Absurdistan, sagt Henning Lindhoff, liegt in der Mitte eines Kontinents, der früher einmal „Europa“ genannt wurde. Heute ist er nur noch unter dem Namen „Europäische Union“, kurz „EU“, bekannt. Die EU ist beherrscht von Politik. Nichts geht ohne sie, nichts geht mit ihr. Henning Lindhoff hat sich die Mühe gemacht, die EU-relevanten Meldungen vom Beginn des Jahres 2013 zusammenzustellen. Wer das liest, dem wird klar, dass die traurige EU-Wirklichkeit jeden Zweifel an der Richtigkeit seiner These beseitigt, selbst wenn man nicht alle Interpretationen des Autors teilt… (Fortsetzung der Buchbesprechung mit Kostproben auf der Achse!)

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22 KOMMENTARE

  1. Europa, ein Kontinent mit verschiedenen Völkern und ihren Kulturen, mit seiner durchaus wechselhaften Geschichte wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einem wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturell fortschrittlichen Zentrum unserer Welt.

    Eben weil es diese Unterschiede gab und gibt und durch diese.

    Jeder Versuch durch welt- und verstandesferne ideologische Phantasten diesen Völkern ihre Identidät zu nehmen, eine niemals gewollte Egalisierung zu erzwingen muß früher oder später zu Gegenmaßnahmen führen. Selbst ohne Islamisierung.

    Es gibt kein Einheitsvolk, es gibt keine Einheitskultur, es gibt keinen Einheitsmenschen.

    Die Mehrheit der Europäer will das nicht.
    Ich auch nicht. Ich bin Deutscher, denke, handle und fühle in erster Linie deutsch.
    Ich denke in meiner Sprache, orientiere mich an meiner Kultur, die Menschen meines Volkes stehen mir am nächsten.

    Wer das zerstören will ist mein Feind.

  2. Jawoll, wer sich und seine Organisation als dem Völkerrechtsstatut entsprechenden Staatsvölkern übergeordnete Regierungsgewalt definiert und sich, mit welchen Mitteln auch immer, das fragliche „Recht“ anmasst, die staatsvölkische Souveränität freier Völker zu ignorieren und zu negieren und „übergeordnete“ Gesetze und Regeln abgekoppelt von der demokratischen Entscheidungshoheit und der demokratischen Entscheidungsfindung des jeweiligen Staatsvolkes erlässt und die Erlässe von installierten Satrapen umsetzen lässt, der ist nichts weiter als ein Okkupant und Besatzer.

    Besatzer raus!

  3. #1 Mark von Buch   (28. Feb 2015 13:04)  
    ….

    Es gibt kein Einheitsvolk, es gibt keine Einheitskultur, es gibt keinen Einheitsmenschen.
    ———–
    So gesehen war Europa immer schon bunt im besten Wortsinn. Wer es noch bunter haben will möchte in Wirklichkeit etwas ganz anderes!

  4. Die Deradikalisierungs-Maßnahmen für westeuropäische Dschihadisten sind ein reines Arbeitsbeschaffungsprogramm für westeuropäische Sozialpädagogen und verwandte Berufe:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/02/28/deradikalisierungs-illusionen/

    Tatsächlich helfen nur harte Strafen und Abschiebungen.

    Die Maßnahmen müssten sich allerdings nicht nur gegen die Kämpfer, sondern gegen ihr gesamtes Umfeld richten. Dann würden ihre Familien es sich wohl zweimal überlegen, ob sie weiter eine Dschihadisten-Moschee besuchen und die Burka tragen wollen.

  5. Alle Kommentatoren haben ja so recht! Ich frage mich nur immer, wie können wir unser Recht auf freie Selbstbestimmung durchsetzen? Wer vertritt unsere Interessen? Und: woher leiten die Eliten ihr Recht ab, Deutschland abzuschaffen? Es muss etwas getan werden. Nur was?

  6. „Zehn Wochen in Absurdistan“, sollte man vielleicht noch anmerken, das sind kleine Abhandlungen zum ganz normalen deutschen Wahnsinn mit gelegentlichen Abste-chern zu Obama, Hollande etc. und den Herrschaften der EU, ein vergnügliches „Reisetagebuch“ vom 4. Januar – 12. März 2013. „Vielen Dank für diese tolle Aufarbeitung, das hat definitiv Bestand“, schreibt ein Amazon-Kunde. „Ich hoffe dass ich es eines Tages meinen Kindern geben kann, wenn sie mich fragen, wie wir damals so blöd sein konnten und auf diese Politikerbande reinfallen konnten.“ Henning Lindhoff ist stellv. Chefredakteur von „eigentümlich frei“. Leider nur als E-Book.

