„Bunte“ Hetze gegen mutigen Pastor

bremenPastor Olaf Latzel (kleines Foto), einer der wenigen mutigen Kirchenvertreter unserer Zeit wird derzeit von der Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung verfolgt, weil er in einer Predigt davor warnte die Unterschiede zwischen Islam und Christentum zu verwischen und er sich gegen gemeinsame Gebete von Christen und Moslems stellte (PI berichtete). Er hat damit nicht nur Lügenpresse, Politik und Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen, sondern auch einige seiner wohl eher weniger christlichen Kollegen. Die trafen sich vor dem Bremer Dom zur buntverrückten Agitation gegen einen der wenigen aus ihren Reihen mit Rückgrat.

(Von L.S.Gabriel)

Bezügliche des gemeinsamen Gebetes von Christen und Muslimen sagte Latzel: „Das ist Sünde und das darf nicht sein. Davon müssen wir uns reinigen.“ Diese Ansicht ist seinen einvielfältigen Kollegen und auch den offiziellen Vertretern der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) aber nicht bunt genug.

„Bremen ist bunt, wir lieben die Vielfalt“, so lautete der Slogan auf einem Transparent der evangelischen Pastoren. Natürlich gab es dazu auch die obligatorischen Distanzierungszeilen:

Wir distanzieren uns entschieden von Fundamentalismus jedweder Art – und von allen Versuchen, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Antisemitismus oder rassistisches Gedankengut mit vorgeblich biblischem Glauben zu bemänteln,

schreiben sie, wie der Weser Kurier berichtet.

Mittlerweile hat sich die Evangelische Kirche in Bremen hochoffiziell „gegenüber den muslimischen, buddhistischen und katholischen Gesprächspartnern sowie allen Bremerinnen und Bremern, die durch Herrn Pastor Latzel diskriminiert und in ihren religiösen Gefühlen und Wertvorstellungen oder liturgischen Traditionen beleidigt wurden“, entschuldigt. Allein Pfarrer Latzel steht aber weiter zu seinen Worten.

Idea berichtet:

Ein Gespräch zwischen dem in die Kritik geratenen Pastor Olaf Latzel und Vertretern der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) ist am 3. Februar ohne Konsens zu Ende gegangen. Anlass war eine Predigt vom 18. Januar. [..]

Wie Latzel nach dem Gespräch der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, ging es darin „heftig zur Sache“. Die BEK-Vertreter hätten sich einer inhaltlichen Auseinandersetzung verweigert. Über Themen wie die Frage, ob es nur einen Gott gebe, hätten sie nicht sprechen wollen.

Latzel dementierte einen Bericht der Zeitung Weser-Kurier, wonach er zurückgerudert sei und sich für seine Predigt entschuldigt habe. Er stehe nach wie vor „voll hinter der Predigt“. Lediglich für zwei Passagen, nämlich seine Bemerkungen zum islamischen Zuckerfest und über den katholischen Reliquienkult, den er als „Dreck“ bezeichnete, wolle er Abstand nehmen: „Wenn ich mit meiner Wortwahl hier Menschen verletzt habe, entschuldige ich mich dafür.“ Dass manche Presseorgane dies nun so darstellen, als sei er umgefallen oder von seiner Predigt als Ganzes abgerückt, „geht aber gar nicht“.

Und es geht auch gar nicht, dass ein Pfarrer, der sein Christsein noch ernst nimmt und seinen Beruf als Berufung und Aufgabe sieht, das Christentum und seine Werte vor Verwaschung und die Gläubigen vor Okkupation durch eine die Weltherrschaft anstrebende Ideologie zu schützen, mitten in Deutschland verfolgt und diffamiert wird.

Scheinbar einzig Pastor Ulrich Rüß, Vorsitzender der „Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchenstärkte Olaf Latzel den Rücken: „Wir brauchen heute mehr eindeutige Christuspredigten, auch auf die Gefahr hin, beschimpft, abgestempelt und verleumdet zu werden“, zu allen Zeiten sei das Zeugnis Christi auf Ablehnung und Widerspruch gestoßen. Aber ohne dieses gäbe es weder die hiesige Kultur noch Rechtsprechung, so Rüß.

Gerade in einer Zeit, in der der Islam über uns herfällt, bereit auszuradieren, was nicht in seine Ideologie der Gewalt und des Hasses passt, in der 100.000 Christen jährlich durch moslemische Hand sterben, ihr Blut diese Erde tränkt, als hätte Gott sie vergessen, brauchen wir mutige Menschen, wie Pastor Latzel. Aber niemand braucht jene Heuchler und Verräter am eigenen Glauben, die da buntblöd grinsend auf der Treppe des Bremers Domes standen (Foto), bereit einen der ihren zu opfern, für die Lüge vom friedlichen Zusammenleben mit dem Islam, am aller wenigsten die vom Islam und seinen Mörderbanden weltweit vertriebenen, verfolgten, gefolterten und abgeschlachteten Christen. Aber sie brauchen mutige, tapfere Kirchenvertreter wie Pastor Olaf Latzel.

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Hier noch einmal die Predigt vom 18.1.2015: