Hamburg: Staatlich geförderte Plakatzerstörung?

afd_wahlplakateEs mutet seltsam an, dass im Wahlkampf für die Wahl zur Hamburger Bürgerschaft am 15. Februar fast ausschließlich die Plakate einer einzigen Partei zerstört werden. Interne Zahlen des Landesverbands der AfD Hamburg belegen, dass bisher ca. 70 Prozent der AfD-Wahlplakate in Hamburg zerstört oder gestohlen worden sind. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass dahinter ein System steckt.

Auf der einen Seite ist es verständlich, dass der politische Gegner Angst vor einem Wahlerfolg der AfD hat, hätte ein Einzug in die Hamburger Bürgerschaft doch für die folgenden Landtagswahlen in den alten Bundesländern Signalwirkung. Es wäre vorbei mit der simplen Erklärung, die AfD sei ein rein ostdeutsches Erfolgsmodell.

Dass in Hamburg die linken Horden der Antifa und andere Extremisten ihr Unwesen treiben, ist seit Jahren bekannt und eine Tatsache, die nicht nur hingenommen, sondern vom Hamburger Senat sogar mit Geldern und anderen Annehmlichkeiten gefördert wird. Einen besonderen rechtlichen Service, der als solcher nicht sofort erkannt werden kann, legt die Stadt noch oben drauf: Hamburg ist das einzige Bundesland in Deutschland, das die sogenannte „Hochplakatierung“ verbietet. Bei der Hochplakatierung handelt es sich um das Anbringen von Wahlwerbung an Lichtmasten in einer Höhe ab 3,50 m. In dieser Höhe wären die Wahlplakate vor den Kriminellen geschützt – das Zerstören oder Stehlen von Wahlplakaten ist nämlich ein krimineller Akt, den das Gesetz zu Recht unter Strafe stellt.

Darüber hinaus sind hoch angebrachte Plakate auch ein Beitrag zur Reduzierung der potentiellen Behinderung von Fahrradfahrern und Fußgängern sowie zur Verminderung der möglichen Behinderung der Sicht von Autofahrern.

Alle Bundesländer sind sich einig in diesem Punkt – nur Hamburg verbietet die Hochplakatierung, wie auch München, ebenfalls eine rote Hochburg, das im Kommunalwahlkampf 2014 den Bodenkontakt der Plakate vorschrieb. Steht dahinter die Absicht, den linken Horden ihr kriminelles Wirken weiterhin zu erleichtern? Denn bei der Roten Flora, der Hafenstraße und den alljährlichen Verwüstungen zum 1. Mai hat sich der Hamburger Senat auch den kriminellen Wünschen der Antifa gebeugt.

Soweit ist das politische System aktiv – aber wer zieht die Strippen? Folgende Qualitäten müsste der- oder diejenige mitbringen:

1. Einen durch und durch verdorbenen Charakter,

2. Hass auf das demokratische System der Bundesrepublik bzw. der Bürgerschaft, Ablehnung fairer und freier Wahlen,

3. Mitgliedschaft in einer der in Hamburg verfilzten Parteien,

4. und auch Einfluss in dieser Partei.

5. Gleichzeitige Mitgliedschaft, informell versteht sich, im von der Bürgerschaft gehätschelten kriminellen Haufen mit Sitz in der Roten Flora.

6. Einen gewissen Bildungsstand wird er/sie besitzen, wenn auch vermutlich nicht gleich das Kleine Latinum.

7. Und viel Zeit. Er/sie dürfte also keiner wirklichen Arbeit nachgehen und keinem Studium.

8. Sie/er müsste Zeit genug haben, um in den Strukturen der roten Nomenklatura zu wirken.

9. Der Einfluss müsste groß sein, er oder sie dürfte kein kleines Licht sein.

Wie geht das bloß zusammen? Leider haben wir keine Idee, wer sich dahinter verbergen könnte, wenngleich wir glauben, dass es so ein „Phantom“ gibt. Das Phantom und ein verfilztes System, das ihm, im Zusammenwirken mit einer gewissen linksextremen Stiftung, beste Lebensbedingungen garantiert, haben in Hamburg zu einer staatlich geförderten Plakatzerstörung geführt, wie sie so gezielt bisher kaum stattgefunden haben dürfte.

In Göttingen gab es einen vergleichbaren Fall, als die Grüne Jugend zur Bundestagswahl Listen mit AfD-Plakaten veröffentlichte, die dann „abgeerntet“ wurden, neben dem üblichen Straßenterror bei Antifa-Angriffen auf Infostände. Doch auch in anderen Städten sieht es nicht besser aus. Wohlwollend geduldet von der grünen Parteiführung arbeitete auch die GJ mit der „Antifa“ zusammen.

Wer sorgt in Hamburg dafür, dass Wahlkampf nur noch von Millionären oder Linksextremisten geführt werden kann? Vielleicht Hänsel und Gretel? Rotkäppchen und der Wolf? Oder doch eher Niels und Anetta?