ist kein Opfer. Und Angst hat sie auch nicht. „Angst ist ein schlechter Begleiter, wenn man durch die Straßen läuft“, sagt sie. Die Studentin im siebten Semester glaubt an das Gute; trotz Paris, trotz Pegida, trotz alledem. Sie sagt: „Ich bin überzeugt, dass es besser wird.“

    Es sind Tage, an denen man nach Antworten sucht auf Fragen, die dieses ungeheure Verbrechen in Frankreich aufwirft.
    Was sind das für Menschen, die für sich in Anspruch nehmen, im Namen ihrer und Nemis Religion zu töten?
    „Menschen mit sehr geringem Selbstbewusstsein“, sagt Nemi el-Hassan mit Verachtung.
    „Der Prophet ist nicht jemand, der gerächt werden muss.“

    Versuchen, Vorurteile abzubauen

    Ähnlich fällt ihr Urteil über die Islamfeinde in Dresden und anderswo aus.
    „Ihr spielt im Leben immer nur die letzte Geige“, hält sie ihnen vor, in einem Video der Poetry-Slam-Gruppe „I’slam“.
    Dort dichtet Nemi zusammen mit anderen jungen Berlinern. Muslimische, deutsche Verse gegen Intoleranz.
    Kopf der Gruppe ist Younes el-Amayra, 29. Als er die Opfer aus Paris sah, ahnte er, was alles jetzt zerstört ist. „Wir können wieder bei Null anfangen“, sagt er.
    „Wir versuchen, Vorurteile ab- und Brücken aufzubauen, aber nun sind die letzten Sympathien der Mehrheitsgesellschaft verflogen.“

    Fein differenziert wird schon lange nicht mehr
    Nicht, dass es um die Akzeptanz von Muslimen vor den Attentaten von Paris bestens bestellt gewesen wäre – der Terror des „Islamischen Staates“ und die Berichte über die Faszination, die von den Dschihadisten-Videos für einige Jugendliche ausgeht, lassen viele Menschen mit Angst und Ablehnung auf alles Muslimische blicken.
    Fein differenziert wird schon lange nicht mehr. „Aber so schlimm wie jetzt war es nur direkt nach dem 11. September“, sagt Younes, der in Islamwissenschaften promoviert.
    Die „I’slam“-Abende sollen dennoch weitergehen. Gerne auch in Dresden.
    „Wenn uns jemand dorthin einlädt, kommen wir sofort“, kündigt er an.
    „In Schweden haben Moscheen gebrannt, hier kann es auch passieren.“

    In einem Hinterhof im Berliner Stadtteil Wedding strömen junge, bärtige Männer aus der Moscheetür. Das Mittagsgebet ist gerade beendet. Hier, in der Bilal-Moschee, versammeln sich Gläubige aus unterschiedlichen Ländern, hier wird auf Deutsch gepredigt.
    Auch Abdul Adhim Kamouss spricht hier oft, der Imam, der im Oktober Günther Jauch in Grund und Boden redete.
    Wie Kamouss, Popstar des salafistischen Islam, kleiden sich auch die meisten Besucher der Bilal-Moschee traditionell in weite Gewänder. Kamouss ist nicht da. Aber ein älterer Herr mit Bart gibt Auskunft, wenn auch eher widerwillig.
    Seinen wahren Namen soll man nicht veröffentlichen, überhaupt ist das Misstrauen gegenüber Journalisten groß.
    Sie verstünden ja doch nichts vom Islam, genauso wenig wie die Politiker.

    Um Paris soll es in diesem Gespräch gehen, aber der Mann will erst mal lieber über Dresden reden: „Was meinen die mit ,Islamisierung’?“, fragt er, ohne den Namen Pegida zu erwähnen, „was soll das heißen in einer Stadt mit weniger als einem Prozent Muslime?“

    Dass er ursprünglich nicht mit Journalisten reden wollte, ist jetzt nicht mehr wichtig. Der Mann spricht über seine Angst.

    „In Schweden haben Moscheen gebrannt, hier kann es auch passieren.“

    Brennende Kirchen (GarbsenGaza) interessieren weniger.

    Die Bilal-Moschee ist nur ein länglicher Raum, ausgelegt mit Teppichen.
    „Wenn hier eine Brandbombe reinfliegt …“, sagt er und schweigt.

    Und dann kommt er doch noch auf Paris zu sprechen: „Das war nicht in meinem Namen oder dem meines Propheten“, sagt er. „Das waren Verrückte.“

    Have a nice day.

