Für Demokratie und Toleranz in Bremerhaven

Es ist eine bekannte Tatsache, dass Deutschland Zuwanderung braucht, um auch in Zukunft genügend Einwohner zu haben, gesellschaftlich zu funktionieren, wirtschaftlich leistungsfähig zu sein, die Rente zu sichern. Auch Bremerhaven braucht Zuwanderung. Gerade eine so stark mit dem Welthandel verbundene Hafenstadt wie Bremerhaven muss weltoffen und tolerant sein und bleiben. Zuwanderung ist eine Bereicherung. Sie bringt neue Menschen, neues Wissen, frische Ideen, Arbeitskraft und wirtschaftliche Dynamik in die Stadt.

Derzeit suchen Menschen in Deutschland Schutz vor Krieg, Verfolgung, Elend und Terror – auch in Bremerhaven. Ihre Aufnahme und Integration ist eine Verpflichtung, die sich aus der deutschen Geschichte und der UN-Flüchtlingskonvention ableitet. Sie ist für uns auch ein selbstverständliches Gebot der Humanität. Wer aus seiner Heimat flieht, hat gute Gründe.

Wem noch irgendein Stereotyp der bunten Gesellschaft fehlt, er wird es hier garantiert finden. Wer Mut hat, geht heute Abend, 16. Februar 2015, um 18 Uhr zur Demonstration „BREMERHAVEN BLEIBT WELTOFFEN! FÜR EINE DEMOKRATISCHE UND TOLERANTE GESELLSCHAFT – Vor der Großen Kirche in Bremerhaven“ mit einem Plakat

„Gegen den islamischen Terror!“

„Gegen Karikaturverbote!“

„Für Karneval ohne Zensur!“

„Gegen den islamischen Staat!“

Alternativ zu einem Plakat geht auch das Hochhalten einer Israel-Fahne. Wer dann angesprochen wird, was das mit Bremerhaven oder Deutschland zu tun habe, verweist höflich auf die Absage des Karnevalsumzuges in Braunschweig, auf die Zensur von Motivwagen in Köln, auf das Verbot von Demos in Leipzig und Dresden …