    Ein aktueller Zusatz aus England: Britische Parlamentarier erwägen allen Ernstes, die Gebührenfinanzierung der BBC durch das deutsche Modell der „Haushaltsabgabe“ zu ersetzen. Ein Volksaufstand wäre die Folge, der Widerstand gegen die Zwangsgebühren (forced tax) war in England ohnehin immer größer als auf dem Kontinent mit allerlei Totalverweigerern, „refuseniks“, die angaben, dass sie die linke Voreingenommenheit der BBC (bias) nicht auch noch mitfinanzieren wollten.

  7. Tatsächlich, wenn man Radio oder Fernsehen einschaltet (Zeitungen kaufe ich schon längst nicht mehr) fühlt man sich in einem Irrenhaus, wo die Ärzte am verrücktesten sind.

    Der Wahnsinn hat aber Methode.
    Das ist ein globalistisches Projekt, das in der Realität nicht funktioniert, aber mit allen Mitteln von einer Clique (globalistisches Großkapital und seine Diener) durchgesetzt wird.
    Zwar geht Europa vor die Hunde, aber die „Eliten“ profitieren davon. Und „nach uns die Sintflut“ – so ist die Logik der Selbstmörder.

    Dieses globalistisches Projekt wird unweigerlich scheitern, da völlig utopisch.
    Die Frage ist nur, wie viele Schäden entstehen bevor es scheitert und ob die Schäden noch zu reparieren sind.

  8. #9 Joppop (28. Feb 2015 15:11)

    Europa brennt lichterlo, und fast niemand bemerkt es!
    —————-
    Blind in Katastrophen zu taumeln – eine europäische Spezialtät!

  9. #10 Schüfeli (28. Feb 2015 15:18)

    Dieses globalistisches Projekt wird unweigerlich scheitern, da völlig utopisch.
    Die Frage ist nur, wie viele Schäden entstehen bevor es scheitert und ob die Schäden noch zu reparieren sind.

    Das wird noch lange dauern. Dieses globalistische Spiel kann man noch lange spielen.
    Wenn Europa vollends ruiniert ist, wird China an die Reihe kommen. Dort dreht sich das Karussell schon.
    Danach folgt Indien und dann Afrika.

    Da sind riesige Absatzmärkte in Sicht. Billig produziert wird in Zukunft da, wo Scherbenhaufen zurückgeblieben sind.

  10. Schon Friedrich von Schiller wusste mit 33 Jahren:

    Wenn die Kultur ausartet, so geht sie in eine weit bösartigere Verderbniß über, als die Barbarey je erfahren kann. Der sinnliche Mensch kann nicht tiefer als zum Thier herabstürzen; fällt aber der aufgeklärte, so fällt er bis zum Teuflischen herab, und treibt ein ruchloses Spiel mit dem Heiligsten der Menschheit.

    Und das geschieht mit uns seit Beginn der Umerziehung.

  11. @#12 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (28. Feb 2015 15:29)

    Die heutige Situation ist mit der Situation vor dem Zusammenbruch der Sowjet Union (80-er Jahre) vergleichbar.
    Das System scheint noch stark zu sein und es gehen nur ein Paar Dissidenten demonstrieren, die meisten Bürger haben jedoch das System mental abgeschrieben, da völlig absurd, und es mehren sich die Zeichen des Untergangs.
    Der Zusammenbruch kam dann überraschend und es ging historisch gesehen sehr schnell.

    WIR LEBEN AM VORABEND DER ANTIGLOBALISTISCHEN REVOLUTION, als Folge der gescheiterten Globalisierung (weil sie den meisten Menschen gravierende Nachteile bringt).

    Die „Eliten“ sind leider so degeneriert, dass sie das System nicht reformieren können / wollen (wünschenswerte Revolution von oben), deshalb wird es die Revolution von unten geben.

    Interessanterweise ist es nicht eine Revolution, die eine neue Ordnung schafft, sondern die bewährte Ordnung (Nationalstaat wie er im Grundgesetz konstituiert ist) wiederherstellen will. Das ist der Aufstand des gesunden Menschenverstandes gegen selbstmörderischen „Eliten“, die gegen (immer noch) bestehende Verfassung / Gesetze handeln.

    #5 indubioproreo (28. Feb 2015 13:58)
    Wer vertritt unsere Interessen? Und: woher leiten die Eliten ihr Recht ab, Deutschland abzuschaffen?

    Niemand.
    Z.B. haben deutsche Arbeitnehmer keine wirksame Vertretung, ebenso die Mittelschicht, geschweige Arbeitslose.

    Alle etablierten Parteien sind von der Wirtschaftslobby übernommen worden. Deshalb unterscheiden sie sich nur marginal voneinander. Alle führen das globalistische Projekt durch.

    Es muss etwas getan werden. Nur was?

    Wir können jetzt aufklären.
    Denn jede Revolution beginnt im Kopf.

