feldmannSehr geehrter Herr Oberbürgermeister Feldmann, sehr geehrte Mitglieder des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main, als ich am Dienstagmorgen der vergangenen Woche auf dem Weg zu unserem Fraktionsbüro im Römer an der Katharinenkirche vorbeiging, sah ich, wie einige Männer die Fassade reinigten. Offenbar hatten einmal mehr Eier und andere Wurfgeschosse die Kirchenmauern beschmutzt. Diese Beschädigungen kamen erneut aus den Reihen derjenigen, die einer angemeldeten und friedlichen Demonstration die Praktizierung von Grundrechten verweigern wollen. Und wenn am Vorabend nicht abermals ein massiver Polizeieinsatz die Kundgebung von „Pegida Frankfurt/Rhein-Main“ geschützt hätte, wären die Teilnehmer, so wie auch schon an den beiden Montagen zuvor, an Leib und Leben ernstlich gefährdet gewesen.

(Offener Brief von Wolfgang Hübner an Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, SPD)

Sie, Herr Oberbürgermeister, und Sie, die Mitglieder des Magistrats, loben oft und gerne die Toleranz und das friedliche Zusammenleben in unserer internationalen Stadt. Doch seit drei Wochen ist an jedem Montag im Herzen unserer Stadt offener Hass, Intoleranz und auch Gewalt in einem erschreckenden Maße zu registrieren. Seit drei Wochen werden Menschen, die lediglich friedlich von ihren Grundrechten Gebrauch machen wollen, behindert, bedroht und gedemütigt. Seit drei Wochen müssen viele Polizistinnen und Polizisten unter Einsatz ihrer Gesundheit Bürger davor schützen, Opfer eines zum Teil extrem gewaltbereiten Mobs zu werden.

Ich habe Verständnis dafür und akzeptiere selbstverständlich, dass Sie ganz anderer Meinung als die Teilnehmer der Pegida-Veranstaltungen sind. Auch ich habe, wenngleich wohl aus anderen Gründen, an keiner dieser Veranstaltungen teilgenommen. Ich bin also nicht direkt Betroffener. Aber ich bin selbstverständlich zutiefst betroffen, wenn in meiner Heimatstadt, der ich seit langen Jahren als Stadtverordneter in besonderer Weise verbunden bin, die Ausübung elementarer Grundrechte nur noch unter massivem Polizeischutz und unter widerwärtigen Schmähungen möglich ist. Frankfurt am Main ist seit einigen Wochen jeden Montag weder tolerant noch friedlich, sondern politisch motivierten Rechtsbrechern und Gewalttätern ausgeliefert, die sich in ihrem Tun von Seiten bestimmter politischer Kräfte auch noch deutlich ermutigt fühlen können.

Viele Bürgerinnen und Bürger, darunter auch ich, halten diese Zustände für schändlich und unerträglich. Das hat nichts mit eventuellen Sympathien für „Pegida Frankfurt/Rhein-Main“, wohl aber alles mit demokratischer Gesinnung und Verantwortung zu tun. Von George Orwell, dem Autor der düsteren Vision „1984“, stammt der Satz: „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ In unserem Grundgesetz ist – aus in Deutschland besonders guten Gründen – die Garantie der Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit unumstößlich verankert. Von einem Recht auf Störung, Verhinderung und gar Unterdrückung dieser Rechte ist dort nichts zu lesen.

Wer gerne und oft betont, aus der unheilvollen Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelernt zu haben, kann und darf jetzt nicht schweigen. Es ist die Pflicht der politischen Repräsentanten unserer Stadt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht nur zu loben, sondern für diese auch aktiv persönlich einzustehen. Wenn nun am 23. Februar 2015 die nächste Veranstaltung von „Pegida Frankfurt/Rhein-Main“ stattfinden sollte, dann sind Sie, Herr Oberbürgermeister, und Sie, die Mitglieder des Magistrats unserer Stadt, dringend aufgefordert, einen öffentlich sichtbaren Beitrag zur Verteidigung der Grundrechte und zur Unterstützung der Polizei zu leisten: Stellen Sie sich schützend vor die Teilnehmer der angemeldeten Veranstaltung!