  14. #20 Mosigohome

    Danke für den link.

    Habe gerade abgestimmt. Die Richtung stimmt ja schon.
    Bin gespannt wie das ausgeht!

  15. Es gibt eine israelische Doku-Reihe mit dem Titel: „Die Eroberung Europas durch den Islam“ (1/4)

    Die Reportage ist so erfrischend ehrlich, sowas kennt man aus Deutschland nicht. Die Berichte stammen aus Schweden und Frankreich.

    Zu sehen unter: http://gloria.tv/media/K9fKKHSBdyC

  16. Damit Grüne und Linke eine „sexuelle Vielfalt“ haben, werden wir hier mit ********** überschwemmt! Kein normal denkender Mensch würde sich den Bürgerkrieg ins eigene Land holen. Aber bei vielen ist der Verstand nun einmal nur in der Hose, bzw. verlangt nach großen Schwä**en. Die Kindersexpartei fällt immer wieder durch Forderungen auf, die mit Sex und Freizügigkeit zu tun haben!

  17. #18 lynkeus (10. Jan 2015 18:01)

    Das Verhalten von österreichischen Reporterinnen ist genauso unverschämt und schäbig, wie bei uns. Auch dort gibt also eine LÜGENPRESSE.

  18. Wir müssen uns nicht mit israelischen Politikern zusammen setzen, um zu erfahren, wie wir uns schützen können. Um Grenzen zu schließen braucht es bloß den Willen dazu. Desweiteren brauchen wir nur freien Zugang zu Waffen.
    Das reicht.

  19. VON ISRAEL LERNEN HEIßT SIEGEN LERNEN! Terror ausmauern 😀 , Islamistische Atomexperimente mit dem eigenen Geheimdienst untergraben, Hamas und Fatah gegenseitig aufhetzen, damit sie in ihrer Sardinenbüchse „Palästina“ eines Tages eine Selbstbereinigung durchführen. Einfach Klasse! Wenigstens ein Land der zivilisierten Welt, welches vor dem Islam nicht zurückweicht. Ein besonders großes Lob an die Erfinder und Entwickler des Schutzzauns, dieser rettete in den letzten 10 Jahre wahrscheinlich tausende Menschenleben.

  20. Irael hat jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Moslems. Die können uns ganz sicher helfen oder beraten.
    Weiters ist es doch komisch, dass in D die Staatsdoktrin vorherrscht, dass, weil Juden hier vergast wurden im WWII, wir nun besonders lieb zu Moslems – den Feinden der Israelis – sein müssen. Warum sind wir nicht einfach lieb zu Juden? Also Juden welcome, Synagogen welcome usw usf. Wohlfühlklima in D für Juden und nicht für Muslime?

  21. #27 Rohkost (10. Jan 2015 19:01)

    lügenpresse geht quer durch die gesamte „westliche“ welt……….

  22. Wer Wir?
    Gibt es denn noch so etwas wie ein Wir?
    Das was das stolze, wehrhafte, selbstbewusste Israel tut, kann jedes stolze, wehrhafte, selbstbewusste Volk machen.
    Wir müssen nicht das Verteidigungshandwerk lernen, wir müssen den Willen zur Verteidigung besitzen. Wir müssten einen Sinn für die Gemeinschaft haben. Aber da ist nichts mehr. Es existiert kein deutsches Volk außerhalb von Geschichtsbüchern.

  23. #32 Ditfurthianer (10. Jan 2015 20:32)

    Wer Wir?
    ——
    Die in D lebenden Menschen, die entweder von Geburt an deutsch sind oder andere Nationalitäten, ausgenommen Musels, die D (oder die BRD) so haben wollen, wie es früher mal war. (Bis zur „Wiedervereinigung“).
    Schau mal einfach dieses Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=Nk_ilNqBXAA

    Die Tussi, die da so rumstammelt, weil sie sich auf einmal „ausgegrenzt“ fühlt, weil eine andere Demo, wo sie nicht dabei ist, „Wir sind das Volk“ skandiert, ist echt lustig. Ebenso lustig ist der Typ mit Glatze und Ohrring, der bemängelt, dass die linke mischpoke immer dieselben Slogans brüllt: Nazis raus!
    Dem Typen ist gerade ein Licht aufgegangen, dass Pegida keine Nazis sind und daher diese Slogans keine Wirkung zeigen und sich nun auch noch über die Linken (bisher Besser-und-Gutesten-Aller-Menschen-in-D) und deren Slogans lustig gemacht wird auf Seiten von Pegida.
    Kurzum, die Linken, die seit 30 Jahren die Demos und die Debatten in D bestimmten, fühlen sich auf einmal überrannt und es dämmert ihnen allmählich, dass sie nicht dazugehören zur neuen Revolution und irgendwie was verschlafen/verpasst haben.