  12. „In mehreren Projekten lässt das Innenministerium derzeit automatisierte Verfahren zur Erkennung bedrohlicher Mimik und Körpersprache erforschen. Die Techniken sollen anschließend in einer zentralen Überwachungsplattform zusammenlaufen. Zukünftig soll es dann den „Sicherheitsbehörden“ möglich sein, Körpersprache, Mimik und Gestik zu erkennen, die potentiell staatsgefährdenden Handlungen angeblich vorausgehen.“

    Ist ja irre! Und echt keine satirische Science Fiction?

    Wenn man so ein Ding in besonders bereicherten Gegenden installiert, gibt das ja Daueralarm.

  13. #15 Schüfeli

    Das System scheint noch stark zu sein und es gehen nur ein Paar Dissidenten demonstrieren, die meisten Bürger haben jedoch das System mental abgeschrieben, da völlig absurd, und es mehren sich die Zeichen des Untergangs.
    Der Zusammenbruch kam dann überraschend und es ging historisch gesehen sehr schnell.
    ++++++++++++++++++++++++
    Dass du dich da mal nicht irrst.

    Ich lese gerade vom Massenverbrecher Brzezinski

    DIE EINZIGE WELTMACHT
    Amerikas Strategie der Vorherrschaft

    Die schrecken vor nichts zurück!

    Nur mal zur Erinnerung:
    A-Bomben auf Japan, dann Korea, Laos, Vietnam, Kambodscha, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien – und Deutschland vor 70 Jahren!

  14. 17 martin67 (28. Feb 2015 17:16)
    #15 Schüfeli
    Das System scheint noch stark zu sein und es gehen nur ein Paar Dissidenten demonstrieren, die meisten Bürger haben jedoch das System mental abgeschrieben, da völlig absurd, und es mehren sich die Zeichen des Untergangs.
    Der Zusammenbruch kam dann überraschend und es ging historisch gesehen sehr schnell.
    ++++++++++++++++++++++++
    Dass du dich da mal nicht irrst.

    Die Parallelen zu der Zeit vor dem Zusammenbruch der UdSSR sind verblüffend.

    Ich weiß natürlich nicht, wann und wie.
    Aber objektiv gesehen kann dieser Wahnsinn nicht lange dauern, weil er schlicht und einfach nicht funktioniert.

    Es wird wahrscheinlich so kommen, wie es niemand erwartet (wie so oft).

  15. Auch die Parallelen zwischen den 80-ern in der DDR und der heutigen Bunten Republik sind verblüffend:
    das System funktioniert immer schlechter, sitzt aber noch fest im Sattel,
    Proteste gibt es nur vereinzelt, der Bürger hat sich jedoch vom System schon mental verabschiedet, die „Eliten“ werden nur noch verachtet.

    Noch verwunderlicher ist das Beispiel Rumäniens. Das Land siechte wie immer und es gab gar keine Proteste – plötzlich kam wie aus dem nichts die Revolution und nach nur drei Tagen war das Regime tot.

    Interessant ist auch DAS VERHALTEN VON ELITEN.
    In China gab es die Revolution von oben und die zum Kapitalismus reformierten kommunistischen Eliten sind immer noch an der Macht.
    In der Sowjet Union haben die Eliten die Revolution von oben versucht, waren aber zu blöd dafür. Folglich wurden sie politisch entsorgt, aber nicht physisch.
    In der DDR waren die Eliten nicht selbständig und konnten selbst nichts anfangen, wenn sie sogar wollten. Aber bei erster Möglichkeit sind sie auf den fahrenden Zug aufgesprungen und dafür in die BRD-Eliten aufgenommen.
    In Rumänien haben die Eliten die Entwicklung vollständig verschlafen und wurden nicht nur politisch entsorgt, sondern zum Teil auch physisch.

    ALSO, JE BLÖDER DIE ELITE, DESTO TRAURIGER IHR SCHICKSAL.
    Es sollte den bunten „Eliten“ eine Mahnung sein, aber es sieht nicht so aus, dass sie aus der Geschichte lernen wollen.
    WER NICHT BEREIT IST, AUS DER GESCHICHTE ZU LERNEN,
    IST DAZU VERDAMMT, SIE ZU WIEDERHOLEN.

  16. #8 Heta

    „Zehn Wochen in Absurdistan“
    …Leider nur als E-Book.

    Gibt es bei Amazon auch als Taschenbuch für 9,90 EUR. Habe ich heute bestellt! 😉

  17. Erst wenn die letzte Hauswand beschmiert, der letzte Park mit Drogen verseucht ist und vor lauter Kopftüchern der Bürgersteig nicht mehr zu sehen ist, dann werdet ihr erkennen, daß man mit Solardächern und Verkehrsberuhigung allein keine Großstadt managen kann.

    lt. JF hat dies Ulrich Clauß von der Welt am Sonntag geschrieben

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