Sie können das durchaus tun, indem Sie den Besuchern dieser Veranstaltung den Rücken zudrehen, um ihre Ablehnung von deren Anliegen zu zeigen. Dann blicken Sie bitte all jene an, die seit Wochen Toleranz, Friedlichkeit, Gesetz und Ordnung in unserer Stadt nicht mehr respektieren, sondern mit Füßen treten und verhöhnen. Lassen Sie diese hetzenden und verhetzten Menschen nicht im Zweifel, dass Frankfurt Gesicht zeigt gegen Intoleranz, Gewalt und Gesetzlosigkeit – nicht nur mit Resolutionen, sondern mit Taten!

Wenn Sie das, aus welchen Gründen auch immer, nicht tun wollen, dann werden Sie in Zukunft Schwierigkeiten haben, Glaubwürdigkeit und Respekt zu beanspruchen. Denn die Möglichkeit des Gebrauchs und der Praktizierung von Grundrechten darf nicht von bestimmten Gesinnungen abhängen, sondern allein von der für alle Bürgerinnen und Bürger geltenden freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Es gehört zu dieser Grundordnung, dass auch jene Menschen, die solche Veranstaltungen besuchen wollen, ihren Platz und ihre Rechte in unserer Stadt beanspruchen können.

Ich bin bereit, mit Ihnen am 23. Februar 2015 vor der Katharinenkirche in einer Reihe zum Schutz der Veranstaltungsbesucher und zur Unterstützung der Polizeibeamten zu stehen – trotz den meiner Person leider drohenden besonderen Gefahren. Bitte teilen Sie mir mit, ob die politische und gesellschaftliche Kultur in Frankfurt am Main an diesem Tag mit Ihrem persönlichen Einsatz rechnen kann. Mit meiner Teilnahme können Sie dann ganz gewiss rechnen!

Wolfgang Hübner, Stadtverordneter Frankfurt/Main, 19. Februar 2015


» Kontakt OB Feldmann: amt-oberbuergermeister@stadt-frankfurt.de

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45 KOMMENTARE

  1. Wo wird die Antwort veröffentlicht?

    Vielleicht können sich die beiden Herren dann nicht nur schützend vor die Teilnehmer stellen, sondern gleich von ihrem Festnahmerecht Gebrauch machen.

  2. Ich würde gerne zu einer PEGIDA Verantstaltung in NRW gehen.
    Doch muß ich um meine Gesundheit und um mein Leben fürchten.
    Soweit sind wir schon, dass man wegen einer anderen Meinung um sein Leben fürchten muß.
    Natürlich mit freundlicher Unterstützung durch Politik und Kirche.

  3. Vielen Dank für Ihre Mühe und den sehr guten Brief. Bitte informieren Sie uns auch ob und wie geantwartet wurde. Es kann ja so nicht weitergehen. Ich bin gespannt auf die Reaktion.

  4. Da stellt sich von denen keiner hin. Herr Oberbürgermeister Feldmann ist für den permanenten Rechtsbruch mitverantwortlich. Der gehört nicht vor Pegida sondern vor ein unabhängiges Gericht.

  5. Hatte Feldmann nicht zur ersten Gegendemo aufgerufen…Ich hätte ihm geschrieben, er möchte doch das nächste mal wesentlich mehr Leute moblisieren, sonst fühlt sich Pegida Frankfurt abgewertet

  6. #5 ericderrote (19. Feb 2015 15:52)

    „… sondern vor ein unabhängiges Gericht.“

    Da ist das Hauptproblem in unserer Demokratie. Die Gerichte sind angeblich unabhängig – leider nur vom Gesetz!

  7. Ein mutiger, aufrechter Mann, der die Dinge konkret auf den Punkt bringt, von dem ab es nur ein Hopp oder Top gibt. Soweit muß man gehen, um den Verantwortlichen die Pistole auf die Brust zu setzen, alles andere verschwimmt und versickert sofort im Nebel der Kampfbegriffe und rhetorischen Luftblasen.
    Ich bin gespannt auf die Antwort.
    Ein mutiger, aufrechter Mann, der Herr Hübner, ein Vorbild für alle, die den Pegida-Weg gehen.

