700 bei „Gemeinsam Stark“ in Ludwigshafen

ov_20150208_1432011(1)Am Sonntag fand in Ludwigshafen die erste Demonstration des Hogesa-Abspalters „Gemeinsam Stark für Deutschland e.V.“ statt. Schon im Vorfeld begann der eigentliche Skandal, als das Oberverwaltungsgericht in Koblenz in letzter Minute den Demozug durch die Stadt und auch den Auftritt der Band „Kategorie C“ untersagte. Damit kippte das Oberverwaltungsgericht die Entscheidung des Verwaltungsgerichts aus Neustadt, wonach die Kundgebung wie angemeldet hätte stattfinden dürfen. Bis zu 700 Fußballfans und Patrioten waren dem Aufruf der Veranstalter nach Ludwigshafen gefolgt.

Als Gastredner hatte man unter anderem den Islamkritiker und Ex-Moslem Zahid Khan eingladen, der unmissverständlich klar machte, dass der Islam niemals zu Deutschland und Europa gehören kann, da damit auch die Demokratie abgeschafft würde. Er verlas 12 Thesen, die er bereits in seinem Buch „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ veröffentlichte. Darin nannte er unter anderem den Stopp der Massenzuwanderung aus islamischen Ländern, die Ausweisung aller straffällig gewordenen Moslems und das Verbot von Islampredigten von ausländischen Imamen. Er machte klar, dass es an einer Integration der Muslime keine Alternative gäbe. Wer das nicht wolle, müsse in ein islamisches Land ausreisen, so Khan.

Aus der Schweiz war extra der Politiker Ignaz Baerth angereist. Er hielt eine spannende Rede zum Thema „Direkte Demokratie“. Die Schweiz würde zeigen, wie es gehe. Mit seinen Initiativen zum Minarettverbot oder gegen die Massenzuwanderung hätte die Schweiz gezeigt, dass das Volk anders tickt als die Politiker und Medien. Professionell führte der Moderator Dominik Roeseler durch das Programm.

Auf der Gegenkundgebung fanden sich nach Medieninformationen fast 2000 Personen ein. Insgesamt hatten 113 Organisationen zum Gegenprotest aufgerufen. Unter den Gegendemonstranten befanden sich auch Malu Dreyer, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und Maria Böhmer von der CDU. Die Polizei machte ihre Arbeit gut und hielt die Randalierer der Gegendemo auf gebührendem Abstand. Ein Durchbruchversuch von Antifa-Extremisten misslang. Im Anschluss gab es 130 Festnahmen. Dem ein oder anderen Hooligan wäre wohl ein bisschen „Action“ lieber gewesen.

Video:

Veranstaltung Teil I
Veranstaltung Teil II