    Ist das nicht geil? 😆

    Weil, diejenigen bisherigen Links-Wähler, die etwas verstanden haben, die sind auf der Pegida-Demo. Siehe den Film.

  24. Ich finde es so geil in dem Film, wie der Tussi auf einmal dämmert, dass ihr „Nazi“-Gekreische auf einmal ernsthafte Konsequenzen für sie haben und sie es mit jemandem zu tun bekommen könnte, den sie – wie auch Du, lieber dithfurtianer – längst für tot erklärt hatte: dem deutschen Volk.

  25. Danke #7 Drohnenpilot, vielen Dank!

    Die vielen Ungereimtheiten lassen auf eine Falsche Flagge schliessen.

    Hast du schon mal deinen Ausweis im Auto verloren…..?
    Ich nicht und ich kenne keinen….

    Gladio und Stay-Behind und wie sie noch heissen – Daniele Ganser hat sie aufgespürt und öffentlich gemacht.

  26. #33 Exported_Biokartoffel (10. Jan 2015 20:49)
    Das Video ist sehr beeindruckend,vielen Dank für den Link. Die Verkleidung der Türken als Griechen ist verzeihbar, so haben die Reporter wirklich gute Statements bekommen. Und man merkt, dass sie durchaus um Objektivität bemüht waren.
    Natürlich bedrückend der pseudo-Intellektuelle, welcher der PEGIDA und dem stino-Volk Unkenntnis über den Islam vorwarf (Vielfalt etc.). Selbst arm im Geiste, aber voller Bewusstsein ob der Güte seines Gutmenschentums. Auch wenn ich nichts weiß, ich stehe auf der richtigen Seite und bin demzufolge im Recht.

  27. #37 Ditfurthianer (11. Jan 2015 02:38)
    Natürlich bedrückend der pseudo-Intellektuelle, welcher der PEGIDA und dem stino-Volk Unkenntnis über den Islam vorwarf (Vielfalt etc.). Selbst arm im Geiste, aber voller Bewusstsein ob der Güte seines Gutmenschentums. Auch wenn ich nichts weiß, ich stehe auf der richtigen Seite und bin demzufolge im Recht.
    —————-
    Ja, gut ausgedrückt. 😆 Der Typ ist dumm wie Brot, merkt gar nichts mehr. Absolut gefangen in seiner Selbstgerechtigkeit. Schwarz-Weiß-Denke, zum Differenzieren ist der Typ nicht fähig.
    Nochmal zu der Tussi: Die Tussi dachte bisher, dass sie zur „Elite“ des Volkes gehört, wenn sie sich „todesmutig“ gegen „pöhse Nazis“ einsetzt mit „Leib und Leben“, am lautesten „Nazi“ schreit gegen Andersdenkende und dafür vom „Volk geliebt wird“ für ihre „Courage“ – daher die Frage von dem Türkenbengel: „Wenn die das Volk sind, was seid dann ihr?“ — Siehst du, wie er konsequent an der Trulla vorbeisieht? Sie bekommt also noch nichtmals Zuspruch von ihm, für den sie sich doch da angeblich so todesmutig einsetzt?
    Haha, da kam die Tusse echt ins Schleudern und war „beleitigt“, dass das Volk sie einfach „ausgrenzt“ und dumm dastehen lässt mit ihren Parolen.

  28. Vielleicht wird ihr ja irgendwann verziehen, wenn sie sich nur einsichtig zeigt. Junge Leute lassen sich schnell für jeden Unsinn begeistern, sie gehört offensichtlich dazu. Aber wenn man sich mit Demokratie befasst, sollte man doch wissen, dass das Niederschreien und Bepöbeln Andersdenkender, ganz zu schweigen von Gegendemos veranstalten gegen Andersdenkende, nun wirklich nichts mehr mit Demokratie zu tun hat.
    Hat die Dummtrulle jemals von der Hyde Park’s Corner gehört? Oh, wenn ja, dann schreibt sie es sicherlich der „Mentalität“ der Engländer zu, die in ihren Augen „schrullig“ ist?

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