  8. Der wird einen Teufel tun und antworten, dieser Modus Operandi der Buntmenschen und der Nazifa ist von ihm politisch gewollt und ist Teil der Diffamierungskampagne von rechtstreuen konservativen Bürgern. Alles was nicht in das krude Weltbild des linksreaktionären Gutmenschenpacks paßt wird niedergeknüppelt!

  9. #2 Klang der Stille (19. Feb 2015 15:44)

    Ich würde gerne zu einer PEGIDA Verantstaltung in NRW gehen.
    Doch muß ich um meine Gesundheit und um mein Leben fürchten.
    – – –
    Das gilt für jeden, der geht.
    Aber wenn keiner geht, wird aus den Befürchtungen (noch) schnell(er) Realität.
    In Duisburg übrigens mußte noch keiner bisher um Gesundheit + Leben fürchten. Hängt natürlich immer davon ab, wieviele ihre Befürchtungen überwinden, denn die Menge schützt.

  10. #8 Carl Weldle (19. Feb 2015 15:59)

    Der wird einen Teufel tun und antworten, dieser Modus Operandi der Buntmenschen und der Nazifa ist von ihm politisch gewollt und ist Teil der Diffamierungskampagne von rechtstreuen konservativen Bürgern.
    – – –
    Das ist sehr zu vermuten. Damit aber zeigt er sich ganz klar als Rechtsbrecher und Unterstützer von Schlägerbanden. Das müßte dann entsprechend thematisiert und öffentlich gemacht werden.

  11. #4 cybex (19. Feb 2015 15:47)

    #1 300×1000 (19. Feb 2015 15:40)

    Wo wird die Antwort veröffentlicht?

    Es wird keine geben

    Da würde ich auch drauf wetten. Da er ja schlecht die Wahrheit sagen kann, dass nämlich die SAntifa-Faschisten ganz in seinem Sinne handeln, wird es nur Schweigen geben.

    Denn wie sagt der Lateiner:
    Cum tacent, clamant (Indem sie schweigen, schreien sie)

  12. Das sind beängstigende, antidemokratische Zustände in Frankfurt.
    Klare Worte von Herrn Hübner, 100% richtig, und doch wird es keiner der angesprochenden verstehen (wollen).

    Eine Demo dient ja mindestens 2 Zwecken. Einerseits die Meinungsbekundung an die Öffentlichkeit und andererseits die bei den PEGIDAs besonders fundierte gegenseitige Versorgung mit Informationen und wen möglich Diskussion darüber, auch im Abschluß in kleineren Kreisen.

    Die Meinungsbekundung an die Öffentlichkeit wird hier erfolgreich von den staatlichen Terrotruppen und deren Mirläufern verhindert.
    Aber für Informationsaustausch und Informationsverbreitung müssen wir zusätzlich andere Wege gehen. Das wird sich langsam aufbauen aber kann nicht mit den bisherigen Gegenmaßnahmenunterdrückt werden.

    Ich habe das als Artikel aufbereitet und vor ein paar Tagen an PI eingereicht. Aufgrund der Dringlichkeit aber hier vorweg/stattdessen:

    ——————————

    Wir bewegen uns im Eiltempo auf Orwellsche Verhältnisse zu.

    Aber noch bestehen die „Sprechverbote“ nur in unseren Köpfen.
    Noch sind Ausgangssperren die Ausnahme.
    Noch wird nicht alles im privatem Rahmen gesagte auf die staatliche oder öffentliche Goldwaage gelegt.
    Noch sind fast alle Bürger in der Lage, unsere Sprache in vollem unzensierten Umfang zu verwenden.

    Nutzen wir die verbliebenen Freiheiten, um alle Freiheiten zurückzuerobern!

    Wir drehen uns hier im Kreis, tauschen Informationen untereinander aus, sind bestens informiert. Sammeln wichtige Informationen und Ideen.

