Islam wirft Mann von Hochhaus und steinigt ihn

Islamische Sittenwächter des IS haben einen Mann wegen angeblicher Homosexualität von einem siebenstöckigen Hochhaus geworfen. Erstaunlicherweise überlebte der Mann den Sturz um kurz danach von einem moslemischen Mob gesteinigt zu werden. Der Vorfall soll sich in Tall Abyad ereignet haben. Die syrische Stadt liegt ca. 100 km nördlich der Terroristenhochburg Rakka an der Grenze zur Türkei.

Wie die Daily Mail berichtet, handelt es sich bei der Hinrichtung um die jüngste dieser Art.

Dem Syrian Observatory for Human Rights zufolge fand vor der Exekution ein Gerichtsverfahren statt. Homosexualität gehört im Islam zu den so genannten „Hadd“-Vergehen. Dabei handelt es sich um Delikte, die nach islamischer Rechtsauffassung u.a. gegen die öffentliche Moral verstoßen.

Bereits im Dezember und Januar gab es Berichte von ähnlichen Hinrichtungen durch den IS, bei denen vermeintlich homosexuelle Männer von Hochhäusern zu Tode gestürzt wurden.

Wer nun wieder behauptet, das Töten von vermeintlich Homosexuellen widerspräche dem friedlichen Islam, sollte nicht vergessen, dass in Saudi-Arabien und dem Iran ebenso verfahren wird, allerdings werden dort Schwerter bzw. Baukräne bevorzugt.