    Aber den größten Teil der Bevölkerung erreichen wir hier nicht. Manche sind garnicht im Internet unterwegs oder nur auf Seiten die sie kennen. Wer zu PI findet, muß bereits zuvor so weit gewesen sein daß er nach tiefergehenden Informationen gesucht hat.

    Anders das Problem der PEGIDA-Veranstaltungen. Was hält die Menschen die die PEGIDA-Thesen teilen davon ab, mitzumachen? Nun, wir kennen die Gründe.
    Desinformation durch die MSM („Die sind böse“), Angst vor Repressionen durch Arbeitgeber, die Drohkulisee der linken Terroristen usw.

    Es fehlt ein „Missing Link“ zwischen den Einzelpersonen und den PEGIDA-Veranstaltungen. Die Menschen müssen merken, daß sie mit ihrer Meinung nicht allein dastehen. Und daß diese Meinung legitim ist.
    Und sie müssen so informiert sein wie wir es hier sind. Über die wirklichen Hintergründe zu den Nachrichten und über die Nachrichten die nur lokal woanders erscheinen.

    Und über das was bei den PEGIDAs wirklich passiert.
    Daß dort die normalen Bürger sind die man gern trifft (im Gegensatz zu denjenigen die man meist nur noch in den Städten sieht).
    Daß dort diejenigen sind, die die FDGO verteidigen. Daß man dort friedlich seine Meinung kundtut.
    Und daß auf der anderen Seite argumentfreie Dummgutmenschen und staatlich alimentierte Gewalttäter die Grundrechte mit Füßen treten.
    Diese Wirklichkeit steht in so krassem Gegensatz zur veröffentlichen Darstellung daß kaum jemand von selbst zur richtigen Erkenntnis kommt.

    Wie sieht dieses „Missing Link“ aus? Verblüffend einfach. Es muß eine jedem mögliche Kommunikationsform sein, außerhalb des Internets und in Wohnortnähe. Am besten in jeder Hinsicht so unangreifbar wie möglich.

    Ich habe es „Politische Bürgerspaziergänge“ genannt (man möge das mal googeln, mit den Anführungszeichen!).

    Wie es geht ergibt sich aus der Einladung: Einladung

    Oder als Kurzform (7x pro Seite) -http://fs1.directupload.net/images/user/150214/78s7fvy2.pdf
    Jeder kann natürlich selbst Einladungen schreiben, solange das Ziel bleibt. Soger Aufkleber auf denen nur „Politische Bürgerspaziergänge“ steht, könnten Treffpunkte markieren.

    Das ganze ist ein selbstorganisierendes System. War früher der Stammtisch war (der es tatsächlich oft besser wußte als die „Experten“) soll wiederbelebt werden.
    Alle sollen motiviert werden, wieder über die politischen Themen mit ihren Nachbarn, Bekannten und Verwandten zu sprechen. Und damit die Abhängigkeit von den MSM zu reduzieren.
    Man versorgt sich gegenseitig mit Hintergrundinformationen (PI) und spricht darüber.
    Im Ursprung ist das Konzept zerothematisch und damit thematisch unangreifbar. Die Themem bringen dei Teilnehmer mit.

    Einzige Vorgabe: Informationen und Argumente statt Ideologien und Parolen.
    Das sollte als Regel für sachliche Diskussionen ausreichen. Wem eine Gruppe nicht gefällt, der kann eine Ecke weiter sich anderen anschließen. Bei aktuellen Anlässen weiß man sofort, mit wem man jederzeit darüber sprechen kann.
    Man kann sich dann auch zu einem Bierchen (da wäre der Stammtisch wieder!) treffen oder privat und ausführlicher diskutieren. Und man kann schließlich gemeinsam zu den PEGIDAs fahren wenn genug Personen zusammenfinden um Wissenslücken und Bedenken auszuräumen.

    Es gibt keinen „Organisator“ den man persönlich angreifen könnte. Keine zentralen Veranstaltngen die gestört werden könnten. Das Ende der MSM-Meinungsdiktatur und Informationsfreiheit für alle!

    Ergebnis: Neue PI-Leser, neue PEGIDA-Teilnehmer, informiertere Bürger, vernünftigere Wahlergebnisse uvm.

    Wer in extremen Problemgebieten wohnt, spricht direkt vertrauenserweckende Nachbarn an oder nimmt außerhal dieser Gebiete teil.

    Um die Sache zu starten ist es wichtig, daß alle Flugblätter mit Einladungen und dazu aktuellen Artikeln oder PEGIDA-Thesen z.B. auf der Flugblatt-Rückseite, auch in weiterer Umgebung verteilen.
    Außerdem Mails, persönliche Einladungen, eigene Teilnahme… Ergänzende Ideen veröffentlichen und umsetzen. Nach einer gewissen Anlaufphase wird das in vielen Gegenden zu PI-konformen Diskussionsrunden führen.
    Durch die langfristige Terminvorschau weiß man auch, wie man sich bei Bedarf auch im Krisenfall zusammenschließen kann ohne auf technische Infrastruktur angewiesen zu sein.

    Ich bitte alle, mitzumachen! Wir müssen der schweigenden Mehrheit die Stimme wiedergeben!

  13. Da kann Herr Hübner aber lange warten! Es war schließlich OB Feldmann, der sogar die städtischen Mitarbeiter aufgefordert hat, an der ersten Frankfurter Anti-Pegida-Demo auf dem Frankfurter Römerberg teilzunehmen, hier:

    https://www.facebook.com/feldmann.frankfurt/posts/931428870202404

    Wie Feldmann beurteilt, was Antifa und Konsorten parallel an der Hauptwache veranstaltet haben, ist m.W. nicht bekannt, selbst die „Frankfurter Rundschau“ fand den Krawall „beschämend“.

  14. Bitte teilen Sie mir mit, ob die politische und gesellschaftliche Kultur in Frankfurt am Main an diesem Tag mit Ihrem persönlichen Einsatz rechnen kann.

    Hehe, das kann man wohl eine rhetorische Bitte nennen. Hier die Antwort:

    Sehr geehrter Herr Hübner,

    ich schätze Ihr Engagement für die Freiheit in unserer gemeinsamen Stadt außerordentlich und nehme Ihr freundliches Angebot gern an. Wie Sie wissen, gehört es zu meinen Grundsätzen und Überzeugungen, die Menschen in meiner Stadt da abzuholen, wo sie stehen und Sie mitzunehmen. Bitte teilen Sie mir mit, wo ich Sie abholen kann. Wäre Ihnen Eschersheimer Landstraße/Ecke Grüneburgweg recht, so gegen 17.30 Uhr?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Oberbürgermeister

  15. OT:

    Exekutor ließ zwei IS-Dschihadisten im Wiener Gemeindebau auffliegen

    Terror-Alarm in einem Gemeindebau am Wiener Margartengürtel am Mittwoch: Weil zwei säumige Mieter zum wiederholten Mal nicht die Tür öffneten, rief ein Gerichtsvollzieher Schlosser und Polizei.

    Die nichtsahnenden Beamten schreckten in der menschenleeren Wohnung zurück: IS-Fahnen, Waffen (Schwerter, Maschinenpistolen) und verdächtige Stoffe. Sofort zogen sich Handwerker und Cops zurück – ein Großaufgebot von WEGA, Sprengstoffhunden, Verfassungsschutz und Dutzenden Polizisten stürmte das Apartment im 5. Stock.

    http://m.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1127640

  16. #5 ericderrote

    Auf Nürnberg 2.0 werden solche Kandidaten geführt und deren Verbrechen dokumentiert. Wirksam werden kann Nürnberg 2.0 aber erst nach einer Revolte. Bin mir aber sicher, dass die innerhalb der nächsten höchstens 10 Jahre kommt.

  17. Der Herr Feldmann scheint ein deutscher Jude zu sein. Eigentlich ist es eine vielversprechende Kombination beider Kulturen. Leider hat der Herr Feldmann die negativen Eigenschaften beider Kulturen übernommen: er glaubt felsenfest daran betroffen zu sein und moralisch richtig zu handeln (weil gegen Nazis) wie ein Bio-Gutmensch-Deutscher und er liebt seine eigenen Feinde wie ein Jude (Finkelstein, Hecht-Galinski etc.).

    Da kann ich mich als Jude nur fremdschämen. Da sieht man, dass das Gutmenschen-Syndrom ansteckend ist. Sobald jemand in die Politik geht, mutiert derjenige zum moralischen Superhelden der geistigen Verwahrlosung!

  18. Auch wenn man sich hinsichtlich einer Antwort keiner Illusionen hinzugeben braucht: Der Brief ist absolut klasse, weil er ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg ist, diese eingerissenen undemokratischen Zustände wieder zu korrigieren.

    Der Bürgermeister ist jetzt in einer Lose-Lose Situation: Entweder er stellt sich vor Pegida – was ihm natürlich gar nicht passen würde und er nicht tun wird – oder er outet sich eben offen als Undemokrat.

    Es wird enger für die momentane Herrrscherkaste.

    Wenn nur nicht solche erschreckenden Rückschläge wie das Wahlergebnis von Hamburg (2/3 Stimmen für ultralinks) immer wieder die Laune verderben würden …

  19. Man liest ja immer wieder sich widersprechende Statistiken, aber manche kommen der Wahrheit doch sehr nahe. Ob aus Versehen, oder Berechnung – ich weiß es nicht.

    Fast zwei Drittel der Bundesbürger sind gegen Einwanderung aus Ländern außerhalb der Europäischen Union.
    Das geht aus der nationalen Auswertung des jüngsten “Eurobarometers” im Auftrag der EU-Kommission hervor.
    Demnach liegen die Deutschen mit ihrer ablehnenden Haltung (61 Prozent dagegen) etwas über dem Durchschnitt aller befragten Europäer. Insgesamt lehnen 57 Prozent Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern ab. Einwanderung aus EU-Ländern sehen die Hälfte der Deutschen positiv.”Das Thema Migration ist brisanter geworden und hat die Mitte der Gesellschaft erreicht”, sagte der Vertreter der EU-Kommission, Richard Kühnel.

    Das konnte man heute bei t-online lesen.

    Es kann auch sein, dass PEGIDA wirkt und die Leute langsam anfangen nachzudenken. PEGIDA muss auf jeden Fall weiter machen.

  20. OT
    FRÜHSEXUALISIERUNG

    Dreifache Mutter (Hebamme) wegen sexuellen Mißbrauchs angeklagt!

    Dabei hat sie „nur“ die Hinweise eines Ratgebers für Eltern herausgegeben von der Bundszentrale für gesundheitliche Aufklärung befolgt!

    „Frühsexualisierung unserer Kinder, schon Säuglinge sollen erregt werden.

    7. Januar 2011 von beim Honigmann zu lesen

    Sexueller Mißbrauch von Kindern

    „Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter 14 Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren….bestraft. § 176 StGB

    Frühsexualisierung unserer Kinder, schon Säuglinge sollen erregt werden.

    Neben der Regierung waren diese Damen verantwortlich:
    Familienministerin Ursula van der Leyen (CDU) und Ex- Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD).

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist dem Gesundheitsministerium unterstellt und die Abteilung Sexualaufklärung dem Familienministerium. Sie produziert Broschüren für Schulen, Kindergärten und Eltern. Sie sollen der sexuellen Aufklärung dienen ab dem 1.(!) Lebensjahr.

    Die Autorin der Broschüre (Ina-Maria Philipps )
    „Körper, Liebe, Doktorspiele — 1.-3. Lebensjahr” (2001), ein Ratgeber für Eltern, fordert sage und schreibe Eltern dazu auf,

    – „das Notwendige mit dem Angenehmen” zu verbinden, „indem das Kind… beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an den verschiedensten Stellen geküßt wird”. (S. 16)

    und hier wird es deutlicher

    – „Scheide und vor allem Klitoris” erfahren „kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens_ des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtlichkeit zu entwickeln.” (S. 27)
    und an anderer Stelle
    – Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können „manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen”. (S. 27)

    Und weiter
    „Es ist nur ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung zu verschaffen, ausgiebig nutzt.” (S. 25)
    Wenn Mädchen dabei „eher Gegenstände zur Hilfe nehmen”, dann soll man das nicht „als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern”.
    (S. 25)

    Die Ratgeberin, Frau Philipps fände es
    – „erfreulich”, wenn auch „Väter, Großmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen” würden und sich anregen ließen
    und sie fordert dazu auf:

    „Fühlen Sie sich bitte ALLE angesprochen!” (S. 13)!

    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburger-Hebamme-missbraucht-ihre-eigenen-Kinder-id33099792.html

  21. Wenn all die OBs von der SPD sind, was erwartet man? Da ist doch jeder Dialogsversuch von vornherein nutzlos. Alle SPD-Staedte, ob Hamburg, Frankfurt oder Muenchen, sind doch reine ANTIFA-KLOAKEN wo diese LINKEN TERRORISTEN das Sagen haben, und das schon seit 1968. Wie will man diese verkrusteten Abfallhaufen durchbrechen?

  22. #34 ridgleylisp (19. Feb 2015 17:01)
    Eine Idee wäre, ins direkte, verkehrstechnisch gut angebundene Umland auszuweichen mit den Veranstaltungen. Falls es dort noch irgendwo restdemokratische Reservate gibt…

  23. Warum geht Pegida Frankfurt nicht nach Wiesbaden, wo die Landesregierung sitzt und das Pflaster vermutlich weniger heiß ist?

  24. #20 Biloxi (19. Feb 2015 16:20)

    Wetten, daß der gute Bürgermeister im letzten Moment Durchfall bekommt, die Katze Junge, oder der Hund die Masern oder das Auto nicht anspringt. Gründe fürs Nichterscheinen gibt es viele. Evt. rutsch komischerweise ein wichtiger Termin dazwischen, der KEINESFALLS verschoben werden kann.

    Ich habe das dumpfe Gefühl, daß Herr Hübner dort alleine stehen wird und evt. Opfer eines möglicherweise „geschickten“ Schlägers wird, weil er es wagte, sich für das Demonstrationsrecht einzusetzen.

    Doch ich will keine Pessimistin sein, und hoffe dennoch, daß der Bürgermeister doch kommt!

  25. Sehr geehrter Herr Hübner,

    vielen Dank für Ihre Worte und Ihren Beistand.

    Mich hatte bei der Veranstaltung entsetzt, daß die Polizei nicht eingegriffen hatet. Spätestens bei den Böllern, die auf die Polizei geworfen wurden, hätte geräumt werden müssen. Aber von der Polizei kam nur ein „Bitte bitte, seid schön artig.“

    Im Kreis der PEGIDA Demonstranten habe ich mich jedoch sicher gefühlt. Angstschweiß hatte ich erst, als ich alleine von der U-Bahn Station zum Parkhaus mußte. Durch meine Fahne war ich offen erkennbar. Zum Glück waren dann aber fast nur Südländer und keine Antifanten mehr unterwegs.

    Wenn ich ein Vergleich zu Würzburg ziehen darf. Auch dort gibt es Blockaden und Störungen durch die Gegendemonstranten. Aber bisher sind noch keine Eier geworfen worden. Und wie ich die Bayerische Polizei einschätze, dann würde die in so einem Falle auch reagieren.

  26. Hier hatte ich vor einiger Zeit diesen Kommentar gefunden:

    http://www.frankfurt-gegen-rassismus.de/

    Unter diesem link finden Sie alle PEGIDA-Gegner und Unterstützer, die durch den Aufruf des Frankfurter OB Feldmann mitmachen, friedliche Menschen an ihrem Demonstrationsrecht hindern, sie in Lebensgefahr bringen (ein Polizist wörtlich zu einem Pegidateilnehmer: „Nicht weiterlaufen, die schlachten Euch ab“) und einen Bürgerkrieg heraufbeschwören. Alle etablierten Parteien sind dabei und die Kirchenvertreter, CDU gemeinsam mit der Linken.

    Dieser Aufruf wurde als Brief auch in Schulen an die Lehrer verteilt. In wievielen Schulen weiß ich nicht. Aber ich weiß, daß auch an Schulen für „Praktisch Bildbare“ diese Aufforderung verteilt worden ist. Ein Schüler, der von einem Betreuer zu Demo gebracht worden war, berichtete ganz stolz über seien Ausflug zum Römer und er es den Nazis mal gezeigt habe. Eine Indoktrination übelster Sorte. Wieviele Lehrer, Vereinsvorsitzende, Gewerkschaftsbosse, Parteivorsitzende – sogar die „IHK Frankfurt“ macht mit – machen sich schuldig?

  27. #33 ridgleylisp (19. Feb 2015 17:01)

    Wenn all die OBs von der SPD sind, was erwartet man? Da ist doch jeder Dialogsversuch von vornherein nutzlos.

    Diskutier niemals mit Idioten! Sie ziehen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich mit Ihrer Erfahrung.

  28. @8 300×1000
    Das ist klar…hätte unabhängig fett marken sollen

    @24 Wolf
    Der Wind wird sich drehen, garantiert. Diese Zustände läßt auf Dauer keine Nation auf sich sitzen.

  29. #18 Schlock (19. Feb 2015 16:13)

    Die Idee ist gut, mal sehen, wie es klappt. Das Münsterland muss erst noch geweckt werden.

    #30 Marie-Belen (19. Feb 2015 16:39)

    Einfach widerlich! Wenn man weiß, dass die häufigsten Missbrauchsfälle von Personen im näheren Umfeld (hier besonders unter Verwandten) getätigt werden, ist diese Informationsschrift ja geradezu eine Aufforderung, Kindern an oder unter die Wäsche zu gehen. Sollten die beiden Politikerinnen die Schrift durchgelesen und abgenickt haben, frage ich mich: „Sind die noch ganz richtig im Kopf?“

    Gott schütze unsere unschuldigen Kinder

  30. #38 Teppichmoerser

    Doch ich will keine Pessimistin sein, und hoffe dennoch, daß der Bürgermeister doch kommt!

    Teppichmoerser ist eine unverbesserliche Optimistin! 😉
    Mal Klartext: Hübners Brief kommt in die Ablage ‚rund‘ und dem Feldmann geht das am Allerw… vorbei. Da er sich als Linker auf der selbst zuerkannten, (vermeintlich) über alles erhabenen moralischen Stufe wähnt, wird er wieder ganz vorne bei der antidemokratischen Bande aus Rot-SA, EKD, Gewerkschaften, Linken, Bündnis 33/Die Degenerierten marschieren. 70 Jahre nach Braun haben wir wieder den gleichen Mist – nur in Rot.

  31. Ein toller Text von Hr. Hübner. Der Mann hat auf das Herz auf dem rechten Fleck.
    Jetzt ist dieser Brief „öffentlich“ und soll auf diese Weise die Gegenseite zu einer Reaktion -richtig oder falsch – veranlassen, welche dann ebenso öffentlich abgehandelt und das Fehlverhalten gebrandmarkt werden kann.
    Ich frage mich nun, welche Öffentlichkeit hat Hr. Hübner mit dem Brief erreicht ? Ist es nur diese PI-Öffentlichkeit, wo Hr. Hübner sicherlich öffene Türen einrennt (Wahrscheinlich noch die HP der FW Frankfurt und irgendwelche FB-Gruppen). Wünschen wird er sich sicherlich eine von der ganzen Frankfurter Bevölkerung wahrgenommene Öffentlichkeit – um die es nicht so gut bestellt sein dürfte. Die FAZ wird den offenen Brief kaum abdrucken wollen.

  32. Gesinnungs- und andere Diktaturen können nicht mit Briefen und Blogeinträgen bekämpft werden. Die Urheber, Unterstützer und Werkzeuge dieser Diktaturen müssen direkt bekämpft werden.
    Alle die sich dem Grundgesetz und der Demokratie verpflichtet fühlen, sind aufgefordert dies zu tun.

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